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Verständnisfrage FI / LS bei Wechselrichter mit Batterie

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    Verständnisfrage FI / LS bei Wechselrichter mit Batterie

    Hallo Zusammen,

    ich habe mal eine doofe Frage bezüglich Anschluss eines Victron Wechselrichters mit Anschluss für einen Batteriespeicher:

    Dieser wird primär ja in der Verteilung entsprechend Leistung und Leitungsdimension abgesichert, ein FI sollte aufgrund des festen Anschlusses nicht notwendig sein.

    Das klingt jetzt vielleicht doof, aber je nach Betriebszustand fließt der Strom ja manchmal zum WR hin und manchmal vom WR weg. Deswegen benötige ich jedoch auf Seite des WR nicht nochmals einen LS, da es dem LS in der Verteilung primär ja egal sein sollte wie rum der Strom fließt und er die Leitung schützt, auch wenn er aus Stromfluss-Sicht am Ende der Strecke sitzt...

    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Gruß,
    ITLER

    PS: Ich spreche vom normalen AC-IN, nicht von den AC-OUT die einen Inselbetrieb aufbauen können




    #2
    Vom Prinzip her hast recht.

    Aber warum planst da überhaupt einen LS ein?

    Sind die Leitungen so knapp dimensioniert das sie Hausanschlusskapazität + Unterstützlungsleistung der WR nicht standhalten oder sind das so extreme Entfernungen und Leitungswege?


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    "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
    Albert Einstein

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      #3
      Guten Morgen gbglace,

      vielen Dank für die schnelle Antwort.

      Die WR sollen in die Garage kommen. Diese befindet sich aus Verteiler-Sicht am anderen Ende vom Haus - Leitungsweg zwischen 12 und 15 meter.
      Hier liegt schon eine 5x6mm^2 NYM-Leitung für eine 32A CEE Steckdose, welche in diesem Zug rückgebaut wird und die Leitung wiederverwendet werden soll.
      Da der Victron laut Anleitung mit 32A abzusichern ist, kann ich die hier in der Verteilung bereits verwendeten 32A Neozed ebenfalls weiterverwenden.

      So sind die Aufwände ggf. recht überschaubar.

      Viele Grüße,
      ITLER
      Zuletzt geändert von ITler; 27.05.2026, 07:01. Grund: Rechteschreibung

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        #4
        Ein normaler AC-Leitungsschutzschalter schützt primär die Leitung gegen Überlast und Kurzschluss, nicht die Stromrichtung. Entscheidend ist, dass die Leitung vom Verteiler zum Victronüber ihren gesamten Verlauf korrekt geschützt ist und der LS passend zu Leitung, Verlegeart, Häufung, Umgebung, Abschaltbedingungen und Geräteangaben dimensioniert ist.​

        Normalerweise wird eine einzelne CEE 32 mit D02 gG/gL abgesichert. Du musst mal im Handbuch schauen ob das für den Victron auch noch passt in Verbindung mit dem Akku, denn eine Neozed ist nicht mit einem LS B-Charakteristik geleichzusetzen.

        Lieber den Elektriker drüber schauen lassen.

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          #5
          Ich habe im Handbuch bislang keine konkreten Vorgaben zur Absicherung gefunden, hier steht lediglich folgender Satz:

          Der AC-Eingang muss durch eine Sicherung oder einen magnetischen Schutzschalter, der mit 32 A bemessen ist, geschützt werden. Der Kabeldurchmesser muss entsprechend bemessen sein.

          Quelle:
          8. Installation

          Ich bin gerade am recherchieren ob es hier noch genauere Angaben gibt, und werde notfalls mal bei Victron eine Anfrage starten.
          Der Elektriker hat am Ende das letzte Wort, wobei ich die Informationen vollständig vorbereiten möchte.

          Die Neozed gegen einen Automaten zu tauschen sollte das kleinste Problem sein.​
          Zuletzt geändert von ITler; 27.05.2026, 10:25. Grund: Quelle ergänzt

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