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Fensterkontakte Neubau - Kabelgebunden oder Funk?

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  • greentux
    antwortet
    Das Problem ist, dass die meisten Bauherren ihr Haus in kürzerer Zeit kaufen, als ein Auto. In Anbetracht des neuen Heims ist die Unterschrift recht schnell erledigt. Später dann mit dem Fensterbauer diskutieren bringt exakt nix.

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  • makki
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    Beim Hausbau sollte man aber auf 30 bis 40 Jahre planen!!
    Ja, da ist was dran

    Ich würde heute keine Fenster/Türen mehr nehmen, wo es nicht <50 EUR gescheite Verschlussüberwachung gibt (also mind. 2 Kontakte - gekippt - offen; die Griffstellung ist eher egal, weil zugefallen ist auch offen!)
    Also AFAIK -> z.B. Roto..
    Welcher Fensterlbauer das nicht kann/will -> weg damit!!

    Aber man baut sich nachdem es vergeigt wurde dann eben seine Notlösungen und lässt vom Eli die Abus-Kontakte "irgendwie" reinbohren - nicht das ich das meinem ärgsten Feind empfehlen würde - denn auch wenn ich heute eine Lösung habe -> ganz klar: das wird mich irgendwann noch ganz viel Nerven kosten..

    Makki

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  • tbi
    antwortet
    Hi,

    bei Roto MVS kostet der Reed-Kontakt ca. 15 EURO + die Beschlags Seite mit fest aufgenietetem Magnet ca. 16-20 EURO. Das sind ca. 35 EURO.

    Bekommt der Festerbauer noch 40% Rabatt und die Beschläge werden ja bei Roto fertig zugeschnitte und geplant. Die geben dort in der SW ein wie groß das Fenster ist und die Beschläge fallen dann aus dem Werk raus. Es ist nur an der richtigen Stelle ein Häckchen zu setzen.

    Also viel Aufwand ist das bei neuen Fenstern nicht. Am Fenster noch ein Loch bohren an der richtigen stelle Bohren. Fertig. So kommt es dann auf die Baustelle.

    Wenn die Fenster umgebaut werden soll jedoch sehr. Aber ist ja hier nicht der Fall.

    Also mein Tip, gleich mitbestellen, aber nicht zu 140 EUR .

    Der Fensterbauer muß eine Schlaufe (der Zuleitung) am Kontakt vorsehen oder noch besser ein dünnes Leerrohr bis zu UP-Dose. Zusätzlich ist die Montageanleitung an das Fenster zu kleben bzw. zu übergeben.

    Für gekippt Erkennung eben noch ein Kontakt unten einsetzen. Ist ja schon beschrieben worden.

    .. meine 5 Gedanken

    Gruß Tbi

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Eine Verschlusskontrolle lässt sich eigentlich nur gut einbauen, wenn man den Reed vom Hersteller nimmt (genauer: vom Hersteller der Mechanik), da der Magnet auf dem Getriebe sitzt und der Reed an der genau passenden Stelle im Rahmen.
    Trotzdem ist es gut, wenn ein vernünftiges Datenblatt existiert, und wenn der Hersteller sich an Standards hält!
    Ich sage es mal so: Eine ordentliche Überspannung, und die Teile sind gegrillt!

    Fenster halten 30 Jahre und länger, wenn es gute sind. Wenn die Technik Standards folgt, kann man auch dann noch den Kontakt/Mangnet etc. tauschen, auch wenn die Firma nicht mehr existiert!

    Im Bereich Privatgebäude tummeln sich leider sehr viele Abzockfirmen...
    In der Industrie hat man Systeme stehen, die arbeiten teilweise seit 1950 24/7 durch! Irgendwann hat man sie mal aufgerüstet, zwecks EDV-Anbindung (RS232), die auf Microsoft Disk Operating System basierende Steuerungscomputer arbeiten friedlich vor sich hin und übergeben die Daten ans SAP R/3 (nach erfolgreicher Migration vor so 10 Jahren)...

    Im "Consumer" -Bereich gibt es nach 2 Jahren keine Updates mehr, da wird dann ein neues Eifon gekauft...
    Beim Hausbau sollte man aber auf 30 bis 40 Jahre planen!!

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  • greentux
    antwortet
    Das liegt ja allermeistens an den Hausbau-Vertragsoptionen. Wir haben alle Gewerke einzeln ausgeschrieben, eben auch Fenster. Von 3,50€pro Kontakt bis 31€ pro Flügel (also ggf 2 Kontakte) war alles dabei. Angeboten haben sie aber alle. Ähnlich ist es mit "Sonderwünschen" wie WK1 oder WK2.

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  • makki
    antwortet
    Zitat von tooran Beitrag anzeigen
    @Makki: Parallel habe ich einen zweiten Fensterbauerl angesprochen und mir ein Angebot geben lassen - der Preis war da ganz ähnlich.
    Dann den 3. 4. 5. .. ggfs 10. fragen!
    Ich hab ja nicht behauptet, das es einfach ist

    90% haben keine Ahnung von garnix, weder cw-Wert noch Magnetkontakt und verkaufen was sie halt vom Fensterlbau-fuzzi erklärt bekommen haben & kennen (sorry an die restlichen 10% aber so ist halt meine Erfahrung!)

    Aber vielleicht liest hier auch einer mit, der keinen Träller unterm Pony hat und macht ein vernüftiges Angebot - nochmal sorry, aber ist nun so )

    Makki

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  • greentux
    antwortet
    Ggf. ist die Enocean Variante der Hoppe Griffe noch eine Alternative.
    Ich habe nach langem hin und her mich gegen die drahtgebundene Variante entschieden. Falls es noch eine Notwendigkeit gibt, wirds Hoppe Enocean.

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  • Chris M.
    antwortet
    Um bei den Kontakten über das richtige zu sprechen ist es wichtig die richtigen Begriffe zu verwenden:
    • Verschlusskontrolle
      Schaut ob das Fenster verschlossen ist (d.h. ein zugefallener Flügel löst nicht aus, erst nach drehen des Griffes)
    • Öffnungskontrolle
      Schaut ob der Flügel offen oder zu ist - die Position des Griffes ist egal

    Eine Verschlusskontrolle lässt sich eigentlich nur gut einbauen, wenn man den Reed vom Hersteller nimmt (genauer: vom Hersteller der Mechanik), da der Magnet auf dem Getriebe sitzt und der Reed an der genau passenden Stelle im Rahmen. (AFAIK gibt es auch eine Nachrüst-Lösung über Funk die im Griff enthalten ist)
    Die Öffnungskontrolle besteht nur aus einen irgendwo (passend) befestigtem Magnet am Flügel, der Reed ist auch im Rahmen.

    Durch geschickte Platzierung des Öffungskontrolle kann man nun zwischen gekippt und offen unterscheiden. Dazu noch eine Verschlusskontrolle und man hat IMHO alle wichtigen Zustände.

    Die Fensterbauer brauchen sich dabei auch nicht dumm stellen, denn eine Verschlusskontrolle wird AFAIK von Alarmanlagen gefordert und ist damit keine Spezialität eines KNX Hauses. Und eine Öffnungskontrolle wird wohl von Kaminkehrern gefordert wenn es eine Lüftung (z.B. Esse) und einen Kamin in einem Raum gibt - und sich damit bzgl. Energiesparendem Haus / Heizungsabschaltung z.Zt. gut Werbung machen lässt.

    Meine Verschlusskontrolle (der Fensterbauer, bzw. der zuständige Mitarbeiter, war zu dumm zu verstehen, dass gleichzeitig noch eine Öffnungskontrolle gefordert war. Da da noch viel anderes im argen war, habe ich nun darauf verzichtet und gemindert...) ist wie das Getriebe auch von Sigenia Aubi. Die haben passende Einbauanleitungen für alle möglichen Erkennungsarten bei allen möglichen Fenstervariationen. Und die Kontakte gibt's mit allen möglichen VdS Einstufungen.
    Kosten waren 22,75 €/Stück inkl. MwSt und Einbau (ohne Anschluss Elektrik). Fensterbauer war einer der größten in Deutschland.

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  • netsrac
    antwortet
    Ich kenne das...hatte bei unserem Neubau mal nah Fensterkontakten und integrierten Glasbruchsensoren gefragt.

    Die Fensterkontakte waren für alle Fenster weit über 2.500 Euro sowie über 6.000 Euro für im Glas eingebaute Glasbruchsensoren. Das war mir einfach zu viel!

    Den Fensterbauer rausschmeißen...das geht nicht so ohne Weiteres, da wir nach dem Bauträgermodell bauen. Fenster rausrechnen und selber einbauen lassen ist keine gute Idee wegen der späteren Garantie. So gesehen gab es keine wirkliche Alternative.

    Und ich setze jetzt genau auf die WaveLINE Fenstermelder. Den alles, was ich machen will, ist zum Beispiel zu verhindern, dass die Jalousie an der Terrasse runter geht, wenn das Fenster geöffnet ist (damit man sich nicht aussperrt).

    Dadurch dass die Fenstermelder zyklisch senden, sehe ich in verlorengegangenen Telegrammen kein Problem.

    Klar hält ein Kontakt vielleicht 100 Jahre...aber das ist mir egal, wen die Funktechnik in 10 Jahren ihren Geist aufgibt, dann wird es eine Alternative geben.

    Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung hier im Forum förmlich alleine dastehe, aber ich habe meine Entscheidung bist jetzt nicht bereuht...es funktioniert alles problemlos...

    Gruß, Netsrac

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  • fireblade
    antwortet
    Die gekippt-Anzeige ist beispielsweise für das Rollo-Hochfahren zum Lüften. Die 52€ pro Kontakt scheinen mir aber ein passabler Preis zu sein.
    Aus meiner Sicht würde ich das investieren, später ist das kaum sinnvoll möglich. Eher lassen sich KNX-Komponenten nachrüsten...

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  • vita1979
    antwortet
    ich befinde mich genau in der gleichen Situation. Mein Fesnterbauer bietet mir pro Fenster für ca. 104 € Kontakt oben und unren an. Bei 19 Fenster liege ich dann bei gut 2000 € Mehrkosten. Jetzt bin ich die ganze Zeit am überlegen ob es sicht wirklich lohnt die Kontakte einzubauen.

    Die 2000 € könnte ich auch lieber in andere KNX Bauteile investieren. Habe bis Montag noch Zeit mich zu entscheiden dannach werden die Fenster bestellt.

    Was meint Ihr würdet ihr die 2000 € Mehrkosten in Kauf nehmen oder lieber die 2000 € für andere Geräte investieren?

    Ein Passivhaus werde ich nicht haben so das ich auf geckipte Fenster acht haben muss. Wegen Einbruch würde ich evtl. lieber auf Bewegungsmelder im Haus setzen. Naja mal schauen

    Gruss

    Vita

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  • schakal2k
    antwortet
    aber 140€ pro Fensterlement und die fehlende Überwachung der "gekippt"-Stellung sind die Knackpunkte dabei
    Die "gekippt"-Stellung lässt sich mit den ROTO-Kontakten auch überwachen, dafür wird ein zweiter Kontakt unten im Rahmen eingebaut. Das sollte eigentlich jeder Fensterbauer anbieten.

    Preislich kommt mir das ganze für nur einen Kontakt auch recht hoch vor. Mehr als 60-80€ pro eingebautem Kontakt samt Zubehör sollte es imho nicht kosten, zumindest bei Kunststoff-Fenstern.

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  • rb84
    antwortet
    Wie lange ist die Garantie bei den integrierten Bauteilen? 20 Jahre?
    Also ein Reed-Kontakt kostet ein paar Euro (je nach Qualität). Bei den integrierten Bauteilen hat der Hersteller meistens proprietäre, ein bischen veränderte Technik eingebaut.

    Grund: So kann man Ersatzteile sehr teuer verkaufen. Insbesondere bei einer leichten Abänderung bestehender Standards kann man hierauf wiederum Patente anmelden, und dann passt in den "patentierten Stecker" eben nur das Bauteil des Herstellers!

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  • tooran
    antwortet
    Hallo Gringo,

    der Hersteller bietet ROTO NT Beschläge an - und dazu die ROTO MVS Kontakte. Klar würd ich die am liebsten so nehmen - aber 140€ pro Fensterlement und die fehlende Überwachung der "gekippt"-Stellung sind die Knackpunkte dabei.

    Gruß Sven

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  • Gringo885
    antwortet
    Hallo,


    ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum ihr im Neubau gerade alle größtenteils irgendwelche Kontakte von Fremdherstellern nehmt. Ich meine ja ok die Kontakte die der Beschlagshersteller anbietet können mit den Preisen vermutlich nicht mithalten. Aber wenn es danach geht kann man ja auch nen einzelenen Reedkontakt für nen paar cent einsetzen.

    Die Dinger baut man aber im Normalfall nur einmal ein, da wäre es mir das Geld wert ne Systemlösung mit Garantie zu haben und nicht noch irgendein Teil das jmd da mit "reingebaut" hat.

    Die Dinger von Winkhaus sind da eher nach meinem Geschmack. Gut die RFID Variante (VDS Kl. C) muss es nicht sein,könnte teuer werden und ist eig auch nicht nötig. Es sei denn man hat wirklich extreme Angst das jmd. einbricht und das derjenige weiß das die Fenster überhaupt Kontakte haben und dann VDS Kl B Überlistet. Gibts aber auch in Kl. B mit Magneten für die Hälfte die Kontakte.

    Ansonsten hat echt jeder Hersteller von Beschlägen mittlerweile seine eigenen Kontakte. Da muss man keine Fremdhersteller reinbringen. Die Ausreden das man damit dann was theoretisch nicht erfassen könnte fällt dann auch flach. Das würde aber auch mit anderen Kontakte gehen.


    Was hat dir der Fensterbauer denn für Beschläge angeboten ??

    Gruß

    Gringo

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