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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • McKenna
    antwortet
    Dennoch müssen in Sachen PV gerade eigentlich in D noch mehr Regelungen fallen . Ich möchte 30kwp machen - kann aber zum ersten Januar nur< 25 kwp anmelden weil das Wahnsinn ist und die restlichen 5 ein Jahr später ​​​​​​. So umgehe ich das Thema.

    EVU reagiert nicht auf meine Nachfrage . Rundsteuergerät kostet 1200 Euro, mtl Kosten a 5 Euro wenn ich das mit 30 kwp direkt anmelde. Wenn ich das wieder in die Wirtschaftlichkeit rechne ….

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  • Hochpass
    antwortet
    c) ein kleiner Beitrag seinen eigenen CO2 Fußabdruck zu minimieren.
    Die Anlage ist nach 1-2 Jahren aus den Miesen raus.

    Mittelfristig führt kein weg an Wärempumpen vorbei. Wie schafft man sonst 65% regenerativ, wenn man kein Pellet will und Fernwärme nicht gibt?
    Auch wer mittelfristig noch Auto fahren will kommt um E-Autos nicht drumherum. Ich würde das bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit berücksichtigen. Module halten mehr als 20 Jahre und Wechselrichter in der Regel 10 Jahre+. Der eigene Strombedarf wird steigen deshalb gehört ein Dach voll gemacht.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Ich glaube, hier prallen i.W. zwei recht unterschiedliche Motivationen aufeinander: Einmal die Stromkosten zu minimieren - da spielt dann die Rentabilität der Anlage eine große Rolle - und einmal den Netzbezug zu minimieren.
    In einem Thread der "Wirtschaftlichkeit von PV Anlagen" heißt würde ich sagen, es geht um erstes. Für mich sind die beiden Dinge auch entweder das gleiche oder etwas komplett anderes. Klingt komisch ich versuche das aber mal zu fromulieren.

    Netzbezug möchte ich aus zwei Gründen reduzieren:
    a) Die Kosten sind mir zu hoch --> finanzieller Anreiz (daher identisch mit dem Ansatz Stromkosten zu minimieren)
    b) Ich möchte mich gegen die Folgen eines Netzausfalls schützen indem ich vom Netz unabhängig bin

    Option b) ist zumindest in einem privaten EFH seltenst eine finanzielle Frage. Bei 2 Tagen Stromausfall, wie hoch ist der Schaden den man absichert? Bei den meisten Menschen beläuft sich das auf einen halben Kühlschrank und vielleicht einen Gefrierschrank und das ja auch nur, wenn gerade draußen kein Winter ist. Anders sieht es z.B. bei den Aquarianern aus, die für 4-5stellige Beträge Fische und Korallen halten (nehme diesen Fall gerne, weil im PV Forum genau das mal Thema war).
    Allerdings ist dann eine PV auch einfach keine gute Absicherung, denn nach Murphys Law ist der Speicher leer und es scheint keine Sonne wenn ich es gerade brauche. Au0erdem sind die meisten Speichersysteme nicht schwarzstartfähig und entfallen daher sowieso.

    Wenn ich mich gegen einen Netzausfall absichern will dann mache ich das entweder fürs Gefühl und das Geld steht nicht an erster Stelle oder ich nutze es wirklich als Absicherung vor großem finanziellen (und bei Fischen sicher auch emotionalen) Schaden. In beiden Fällen ist ein DIeselgenerator eine deutlich günstigere und verlässlichere Option als ein PV Speicher.

    Ich finde Matthias hat es irgendwo weit vorne mal beschrieben als er etwas sagte wie "Es ist halt cool zu sehen, dass man keinen Netzbezug hat". Da geht es halt nicht primär um eine Ersparnis oder um eine ernsthafte Absicherung. (Im Thread zu Notstrom gibt es einige beeindruckende Setups...)

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  • MatthiasS
    antwortet
    Wobei das eine natürlich das andere voraussetzt.

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  • DiMa
    antwortet
    Ich glaube, hier prallen i.W. zwei recht unterschiedliche Motivationen aufeinander: Einmal die Stromkosten zu minimieren - da spielt dann die Rentabilität der Anlage eine große Rolle - und einmal den Netzbezug zu minimieren.

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  • Lennox
    antwortet
    Sehr sehr schön, Zahlen Daten Fakten. 👍
    Wenn ich meine Jahresabrechnung bekomme, werde ich auch mal berichten… (Ende September).

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  • michib
    antwortet
    Hier mal ein Beispiel aus der Praxis:


    PV-Anlage mit 7,5kwp in Süddeutschland zwischen Stuttgart und dem Bodensee
    Ausrichtung der Module (PV-Dachziegel) 240Grad SW / 25 Grad Dachneigung

    Anschaffungskosten 2021 = 1600€/kWp

    EFH mit Luft-Wasser-Wärmepumpe / KFW55 / 200m2 / 3Personen
    Primärengeriebedarf laut EnEV Berechnung 15,5kWh/(m2a)

    Grundlast ca. 300Watt (Lüftungsanlage, KNX, POE Switche, Sonos)

    Verbraucher sind bereits für PV-Nutzung optimiert, sprich Spülmaschine/Waschmaschine/Wäschetrockner erhalten Freigabe bei PV Überschuss und die Brauchwassertemperatur der WP wird erhöht.
    Jahresverbrauch 5881kWh
    Netzbezug 3826kWh
    Eigenverbrauch 2054kWh
    Netzeinspeisung 4321kWh
    Stromkosten 2022: 0,2854€/kWh vs. Einspeisevergütung: 0,0781€


    pv1.png
    Hier mal zum Spass die Energiebilanz an einem sonnigen Tag im Winter (Anfang Januar)

    januar.png

    Und einem sonnigen Tag im Hochsommer (Mitte August)
    august.png

    Auf Basis dieser Daten wird sich ein Speicher aus wirtschaftlicher Sicht für mich Stand heute nicht lohnen.
    Als nächste Optimierungsmaßnahme werde ich weitere 1,5 kWp mit Ost-Ausrichtung montieren, welche die Grundlast bereits mit Sonnenaufgang decken sollte.

    Grüße,
    Michael
    Angehängte Dateien

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  • Andreas00
    antwortet
    700W im Standby ist ne Ansage bei mir sind es 140W mit Lüftung und die Nibe WP braucht davon auch noch 32W konstant im Standby wegen der ölsumpfheizung
    Was hast da für crypto Server rumstehen?

    Bei der WP sind es bei mir 2000kWh bei 280m2 und 2,5m Höhe mit Kühlung, aber das ist nicht vergleichbar kommst auf das Haus darauf an und Kühlen mit der Erdwärme ist ja quasi gratis

    Ist doch egal welche Dachrichtung, einfach alles voll machen

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  • amasingh
    antwortet
    Wir fahren 15-20.000 km im Jahr mit den Autos, entsprechend etwa 6000 kWh für die Autos
    Unser Haus benötigt im "idle" ca. 700W - mit Lüftung, gedimmtem Nachtlicht etc aber ohne WP und ohne Herd, Spülmaschine etc. - das sind nochmal 6000kWh
    Bei der Wärmepumpe kommen wir wohl auf ca. 5000kWh mit Kühlfunktion im Sommer (220m2 mit 2,80m hohen Decken)

    Den Hausverbrauch im Idle werde ich im Winter mal etwas optimieren, ich vermute insb. die Netzwerktechnik mit den Überwachungskameras benötigt viel. Die Lüftung braucht nur etwa 60W.

    Aber ja - die Idee war einfach das ganze Dach und die Garage voll, insb. im Winter kommt dann vielleicht noch genug vom Dach. Und alles auf Eigenverbrauch auslegen. (Richtung Osten und Westen ist optimal) Diese "alles nur nach Süden"-Ausrichten-Anlagen sind heutzutage Quatsch. Wenn ich mir anschaue ab wann ich am Morgen den Storm benötige und bei den Nachbarn erst Stunden später etwas vom Dach kommt, und dann zu einer Zeit wo es keiner braucht weil alle arbeiten sind, besonders viel, völlig sinnlos.

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  • Hochpass
    antwortet
    Das mit dem Stromverbrauch klingt nicht plausibel der ID3,der auf der gleichen Plattform steht braucht im Jahresmittel ca. 18,5kWh/100km. Da ein Q4 vom Luftwiderstand schlechter ist würde ich 22kWh/100km vermuten. Dann sind das bei 10000km Jahr 2200 kWh die man braucht. Ich vermute wenn man mehr fährt ist man weiter unterwegs und muss eh auswärts tanken. Ein KFW40+ wird man auch mit 2500-4000 kWh heizen können auch wenn es etwas größer ist.

    Aber bei der größe der Anlage würde ich sagen alles richtig gemacht. Haben ist besser als brauchen

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  • dreamy1
    antwortet
    Wundert mich etwas, dass die gleich kosten.

    Aber wenns am Ende passt, ist ja alles gut.

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  • amasingh
    antwortet
    Die zwei E-Tron sind nicht mit drin weil zwei Benziner das gleiche gekostet hätten.. Nur dass ich meinen Sprit leider nicht selbst produzieren kann
    ​​​​

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von amasingh Beitrag anzeigen
    Dank unseres hohen Stromverbrauchs (Wärmepumpe, KWL, 2x Q4 Etron, Mutliroomaudio, Netzwerktechnik etc) in Höhe von etwa 15-20.000 kWh im Jahr
    Gerade wollte ich schreiben, dass es bei der Energiewende eigentlich nicht gedacht war, dass die Allgemeinheit solch exorbitanten Stromverbräuche subventioniert...dann habe ich aber die beiden E-Autos entdeckt :-)

    In der Richtung (bis auf E-Auto) denke ich auch, nämlich auf eine maximal mögliche Überdimensionierung der PV. Aus dem einfachen Grund, weil die PV-Module recht günstig sind und ich die selbst montieren werde. Muss ich mal durchrechnen...

    Was bei Deiner Rechnung irgendwie untergeht, ist der Invest in Form von zwei E-Tron...
    Zuletzt geändert von dreamy1; 29.08.2022, 16:01.

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  • amasingh
    antwortet
    Ich habe 23kWp Ost/West. 14 kWp auf dem Dach und 9kWp auf der Garage. Auf der Garage ganz bewusst auch Ost/West für den Eigenverbraucht.
    10,2 kWh Speicher. Im Sommer etwas zu viel aber in der Übergangszeit bringt der Speicher das Haus so gerade über die Nacht. Im Winter wird er nicht ganz voll und reicht dann natürlich nicht, aber mehr wäre Quatsch.

    Dank unseres hohen Stromverbrauchs (Wärmepumpe, KWL, 2x Q4 Etron, Mutliroomaudio, Netzwerktechnik etc) in Höhe von etwa 15-20.000 kWh im Jahr kommen wir bei 28Cent/kWh und 8Cent Einspeisevergütung auf 7 Jahre Amortisationszeit
    Da brauche ich noch nicht drauf achten ob die Komponenten so lange halten, die Anlage hat sich vor Gerantie ende abbezahlt, kann sich also nur gelohnt haben.

    Gekostet hat die Anlage Dank kfw40+ und Batterieförderung unter 30k netto.
    Wenn ich da jetzt gegenrechne dass ich die 30k netto sonst auf 7 Jahre in Stromkosten hätte aufteilen müssen... Nein Danke 300-400€ Stromkosten wären das monatlich. Aktuell zahle ich nichts... Keine Stromkosten und keine Spritkosten.

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  • Klartext90
    antwortet
    In At kann man ja anscheinend seinen Strom direkt an einen Stromanbieter verhöckern und hätte jezt zumindest ziemlich hohe Vergütungen z.B. https://www.awattar.at/tariffs/sunny

    In De ist die Einspeisevergütung ja fix an das Installationsdatum gekoppelt was bei neueren Anlagen ziemlich unfair sein kann

    ja ich hoffe auch das sie diese Legislatur noch nutzen um hier ein wenig veränderung rein zu bringen, man weiß ja nicht wie die nächste Regierung ausfällt
    Soweit mein gefährliches Halbwissen
    Zuletzt geändert von Klartext90; 29.08.2022, 10:11.

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