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    #16
    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Warum nicht beide Optionen in einem Gerät
    Das wäre automatisch gegeben, wenn die 1W-Slaves (die Sensoren) nicht mit den 5V des KNX-Interfaces verbunden werden, sondern mit einem stabilen 5V-Netzteil, GND wird gemeinsam genutzt und ist verbunden (da ist die galv. Trennung vom KNX von Vorteil ansonsten hat man Potentialverschleppung ins ext. Netzteil). Das ist einfach die Entscheidung die "internen" 5V zu nehmen oder zu "externen" 5V. Den 1W-Master sollte man aber galv.-getrennt vom KNX/BCU her versorgen, das sind ein paar mA und macht wenig Probleme.
    Zuletzt geändert von ralf9000; 01.01.2026, 21:55.

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      #17
      ralf9000 ich würde meine PCB gerne an die hier neu hinzugekommen Anforderungen anpassen.
      Es ist mir aber noch nicht so ganz klar wo bei den externe 5V dann dann GND herkommen soll?
      Wäre dies dann Onewire GND and VCC vom Netzteil und Data dann wie jetzt auch schon?

      Da der R05C05TE05S-CT Bei JLCPCB regulär nicht verfügbar ist wird es schwierig diesen zu verwenden, gibt es da wirklich keine Alternative?
      Auch müsstest du mir noch etwas bei dem Stützkondensator helfen wie würde man diesen denn in die Schaltung integrieren?

      Grüsse und Danke



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        #18
        Hallo Marco,

        Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
        Es ist mir aber noch nicht so ganz klar wo bei den externe 5V dann dann GND herkommen soll?
        Du packst ein sehr stabiles Hutschiennetzteil daneben (kein Meanwell), verbindest GND-Netzteil mit GND-1W, 5V-1W dann vom Netzteil und 5V-1W(von Deinem Modul) bleibt frei.

        Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
        R05C05TE05S-CT Bei JLCPCB regulär nicht verfügbar ist wird es schwierig
        Das ist komisch, die kann man selbst bei Conrad bekommen: https://www.conrad.de/de/p/recom-r05...t-2887320.html
        Evtl. selber einlöten ...

        Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
        Auch müsstest du mir noch etwas bei dem Stützkondensator helfen wie würde man diesen denn in die Schaltung
        integrieren?
        Ich würde es so verschalten:
        Schaltung.jpg

        Du musst die unterschiedlichen Schottkydioden so bemessen, das die "direkte" mehr Spannungsverlust hat als die vom Kondensator kommende, damit der Kondensator zuerst genutzt wird und dann erst der MIC2091 direkt. Insgesamt muss die resultierende Spannung immer über 4,5V bleiben. Normal verwendet man überdimensionierte Schottkydioden, die eigentlich für mehr Ampere ausgelegt wurden. Durch die Überdimensionierung erreichst Du einen niedrigen Spannungsverlust, Du musst ja über 4,5V bleiben.
        Der Kondensator (Panasonic), den ich vorgeschlagen habe, ist passend für die Anwendung. Der Lade-Widerstand muss so bemessen werden das man deutlich unter den 100mA bleibt, grob z.B. 5V / 20mA = 250 Ohm.

        Grüße, Ralf

        (war jetzt auf die Schnelle muss nochmal ausgiebig drüber nachdenken, insb. Widerstandsdimensionierung und ob die Schottky-Reihenfolge so richtig ist, der MIC darf ja nicht auslösen, wenn der Kondensator "noch kann" und man über 100mA kurzzeitig entnimmt. Auslösen aber dann wenn Kondensator "bzgl. ca. 4.5V leer" und man über 100mA Abnahme ist. Noch etwas, die Ripple-Kondensatoren für den DCDC-Wandler aus dem Datenblatt kommen noch dazu ....)​
        Zuletzt geändert von ralf9000; 03.01.2026, 23:54.

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          #19
          Es gibt noch einen kleinen Nachtrag: die obere Schottkydiode hat ja die Funktion das die direkte Belastung immer zuerst auf den Pufferkondensator geht und erst nachranging den MIC direkt belastet. Sie hat aber noch eine weitere Funktion, der MIC hat eine eingebaute Abschaltung, wenn der Ausgang eine höhere Spannung als der Eingang hat, sie könnte auch auslösen, wenn der Stützkondensator auf 5V geladen ist, aber dann VCC2 von der BCU kurz darunter absackt, das verhindert die obere Schottkydiode ebenfalls. Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, dass die MIC-Abschaltung auch auslöst, wenn über den Widerstand R zurück die höhere Spannung für die MIC sichtbar wäre. Deshalb wäre es sinnvoll diese über einen weiteren Widerstand um 0,25V abzusenken, das wäre 1mA Mehrbelastung und akzeptabel. Das wäre nun erstmal mein vollständiger Vorschlag:

          Schaltung (vollständig).jpg

          NACHTRAG: Ich hatte noch gesehen dass für den Panasonic Kondensator eine geringe Lebensdauer angegeben ist, es gibt auch bei CHEMI-CON die baugleiche Alternative APXA6R3ARA821MJC0G, hier wird 15000 Stunden angeben, etwas teurer .... gerne, wenn noch Platz da ist, 3x parallel vorsehen.
          Und noch zum R05C05TE05S-CT, auf der Sekundärseite sind keine weiteren Schutzmaßnahmen notwendig, dieser schaltet sich bei zu viel Stromentnahme, nach einer möglichen erhöhten Entnahme von 0,6W bzw. 120mA automatisch ab, ebenso bei Überspannung von Außen ....
          Zuletzt geändert von ralf9000; 04.01.2026, 19:51.

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