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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    [...]Und dazu gleich einen JSONisierten Ast, wenn's "NCC-1701"-tauglich werden soll.
    Auch das gibt es schon...
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Ich dachte da mehr an jemand, der bereits alles gelöst hat und noch verzweifelt was für lange Winterabende sucht. Oder jemand aufstrebendes aus der Linuxszene auf der Suche nach Ruhm & Ehre.
    Die Steuerung der typischen OpenSource-Entwicklung geht ganz einfach: den, den es interessiert, der machts und darf entscheiden. Wenn's keinen interessiert, wird's auch keiner machen.

    So wie's aussieht, bist Du der, der "verzweifelt was für lange Winterabende sucht" oder "auf der Suche nach Ruhm & Ehre" ist - oder das wird's nicht geben. Ob's einer (neben Dir) einsetzen wird, wenn's mal da ist, ist eine andere Frage - deren Antwort ich vermute zu kennen...
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Ich selbst besitze noch nicht mal die KNX-Hardware dafür, wir ziehen erst im nächsten Frühjahr ein. Bis dahin sind meine Abende eher zu kurz...
    Ich denke, Du solltest bis dahin keine Zeit mit Wie-binde-ich-PHP-an-KNX an verschwenden, sondern Dich lieber tiefer mit dem Thema KNX, die Vor- und Nachteile so wie v.a. den Möglichkeiten davon beschäftigen.
    Klar sind das die Basics, und klar, Basics sind langweilig. Aber Deine Aussage bzgl. Beleuchtung lässt befürchten, dass da noch große Lücken sind...

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  • Bodo
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Naja, wirklich elegant ist was anderes. So hätte man das in den 80ern gelöst.
    Also manchmal ....

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von franzler Beitrag anzeigen
    Kaum gewünscht - schon erfüllt.
    Der eibd, den ich kenne, macht das bereits. Kommandozeilenbasiert aus jeder Programmiersprache anzusteuern ohne zusätzliche Abstraktionsebene.
    Naja, wirklich elegant ist was anderes. So hätte man das in den 80ern gelöst. Trotzdem danke für den Tipp.
    Zitat von franzler Beitrag anzeigen
    Obwohl ich zugebe, dass mir die Diskussion etwas zu abstrakt wird.
    owfs ist sehr real und wird afaik auch im WG eingesetzt.
    Zitat von franzler Beitrag anzeigen
    Leg einfach los - an einer Linuxbasis (die kein WG sein muss) kommst du für vernünftige Programmierung allerdings nicht vorbei - und dann verkürzt sich der abstrakte Teil von ganz allein. ;-)
    Ich dachte da mehr an jemand, der bereits alles gelöst hat und noch verzweifelt was für lange Winterabende sucht. Oder jemand aufstrebendes aus der Linuxszene auf der Suche nach Ruhm & Ehre.

    Ich selbst besitze noch nicht mal die KNX-Hardware dafür, wir ziehen erst im nächsten Frühjahr ein. Bis dahin sind meine Abende eher zu kurz...

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  • franzler
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Der Zugriff auf die Busteilnehmer jedenfalls wäre sehr einfach, völlig unabhängig von der Programmiersprache...
    Kaum gewünscht - schon erfüllt.
    Der eibd, den ich kenne, macht das bereits. Kommandozeilenbasiert aus jeder Programmiersprache anzusteuern ohne zusätzliche Abstraktionsebene.
    Obwohl ich zugebe, dass mir die Diskussion etwas zu abstrakt wird. Leg einfach los - an einer Linuxbasis (die kein WG sein muss) kommst du für vernünftige Programmierung allerdings nicht vorbei - und dann verkürzt sich der abstrakte Teil von ganz allein. ;-)

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Ah ja, verstehe, lieber virtualisierte komplexe Strukturen im Keller und dafür Klicki-klacki im Wohnzimmer
    Nein, die Intelligenz befindet sich bei mir im Büro (...hoffentlich...), daher auch meine Vorliebe für den IP-basierten Zugang zu KNX.
    "Virtualisierte komplexe Strukturen" (wtf?) im Wohnzimmer und Klicki-klacki im Keller wollte ich jedenfalls nicht
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Und knxfs: ich sag jetzt mal nur eventgetrieben als Stichwort für den KNX, 1-Wire wird gepollt.
    Schon klar. Wie wär's mit einer Kombination aus beidem? Eibd könnte das fs eventgetrieben aktualisieren? Eibd würde durch knxfs nicht obsolet, vielleicht wäre knxfs eine Erweiterung von eibd.
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Das hat schon alles seine Richtigkeit, das ist zufälligerweise genau das was der eibd macht nur mit einer effizienten API ohne überflüssiges FS
    Ich finde die API nicht sehr komfortabel, aber vielleicht fehlt mir ja nur der Durchblick. Ich betrachte das aus PHP-Sicht. Martin Kögler hat im sdk ja selbst ein (btw sehr schön strukturiertes) PHP-Beispiel gegeben, das aber imho viel "maschinennahen", für mich Newbie schwer verständlichen Code braucht (alleine eibclient.php 62kb, dazu nochmal eine Abstraktations-Ebene).

    Der Zugriff auf die Busteilnehmer jedenfalls wäre sehr einfach, völlig unabhängig von der Programmiersprache, wie beim owfs. Ich kann notfalls mit dem Texteditor direkt interagieren, sehr bequem. Ausserdem kann ich das fs sharen und habe damit den Bus im gesamten LAN für alle berechtigten leicht verständlich publiziert, wenn ich das will. Man könnte auch mit symlinks die Abbildung Sensor/Aktor -> logische Ebene sehr elegant lösen, in dem man an geeigneter Stelle einfach einen symlink auf die entsprechende Stelle im ow|knxfs erzeugt, und das sogar Bus-übergreifend.

    Man könnte auch gleich ein Log von beliebigen Größen oder Schreibvorgängen im fs mitführen. Und dazu gleich einen JSONisierten Ast, wenn's "NCC-1701"-tauglich werden soll.

    Jedenfalls ist der Umgang mit 1Wire durch owfs wesentlich vereinfacht worden, imho. Die Abbildung in ein fs jedenfalls scheint mir für Bussysteme generell sehr elegant zu sein, unix & linux machen es selbst ja ähnlich.

    ...nur so als Anregung eines Newbies für lange Winterabende.

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  • makki
    antwortet
    Ah ja, verstehe, lieber virtualisierte komplexe Strukturen im Keller und dafür Klicki-klacki im Wohnzimmer

    Und knxfs: ich sag jetzt mal nur eventgetrieben als Stichwort für den KNX, 1-Wire wird gepollt.. Das hat schon alles seine Richtigkeit, das ist zufälligerweise genau das was der eibd macht nur mit einer effizienten API ohne überflüssiges FS

    Makki

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Freie Werkstätten werden übrigens von den Herstellern auch unterstützt (AFAIK gibt es sogar Gesetze, die das sicherstellen).
    ...mein Automechaniker erzählt mir was anderes. Aber das ist etwas OT
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    (Bei BMW wurde wenigstens nicht eine stark beworbene "Superbremse" mit dem Facelift klamm heimlich wieder ausgebaut...)
    ...du arbeitest nicht zufällig für den größten bayrischen Autohersteller
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Überlege das nochmal - oder definiere "wesentlich" entsprechend
    Konkretes Beispiel bei mir: Beleuchtung im Wohnzimmer. Dürfte "wesentlich" sein.
    Also gut : "für mich wesentlich". Bis auf das Aussenlicht wird es bei mir keine Lichtsteuerung über KNX geben. Vielleicht bin ich da Old School, damit kann ich aber leben.
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Durch einen PM der Zonen kann und einer Sitzbelegung in der Couch gekoppelt mit Logik sollten sich die meisten Situationen abfangen lassen (und für den Rest gibt's ja die Visu...)
    Einen PM im Haus wird es bei mir nicht geben, genausowenig wie ein Fingerabdruckscanner am Eingang.
    (btw. kennt jemand eine KeyLess-In Lösung vergleichbar mit dem Autoschlüssel oder RFID? Bluetooth übers Handy bitte auch nicht.)

    Das ist auch Geschmachs/Einstellungssache, ich werde die Automation nicht auf die Spitze treiben. Z.B. ein Präsenzmelder im Bett wie kürzlich in einem anderen Thread diskutiert käme mir nicht in den Sinn. Wie gesagt, da muss jeder seine eigene Grenze ziehen.


    ...obwohl, so ein kleiner Portalkran in der Küche, das hätte vielleicht doch was

    ---

    Ganz anderes Thema:
    Gibt es sowas wie das owfs auch für KNX? knxfs? Genau das wäre meine Wunschlösung. Das ist imho der richtige Ansatz, um den Bus und seine Teilnehmer logisch abzubilden. Hat einer der Linuxgurus hier vielleicht etwas Zeit übrig?

    Die Vorarbeiten wurden von owfs ja schon geleistet. Ehre & Ruhm jedenfalls wären ihm sicher

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Zudem wollen die Hersteller auf diese Weise freie Werkstätten und Fremdlieferanten sich vom Leib halten.
    Freie Werkstätten werden übrigens von den Herstellern auch unterstützt (AFAIK gibt es sogar Gesetze, die das sicherstellen).
    Der Bereich der Busse ist aber einer, wo keine Werkstatt - weder die eigenen noch die freien - etwas machen können. Dafür bekommen die andererseits ein System das sich selbst diagnostiziert. Die Hälfte der Funktionen und Rechenzeit einer modernen Motorsteuerung macht z.B. nur Diagnosen und teilt den Werkstatt-Tester dann mit wo welcher Fehler wie oft aufgetreten ist und ob er aktuell anliegt. Der Werkstatt-Tester liest diese Fehler aus und bestimmt (zumindest bei BMW...) über ein Expertensystem wie hoch die Wahrscheinlichkeiten für einzelne Defekte sind und welches Bauteil z.B. getauscht werden soll, oder welches Kabel einen Wackelkontakt hat, etc. pp.
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Und auch dort gibt es die Forderung nach Vereinfachung, nachdem (z.B. BMW) ernsthafte Probleme damit hatte.
    Es ist kein Geheimnis, dass die Hersteller erst lernen mussten von einem Maschinenbauer mit etwas Elektrik zu einem Elektrik-/Elektroniker mit Maschinenbau zu werden. (Bei BMW wurde wenigstens nicht eine stark beworbene "Superbremse" mit dem Facelift klamm heimlich wieder ausgebaut...)
    Die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten sind enorm und werden inzwischen auch schon stark genutzt. Die aktuelle Abgasgesetzgebung oder die Verbräuche, die die CO2 Diskussion fordert, wären alle anders gar nicht realisierbar. Eine "Forderung nach Vereinfachung" kann ich da nicht erkennen, höchstens einen nach besseren Entwicklungsmöglichkeiten - aber die sind inzwischen schon verfügbar...

    Der Bauwirtschaft wird es sicher auch so gehen - durch die heterogene Landschaft (z.B. lauter kleine Handwerksbetriebe statt weniger großer Industrieunternehmen) wird das aber nur langsamer stattfinden, obwohl die Komplexität des Produktes (Auto vs. Immobilie) durchaus vergleichbar ist.
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Auch ich will für jede wesentliche Funktion einen Schalter/Taster, damit das System auch ohne Visu bedienbar bleibt.
    Überlege das nochmal - oder definiere "wesentlich" entsprechend

    Konkretes Beispiel bei mir: Beleuchtung im Wohnzimmer. Dürfte "wesentlich" sein.
    Ich habe zwei "große" Lampen, eine über dem Esstisch, eine über dem Couchtisch. Die können - je nach Anwendungsfall - Arbeitslicht oder Raumlicht sein.
    Dazu kommen noch Einbauspots (2x bei Terrassentüre, 3x im Erker, 1x bei Kamin), die Raumlicht oder Ambiente-Beleuchtung sind (und später sogar mal RGB können sollen).
    Abgerundet wird das durch die Vitrinenbeleuchtung (Ambiente) und eine RGB-Heizkörperhinterleuchtung (auch Ambiente).
    Alles ist übrigens dimmbar.
    => 7 Lichtkreise.

    ==> 7 Schalter?!?
    Wenn dem so wäre, dann würde die Vitrine sicher nie angeschaltet werden, weil man entweder gerade nicht dran denkt oder gerade einfach zu faul dafür ist - das kenne ich aus der alten Wohnung.

    Die Lösung ist ganz einfach und eigentlich nur per Bus zu realisieren: Lichtszenen

    D.h. ich habe nur noch zwei Tast-Wippen (= 4 Taster). Die vier Möglichen sind nun:
    1) Alles an
    2) Essen
    3) Fernsehen
    4) Alles aus

    Sollte ich nun die Beleuchtung etwas anders wollen, kann ich das ganz leicht am Touch machen.

    Übrigens: hier im Forum gibt es einige, die selbst diesen Taster weg optimieren würden. Durch einen PM der Zonen kann und einer Sitzbelegung in der Couch gekoppelt mit Logik sollten sich die meisten Situationen abfangen lassen (und für den Rest gibt's ja die Visu...)

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Ich mein(t)e nicht die PHP Performance auf dem Server - die ist auch auf dem WireGate ausreichend. Ich meine die Performance beim Visu-Seiten wechseln...
    Aber keine Angst, das ist schon gelöst. Und wenn's erst nächstes Jahr so weit ist, dann darfst Du gerne bei der Version 2 oder 3 Beta-Tester spielen. Die erste Version ist zu ca. 80% fertig...
    OK
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Was die ISS an Bord hat, weiß ich nicht. Bei einem modernen Auto (was ja eher vergleichbar ist) wie einem BMW fällt mir spontan ein:
    CAN (mehrere, parallele davon; teilweise unterschiedliche Datenrate), FlexRay, LIN, MOST, BSD, Ethernet und ggf. K-Line.
    => 6-7 Stück. (Das Bluetooth für die Handy-Anbindung, den Funk-Schlüssel, Radio, TV, GSM, GPS und den Garagentor-Öffner lasse ich mal weg, da es kein Bus ist)
    Beim Auto erhebt auch kein normaler Mensch noch die Forderung, das verstehen oder gar fixen zu wollen. Zudem wollen die Hersteller auf diese Weise freie Werkstätten und Fremdlieferanten sich vom Leib halten.

    Und auch dort gibt es die Forderung nach Vereinfachung, nachdem (z.B. BMW) ernsthafte Probleme damit hatte.
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Dann hast Du aber vorher geschlampt! Nicht getestet, etc. pp. Evtl. aber auch zu viele Geräte zentralisiert. Oder aber Dir zu viel vorgenommen:
    Fehler mache ich prinzipiell keine Das war nur mein Horrorszenario.
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Einer der Gründe, warum ich das WireGate trotz eigener Linux-Kenntnisse, habe, ist dass das professionell gewartet wird. Alle Systeme die ich selbst aufsetze sind nur amateurhaft gewartet - Profi bin ich in anderen Dingen. (Und meine Freizeit verbringe ich gerne mit produktiveren Dingen als Kernel-Kompilieren - z.B. mit Visu-Erstellen )
    apt-get ist die Antwort. Gerade bei Linux ist die Wartung mitsamt der Anwendungen doch sehr einfach, finde ich. Wenn die Repositories gepflegt werden.
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Meine Elektriker haben mir auch von ähnlichen Fällen berichtet - der Grund ließ sich aber eigentlich immer leicht finden: ein Bauherr wollte "das Beste", "das tollste" oder eigentlich nur "das teuerste". Der Elektriker hatte eigentlich keine Ahnung, hat Klick-Klack als Bus realisiert und am Schluss waren alle von der Komplexität überfordert.
    => Der Fehler war, das kein Profi eingebunden war.
    Ganz leicht lassen sich diese Fälle dadurch erkennen, dass alle (v.a. auch die Elektriker...) von den ganz vielen Schaltern/Tastern schwärmen(!). Kein wunder, dass das keiner Bedienen kann. Ein Profi hätte dafür gesorgt, dass es fast keine Schalter mehr gibt...
    Auch ich will für jede wesentliche Funktion einen Schalter/Taster, damit das System auch ohne Visu bedienbar bleibt. Allerdings will ich auch so wenig Schalter wie möglich, und dann auch keine 4fach Taster, die man nicht auf Anhieb begreift. Daher darf die Visu auch erst später kommen.

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    PHP braucht als Scriptsprache eine sehr kurze Toolchain, und Performance wäre auf einem C2D Notebook auch kein wirkliches Argument.Für mich wird das ganze eh erst im nächsten Sommer akut. Würde auch den Piloten spielen.
    Ich mein(t)e nicht die PHP Performance auf dem Server - die ist auch auf dem WireGate ausreichend. Ich meine die Performance beim Visu-Seiten wechseln...
    Aber keine Angst, das ist schon gelöst. Und wenn's erst nächstes Jahr so weit ist, dann darfst Du gerne bei der Version 2 oder 3 Beta-Tester spielen. Die erste Version ist zu ca. 80% fertig...
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    ...und jetzt die 100-Punkte Frage:
    Wieviele Signalisierungssysteme hat eigentlich die ISS an Bord? In meiner bescheidenen Hütte werden es wohl 6.2 werden: (CAT7/LAN + KNX + OW + Powerline + TV/Coax + Telefon) + (WLAN + DECT).
    Was die ISS an Bord hat, weiß ich nicht. Bei einem modernen Auto (was ja eher vergleichbar ist) wie einem BMW fällt mir spontan ein:
    CAN (mehrere, parallele davon; teilweise unterschiedliche Datenrate), FlexRay, LIN, MOST, BSD, Ethernet und ggf. K-Line.
    => 6-7 Stück. (Das Bluetooth für die Handy-Anbindung, den Funk-Schlüssel, Radio, TV, GSM, GPS und den Garagentor-Öffner lasse ich mal weg, da es kein Bus ist)
    Und das liegt nicht am Zufall, sondern daran, dass sehr genau auf die jeweiligen Stärken und Schwächen geachtet wird und diese optimal verbunden werden.
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    XML macht mir jetzt keine Angst. Angst macht mir, wenn mich meine Damen dann fragen, wie man die Rollos im UG runterlässt (-"wo diese Funktion doch so teuer war"-) und ich ihnen ein Jahr nach Einzug die Handhabung eines Hex-Editors erklären müsste. Und dann Patchen sie versehentlich die Wärmepumpe, wenn ich gerade im Ausland bin...
    Dann hast Du aber vorher geschlampt! Nicht getestet, etc. pp. Evtl. aber auch zu viele Geräte zentralisiert. Oder aber Dir zu viel vorgenommen:
    Einer der Gründe, warum ich das WireGate trotz eigener Linux-Kenntnisse, habe, ist dass das professionell gewartet wird. Alle Systeme die ich selbst aufsetze sind nur amateurhaft gewartet - Profi bin ich in anderen Dingen. (Und meine Freizeit verbringe ich gerne mit produktiveren Dingen als Kernel-Kompilieren - z.B. mit Visu-Erstellen )
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Ich habe aber Leute in meinem Bekanntenkreis, die haben mit viel Aufwand einen Bus (k.A. welchen) einbauen lassen, um ihn dann später wegen Unbenutzbarkeit/Kosten mit noch mehr Kosten+Frust wieder stillzulegen.
    Meine Elektriker haben mir auch von ähnlichen Fällen berichtet - der Grund ließ sich aber eigentlich immer leicht finden: ein Bauherr wollte "das Beste", "das tollste" oder eigentlich nur "das teuerste". Der Elektriker hatte eigentlich keine Ahnung, hat Klick-Klack als Bus realisiert und am Schluss waren alle von der Komplexität überfordert.
    => Der Fehler war, das kein Profi eingebunden war.
    Ganz leicht lassen sich diese Fälle dadurch erkennen, dass alle (v.a. auch die Elektriker...) von den ganz vielen Schaltern/Tastern schwärmen(!). Kein wunder, dass das keiner Bedienen kann. Ein Profi hätte dafür gesorgt, dass es fast keine Schalter mehr gibt...

    Ob das, oder die Architekten/Bauträger/Elektriker/... die immer von "Das wird aber sehr teuer" und "Das brauchen Sie nicht" sprechen schädlicher für die Verbreitung vom Bus sind, ist mir zur Zeit nicht klar.
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in der Zukunft die Anzahl der Subsysteme und damit die Komplexität eines Wohnhauses (...!) noch zunehmen darf. Das ist definitiv ein Irrweg.
    Siehe Vergleich mit Auto: nein, glaube ich nicht!
    Es muss eigentlich nur intuitiv und leicht bedienbar sein. IP hat's auch von der Universität mit Spezialisten zum Mainstream mit günstigster Consumer-Ware geschafft...

    Dass die ganzen Busse leicht zu bedienen sind, sieht man doch jetzt schon teilweise:
    1wire? Du musst nicht mehr wissen, als dass das getrennte Adern sind. Im WireGate gibt's für jeden Sensor eine KNX-Adresse. Fertig
    DALI? Du musst nicht mehr wissen, als dass das getrennte Adern sind. Im DALI-Gateway gibt's für jedes EVG eine eigene KNX-Adresse. Fertig

    PS: DALI hatte ich bei mir ziemlich schnell ausgeschlossen. Es gibt aber durchaus Gründe, warum ich jetzt doch einen habe...

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Infrarot und Bluetooth wird es bei mir nicht geben. ...obwohl, gestern bin ich auf ein hübsches KNX <-> Bluetooth Gateway gestoßen, welches Problem kann man denn damit lösen?
    Und wie funktioniert die Fernsteuerung von Fernseher, Blu-Ray usw?

    Mit Bluetooth kann man den Saugroboter steuern (manche machen es auch mit WLAN) [und glaub mir, so einen iRobot Roomba WILLST Du haben] oder automatisch die Türe öffnen, wenn Du nach Hause kommst (und das WireGate Dein Handy erkennt.


    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    (....jetzt bitte nicht beantworten)
    Ups


    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    ...Allerdings nur, wenn die Markise oben ist und die Wettervorhersage für die nächsten 10 Minuten keinen Sonnenschein voraussagt...
    Du bist auf dem richtigen Weg. Nun, ICH mache das alles nicht, weil man muss es nicht übertreiben (und als alleinerziehender Vater und Unternehmer lebt man in einer anderen Realität), aber bei vielen hier, gibt es ein Zuviel nicht, da wird alles Logikveknüpft was nur geht, sllerdings erhöht einiges den Komfort.

    Z.B. ist es kein Fehler, wenn die Beschattung nicht den Rolladen der Terassentür runter fährt, wenn der Präsenzmelder auf der Terasse sagt, dass jemand draußen ist, nicht dass Du ausgesperrt wirst...

    Bis das alles geht, das dauert allerdings, daher schreibt hier auch ein Mitglied "EIB übersetzt meine Frau mit Ehemann ist beschäftigt".

    Also gilt es das rechte Maß zu finden.

    Viel Glück

    Stefan

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    LEDs sollten und können NICHT und NIEMALS über die Spannung gedimmt werden (es sind Dioden und die haben nur EINE Flusspannung). Mag sein, dass dies in geringen Grenzen grad noch möglich ist, aber richtig Dimmen erfolgt nur über den Strom oder über PWM.
    Ja, schon richtig. Aber es tut trotzdem
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Nun, da wird noch mehr auf Dich zukommen. DALI ist wirklich eine ausgezeichnete Sache für Halogen, Leuchtstofflampen und LED.
    Das werde ich ausklammern.
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Ich denke Du hast Dich ohnehin verzählt, weil Infrarot, Bluetooth, HDMI, DCF 77 hast bestimmt, RS232 / RS485 wird wahrscheinlich noch dazukommen, vielleicht noch eine Funk-Wetterstation (such mal hier nach CUL / CUN).
    ... + USB + eSATA. Infrarot und Bluetooth wird es bei mir nicht geben. ...obwohl, gestern bin ich auf ein hübsches KNX <-> Bluetooth Gateway gestoßen, welches Problem kann man denn damit lösen? (....jetzt bitte nicht beantworten)
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Bei mir gibt es dann noch Funkklingel, DCC (Modelleisenbahn) und in Kürze DMX (dafür dann kein DALI) für die LED-Projekte.
    ...mir wird schwindlig

    Man hat mir eine Abzugshaube mit LCD-Touchpanel und Aussenthermomenter angeboten. Wenn ich jetzt noch die Estrich-, Luft- und Wintergarten- Temperatur und den Sonnenstand und die -einstrahlung auswerte, könnte man berechnen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Tür zum Wintergarten aufzumachen als die warme Luft ins freie rauszublasen.

    Allerdings nur, wenn die Markise oben ist und die Wettervorhersage für die nächsten 10 Minuten keinen Sonnenschein voraussagt.

    Ich glaube, ich gehe jetzt mal an die frische Luft.

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  • grundi
    antwortet
    Danke!
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    2. Naja, es ist derzeit nichts "in bequem" da. linknx: xml editieren, selberschreiben in PHP/whatever; einem "normalen Anwender" müsste ich die Frage aktuell mit Nein beantworten.
    OK, muss das mal überfliegen. XML macht mir jetzt keine Angst. Angst macht mir, wenn mich meine Damen dann fragen, wie man die Rollos im UG runterlässt (-"wo diese Funktion doch so teuer war"-) und ich ihnen ein Jahr nach Einzug die Handhabung eines Hex-Editors erklären müsste. Und dann Patchen sie versehentlich die Wärmepumpe, wenn ich gerade im Ausland bin...
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    3. LED: ja gibt für KNX, preislich allerdings IMHO (noch?) ziemlich daneben.
    Ich glaube, ich lass das jetzt mal weg. Das sollen meine Enkel dann mir zum Geburtstag schenken.
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Definitionssache, was ist "normal".. Sagen wir mal so, ich finde eine Elektroinstallation Stand 1930 wie es häufig praktiziert wird nicht normal
    Das wäre sicherlich auch ein Fehler.
    Ich habe aber Leute in meinem Bekanntenkreis, die haben mit viel Aufwand einen Bus (k.A. welchen) einbauen lassen, um ihn dann später wegen Unbenutzbarkeit/Kosten mit noch mehr Kosten+Frust wieder stillzulegen.

    <elektro-philosopie>

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in der Zukunft die Anzahl der Subsysteme und damit die Komplexität eines Wohnhauses (...!) noch zunehmen darf. Das ist definitiv ein Irrweg. Vermutlich seid ihr alle da ständig drin, aber ein (etwas vorgebildeter) Neuling wie ich arbeitet sich tagelang durch diverse Foren und fragt sich jeden Tag, ob das noch der richtige Weg sein kann (obwohl PeterPan da tolle Arbeit geleistet hat!). KNX ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch damit ist der Aufwand immens. Klar macht es Sinn, dazu auch 1Wire zu verwenden.

    Die Technologie zur Vereinheitlichung ist ja schon länger da, es fehlt an den Standards. Wenn diese Technik sich auf breiter Front durchsetzen soll, muss sie auch für nicht-Nerds begreifbar sein, denn keiner liefert sich gerne seinem Elektriker aus, der es dann evtl auch nicht mehr versteht. Da braucht es dann einen Ingenieur, falls mal der Eierkocher am Sonntag morgen kalt bleibt.

    Ich habe auch den Eindruck, dass die Elektro-Innung hier am Saum ihrer Möglichkeiten operiert. Ich habe zufällig einen jüngeren, guten Elektriker erwischt, der KNX an seinem eigenen EFH auch schon mal durchexerziert hat. Bin gespannt, wie ich das nach dem Einzug sehen werde...

    </elektro-philosopie>

    Schluss mit dem Gejammer, welche SVN soll ich als nächstes anzapfen?

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Ich hab hier ein paar SuperFlux Leisten zum Test, die brauchen 12V (hat jemand Erfahrungen damit?). Davon gibt es verschieden helle Varianten. Mein Netzteil gibt auch 9V ab (müsste nachmessen, bei welchem Strom), bei dem sind die LEDs gedimmt. PWM ist die Ingenieurslösung das ist richtig.
    Gibt ein paar Artikel hier, auch ein paar Grundlageninfos von mir. Bitte alles vergessen, was man über Glühlampen gelernt hat. LEDs sollten und können NICHT und NIEMALS über die Spannung gedimmt werden (es sind Dioden und die haben nur EINE Flusspannung). Mag sein, dass dies in geringen Grenzen grad noch möglich ist, aber richtig Dimmen erfolgt nur über den Strom oder über PWM.
    https://knx-user-forum.de/98410-post35.html


    Zitat von grundi Beitrag anzeigen
    Aber noch ein Subsystem mach ich nicht, meine Schmerzgrenze ist erreicht.
    Nun, da wird noch mehr auf Dich zukommen. DALI ist wirklich eine ausgezeichnete Sache für Halogen, Leuchtstofflampen und LED.

    Ich denke Du hast Dich ohnehin verzählt, weil Infrarot, Bluetooth, HDMI, DCF 77 hast bestimmt, RS232 / RS485 wird wahrscheinlich noch dazukommen, vielleicht noch eine Funk-Wetterstation (such mal hier nach CUL / CUN).

    Bei mir gibt es dann noch Funkklingel, DCC (Modelleisenbahn) und in Kürze DMX (dafür dann kein DALI) für die LED-Projekte.



    LG

    Stefan

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  • grundi
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Mal eine kurze Frage:Wie willst Du die LED's ansteuern? 9-12V ist etwas sehr unüblich. LED Beleuchtungen sind üblicherweisse 24V oder Konstantstrom (350 oder 700 mA) Dafür gibt es dan das fehlende Glied zu Deiner 7.2 Anlage, nämlich Dali.
    ...das habe ich befürchtet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Bei Dali hast Du ein Dali Steuergerät, welches am KNX bus hängt und Vorschaltgeräte die über Dali angesteuert werden. LED's werden ja nicht über die Spannung gedimmt, sondern über PWM.
    Ich hab hier ein paar SuperFlux Leisten zum Test, die brauchen 12V (hat jemand Erfahrungen damit?). Davon gibt es verschieden helle Varianten. Mein Netzteil gibt auch 9V ab (müsste nachmessen, bei welchem Strom), bei dem sind die LEDs gedimmt. PWM ist die Ingenieurslösung das ist richtig.

    Aber noch ein Subsystem mach ich nicht, meine Schmerzgrenze ist erreicht. Also nach althergebrachter Sitte mit einem Schalter, Netzteil und fertich.

    Wenn ich jetzt noch nachzähle, wieviel Mikrocontroller verplant sind bekomme ich Organversagen. Drei verschiedene Betriebssysteme sind auch schon fest vorgesehen. Nein, halt, es sind 4. Das Bedientablet wird ein Android.

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