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Heizkreis-Temperatur messen (Vorlauf / Rücklauf). Wie macht ihr das?

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    Heizkreis-Temperatur messen (Vorlauf / Rücklauf). Wie macht ihr das?

    Hallo.


    Ich möchte gerne eine Frage bezüglich Heizkreis-Temperaturmessung in die Runde werfen. Wie misst ihr euren Vorlauf / Rücklauf?

    Option (rot): Vorlauf / Rücklauf pro Raum
    Option (blau): Vorlauf / Rücklauf pro Verteiler (in meinem Fall Stockwerk)

    IMG_20190812_195505_530-2.jpg

    Hintergrund:
    Nach ca. 3 Jahren bin ich drauf gekommen, dass ich mit WireGate eigentlich nicht viel mache (ausser CometVisu). Deshalb investiere in Zukunft lieber nur noch in KNX-Komponenten. Da zwischen 2-fach (MDT SCN-RT2UP.0) und 6-fach (MDT SCN-RT6AP.01) schon preislich ein signifikanter Unterschied ist möchte ich gerne von euch wissen, ob die einzelne Messungen, Vorlauf/Rücklauf pro Raum, überhaupt sinnvoll sind?!

    Eine MDT-spezifische Frage:
    Gibt es einen Unterschied zwischen SCN-PTAN3.01 und SCN-PTST3.01 ausser Anlegekörper? Festgemacht werden beide ja mit Schlauchschellen, oder ist SCN-PTAN3.01 wegen grösserer Körper besser / genauer? https://www.mdt.de/Temperaturregler.html


    Danke,
    Christoph

    #2
    Was machst du mit den Werten? Welche Regelgrösse soll sich daraus ergeben?
    Aus den Antworten kannst du die Festlegung der Messung treffen.

    Kommentar


      #3
      Das ist genau so eine Fehlinvestition wie 1Wire.

      Elsner Elektronik hat noch Sensoren mit Mehrfacheingängen.

      Aber RBender bringt es auf den Punkt: Was willst Du damit erreichen? Stell die Hydraulik einmal richtig ein und dazu noch die Heizkurve, dann regelt sich eine FBH von selber (Selbstregeleffekt).
      ​​​​​​​

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        #4
        Zitat von pitschr Beitrag anzeigen
        Wie misst ihr euren Vorlauf / Rücklauf?
        Mit PT1000-Fühlern an einem arcus-eds SK08-T8.

        Zitat von pitschr Beitrag anzeigen
        Da zwischen 2-fach (MDT SCN-RT2UP.0) und 6-fach (MDT SCN-RT6AP.01) schon preislich ein signifikanter Unterschied ist möchte ich gerne von euch wissen, ob die einzelne Messungen, Vorlauf/Rücklauf pro Raum, überhaupt sinnvoll sind?!
        Die Frage verstehe ich nicht so ganz. Die Temperaturen kannst Du doch eh nicht einzeln regeln. Sobald Durchfluss ist, sollten alle Vorlauftemperaturen nahezu gleich sein. Welchen Sinn solte es da haben, sie getrennt zu messen? Und was fängst Du mit den einzelnen Rücklauftemperaturen an? Ich schließe mich da der Frage meines Vorschreibers an:
        Zitat von RBender Beitrag anzeigen
        Was machst du mit den Werten? Welche Regelgrösse soll sich daraus ergeben?
        Zitat von pitschr Beitrag anzeigen
        Eine MDT-spezifische Frage:
        Gibt es einen Unterschied zwischen SCN-PTAN3.01 und SCN-PTST3.01 ausser Anlegekörper? Festgemacht werden beide ja mit Schlauchschellen, oder ist SCN-PTAN3.01 wegen grösserer Körper besser / genauer?
        Die Frage ist eigentlich nicht MTD-spezifisch, es gibt ja auch von anderen Herstellern unterschiedliche Fühlerbauformen. Ein Anlegefühler (das wäre aber der SCN-PTAN3.01) wird aufgrund der größeren Kontaktfläche vielleicht schneller reagieren. Andrerseits hat er mehr Metall dran, das erst mal die richtige Temperatur annehmen muss. Isolation sollte man jedenfalls drumrum machen, sonst messen die irgend eine Mischtemperatur aus dem Wasser im Rohr und der Umgebungstemperatur.

        Man muss standardisierte Fühler wie PT1000 übrigens nicht unbedingt beim Hersteller des Messwandlers kaufen. Bei MDT bekommst Du m. W. Genauigkeitsklasse B, das ist (im Bereich -100..100 Grad) 0,8 Grad genau. Bei manchen anderen Anbietern bekommst Du für weniger Geld gleich konfektionierte Fühler mitt Klasse A, ca. 0,35 Grad Genauigkeit. Oder sogar AA (1/3 DIN), ca. 0,27 Grad Genauigkeit. Dazu kommt immer der Wandlerfehler.

        Grüße von Horst

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          #5
          Es gibt nur eine Vorlauftemperatur, über die Rücklauftemperatur kannst du in etwa feststellen, wie viel Energie abgenommen wird, wen du den hydraulischen Abgleich selber kontrollieren möchtest, dann sagt das etwas aus, aber groß regeln wirst du da nichts.

          Gruß Florian

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            #6
            Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
            über die Rücklauftemperatur kannst du in etwa feststellen, wie viel Energie abgenommen wird
            Ja, allerdings sind die Meßpunkte hier gut wärmeleitend verbunden, das wird so einfach vermutlich nicht funktionieren. Vielleicht könnte man weiter vorne am Rohr messen, wenn man Rohr und Fühler gut einpackt.

            Kostengünstiger Sensor: Zennio Quad oder Railquad mit NTC. Ich nutze den für Vor- und Rücklauf an der Gastherme.


            Zuletzt geändert von 6ast; 12.08.2019, 22:35.
            Viele Grüße, Volker

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              #7
              Man muss in jedem Fall deutlich vor der Zusammenführung die Werte abnehmen, sonst wird das nichts.

              Gruß Florian

              Kommentar


                #8
                Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
                Kostengünstiger Sensor: Zennio Quad oder Railquad mit NTC.
                Oder die MDT-Temperaturregler der Baureihe SCN-RT... -- Kanalpreis ca. 25 Euro bei den 4- und 6-kanaligen.
                Vielleicht auch interessant, weil deutlich verschiedene Sensoren anschließbar: ABB AE/S4.1.1.3 -- Kanalpreis ca. 36 Euro.

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                  #9
                  meine meinung: einmal vor- und rücklauf reicht. zusammen mit den stellwerten der ventile hast du gute diagnosemöglichkeiten auch aus der ferne.
                  Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen... <<mehr>> <<Dienstleistungspreise>>

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                    #10
                    Danke für die anregende Meinungen. Ich persönlich nutze die Vorlauf-/Rücklauftemperaturen nur für die Anzeige auf CometVisu. In meinem Fall ist 1x Vorlauf / Rücklauf wohl ausreichend. Und ja, ich habe wohl den Denkfehler gehabt, dass ich nur ein Vorlauftemperatur habe und, dass die Rücklauf-Messpunkte sowieso gut wärmeleitend verbunden sind. Danke, dass ihr mir vor eine etwaige weitere Fehlinvestition abgehaltet habt.

                    Eine Einzelraumregelung (ERR) habe ich nicht. Zwar hat mir der Heizungsfachmann die Stellantriebe gegeben (vermutlich wegen die Vorschriften), jedoch nicht montiert, da es aus seiner Sicht eine ERR überhaupt nicht notwendig ist; bzw. wir haben nach 3 Jahren noch nicht das Bedürfnis die einzelne Räume zu regulieren - läuft völlig autark über die Wärmepumpe und Aussenfühler.

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                      #11
                      da es aus seiner Sicht eine ERR überhaupt nicht notwendig ist; bzw. wir haben nach 3 Jahren noch nicht das Bedürfnis die einzelne Räume zu regulieren - läuft völlig autark über die Wärmepumpe und Aussenfühler.
                      Es gibt auch Heizungsbauer, die das begreifen - wie erfreulich.

                      Du könntest die Fühler auch einfach am Rohr anbringen und gut isolieren (Schaumstoff o. ä.). Das ergibt dann einigermassen die Rücklauftemperatur. Etwas verzögert, aber das spielt bei Flächenheizungen ohnehin keine Rolle, weil die Pumpe fast immer läuft. Der auftretende Fehler ist ja überall der gleiche, weswegen es für die Beurteilung reichen würde. Trotzdem wäre vielleicht eine preiswerte Wärmebildkamera die bessere Investition, mit der kann man in und ums Haus wesentlich mehr bewirken und die reicht auch für die Einregelung von Heizkreisen, um ab und an den Verteiler zu beobachten.

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                        #12
                        Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern glaube ich, dass man -- bei Anbringung der Sensoren am Rohr möglicht weit vom Verteiler weg -- sehr wohl aussagekräftige Messwerte für die Rücklauftemperaturen der einzelnen Kreise bekommen kann. Natürlich nur, wenn der Kreis überhaupt Durchfluss hat. Wenn da aber keine Stellventile verbaut sind, sollte das ja immer der Fall sein, wenn die Pumpe läuft.

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