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Verständnisfrage und Steuerung Garagentorantrieb

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    KNX/EIB Verständnisfrage und Steuerung Garagentorantrieb

    Und noch eine Frage: Ich habe einen Garagentorantrieb, der sowohl per Funkfernbedienung als auch per Schalter betätigt werden kann. Dieser Schalter könnte ein Stromstoßschalter sein, der folgendes auslöst:
    1. Druck: Garagentor fährt auf,
    2. Druck: Garagentor bleibt stehen,
    3. Druck: Garagentor fährt zu,
    4. Druck: Garagentor bleibt stehen,
    5. Druck: Garagentor fährt auf
    etc.

    Wie kann ich diesen Antrieb über den Bus steuerbar machen? Durch Ankopplung an diesen Schalter und Verbindung mit einem Schaltaktor?
    Oder muss ich die Steuerung des Antriebs aufschrauben und einen Rolladen/Jalousieaktor anschließen?
    Erste Variante würde mir besser gefallen…

    Danke für Eure Hilfe
    Martin

    #2
    Klar, erste Variante.

    Allerdings weiß man dann nie, wo das Tor gerade steht. Deshalb nur in Verbindung mit einem Torkontakt sinnvoll.
    Gruß Matthias
    EIB übersetzt meine Frau mit "Ehepaar Ist Beschäftigt"
    Meine Homepage - PN nur für PERSÖNLICHES!

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      #3
      Meistens haben die Garagensteuerungen pot.-freie Kontakte die Du mit einem Schaltaktor (z.B. Treppenlicht auf 1s stellen) ansteuern kannst.
      Zu beachten ist aber das Du immer ein Impuls rausgibts, also nicht gezielt ansteuern kannst.
      Man sollte in diesem Fall immer Sichtkontakt zum Garagentor haben, um keine anderen Personen zu gefährden.
      Gruß Andree Czybulski

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        #4
        Perfekt. Die Verbindung zwischen Schaltaktor und Antriebskontakten erscheint mir auch charmanter.
        Zur Verbindung mit den Kontakten zur Stellungsüberwachung: ich kenne da nur die Reeds, die mir nur (digital) "ganz auf" oder "ganz zu" melden können.
        Gibt es sowas auch in "analog realtime"? Damit wäre die Bewegungserkennung ("fährt auf
        " / "fährt zu") dann möglich...?!

        Gruß
        Martin

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          #5
          Gibt es alles, Seilzug-Positionssensoren usw.

          Frage nur, welcher Aufwand und wozu?

          Mein Garagenantrieb hat separate Eingänge für Auf und Zu, zwei Schaltkanäle ran und gut ist. Dazu noch ein Torkontakt, der Verschluss bestätigt. Mal bei deinem Antrieb schauen, ob das auch möglich ist, inzwischen eigentlich Standard.
          Gruß Matthias
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            #6
            nimm 2 Reed-Kontakte
            1x ganz auf
            1x ganz zu
            dazwischen = "fährt"

            mit ein bischen Logik:
            wenn Stellung "ganz zu" + Aktor-Impuls -> "öffnen"
            wenn Stellung "ganz offen" + Aktor-Impuls -> "schließen"
            EPIX
            ...und möge der Saft mit euch sein...
            Getippt von meinen Zeigefingern auf einer QWERTZ Tastatur

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              #7
              Die Logik ist nachvollziehbar.
              Hast Du denn Erfahrungen gemacht, ob man sich darauf verlassen kann? Können die Kontakte und damit die Fahrt oder Fahrtrichtung auch unbemerkt geändert werden? Was, wenn zwischen den Endpositionen solche Impulse kommen?

              Aber ich denke, mit EibPC und Schaltaktor mit Stromerkennung sollte eigentlich kein "toter Winkel" möglich sein.

              @matthias: die Antwort war ja zu erwarten, möglich ist alles, nur mit welchem Aufwand. Ich denke, dass ich mit den vorhandenen Kriterien s.o., um die Sichtüberwachung rumkomme. Wäre zu schade um die Kinder oder Autos, die das Tor erwischen würde...

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                #8
                Diese Sicherheitsfunktionen DARF man nicht mit Fahrtrichtungserkennung erschlagen, und schon garnicht über den Bus alleine.

                Das muss eigensicher sein, mit redundanten Systemen. Alles andere ist Murks. Lichtschranke plus Schließkantensicherung, darunter geht nichts.
                Gruß Matthias
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                  #9
                  Erstmal hat jedes moderne Tor seit 2005 zwangsweise einen entsprechenden Mechanismus an der Unterkante, aka Schliesskantensicherung, damit das Tor eben niemand einklemmt.
                  Können die Kontakte und damit die Fahrt oder Fahrtrichtung auch unbemerkt geändert werden?
                  Wenn du Reed-Kontakte verwendest und man weiß wo du den Magneten ansetzen musst, kannst du dem System theoretisch eine falsche Position "vorgaukeln".

                  Zur Überwachung der Fahrbewegung kann man über einen Watchdog sicherstellen, daß innerhalb eines festgelegten Zeitraums die jeweilige Endposition erreicht ist und ggfs. eine Warnung auslösen.
                  Gruss aus Radevormwald
                  Michel

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                    #10
                    Zitat von Michel Beitrag anzeigen
                    Erstmal hat jedes moderne Tor seit 2005 zwangsweise einen entsprechenden Mechanismus an der Unterkante, aka Schliesskantensicherung, damit das Tor eben niemand einklemmt.
                    Könnte ich das schriftlich haben? Stand heute ist auch noch die Drehmomentbegrenzung/abschaltung. SKS ist immer optional.
                    Gruß Matthias
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                      #11
                      Ich habe ein Hörmann (Garagen) Sektionaltor, welches sich mit einem Taster(druck) (nur ein potentialfreier Kontakt am Motor) Auf - Stop - und Zufahren lässt. Anstatt des Tasters verwende ich eine Wippe meines Busschalters (Paramter: beim betätigen der Taste > EIN / beim loslassen der Taste AUS) damit schalte ich einen Kontakt meines Schaltaktors der mir den Kontakt des Motors schließt. Schaltausgang ist aus Sicherheitsgründen auf Trepplichtfunktion (1s) parametriert.
                      Zur Überwachung verwende ich zwei Reedkontakte (OFFEN / ZU) verbunden mit einer Logik (HS) die die Laufzeit mißt.
                      funktioniert einwandfrei

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                        #12
                        Danke für die Beschreibung. Laufzeitmessung müsste der EibPC ja auch können, denke ich.

                        2005? So wie die Kiste unter der Decke aussieht und vor allem die Handsender ist das Ding eher von 1985... Mist.
                        Schaunmermal.
                        Wenn Lichtschranke, wo müsste die dann montiert werden? Ich denke direkt am Rahmen des Tores, also an der Durchfahrt, aber auf welcher Höhe?

                        Grüße
                        Martin

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                          #13
                          Könnte ich das schriftlich haben?
                          Logisch

                          Nach der DIN EN ISO 12453 müssen bei "kraftbetätigten Tore" Gefährdungen von quetsch-, Scher- und Einzugstellen vermieden oder gesichert werden.
                          Nach Abschnitt 5.1.1 kann das u.a. durch Begrenzung der Kräfte erreicht werden. Für private Tore heißt es:
                          Für Tore mit einem verminderten Gefährdungsniveau nach 4.5 kann akzeptiert werden, dass nur die
                          Bewegung der Hauptschließkante gesichert wird (siehe 5.5.2).
                          Also entsprechen beide Varianten im privaten Bereich der Norm.
                          Gruss aus Radevormwald
                          Michel

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                            #14
                            Hallo zusammen,

                            ich krame diesen alten Thread mal aus der Versenkung...

                            Ich habe heute zwei Garagentorantriebe und ein Rolltor bekommen. Natürlich elektrisch und nun möchte ich die gerne über den Bus regeln (sprich das man das Handy verwendet um die zu fahren und nicht die Handsender).

                            Fernab der Sicherheitsdiskussion (mir ist klar das man die Tore sehen muss) ist mir die Ansteuerung nicht klar.

                            Laut Handbuch und Schlosser müssen die kontakte potentialfrei geschlossen werden. Sofern ich das richtig verstehe, heißt dies das da nicht wirklich Strom drüber läuft, sondern quasi nur der Kontakt geschlossen wird (als wenn ich zwei Kabel aneinander halten würde).

                            Hier lese ich nun häufiger über die Verwendung von Schaltaktoren (Treppenhausfunktion) und denke mir das da doch dann 230V drüber geliefert werden.

                            Natürlich wird der Anschluss durch einen Elektriker vorgenommen aber ich möchte gerne die Hintergründe verstehen, daher hoffe ich hier auf eine Antwort.

                            Beste Grüße

                            Hotte
                            Mein Bus; 2 Linien bestehend aus Gira USB Schnitstelle, B&J Linienkoppler, 3* Gira Dali GW, 6*B&J Dimmaktoren (4K), 4*B&J Jalousienaktor (26K), 1*MDT Schaltaktor (20K), 2*B&J Ventilantriebsaktoren (18K), 8*B&J Binäreingang (66K), 6 Gira Präsenzmelder, 5*B&J RTR, 22*B&J Tastsensoren, Wiregate und Gira Homeserver

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                              #15
                              Potentialfrei heißt, dass Du KEINE 230V da drauf legen darfst, sondern dass das Tor selber eine sehr kleine Spannung liefert, mit der es prüfen kann, ob "die Kabel miteinander verbunden" sind.

                              Du kannst die meisten Schaltaktoren dafür verwenden. Wichtig ist nur, dass für den verwendeten Kanal eine eigene Anschlussklemme für die "Versorgungsspannung" (normalerweise also die 230V) vorhanden ist und der Ausgang nicht parallel zu anderen Ausgängen liegt.
                              Dann schließt Du die beiden Kabelenden an diesem Ausgang an und wenn der Schaltaktor schließt, dann hast Du einen potentialfreien Kontakt hergestellt...

                              Viele Grüße,
                              Volker

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