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Temperaturdifferenzen unterschiedlicher Fühler im Außenbereich

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  • cava
    antwortet
    So, ich hab nun die Platine versiegelt und die Unterputzdose gedämmt. Die Temperatur ist etwas besser geworden, ist aber momentan noch zwischen 1 und 2K zu hoch. Die Luftfeuchte ist deutlich besser geworden und sieht nun so aus wie gestern, als der Sensor direkt im freien war.

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  • SvStefan
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Wenn ich Zeit dafür habe und auch das Kundeninteresse groß genug, dann mache ich einen richtigen Multi-Außenfühler mit abgekapselter Elektronik und nach außen geführten Sensoren in AP, dann ist das Problem mit der Abweichung erledigt, wenn es an der Stelle nicht zu windig ist.
    Würde ich auch kaufen!
    Regensensor wäre für mich auch interessant, gibt es sowas in 1-wire Ausführung bei euch?

    LG Stefan

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  • cava
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Und wenn ich noch einwerfen darf: Der Multisensor - sofern es der von uns ist - ist nicht für Außeneinsatz vorgesehen, weil zwar der Feuchtesensor aber nicht die Elektronik betauungsresistent ist. D.h. wenn sich Feuchtigkeit auf der Platine absetzt, dann kommt es zu Fehlmessungen, auf Dauer möglicherweise auch zu Korrosionsschäden, weil nicht dafür gedacht.
    Über das Thema gab es schon mal eine Diskussion. Aus diesem Grund werde ich auch noch versuchen, die Platine mit Kunststoffspray zu versiegeln. An einem Außensensor wäre ich aber auch interessiert.

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo MKeil,

    bitte keine Full-Quotes...

    Der Entwicklungs- und Kostenaufwand steigt mit der Anzahl der Funktionen signifikant. Der Preisvorteil der einfachen 1-Wire-sensoren liegt im konstruktiv sehr viel einfacheren Bus-Interface, Entfall einer Softwareentwicklung für einen Mikrokontroller und der ETS-Anwendung und Entfall der KNX-Zertifizierung und der Umsatzabgabe an die KNX.

    Bei desto mehr Sensorik auf einem Super-Multi-Sensor reduziert sich dieser Preisvorteil dann schnell, auch weil die guten Sensorelemente teuer sind. Luftdruck für was? Nur als Barometer für die Wettervorhersage? Und wie genau soll es werden? Windgeschwindigkeit und Richtung? Sicher machbar, aber wenn es dazu dienen soll, eine Markise einzufahren wäre die Zuverlässigkeit und autarke Signalisierung einer KNX-Station unschlagbar (weil 1-Wire braucht immer einen Master und Software dahinter, so ein KNX-Sensor ist autark und dezentral).

    Soll heißen, wir machen uns da schon Gedanken, ob sich dies dann am Ende auch verkaufen läßt, weil der dezentrale Aspekt eines KNX-Sensors fehlt.

    Wir denken drüber nach.

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  • mkeil
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Yep, ChrisM, sehr ich genauso! Die Wärme der Wand ist der Unterschied.

    Und wenn ich noch einwerfen darf: Der Multisensor - sofern es der von uns ist - ist nicht für Außeneinsatz vorgesehen, weil zwar der Feuchtesensor aber nicht die Elektronik betauungsresistent ist. D.h. wenn sich Feuchtigkeit auf der Platine absetzt, dann kommt es zu Fehlmessungen, auf Dauer möglicherweise auch zu Korrosionsschäden, weil nicht dafür gedacht.

    Wenn ich Zeit dafür habe und auch das Kundeninteresse groß genug, dann mache ich einen richtigen Multi-Außenfühler mit abgekapselter Elektronik und nach außen geführten Sensoren in AP, dann ist das Problem mit der Abweichung erledigt, wenn es an der Stelle nicht zu windig ist.

    LG

    Stefan
    Ich würde mich für so einen aussensensor sehr interessieren.
    evtl. wäre ja sogar eine art 1-wire wetterstation (also zu feuchte,temp und licht noch druck und windstärke/richtung) mal zu überlegen. Das müsste doch gegenüber normalen KNX-Stationen preis und leistungsmässig besser zu machen sein oder?

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  • StefanW
    antwortet
    Yep, ChrisM, sehr ich genauso! Die Wärme der Wand ist der Unterschied.

    Und wenn ich noch einwerfen darf: Der Multisensor - sofern es der von uns ist - ist nicht für Außeneinsatz vorgesehen, weil zwar der Feuchtesensor aber nicht die Elektronik betauungsresistent ist. D.h. wenn sich Feuchtigkeit auf der Platine absetzt, dann kommt es zu Fehlmessungen, auf Dauer möglicherweise auch zu Korrosionsschäden, weil nicht dafür gedacht.

    Wenn ich Zeit dafür habe und auch das Kundeninteresse groß genug, dann mache ich einen richtigen Multi-Außenfühler mit abgekapselter Elektronik und nach außen geführten Sensoren in AP, dann ist das Problem mit der Abweichung erledigt, wenn es an der Stelle nicht zu windig ist.

    LG

    Stefan

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von cava Beitrag anzeigen
    Weihnachten habe ich einen 1-Wire Kombifühler für Temperatur und Luftfeuchtigkeit installiert. Dieser ist in der Garagenmauer Unterputz angebracht. Leider stimmen hier die Werte nicht mit dem anderen 1-Wire Fühler, der ca. 3 m entfernt Auputz auf der T9 Wand angebracht ist überein.
    [...]
    Meint ihr es macht Sinn, die UP-Dose zu dämmen?
    Das Problem ist die Dämmung in Kombination mit der Wärmekapazität des Mauerwerks.

    Am besten misst wohl ein frei hängender und gut belüfteter / umströmter Sensor. (Also Mief-Quirl einbauen und von dort den Sensor runterbaumeln lassen. Vor jeder Messung muss der Mief-Quirl etwas laufen - aber nicht zu stark, nicht dass es Stau-Effekte am Sensor gibt)
    In der Garage ist das sogar machbar, in normalen Räumen jedoch nicht mehr...

    Ein in der Wand eingebauter Sensor bekommt um so mehr Abweichungen, je stärker die Wandtemperatur nicht der Raumtemperatur entspricht. Daher kommt auch die Empfehlung die Raumtemperatur-Sensoren nicht in eine Außenwand zu bauen.

    Wie Du das Problem bei Dir am besten lösen kannst, kann ich von hier aus nicht sagen. Aber eine Aufputz-Dose wäre sicher schon mal ein Ansatz. Der ließe sich noch etwas tunen (ob's notwendig ist, weiß ich nicht), in dem Du zwischen AP-Dose und Wand etwas Isolierung einbaust.

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  • cava
    antwortet
    Hallo zusammen,

    Weihnachten habe ich einen 1-Wire Kombifühler für Temperatur und Luftfeuchtigkeit installiert. Dieser ist in der Garagenmauer Unterputz angebracht. Leider stimmen hier die Werte nicht mit dem anderen 1-Wire Fühler, der ca. 3 m entfernt Auputz auf der T9 Wand angebracht ist überein. Wenn ich den Fühler 2-3cm aus der unterputzdose herausziehe und den Deckel entferne gleichen sich die Werte bis auf wenige Zentel an. Sobald der Fühler wieder Unterputz montiert wird, weichen die Werte um bis zu 3K ab. Auch die Luftfeuchte steigt dann an. Je kälter es ist, desto größer wird der Unterschied.

    Hat jemand einen Tipp, wie ich das Problem beheben kann? Meint ihr es macht Sinn, die UP-Dose zu dämmen?

    Auf den Bildern sieht man den Temperatursprung, nachdem ich den Füler aus der UP-Dose herausgenommen habe.

    Gruß
    Werner

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  • gmeindi
    antwortet
    Hallo
    Ich sehe da zwei Möglichkeiten:

    1.
    Die grossen Flächen der Kollektoren strahlen ihre Wärme ins "kalte" Weltall ab (so wie sie bei Sonne wärmer sind als zB eine weisse Fläche) und sind somit kälter als die Luft.
    Dafür spricht, dass bei Regen es keine Temperaturunterschiede gibt, denn da ist der Himmel ja bewölkt und somit kann die Wärme nicht weg.

    (Bin mir zwar nicht sicher ob das überhaupt so ist, doch mir wurde das so erklärt, als ich nachgefragt habe warum die 3fach Scheiben oft in der Nacht von Aussen beschlagen)

    Könntest ja mal die Sensoren an den Kollektoren lösen und frei in die Luft hängen um zu sehen ob dies der obige Effekt ist.


    2.
    Die Wetterstation hat andere Luftthermische Einflüsse da sie von beiden Dachhälften beeinflusst wird.

    Gruss Markus

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  • makki
    antwortet
    Hmm, ohne ins Detail zu gehen und über Schätzeisen zu reden (ich hab selbst auch nur das Vorgängermodell), werf die Temperatur der WS einfach in /dev/null, dann passt doch alles
    Das Du an der Hauswand andere Temperaturen misst als aufm Dach ist IMHO alles normal..

    Makki

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  • Sipple
    antwortet
    Die Wetterstation, die die seltsame Temperatur anzeigt, ist also nicht kalibriert? Da hast Du's doch :-)
    Im Ernst, versuch das mal und beobachte das dann ne Zeit lang.
    Und nicht enttäuscht sein, wenn's noch komischer wird.
    Ich kenn die Suntracer nicht, hab ne BJ. Aber wenn der Temperaturfühler der Suntracer in etwa das macht, was der meiner BJ macht, kannst die Messwerte getrost ignorieren.
    Ich habe meine Wetterstation gefühlte 2000 mal aufs 10tel Grad mit Hilfe eines Superduperthermometers kalibriert und der Sensor macht trotzdem was er will. Innerhalb von einer Minute springt der Wert manchmal um MEHRERE Grad rauf und runter. Deshalb verwende ich nun auch nen anderen Sensor, der funktioniert tadellos.
    Wenn bei Dir die zu hohe Temperatur wenigstens konstant bleibt, hast ne gute Chance.
    Viel Glück.

    Gruß, Martin

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  • cava
    antwortet
    Zitat von Sipple Beitrag anzeigen
    Wurden die drei Fühler jemals kalibriert?
    Da es sich bei drei der vier Fühler aus dem Diagramm um 1-Wire-Fühler handelt, die laut Makki auf 0,5°C genau sind und keiner Kalibrierung bedürfen, die Differenz teilweise aber 4°C beträgt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt. An der Hauswand (Garage) ist parallel auch noch der Fühler der Heizungsregelung installiert, der die gleiche Temperatur wie der daneben montierte 1-Wire-Fühler anzeigt. Die Wetterstation habe ich nicht kalibriert.

    Vielleicht ist es auf dem Dach tatsächlich kälter als an der Hauswand, dass die Wetterstation aber soweit daneben liegt, kann ich mir nicht vorstellen.

    P.S. was mir noch einfällt: Bei Regen sind die Temperaturen auf dem Dach meistens fast exakt gleich. Vielleicht liegt es tatsächlich an der genauen Montageposition.

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  • Bodo
    antwortet
    Hoi

    Wenn es 1-Wire Sensoren (DS18B20) von Dallas/Maxim sind dann ja.

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  • Sipple
    antwortet
    Hi.
    Wurden die drei Fühler jemals kalibriert?

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  • cava
    antwortet
    Anbei ein Bild vom Dach mit der Position der Sensoren.

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