Ich weiß nicht... der Schreibstil und die beschriebenen Erlebnisse mit den Experten die sich das angesehen haben, sagen mir, dass hier ein besonderer Charaktermensch seine Visionen umsetzt.
Duschgewohnheiten können sehr unterschiedlich sein. Aber ja: Ich mags heiß und viel und dafür reichen bei uns 47°C Zieltemperatur im Speicher der FriWa aus.
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Wärmepumpe aber wie (Puffer, Einzelraum, Tibber, Inverter, Kühlen)
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Also im aktuellen Projekt lade ich die FriWa mit 44°C und dusche trotzdem nicht auf 100% warm. Für die Badewanne könnte es ab und zu ein Tick mehr sein, aber 50°C würden auch dafür locker reichen…
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Machbarkeitsanalyse ist schön und gut aber die Frage ist warum und wozu eigentlich? Spielt "sinnvoll" eine Rolle?
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Ich kann und will über mein Projekt hier keine Romane schreiben.
Jedenfalls hatte ich schon Stundentelefonate mit einem Projektleiter von Varmeco.
Die fanden das alles hochinteressant.
Aber das wars dann auch, mal vorbeigekommen wie versprochen, sind sie nicht.
Auch dem hatte ich gesagt:“Ich brauche hier niemanden, der ständig rumjammert, das geht so nicht, das kann man so nicht, wie stellen Sie sich das vor…“
Sogar ein Typ von einem Ingenieurbüro für Städteplanung war mal hier, den hats aus den Latschen gehauen….
Das Fernziel ist ein „EnergieMix“ aus PV mit Batteriespeicher, einem (vorhandenen) stromgeführten BHKW mit 40KVA Synchrongenerator,
Wärmepumpe und dem in meine Wohnzimmerwand flächenbündig eingebauten Pelletkaminofen.
Hier ist alles einen Tick grösser als normal. Ich sehe es auch eher als „Machbarkeitsanalyse“ denn ein „seriöses“ Projekt.
Der Weg ist das Ziel. Wenn ich fertig bin, wird es verkauft.
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Die genannte Brödje BLW Neo hat eine max VL Temp. von 62°. Das ist, was so ziemliche jede aktuelle WP schafft.
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Wie kommst du darauf?Zitat von Manuel Gienanth Beitrag anzeigenEine WP, auch die 2 Kreis-Versionen mit speziellem Heissgas-Register, dürften kaum über 50° Vorlauftemp können.
Viele gehen zwischen bis 75 Grad.
Zitat von Manuel Gienanth Beitrag anzeigenSo eine geringe Puffertemp halte ich für den Betrieb gerade einer Frischwasserstation für viel zu gering.
Auch hier, wie kommst du darauf?
50 Grad sind doch vollkommen ausreichend.
Wo brauchst du wärmeres Wasser?
Zitat von Manuel Gienanth Beitrag anzeigenIch werde in jedem Fall Latentwärmespeicher einsetzen.
Wenns soweit ist, werde ich auch bei denen mal vorstellig. (Die reversible 19KW Ausführung)
https://www.broetje.de/de/produkte/w...lw-neo#product
Was willst du damit denn beheizen?
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Ich werde in jedem Fall Latentwärmespeicher einsetzen.
Zumindest für die Hochtemperatur der Frischwasserstation und den als 1000L Speicher auslegen.
Bei dem 2. Puffer für die Heiz/Kühl Funktion werde ich mich schlau machen, ob dieser Kombibetrieb mit ein und derselben Substratfüllung sinnvoll oder überhaupt machbar ist.
Behälter, die auch Kühlbetrieb abkönnen sollen, benötigen eine spezielle Aussenbeschichtung.
Eine WP, auch die 2 Kreis-Versionen mit speziellem Heissgas-Register, dürften kaum über 50° Vorlauftemp können. So eine geringe Puffertemp halte ich für den Betrieb gerade einer Frischwasserstation für viel zu gering.
Keine Ahnung, wie das funktionieren soll, was den Leuten da manchmal eingebaut wird.
Bin zwar auch kein gelernter Heizungs/Klima/Lüftungstechniker.
Aber seit dem der mal konsultierte „Energieberater“ ärgerlich und kopfschüttelnd abgeritten ist, „wie man so bescheuert sein konnte, so ein Objekt überhaupt gekauft zu haben“, bin ich hier komplett auf mich allein gestellt. Das ist auch gut so.
Wenns soweit ist, werde ich auch bei denen mal vorstellig. (Die reversible 19KW Ausführung)
https://www.broetje.de/de/produkte/w...lw-neo#productZuletzt geändert von Manuel Gienanth; 17.08.2023, 10:37.
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Die hier mal erwähnte Hybrox scheint so langsam auf den Markt zu kommen, es gibt jetzt ein Paar Infos.
Leider machen die auf mich keinen so tollen Eindruck
mal gespannt, was das finale Datenblatt her gibt.
https://mw.ait-group.net/files/erp/1...1_DE_RHG_z.pdf
https://www.alpha-innotec.com/downlo...brox_72dpi.pdf
Da ist die LWDV 91 deutlich effizienter angegeben, leider aber scheinbar ohne Kühlfunktion, oder gibts da möglichkeiten zum Kühlen?
Grüße und Dankeschön
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Bei so einem kleinen Speicher gibt es keine Stagnation, der wird praktisch jeden Tag frisch befüllt.Zitat von SebiKNX Beitrag anzeigenDas Problem bei solchen Temperaturen ist dann aber wiederum die Trinkwasserhygiene. Auch wenn das Thema Legionellen m.M.n. zu hoch gehängt wird, sind 48°C wirklich das optimale Umfeld
Da sollte schon mal ab und an die 60-65°C erreicht werden.
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Das Problem bei solchen Temperaturen ist dann aber wiederum die Trinkwasserhygiene. Auch wenn das Thema Legionellen m.M.n. zu hoch gehängt wird, sind 48°C wirklich das optimale UmfeldZitat von MarcusF Beitrag anzeigenIch betreibe seit 15 Jahren eine Vaillant VWS 63/2 mit integriertem Brauchwasserspeicher. Der hat 175 Liter Volumen und wird von mir mit einer Solltemperatur von 48 °C betrieben.
Da sollte schon mal ab und an die 60-65°C erreicht werden.
Ein dezidierter, gut schichtender Speicher ist immer dann sinnvoll, wenn du tatsächlich etwas "speichern" willst/musst.Zitat von tiz Beitrag anzeigenWir planen ebenfalls eine 10kW PV-Anlage mit Speicher, falls das eure Einschätzung noch etwas beeinflusst.
Also z.B. WP-Kombi mit Solarthermie, "Überschussstrom"-Speicherung der PV-Anlage, Holz-Ofen mit Wassertasche, Eisspeicherbetrieb, etc...
Auf einem anderen Blatt Papier steht der eigene Wunsch nach der Umsetzung einer ordentlichen Trinkwasserhygiene -> FriWa?
Wenn ja, dann unbedingt mit Speicher. Dedizierte Zonen mit Umschaltventil, um die WP auch ordentlich betreiben zu können. Die Hersteller IDM oder Lambda haben ordentliche Hydraulikschemata auf Ihrer Homepage und auch das Regelungstechnische Know-How um das ordentlich umzusetzen, da kann man sich mal ganz gut erkundigen.
Eine gut ausgelegte Wärmepumpe im kfW 40 Haus läuft am effizientesten ohne Speicher (evtl. kleinstvolumiger Speicher als "hydraulische Weiche"). Aber meist nur, weil das Know-How des ausführenden Betriebs fehlt. Sollte man einen Handwerker ohne großes Know-How beauftragen, dann lieber den herkömmlichen Weg über WW-Boiler und Direkt-Heizkreis. Hier kann man durch Messen, Abgleichen und Einregeln viel selbst machen und optimieren!
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Da bist Du hier im Thread anscheinend nicht alleine.Zitat von jcd Beitrag anzeigenIch weiß aber auch nicht wie die Realität aussieht.
Ich betreibe seit 15 Jahren eine Vaillant VWS 63/2 mit integriertem Brauchwasserspeicher. Der hat 175 Liter Volumen und wird von mir mit einer Solltemperatur von 48 °C betrieben. Das reicht für uns zwei Personen (samt Raindance-Dusche) vollkommen, das mag für Leute mit ner riesigen Badewanne und täglichem Vollbad natürlich anders aussehen. Jetzt im Sommer macht die WP ja nur Warmwasser, da braucht sie 2-3 Takte am Tag und verbraucht um die 2 kWh.
Angesichts dieser Werte würde ich der Warmwasser-Versorgung keinen allzu hohen Stellenwert einräumen. Der Energieverbrauch ist so gering, dass sich irgendwelche komplexen und teuren Konstruktionen kaum lohnen. Wie gesagt - das hängt natürlich stark von den eigenen Gewohnheiten und Vorlieben ab.
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Ich habe Zweifel ob der Brauchwasserspeicher so ergiebig ist, wie angenommen. Ich bin nicht vom Fach aber wenn ich mir das einfach mal vorstelle:
Ein Zylinder mit 120L und 60°C. Innerhalb von 2 Minuten strömen unten 40L 10°C kaltes Wasser rein (also ein drittel des Volumens). Wenn es da zur Vermischung kommt ist die Temperatur bereits nach 2 Minuten nur noch 43°C. Die letzte Minute von den 5 kommt (bei Vermischung) nur 26°C kaltes Wasser. Ja… da duscht man dann wirklich nur kurz.
Ein Speicher ohne Schichtung müsste m.E. bei 60°C und den Verbauchsdaten min. doppelt so groß sein. Dann hat man nach 100L noch eine Mischtemperatur von 40°C. Oder die Temperatur muss höher, oder der Heizstab muss während des Duschens nachladen.
Und ob man wirklich gleich seine Heizung umbauen möchte wenn sich die Lebensumstände ändern und man auf einmal nacheinander duschen möchte/muss?
Ich weiß aber auch nicht wie die Realität aussieht. Es werden viele KompaktWP mit 120-170l Speichern angeboten (Bauträge). Die werden sicher so eingestellt, dass die WW-Temp bei 60, 65 oder gar 70°C liegt (manche Modelle schaffen das) und mit Heizstab-Betrieb. Denn was der Heizungsbauer auf gar keinen Fall will, ist einen Kunden der anruft und sagt „Wasser/Heizung ist kalt.“
Was nachher auf der Stromrechnung steht ist dem Verkäufer und Errichter ja egal und der Bauherr wundert sich warum der moderne energiesparende Kram gar nicht günstiger ist als die alte Ölheizung…
Also Schichtspeicher würde ich aufjeden Fall empfehlen. Ob in deinem Fall oder ohne FriWa, da will ich mich nicht festlegen… 20l/min muss die FriWa auch erstmal
schaffen.
Wenn der Speicher im beheizten Bereich steht würde ich den so groß wählen, wie sinnvoll machbar. Die Wärmeverluste sind (im beheizten Bereich) auch keine vollständigen Verluste. Die Temperatur muss man dann so einstellen, dass der Durchsatz passt.
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Moin Moin zusammen,
Danke euch für eure Tipps
Ich hab jetzt mal versucht das ganze irgendwie mit Excel aufzuarbeiten.
https://c.web.de/@445607920789362577...SL-pCnhLObW2rQ
Natürlich ist dabei super viel pauschalisiert und mit idealen verlustfreien Systemen gerechnet.
Ich denke, es ist aber dennoch eine Aussage die hinter dem ganzen steht. Ob FriWa oder Brauchwasserpuffer macht im Geldbeutel keinen wirklichen Unterschied. Dadurch dass die FriWa auch einen Offset im Speicher braucht egalisiert sich der vermeindlich bessere Betriebspunkt der WP durch die Wärmeverluste.
Nein, ich habe nicht nach den best möglichen Speichern etc. geguckt, ich wollte einfach nur mal verstehen, ob es sich überhaupt nennenswert unterscheidet. (Energiekosten FriWa zu Brauchwasserspeicher)
Ich hab dann noch versucht die Heizlast Raumindividuell zu berechnen aber irgendwie muss ich einen Fehler gemacht haben, ich komme ohne Lüftungsverluste auf ähnliche Werte wie die GEG-Berechnung mit, habe aber statt 20 mit 24°C Wohnraumtemperatur gerechnet.😣
Dennoch wollte ich mir mal die Verlegung der FBH angucken und hab auch das berechnet. Sieht für mich als absoluten Laien sogar plausibel aus?
Was hat man denn üblicherweiße für Streuungen in den Heizkreislängen? Und was für ne Spreizung zwischen Vor und Rücklauf?
Grüße
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Ja, man kann da dann auch je nach Spieltrieb und Fähigkeiten der Regelung auch umschalten, wo man den Rücklauf reinlaufen lässt (mit Vorlauf geht das natürlich ebenso).
Z.B. für "unsere" Frischwasserstation gibt es das hier
Optimierungsmöglichkeiten werden hier aufwändigst diskutiert. Ist mir aber tendenziell alles etwas zu hoch. Es gibt ja noch so viele Baustellen, an denen man in einem Haus mit der Technik klarkommen muss.
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