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ABB free@home, was haltet Ihr davon?

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    [OT] ABB free@home, was haltet Ihr davon?

    Hallo Leute,

    anscheinend gibt es von B+J/ABB ein neues "Bussystem" called free@home, weis da jemand schon genauers? Vl. von der LB 2014, im onlineshop sind schon die ersten Geräte gelistet, sieht auf den ersten blick nicht sehr nach KNX kompatibel aus, und das von einem der stärksten Hersteller/Inovationstreiber im KNX-Sektor.

    Immho hätten die Ihre Entwicklungsressourcen besser in eine ordentlich Visu stecken sollen.

    #2
    Von dem ganzen Propritären Geraffel halte ich persönlich nichts; vor allem, da es nicht wirklich ordentlich günstiger, als Bewährtes ist.
    Gruss
    GLT

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      #3
      Zitat von greyowl Beitrag anzeigen
      Hallo Leute,

      anscheinend gibt es von B+J/ABB ein neues "Bussystem" called free@home, weis da jemand schon genauers? Vl. von der LB 2014, im onlineshop sind schon die ersten Geräte gelistet, sieht auf den ersten blick nicht sehr nach KNX kompatibel aus, und das von einem der stärksten Hersteller/Inovationstreiber im KNX-Sektor.
      Mein Eindruck: die KNX-Geräte werden künftig mit ABB gelabelt, die "free@home"-Geräte mit B&J. B&J war heftig bemüht, zu betonen, dass das System zu KNX nicht kompatibel sei. Leider hatte ich kein Oszi, um das mal nachzuprüfen (wäre auf dem Stand auch aufgefallen). Ich habe da meine Zweifel an der Angabe.

      Ich finde es völlig daneben: die Nachteile von KNX (völlig andere Topologie als bei konventioneller Verdrahtung) ohne die Vorteile (breite Auswahl an Herstellern). Das Werbematerial richtet sich klar an die Handwerker, Zielgruppe sind m.E. die mit der Einstellung "KNX ist sowieso unbezahlbar". Denen soll eine gefühlt kostengünstigere Lösung angeboten werden.
      KNX mit MDT-Komponenten spielt kostenmäßig in der gleichen Liga, hat aber nicht die Marktmacht von ABB/B&J. Deswegen werden die meisten Elektriker es weder kennen noch einsetzen.

      Max

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        #4
        Ich stelle mal die Frage in den Raum warum B&J die free@home Geräte günstiger als KNX Geräte herstellen kann, und das bei geringeren Stückzahlen?

        Warum etabliert man nicht eine B&J KNX "Sparschiene" mit einem Verbesserten KNX E-Mode?

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          #5
          Zitat von greyowl Beitrag anzeigen
          Ich stelle mal die Frage in den Raum warum B&J die free@home Geräte günstiger als KNX Geräte herstellen kann, und das bei geringeren Stückzahlen?

          Warum etabliert man nicht eine B&J KNX "Sparschiene" mit einem Verbesserten KNX E-Mode?
          Ich denke, das hat mehrere Gründe:
          • KNX wird von Elektrikern als "hochwertig, aber teuer" empfunden.
          • Diese High-End-Schiene besetzt künftig die Mutterfirma ABB
          • Für das mittlere Preissegment (unterhalb der "20.000 EUR für KNX") hat B-J wohl eine Lücke ausgemacht und will diese besetzen. Dazu werden die Installateure bearbeitet.
          • Es würde mich nicht wundern, wenn f@h technisch ein KNX E-Mode wäre.

          Das Produkt ist eher über die Mechanismen des Markts (enge Bindung der Elektriker an ihre Stammhersteller) als über technische Rationalität zu erklären.


          Zu den Kosten: die reinen Herstellkosten machen nur einen kleinen Teil der Produktkosten aus. Entwicklung, Zertifizierung und Vertrieb sind die eigentlichen Kostentreiber. Bei f@h dürfte die Marge für B-J auch ein ganzes Stück unter der für KNX-Geräte liegen. Das muss dann die Stückzahl richten.



          Max

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            #6
            Hat vielleicht jemand schon praktische Erfahrungen mit free@home gemacht? Hat sich jemand schon einmal ein Angebot mit free@home und mit einer normalen KNX Installation erstellen lassen? Wie waren die Preisunterschiede?

            Danke!

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              #7
              ABB ist Zweckbau, B&J Privatgebäude, sieht man an den Produkten und nun auch an diesen.

              Für den kleinen Mann soll es einfacher und günstiger werden. Man muss auf die billigen Bussysteme reagieren.

              KNX wird weiterhin für den gehobenen Markt und Zweckbau bleiben.

              Erscheint mir nachvollziehbar.
              BR
              Marc

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                #8
                Genau das würde mich interessieren, ob es wirklich merkbar günstiger wird? Sofern es nur ein geringer Aufpreis ist, würde man sich wohl immer für KNX entscheiden.

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                  #9
                  Ich klinke mich mal in die Diskussion ein. Ich muss zugeben, dass ich bisher mit KNX keine praktischen Erfahrungen habe. Das wird sich aber mit einem Hausan/umbau ändern.
                  Nachdem ich mich intensiv mit Hausautomation beschäftigt habe, bin ich auch auf free@home gestoßen. Wie mir scheint, steckt in diesen Komponenten KNX-Technik. Wenn man sich die technischen Daten (Anzahl Teilnehmer, Kabellängen etc.) ansieht, kommt das sehr bekannt vor.
                  Ich denke, BJ will damit die technikaffine Privat-Kundschaft ansprechen, denn die maximal 64 Geräte in diesem Bus sind bei entsprechender Planung für ein Einfamilienhaus ausreichend. Nicht jeder Elektriker kann KNX programmieren bzw. möchte sich die teure ETS kaufen, wenn er sie selten braucht. Free@home macht es da einfach, zudem kann der Hausherr später selbst umprogrammieren und sich Szenen zusammenstellen. Dass KNX im Gesamten natürlich flexibler, zukunftsicherer etc. ist, ist keine Frage.

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                    #10
                    Also ich musste gerade noch ein Angebot mit free@home erstellen. (Kundenwunsch)
                    Rein von den Materialpreisen ist es nicht günstiger(vgl. MDT).
                    Das einzige woran man spart sind die Inbetriebnahmekosten.
                    Wie weiter oben schon erwähnt kann es jeder doofe Elektriker in Betrieb nehmen.
                    Man ist aber doch schon recht eingeschränkt, was die Funktionalität betrifft.

                    Wenn man einfach nur Licht, Jalousien, Heizung, ein paar einfache Szenen realisieren und das visualisieren möchte scheint es ok zu sein. Mehr aber auch nicht. (Meine Meinung)

                    Aber wie so oft, geht es dann nur über den Preis der unten steht.

                    Der Kunde ist nunmal König, der sich nicht belehren lässt.

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                      #11
                      Zitat von MarkusW Beitrag anzeigen
                      Der Kunde ist nunmal König, der sich nicht belehren lässt.
                      Dann hast du eine Lücke ein deiner Argumentationskette.....
                      Geniale Menschen sind selten ordentlich, ordentliche selten genial. (Albert Einstein)

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                        #12
                        Zitat von greyowl Beitrag anzeigen
                        Ich stelle mal die Frage in den Raum warum B&J die free@home Geräte günstiger als KNX Geräte herstellen kann, und das bei geringeren Stückzahlen.
                        Es sind die gleichen Geräte, sie werden nur anders programmiert. Das niedrigere Preisniveau zeigt nur das bei KNX nie ein echter Marktpreis zustande gekommen ist. Die Anbieter waren sich früher recht einig.


                        Michael Möller || Geschäftsführer || www.voltus.de

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                          #13
                          Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
                          Es sind die gleichen Geräte, sie werden nur anders programmiert.
                          Klingt interessant. Du hast da nicht zufällig noch mehr Insider-Details dazu?

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                            #14
                            Leider nicht. Werde mal den BJ Außendienst beim nächsten Besuch um mehr Information bitten.


                            Michael Möller || Geschäftsführer || www.voltus.de

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                              #15
                              In den ABB Dokumenten die man so im Netz dazu findet sehen die Aktoren etc. wirklich aus wie KNX Geräte. Haben die selbe Bus-Klemme, und es steht statt "program" -> "ident" auf dem Programmierknopf.

                              Wäre ja der Hammer wenn die Teile wirklich günstiger wären und man quasi 1:1 mit ETS programmieren könnte indem man "einfach das passende ETS knxprod-pendant" zum Programmieren bzw. parametrisieren verwendet.

                              Das würde aber auch heissen, dass ABB sein eigenes ETS gebastelt hat?!

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