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Steckdosenstromkreise verkabeln – eine umfassende Analyse unter Beachtung der Häufung

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  • droid
    antwortet
    Nur sind AFDDs nicht Pflicht wie es in den diversen Diskussionen schon klargestellt worden ist. (auch für Fertighäuser nicht)

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von droid Beitrag anzeigen
    Aber ganz ehrlich wieviel Automaten brauche ich bei einem EFH? Da kosten die B13 oder B10 auch nicht die Welt. :-)
    Wenn sie mit AFDD sein müssen - wie inzwischen bei Fertighäusern vorgeschrieben - dann schon! Da kann man den bisherigen Preis eines LS einfach mal 10 nehmen, das kommt gut hin.

    Danke, Siemens.

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  • droid
    antwortet
    Aber ganz ehrlich wieviel Automaten brauche ich bei einem EFH? Da kosten die B13 oder B10 auch nicht die Welt. :-)

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  • mmutz
    antwortet
    Ein B16-Automat kostet ~1,50€ (ABB S201), weil Massenware; ein B13 bzw. B10 kosten schon ~2,50€, einfach weil sie so viel weniger verkauft werden.

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  • droid
    antwortet
    Mir ging es ja vor allem auch um eine geänderte Verlegeart. Bei den meisten Fertighäusern läuft die komplette Elektrik in den gedämmten Wänden. (-> A2) Die Kabel liegen also in direkt in der Mineralwolle.
    Seht ihr hier einen Grund auf 2,5 oder zu gehen? Ich tendiere ja dazu, bin gespannt was der Eli dann sagt, zu 1,5 @ 13A und 2,5 @ 16A. Warum macht man eigentlich nicht generell für die meisten dieser Steckdosenkreise 10 oder 13A? Die 16A braucht doch kaum jemand außer in der Küche.

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  • vento66
    antwortet
    Schau dir mal die Wohnungen hier an, da findest Du 2,5 maximal für den Herd. Auf kurze Strecken ist das ja sogar zulässig. Ich mach das zwar nicht, aber irgendwie müssen die Billigheimer ja sparen.

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  • coliflower
    antwortet
    Echt, das have ich noch nie gehört, jeder Elektriker mit dem ich (bis jetzt) sprach, hat es so bestätigt ... meine Wohnung ist nach diesem Schema von einem Eli verkabelt ... aber man lernt nie aus - 3680 Watt auf 1,5mm2 ... wird das nicht zu warm ?

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  • vento66
    antwortet
    coliflower falsch! Hier wird 1,5 genauso mit 16A abgesichert.

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  • coliflower
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    1,5mm2 = max 13A und 2,5mm2 = max 16A absichern.
    Als nicht Eli kenne ich das in AT genauso ...

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  • concept
    antwortet
    In der Schweiz (ja Roman, da ist andere Physik!) gilt:

    1,5mm2 = max 13A und 2,5mm2 = max 16A absichern. Damit ist das Thema deutlich entschärft.


    Zitat von Claus.Mallorca Beitrag anzeigen
    In Spanien ist es üblich generell Steckdosenkreise mit 2,5 mm² zu verlegen, dann ist die maximale Länge unerheblich!
    Zitat von FeqBuermoy Beitrag anzeigen
    Ist der LS nicht dazu da, einen zu hohen Strom abzuschalten, um die Leitung vor Überhitzung zu schützen? Wie kann man da "zu wenig Strom" für den LS haben?
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Wenn die 80A (z.b. bei einem B16)A nicht erreicht werden, dann dauert es halt ein bisschen länger, bis sich der LS erhitzt hat und dann erst abschaltet.
    Als Ergänzung zu Romans Antwort auf diese Frage ist festzuhalten, dass gemäss Norm die LS in einer definierten Zeit auslösen müssen, damit das Ganze zulässig ist und das ist meistens das Problem. Also ist nicht nur der nominale Stromwert sondern auch die Auslösecharakteristik des LS zu betrachten und die Kurzschlussimpedanz am Ende der Leitung zu messen. Ob das in Spanien ein Eli rafft...?

    PS: Das ist natürlich kein Angriff auf Claus, der nämlich (wie ich auch) kein Eli ist...

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  • UliSchirm
    antwortet
    Ende 2017 wurde das Beiblatt 5 zur DIN VDE 0100 überarbeitet, dessen exakte Bezeichnung lautet:

    DIN VDE 0100 Beiblatt 5:2017-10
    (
    Maximal zulässige Längen von Kabeln und Leitungen unter Berücksichtigung des Fehlerschutzes, des Schutzes bei Kurz- schluss und des Spannungsfalls).

    Eine 5-teilige Artikelserie beginnend in der de 18/2017 befasst sich mit den Neuerungen und geänderten Berechnungsmethoden. Unter anderem wurden die Werte für die Grenzlängen in den Tabellen überarbeitet.
    ​​​​​​
    Zitat von droid Beitrag anzeigen
    Danke für die interessante Diskussion. Wie seht ihr das ganze bei Holzständer Häusern? Dort haben wir ja in der Regel Verlegeart A2. (in Dämmung verlegt)
    Wer's genau wissen will kommt nicht umhin, sich da durchzuarbeiten. Und erwartet nicht, dass euer Eli es schon getan hat.

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  • droid
    antwortet
    Danke für die interessante Diskussion. Wie seht ihr das ganze bei Holzständer Häusern? Dort haben wir ja in der Regel Verlegeart A2. (in Dämmung verlegt)

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von aujdi Beitrag anzeigen
    Diese Leitungslänge ist immer und grundsätzlich ein zu halten, da dies für die Verlegung im Idealfall zutrifft (einzelne Verlegung, keine erhöhten Umgebungstemperaturen). Erst danach greifen die Einschränkungen mit Häufung und / oder Temperatur, da dies die Leitfähigkeit des Leiters beeinflusst.
    Der erste Satz ist unstrittig richtig, aber unabhängig von der Häufung. Der zweite Satz ist Quatsch, mit Leitfähigkeit hat es nun gar nichts zu tun.

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  • Alexander79
    antwortet
    Zitat von aujdi Beitrag anzeigen
    Erst danach greifen die Einschränkungen mit Häufung und / oder Temperatur, da dies die Leitfähigkeit des Leiters beeinflusst.
    Ähh, Häufung betrifft die Leitfähigkeit?
    Jetzt wirds aber interessant.
    Und der spezifische Widerstand von Kupfer ändert sich bei 5°C Steigerung um 0,00036.
    Glaubst du wirklich das fällt bei einer Elektroinstallation ins Gewicht?
    Ich nicht.

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  • aujdi
    antwortet
    @UliSchirm: Es ist beachtlich, welche Arbeit Du Dir gemacht hast, wieviele theoretische Dinge Du durchdacht hast.
    Dafür vielen Dank.

    heckmannju #111
    Gast #116
    Grundsätzlich gilt, dass der Spannungsfall bei einer mit 16A belastbaren (mit 16A abgesicherten) Leitung nicht mehr als 3% betragen darf.
    Daraus ergeben sich maximale 17m Leitungslänge bei Wechselstrom.
    Diese Leitungslänge ist immer und grundsätzlich ein zu halten, da dies für die Verlegung im Idealfall zutrifft (einzelne Verlegung, keine erhöhten Umgebungstemperaturen).
    Erst danach greifen die Einschränkungen mit Häufung und / oder Temperatur, da dies die Leitfähigkeit des Leiters beeinflusst.


    Die Frage der Häufung muss in jedem Fall innert der vorhandenen Installation abgeschätzt werden.
    Wenn, wie in früheren Anlagen 3 oder mehr Zimmer über einen Stromkreis abgesichert sind, in der Küche nur ein Stromkreis installiert wurde, dann ist die Häufung interessant.

    Wenn nach dem Prinzip ein Verbraucher >1kW benötigt einen eigenen Stromkreis verfahren wurde (mein Prinzip) ist die Häufung von vornherein ausgeschlossen.
    Dann ist es auch kein Thema, bei längeren Leitungswegen 10A Automaten ein zu setzen.

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