Hey zusammen,
wir haben unseren Zahlungsdienstleister für Einzelbestellungen gewechselt.
Das klingt erstmal ziemlich nach „Buchhaltungsthema“ - ist es auch ein bisschen 🙂
Für viele von euch sollte es den Kauf und die Abrechnung aber einfacher machen.
Was ändert sich konkret?
Ab sofort werden alle Rechnungen für Einzelbestellungen direkt von unserer Firma, der tecease GmbH, ausgestellt.
Das bedeutet:
Warum haben wir das geändert?
Bisher haben wir für Einzelbestellungen die Firma "FastSpring" genutzt. FastSpring hat in unserem Namen die Lizenz verkauft, die Rechnung erstellt und sich um viele steuerliche Themen gekümmert.
Für uns war das sehr angenehm, weil die korrekte Verarbeitung von Umsatzsteuer bei Verkäufen an Privatpersonen und Firmenkunden in Deutschland, der EU und Drittstaaten ziemlich komplex werden kann.
Für einige Firmenkunden war es aber weniger angenehm, weil die Rechnung aus den USA kam und Banküberweisungen an ein britisches Konto durchgeführt werden sollten. Das hat immer wieder zu Rückfragen geführt - völlig nachvollziehbar.
Jetzt ist es also umgekehrt:
Ihr habt es leichter.
Wir haben es ein bisschen komplizierter.
Aber so soll es ja eigentlich auch sein 🙂
Banküberweisung: deutlich schneller
Auch bei der Zahlungsart Banküberweisung gibt es eine wichtige Verbesserung.
Überweisungen gehen nun an ein deutsches Konto und nicht mehr nach UK. Dadurch können wir Zahlungen deutlich schneller verarbeiten.
Bei Echtzeitüberweisungen erfolgt die Verarbeitung an Werktagen bei unseren Tests nun innerhalb von maximal 24 Stunden, meistens sogar schon nach 1-2 Stunden.
Vorher konnte es teilweise 5 Werktage oder länger dauern, bis eine Überweisung verarbeitet war. Das war aus unserer Sicht nicht mehr akzeptabel.
Was gilt für Privat- und Firmenkunden außerhalb von Deutschland?
Deep-Dive: warum ist das alles eigentlich so komplex?
Für alle, die sich für Buchhaltung und Steuern interessieren, hier noch ein bisschen Hintergrund.
Wir verkaufen an:
Und für fast jede dieser Konstellationen gelten andere Regeln.
Und damit ist es natürlich noch nicht erledigt.
Das Ganze muss anschließend auch korrekt gemeldet werden:
Ziemlich wild.
Genau deshalb hatten wir in der Vergangenheit die Lösung mit FastSpring gewählt: FastSpring hat für die Verarbeitung eine ordentliche Gebühr genommen, aber die steuerlichen Themen sauber gelöst.
Der Nachteil war eben: Die Rechnungen kamen aus den USA. Und das war für viele deutsche Firmenkunden unnötig kompliziert.
Mit der neuen Lösung sind die Rechnungen für euch nun einfacher und besser passend für die Buchhaltung.
Viele Grüße
Euer stromlaufplan.de Team
wir haben unseren Zahlungsdienstleister für Einzelbestellungen gewechselt.
Das klingt erstmal ziemlich nach „Buchhaltungsthema“ - ist es auch ein bisschen 🙂
Für viele von euch sollte es den Kauf und die Abrechnung aber einfacher machen.
Was ändert sich konkret?
Ab sofort werden alle Rechnungen für Einzelbestellungen direkt von unserer Firma, der tecease GmbH, ausgestellt.
Das bedeutet:
- Ihr bekommt eine deutsche Rechnung
- Die Rechnung enthält – wenn passend – deutsche Umsatzsteuer
- (Bank-) Überweisungen werden deutlich schneller verarbeitet (und gehen an ein deutsches Konto)
- Firmenkunden außerhalb von Deutschland können beim Kauf ihre VAT-ID angeben
- Privatkunden außerhalb von Deutschland werden mit der Umsatzsteuer ihres Ziellandes berechnet
Warum haben wir das geändert?
Bisher haben wir für Einzelbestellungen die Firma "FastSpring" genutzt. FastSpring hat in unserem Namen die Lizenz verkauft, die Rechnung erstellt und sich um viele steuerliche Themen gekümmert.
Für uns war das sehr angenehm, weil die korrekte Verarbeitung von Umsatzsteuer bei Verkäufen an Privatpersonen und Firmenkunden in Deutschland, der EU und Drittstaaten ziemlich komplex werden kann.
Für einige Firmenkunden war es aber weniger angenehm, weil die Rechnung aus den USA kam und Banküberweisungen an ein britisches Konto durchgeführt werden sollten. Das hat immer wieder zu Rückfragen geführt - völlig nachvollziehbar.
Jetzt ist es also umgekehrt:
Ihr habt es leichter.
Wir haben es ein bisschen komplizierter.
Aber so soll es ja eigentlich auch sein 🙂
Banküberweisung: deutlich schneller
Auch bei der Zahlungsart Banküberweisung gibt es eine wichtige Verbesserung.
Überweisungen gehen nun an ein deutsches Konto und nicht mehr nach UK. Dadurch können wir Zahlungen deutlich schneller verarbeiten.
Bei Echtzeitüberweisungen erfolgt die Verarbeitung an Werktagen bei unseren Tests nun innerhalb von maximal 24 Stunden, meistens sogar schon nach 1-2 Stunden.
Vorher konnte es teilweise 5 Werktage oder länger dauern, bis eine Überweisung verarbeitet war. Das war aus unserer Sicht nicht mehr akzeptabel.
Was gilt für Privat- und Firmenkunden außerhalb von Deutschland?
- Firmenkunden außerhalb von Deutschland können beim Kauf ihre VAT-ID angeben.
Dann wird die Rechnung korrekt netto ausgestellt, also ohne deutsche Umsatzsteuer, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. - Privatkunden außerhalb von Deutschland zahlen die Umsatzsteuer des jeweiligen Ziellandes.
Das ist gesetzlich so vorgesehen und wird nun direkt im Kaufprozess korrekt berücksichtigt.
Deep-Dive: warum ist das alles eigentlich so komplex?
Für alle, die sich für Buchhaltung und Steuern interessieren, hier noch ein bisschen Hintergrund.
Wir verkaufen an:
- Privatpersonen in Deutschland
- Firmenkunden in Deutschland
- Privatpersonen in der EU
- Firmenkunden in der EU
- Kunden in Drittstaaten (Grüezi Schwiiz! ... und andere
)
Und für fast jede dieser Konstellationen gelten andere Regeln.
- Bei deutschen Kunden – egal ob privat oder Firma – berechnen wir 19 % Umsatzsteuer.
- Bei Geschäftskunden innerhalb der EU wird in der Regel keine Umsatzsteuer berechnet. Dafür muss die VAT-ID geprüft werden und auf der Rechnung müssen die passenden Hinweise zum Reverse-Charge-Verfahren stehen.
- Bei Geschäftskunden aus "Drittstaaten" (dazu gehört u.a. die Schweiz) gelten wieder andere Anforderungen an Rechnungstexte und Steuerbehandlung.
- Privatkunden außerhalb von Deutschland müssen wiederum mit dem Umsatzsteuersatz des jeweiligen Ziellandes abgerechnet werden, also zum Beispiel mit 20 % in Österreich, 21 % in den Niederlanden oder 27 % in Ungarn.
(deutsche MwSt-Erhöhung ... ick hör dir trapsen ...)
Und damit ist es natürlich noch nicht erledigt.
Das Ganze muss anschließend auch korrekt gemeldet werden:
- Deutsche Umsatzsteuer ans lokale Finanzamt
- Geschäfte mit EU-Geschäftskunden über die "Zusammenfassende Meldung" ans Bundeszentralamt für Steuern
- Privatgeschäfte innerhalb der EU über das "One-Stop-Shop-Verfahren" (natürlich nicht mit automatisch ausfüllbaren Formularen, aarrggghhhhhh)
Ziemlich wild.
Genau deshalb hatten wir in der Vergangenheit die Lösung mit FastSpring gewählt: FastSpring hat für die Verarbeitung eine ordentliche Gebühr genommen, aber die steuerlichen Themen sauber gelöst.
Der Nachteil war eben: Die Rechnungen kamen aus den USA. Und das war für viele deutsche Firmenkunden unnötig kompliziert.
Mit der neuen Lösung sind die Rechnungen für euch nun einfacher und besser passend für die Buchhaltung.
Viele Grüße
Euer stromlaufplan.de Team

