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RCD Typ F - Stand der Dinge

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  • mmf
    antwortet
    Meine Meinung: Theoretisch ist bei bestimmten "Konstellationen" schon ein wenn auch minimaler Vorteil eines Fi Typ F gegenüber eines Typ A gegeben. Es ist immer eine Frage, ob dies es einem Wert ist......

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  • gbglace
    antwortet
    Naja Systemintegrator ist ein weites Feld des Wissens. Normaler Eli kommt auf sowas sicher auch nicht, geschweige nen Küchenverkäufer im Möbelhaus.

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  • Juergenmatis
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Oder ist das alles doch nur wieder ein billiger Trick der Elektrolobby, wie man für noch mehr Umsatz sorgen kann ohne dass ein realer Handlungsbedarf besteht????
    Es kommt mir auch so vor. Und deine frage find ich gerecht. Wenn es schon nicht vorgeschrieben ist ein RCD Typ F zu installieren, muss der Hersteller doch entsprechende Maßnahmen sicherstellen.

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  • dreamy1
    antwortet
    Und was sagt der Hersteller zum Anschluss desselben? Wird ein RCD Typ F benötigt? Übrigens eine schöne Kombi...wir hatten auch lange Liebherr, sind dann aber letztes Jahr davon abgekommen.

    Eins verstehe ich nicht: warum muss eigentlich nicht der Hersteller eines Gerätes durch entsprechende Maßnahmen sicherstellen, dass sein Gerät an einer bei uns üblichen Elektroninstallation sicher betrieben werden kann (bei PFC funktioniert das ja auch)? Und üblich sind halt nunmal RCD Typ A im EFH, genauso wie es seit Jahren in den entsprechenden Normen gefordert war.

    Es kann doch nicht sein, dass ein Haushaltsgerät mit Schukostecker (also vom Laien (!!!) anschließbar) möglicherweise die Funktion eines RCD im Haus aushebelt. Oder ist das alles doch nur wieder ein billiger Trick der Elektrolobby, wie man für noch mehr Umsatz sorgen kann ohne dass ein realer Handlungsbedarf besteht????

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  • mmf
    antwortet
    Das Teil hier hat einen Frequenzumrichter: https://home.liebherr.com/de/deu/pro...bsbs-8673.html

    Muss der Weihnachtsmann noch liefern, ich war 2017 ein guter Junge.....

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Nee Roman, die Zeiten sind langsam vorbei, such mal nach Inverterkompressor.
    ah okay danke! Sowas nobles habe ich nicht.. meiner geht nur dumm an/aus.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Aber Kühl und Gefriergeräte werden i.d.R. doch durch schnöde 2 Punkt Regler aka "An/Aus mit Hysterese" gesteuert.
    Nee Roman, die Zeiten sind langsam vorbei, such mal nach Inverterkompressor.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von mmf Beitrag anzeigen
    Stromkreise für Kühlgeräte
    Ich gestehe, weiße Ware so wie Mulitroom sind echt eine Schwäche von mir. Aber Kühl und Gefriergeräte werden i.d.R. doch durch schnöde 2 Punkt Regler aka "An/Aus mit Hysterese" gesteuert. Wo kommt da ein Frequenzumrichter vor?

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  • mmf
    antwortet
    Der Einbau eines Fi des Typ F ist schon sinnvoll, wenn in der Leitung Ströme mit Frequenzen abweichend von 50 Hz fließen können. Dies ist bei Geräten mit Frequenzumrichtern der Fall - also oft da, wo Motoren im Einsatz sind, (WM, etc, aber auch Kühlschränke, Pumpen - im Prinzip auch Induktionskochfelder....)

    Ich habe Fi´s Typ F eingeplant für Stromkreise für Steckdosen, WM, Trockner, Spülmaschine Kochfeld sowie Stromkreise für Kühlgeräte. Dort haben Fi´s Typ F noch einen weiteren Vorteil, meist sind diese auch kurzzeitverzögert, so dass bei einem Gewitter nicht unbedingt auch der Inhalt des Gefrierschranks auftaut.....

    Zum Preis: Wer sich mit der Fa. Siemens anfreunden kann schaue mal hier: elektrikstore.at. Ich habe dort gekauft mit Lieferung nach D.

    Noch schöne Restweihnachten und einen guten Rutsch !

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  • rosebud
    antwortet
    Ich erinnere mich, daß mal vor Jahren die EVU darauf bestanden haben, den Anteil an Oberschwingungen im Verbraucherstrom zu minimieren. Hat man diese Forderung aufgegeben und ist nun zufrieden, wenn der RCD auch bei beliebigen Oberschwingungsanteilen auslöst? Die Rückwirkungen ins Netz werden dadurch jedenfalls nicht geringer. Bin gespannt, wann jeder Haushalt zum Zähler auch einen Filter einbauen muß.

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  • oli171
    antwortet
    Danke für eure Antworten.

    Ich fühle mich bestätigt und plane daher für uns folgendes:

    WP: Absicherung mit FI Typ-F
    Steckdosen im Haus: Absicherung FI Typ-F
    Geräte (Wama, Trockner, Küche, Lüftungsanlage usw.) FI Typ-F

    Zukünftige PV-Anlage, E-Auto Ladestation wird Typ- B(x)... kommt erst später... - wenn überhaupt...

    Rest wird Typ-A. Das betrifft hauptsächlich Beleuchtung und Außen, sowie Garage und Co. Auch oft in RBCOs ( FI/LS Kombination).

    Mag sein, dass der eine oder andere meint, dass dies unnötige Geldverschwendung ist. Ich bin aber der Meinung, dass dies richtig sinnvoll im Bezug auf elektrische Sicherheit ist. Auch wenn nicht vorgeschrieben, nach VDE - noch nicht...

    Wenn ich seit Entstehung unserer Hausplanung (Anfang 2016) überlege, was da alles kam:

    -Überspannungsschutz jetzt Pflicht (min. 500,00€ Aufpreis)
    -Zum 01.01.18 Rauchmelder Pflicht (min. 500,00 Aufpreis, wenn richtig / sinnvoll gemacht)
    -Mehrsparteneinführung Pflicht (gerne 1000,00€ für eine Einführung)

    Macht alles Sinn und ist richtig. Wir sind noch von der Mehrsparteneinführung davon gekommen, allerdings haben wir Kabuflex Rohre genommen, keine KG / HD oder Kacke Rohre

    Ich finde den Invest in RCDs vom Typ F auf jeden Fall sinnvoll.

    Höre mir aber gerne noch weitere fundierte fachliche Meinungen an

    Nochmal schöne Weihnachten


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  • hthoma
    antwortet
    Dein Bild zeigt genau, das was ich mit
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    symmetisches Cliping wäre, dann erzeugt das nur (geradzahlige) Oberwellen
    meinte. (Die doppelte Frequenz ist die erste Oberwelle, die dreifache die zweite, usw.)

    Die symmetrische Rechteckschwingung hat eben genau keinen Gleichanteil, aber viele Oberwellen. Aber z.B. eine Sägezahnschwingung hätte noch mehr Oberwellen (auch ungeradzahlige), aber immer noch keinen Gleichanteil. Für den Fall wäre Typ F also geeignet.

    Ich kann Dir die Fouriertranformation vorwärts und rückwärts runterbeten, wenn Du mich mitten in der Nacht aufweckst. Glaub mir, ich habe genug Ahnung davon ...

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  • larsrosen
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen

    Das mit "flacht der Sinus im 90 Grad Winkel ab" verstehe ich nicht. Wenn es ein symmetisches Cliping wäre, dann erzeugt das nur (geradzahlige) Oberwellen. Wenn es ein unsymmetrisches Clipping wäre, dann einen Gleichstromoffset.

    Eine Gleichstromkomponente verlangt dann aber zwingend Typ B oder B+. Typ F ist explizit nicht gleichstromsensitiv, sondern nur auch für Frequenzen > 50 Hz empfindlich.
    Gleichstromartig ist vielleicht etwas blöd ausgedrückt.
    Ka wie ich es anders beschreiben soll, dass es jemand mit weniger Ahnung versteht.

    Siehe Bild (krass dargestellt)
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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    So langsam frage ich mich, wann eine automatische Sprinkleranlage im EFH Pflicht wird...
    Geht nicht.. die würde ja den AFDD nutzlos machen...

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  • dreamy1
    antwortet
    Wenn ein Hersteller eines Gerätes (z.B. Wärmepumpe) explizit ein RCD Typ F fordert, sollte dieser natürlich auch verbaut werden. Da bin ich dabei, das ist dann auch explizit für diesen (festen) Stromkreis. Dazu muss übrigens am Gerät eine entsprechende Kennzeichnung vorhanden sein, die auf diesen Umstand hinweist.

    Was hier aber im Werbeflyer zum Thema Bohrmaschine suggeriert wird, halte ich für maßlos übertrieben: als ortsveränderlicher Verbraucher wäre hier nämlich an ALLEN Steckdosenstromkreisen im Haus ein solcher RCD notwendig!

    So langsam frage ich mich, wann eine automatische Sprinkleranlage im EFH Pflicht wird...

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