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Init Werte deri UND-Gatter-LBS

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    Init Werte deri UND-Gatter-LBS

    Ich habe mich gefragt warum die INIT Werte bei den Eingängen der UND-Gatter-LBS auf "0" gesetzt werden.
    Wäre es nicht sinnvoller diese auf "1" zu setzen, so dass nicht-belegte Eingänge keinen Einfluss auf das Ergebnis des Bausteins haben?

    #2
    Kann man so oder so sehen... Eine 1 hätte keinen Einfluss, klar. Aber ich z.B. bevorzuge genau das Gegenteil - denn dann muss ich bewußt die ungenutzten Eingänge auf 1 setzen. Dies ist insgesamt konsistenter im Vergleich mit anderen LBS: Per Default ist quasi alles auf 0 im Sinne von "nix machen"
    EDOMI - Intelligente Steuerung und Visualisierung KNX-basierter Elektro-Installationen (http://www.edomi.de)

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      #3
      Okay, so kann man es auch sehen. Wollte nur sicherstellen, dass es so gewollt ist, denn "nix machen" ist bei einem UND-Gatter natürlich etwas anderes.

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        #4
        Wieso? Wenn beim UND alles auf 0 ist, macht es "nix" (bzw. gibt eine 0 aus)

        Du hast schon recht, klar. Aber wie gesagt: Ich denke für Anfänger ist es vielleicht einfacher zu verstehen (und didaktisch sinnvoller) wenn diese Strategie möglichst über alle LBS durchgezogen wird: Ein "frischer" Baustein macht nix.

        Wären die Initwerte alle auf 1 würde ein frisches Und-Gatter ja bereits eine 1 ausgeben...
        EDOMI - Intelligente Steuerung und Visualisierung KNX-basierter Elektro-Installationen (http://www.edomi.de)

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          #5
          my 2 cents: ich finde die 0 auch richtig: ein neuer Baustein soll nichts tun. Wenn ich eine 1 will, muss ich aktiv drüber nachdenken.

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            #6
            Zitat von saegefisch Beitrag anzeigen
            my 2 cents: ich finde die 0 auch richtig: ein neuer Baustein soll nichts tun. Wenn ich eine 1 will, muss ich aktiv drüber nachdenken.

            Das war genau mein Punkt: Wenn ich einen 4-fach UND Baustein verwende und nur 3 Eingänge verwende, dann muss ich aktiv was tun, sonst ist das Ergebnis immer 0.

            Nicht falsch verstehen, für mich ist es okay so, ich weiß inzwischen wie es funktioniert, aber ich bin anfangs in die Falle getappt.

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              #7
              klar, eine 1 wäre halt "neutral" bei einem UND. Dennoch bevorzuge ich im Zweifel "nichts" als "neutral". Und verdammt, DU hattest ja aktiv drüber nach gedacht - hier krankt meine Argumentation... ach egal, ich find' doch beide Sichten logisch und gut...Dann sach' ich halt: Schmuck am Nachthemd!

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                #8
                Eigentlich wäre es sinnvoll, wenn Eingänge die nicht belegt sind auch gar nicht bei der Funktion berücksichtigt werden, sprich NULL wird ignoriert und erst wenn ein Eingang in Verwendung ist, wird eine 0 oder 1 ausgewertet und setzt entsprechend den Ausgang. Dann gibt es auch kein Problem, dass ein nicht beschalteter UND am Ausgang eine 1 ausgibt.

                Edit: Ich bin davon ausgegangen das EDOMI so wie von mir beschrieben arbeitet, weil ich das von der SPS-Programmierung so kenne, nur durch Zufall waren meine UND immer voll belegt und ich hab es nicht gemerkt. Aber jetzt weiß ich es ja
                Zuletzt geändert von panzaeron; 08.05.2016, 22:55.

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                  #9
                  In der SPS-Programmierung gibt es den Zustand "Leer" nur bei nicht verknüpftem Eingang des Logikgatters. Sobald er verknüpft wurde, kann er nur noch 0 oder 1 sein. Keine Probleme also, wenn der Eingang mit "leer" ignoriert wird.
                  Beim KNX hast du den Zustand "leer" auch bei vernüpftem Eingang. So lange noch keine GA (oder der INIT-Wert) für einen definierten Status gesorgt hat, ist der Eingang "leer". Würde die Logik nun diesen Eingang ignorieren, wäre das Ergebnis falsch.

                  Andere Hersteller machen die Anzahl der Eingange einstellbar, was wahrscheinlich die beste Variante ist (Bei den mir bekannten gibt es aber auch keine INIT-Werte an den Logikgattern, sondern man müsste die Eingänge wiederum mit Konstanten Verknüpfen=Zusätzliche Arbeit).
                  Zuletzt geändert von DirtyHarry; 09.05.2016, 06:57.
                  Gruß Andreas

                  -----------------------------------------------------------
                  Immer wieder benötigt: KNX-Grundlagen

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                    #10
                    Es wäre kein großes Ding z.B. das UND-Gatter in gewissen Grenzen flexibel zu gestalten: Zum Beispiel 2..20 Eingänge (E1..E20) und E21 bestimmt die max. Anzahl der Eingänge, die berücksichtigt werden sollen. Ich finde die aktuelle Variante allerdings übersichtlicher - i.d.R. braucht man ja eh nur 2-fach/4-fach, bzw. kaskadiert einige davon.
                    EDOMI - Intelligente Steuerung und Visualisierung KNX-basierter Elektro-Installationen (http://www.edomi.de)

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                      #11
                      Aus meiner Sicht, ist die jetzige Lösung gut. Das GAs ohne Wert auch leer sind, hatte ich nicht bedacht.

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