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    Hallo Leute,

    ich bin gerade an der Planung meines KNX-Systems und zerbreche mir den Kopf über die Dimmaktoren. Als Hersteller möchte ich entweder Theben oder Hager einsetzen, Modelle die ich ausgesucht habe sind entweder Theben DM 4-2 T oder Hager TYA664AN und ich habe mir die entsprechenden Datenblätter schon angeschaut. Das ist allerdings ist ganz schön Mühsam und vielleicht kann mir jemand einfach beantworten, ob der eine mehr Anwendungen kann als der andere, und wenn ja, welche das sind. Aus den Datenblättern allein werde ich wie gesagt nicht ganz schlau...

    Danke und Gruß, xola

    #2
    Du musst den Profis hier erstmal mitteilen, was genau Du vorhast und wieviel von was Du wow Dimmen und schalten willst. Sonst kann Dir niemand helfen ;-)

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      #3
      Ja, das ist sicher richtig.

      Was ich vorhabe ist folgendes: ich möchte die Brennstellen in der Wohnung (alle mit LEDs ausgerüstet) dimmen und schalten können, einzeln und in Szenen. Taster sollen MDT Glastaster werden. Realisierung über KNX (logisch), keine Easy- oder LuxorLiving-Oberfläche.

      Reicht das?

      Danke und Gruß, xola

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        #4
        Zitat von xola Beitrag anzeigen
        Reicht das?
        Nöö.

        Es gibt eben nicht DIE Led-Lampe und auch nicht DAS Led-Leuchtmittel und unter Dimmen selbst kann viel mehr Effekt verstanden werden als einfach nur heller/dunkel.

        Gesetzt den Fall du strebst soweit eine Beleuchtung auf Basis 230V (also entweder festverbauter LEuchtmittel, oder Retrofit leuchtmittel an) dann kommen beide Aktoren grundsätzlichin Frage, allerdings gibt es hier im Forum über den Hager Aktor nur wenig zu lesen. Der Theben hingegen wird oft empfohlen da er eine hohe Kompatibilität zu verschiedensten 230V LED-Leuchtmitteln aufweist. Da bewegt sich der Theben mit dem MDT-Aktor sehr nah beieinander.

        Einen besseren Eindruck von den Funktionsmöglichkeiten bekommt man über den Vergleich der Applikationsbeschreibungen und den Blick in die ETS.
        Kleine aber feine Features findet man seltener auf den Datenblättern.
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        "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
        Albert Einstein

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          #5
          Danke, das hilft mir erst mal. Das wenig über Hager geschrieben wird habe ich gesehen. Gibt es da einen Grund? Zu teuer?

          Die Leuchtmittel sind noch nicht festgelegt, da die Wohnung noch nicht gebaut ist. Es werden vermutlich fest verbaute Leuchtmittel werden. Retrofit eher nicht, da sowieso alle Lampen neu werden. Aber man weiss ja nie, und die Elektrik wird eben jetzt schon gemacht.

          Gruß, xola

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            #6
            Dass immer der Theben genannt wird ist ein sich selbst verstärkender Effekt, der typisch ist für Foren: einer berichtet daß es gut funktioniert, und dann wird es nachgemacht.

            Ging mir selbst auch so mit dem Theben: nachdem der hier als "Problemlöser" für flackernde LED genannt wurde habe ihn ausprobiert, für gut befunden und danach gerne erwähnt.

            Gut möglich, daß der Hager genau so gut funktioniert - vielleicht finden sich noch Berichte. Nachtrag: hier ist einer, Klick!

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              #7
              Zitat von xola Beitrag anzeigen
              Aber man weiss ja nie, und die Elektrik wird eben jetzt schon gemacht.
              Naja eine optimale Lichtplanung fängt halt aber genau andersrum an. Zuerst definierst wieviel / welches Licht du brauchts/möchtest gefolgt von der Lampe die das schafft und optisch gefällt. Danach kommen quasi erst die infrastrukturellen Themen, mit welcher Technik steuere ich dann diese Lampe und welche Leitungen brauche ich um die Steuerung und Stromversorgung zu realisieren. Es gibt ein paar Lösungen, mit denen man sich eine gewisse Flexibilität ermöglicht, meist sind die aber mit mehr CU und Platzbedarf in Verteilung und/oder Ort der Lampenmontage verbunden.
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                #8
                Das ist schon richtig, aber es gibt sicher auch den Fall, dass eine Lampe kaputt geht und so nicht mehr zu beschaffen ist. Oder die Gattin Gemahlin will eine schöne neue Lampe zur neuen Handtasche. Und was dann? Ganzes System ändern? Sicher nicht.

                Da ich nichts exotisches verbauen möchte, denke ich es kommen beide Systeme damit zurecht. Mir geht's eher um die Anwendungen die ein Gerät kann und das andere nicht.

                Gruß, xola

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                  #9
                  Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
                  Dass immer der Theben genannt wird ist ein sich selbst verstärkender Effekt, der typisch ist für Foren: einer berichtet daß es gut funktioniert, und dann wird es nachgemacht.

                  Ging mir selbst auch so mit dem Theben: nachdem der hier als "Problemlöser" für flackernde LED genannt wurde habe ihn ausprobiert, für gut befunden und danach gerne erwähnt.

                  Gut möglich, daß der Hager genau so gut funktioniert - vielleicht finden sich noch Berichte. Nachtrag: hier ist einer, Klick!
                  Danke, Volker, das hilft mir auf jeden Fall. Das mit dem Forum sehe ich auch so und das ist auch gut so. I.d.R. kommen in solchen Fällen auch Schwachstellen schnell zum Vorschein.

                  Danke und Gruß, xola

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                    #10
                    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                    Naja eine optimale Lichtplanung fängt halt aber genau andersrum an. Zuerst definierst wieviel / welches Licht du brauchts/möchtest gefolgt von der Lampe die das schafft und optisch gefällt. ....
                    ...Realität und Praxis. Ich glaube es gibt grob 3 Gruppen an Bauherren: die, die übers Licht gar nicht nachdenken und einfach nehmen was vom BT/GU kommt (die landen nicht hier), die die planen lassen (die landen i.d.R. auch nicht hier) und die möglichst viel selber planen. Wenn man dann aber keinen besonderen Hintergrund hat dürfte der letzte Weg aber sehr schwierig sein. Das sicherste ist da halt etwas vorausdenken und möglichst viele Optionen offen lassen...

                    Ich beschäftige mich für einen anstehenden Neubau auch grad mit der Frage nach dem Dimmaktor und hatte mir dazu gestern die Geräte in der ETS angeschaut - der Tipp von gbglace ist wirklich hilfreich!

                    Hab z.B. dabei festgestellt, dass MDT Aktor integrierte Tag/Nacht-Objekte hat

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                      #11
                      xola , was sagt die Gattin denn zu schlechter Dimmbarkeit, blitzenden oder nachleuchtenden LEDs und ungemütliche Lichtfarben, weil man sich für die altmodischte und schlechteste Art LEDs zu dimmen für teuer Geld entschieden hat und dann mit diesen Problemen feststeckt oder umbauen muss?

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                        #12
                        @TobiHH: Das sind ja gerade die Themen, wo die Auswahl des Dimmers und der Leuchtmittel große Auswirkungen hat. Kannst du inhaltlich was beitragen zur Fragestellung Theben vs. Hager?

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                          #13
                          Beitragen kann ich, dass ich selbst mit dem sehr guten Theben Dimmer immer wieder schlechte Erfahrungen mache, die nicht am Gerät sondern dem technischen Prinzip begründet liegen, dass niemals einer digitale Schnittstelle zu einem CV-PWM oder CC LED Treiber das Wasser reichen wird. Bevorzugen tue ich als Schnittstelle Dali oder KNX, aber auch Zigbee Protokolle wie Hue sind um Welten besser geeignet als Phasengesteuertes dimmen.

                          Wir verbauen bei unseren Kunden auch bevorzugt Theben Dimmer, obgleich in vielen Fällen MDT, als auch aktuelle Insta Entwicklungen kaum einen Unterschied darstellen - Mist bleibt Mist, mal in die eine und mal in die andere Richtung.

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                            #14
                            Zitat von TobiHH Beitrag anzeigen
                            nicht am Gerät sondern dem technischen Prinzip begründet liegen, dass niemals einer digitale Schnittstelle zu einem CV-PWM oder CC LED Treiber das Wasser reichen wird.
                            Das ist soweit ja richtig, die digitale Dimmung ist technisch überlegen. Aber das Thema ist vielschichtig, die Lichtplanung alleine nach dem einen Thema Dimmverhalten auszurichten greift auch zu kurz.

                            Was mich bei diesen Diskussionen traurig stimmt ist, was am Ende bei den lichttechnisch uninformierten Lesern rauskommt: die bauen sich in ihrer Ratlosigkeit eine Beleuchtung nur aus Spots und Strips, um der (angeblich) bösen Phasendimmung zu entkommen.

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                              #15
                              das finde ich eine sehr gute Anmerkung!

                              Ich werde mir ein jedenfalls ein Testbord bauen und einen Dimmer mit verschiendenen Leuchtmitteln testen, mal mit HUE vergleichen und erst danach entscheiden was nötig ist und was es kosten darf.

                              Xola scheint shcon etwas weiter zu sein, aber vielleicht geht es ja noch auf der Baustelle erstmal mit einem Gerät zu testen bevor man die Entscheidung fällt...?

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