Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Strommessung am Bus

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Tessi
    antwortet
    Ja, habe ich auch schon mal in Erwägung gezogen. Aber ich befürchte, dass das sehr ungenau ist.

    Und an 230V messe ich wirklich nicht so gerne, vor allem nicht über einen längeren Zeitraum...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hamerheat
    antwortet
    ohne das jetzt bis ins Detail durchgedacht zu haben, evtl. geht das:

    Den Strom auf der Primärseite messen.

    Die SV sek. mit einen Widerstandbelasten und die Verlustleistung ermitteln.

    Dann kannst Du diese vom gemessenden Strom auf der Primärseite abziehen.




    Bitte das aber nur machen wenn man weiß was man macht, 230V sind lebensgefährlich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    OK, es gibt doch Geräte die mit kleinen Strömen umgehen können, in dem Preissegment habe ich allerdings bislang nicht gesucht, dafür brauche ich so etwas zu wenig.

    Aber ich werde mich noch mal mit dem Markt befassen. Eine kontaktlose und damit potentialfreie Messung per Stromsensor wäre tatsächlich die eleganteste Lösung.

    Und was die ursprüngliche Frage angeht:
    Bleibt wohl doch nur try-and-error - und dafür einen günstigen dafür Moment abzuwarten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hamerheat
    antwortet
    wir haben einige von diesen Zangen. Funktionieren ganz gut. Sie können aber nur bis 120mA messen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • eckerbong
    antwortet
    Für kleine Ströme gibt es Meßgeräte, die berührungslos messen können. Die werden normalerweise in der Prozessindustrie eingesetzt, um 4..20 mA Signale zu messen. Ein Beispiel ist das Fluke 771

    Grüße
    Olaf

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Der maximal(!) zu messende Strom sind 640 mA.

    Nun gilt:
    U = R*I = 0,1 Ohm x 0,640 A = 0,064 V
    Ja, ist wenig...
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    D.h. Du willst hochdynamisch mit einer PC-Messkarte ein Signal auswerten das nicht größer als 0,064 Volt ist?!?
    Nun so hochdynamisch sollte es eigentlich gar nicht werden. Es sollen ja nicht die Datenbits analysiert werden. An sich interessiert mich der Stromverlauf, wie er vom Netzteil vor der Drossel gesehen wird, also dort, wo die Entscheidung fällt, wegen Überlast abzuschalten. D.h. ich überlege noch, wie ich das Signal vor der Wandlung entsprechend glätten kann, ohne den Bus dabei zu stören.

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Dabei noch einen "einfachen" Messwiderstand verwenden? Wie genau ist der denn?
    Der war mal auf 0.1% abgeglichen (Shunt aus einem Labor, hat eigene Abgriffe für die Spannungsmessung) und mit einem Drehspulinstument verwendet worden. Ein solches wollte ich ursprünglich auch für diese Messung nutzen einfach um mal den momentanen (zum Zeitpunkt der Ablesung) Mittelwert (nun, das was das Instrument halt draus mach) zu sehen. Wenn er jetzt noch wenigstens 1% hat, reicht mir das auch.

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Und was sieht denn das Massekonzept dieser Messung aus?
    Derzeit ist der ganze Bus noch potentialfrei. Ursprünglich sollte auch die Mesung potentialfrei sein - zugegeben, in Verbindung mit einem PC wird es schwierig das beizubehalten.

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Und wie hoch ist überhaupt die SNR der Messkarte? Die auch noch im PC steckt, dem EMV-Alptraum schlechthin?!?
    Karte war unglücklich bezeichnet, es würde ein ein per USB angeschlossenes Modul werden (Leihgabe, denn gute sind teuer). Den SNR müßte ich mal erfragen. Allerdings hatte ich jetzt keine Präzisionsmessungen im Sinn, bei denen das eine so große Rolle spielen würde.

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Wenn Du zu viel Zeit hast, nimm doch einen ordentlichen Stromsensor (z.B. Hall-Basiert) der in einen gut messbaren Spannungsbereich arbeitet.
    Für Ströme unter 1A habe ich noch nichts fertig einsetzbares gefunden.
    Ggf. ließe sich halbwegs günstig etwas mit dem Melexis CSA-1V bauen, doch da müßte man wohl experimentieren, bis man eine Leitungsführung gefunden hat, bei der die Ausgangsspannung ein brauchbares Verhältnis zum Strom hat...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich meine Frage so stellen:
    Funktioniert der Bus auch noch, wenn in einer Leitung zur Spannungsversorgung ein (zusätzlicher) Widerstand von 0.1Ohm liegt?
    Der maximal(!) zu messende Strom sind 640 mA.

    Nun gilt:
    U = R*I = 0,1 Ohm x 0,640 A = 0,064 V
    D.h. Du willst hochdynamisch mit einer PC-Messkarte ein Signal auswerten das nicht größer als 0,064 Volt ist?!?
    Dabei noch einen "einfachen" Messwiderstand verwenden? Wie genau ist der denn? Und was sieht denn das Massekonzept dieser Messung aus? Und wie hoch ist überhaupt die SNR der Messkarte? Die auch noch im PC steckt, dem EMV-Alptraum schlechthin?!?

    Wenn Du zu viel Zeit hast, nimm doch einen ordentlichen Stromsensor (z.B. Hall-Basiert) der in einen gut messbaren Spannungsbereich arbeitet.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    OK, der Profi dimensioniert es groß genug und will dann auch nicht so genau wissen, wie hoch die Last dann tatsächlich ist. Es reicht auf jeden Fall und es reicht ihm, das zu wissen. Ich bin hat etwas neugieriger.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von Tessi Beitrag anzeigen
    Irgendwie bin ich jetzt auch nach mehrmaligem Lesen nicht so ganz sicher, was dieser Satz genau sagen will...
    Ich probiere es mal einfach

    Wenn ich einen NV-Trafo mit 150 W kaufe und da drei Leuchtmittel a 35W ranhänge, dann muss ich nicht messen, ob der Trafo überlastet ist. Die Zeit für den Versuchsaufbau (vor allem mit bereits vorher bekanntem Ergebnis) spare ich und denke mir dafür ein paar neue Funktionalitäten aus. Ist aber Geschmackssache

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    Zitat von knxBernie Beitrag anzeigen
    das Problem kenne ich: Man will messen,
    Ja!

    Zitat von knxBernie Beitrag anzeigen
    obwohl es nichts zu messen gibt.
    Das weiß ich doch vorher nicht?

    Zitat von knxBernie Beitrag anzeigen
    Und man gibt erst Ruhe, wenn man gemessen hat ...
    Ja!

    Zitat von knxBernie Beitrag anzeigen
    Miß die Leerlaufspannung am Ausgang der Drossel, wenn kein Bus angeschlossen ist.

    Miß die Klemmenspannung mit einer reinen Widerstandslast, bei bekanntem Strom, z.B. 320mA.

    Miß die Klemmenspannung am Ausgang der Drossel mit Deinem realen Aufbau, also das Bussystem.

    Mit den ersten beiden Messungen bestimmst Du Leerlaufspannung und Innenwiderstand der Drossel und Netzteil. Mit der dritten Messung kannst Du die Stromaufnahme berechnen.
    Ist aber nicht sehr genau, da auch lastunabhängige Spannungsschwankungen des Netzteils eingehen...

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Das Problem ist halt, dass die KNX-Geräte ihren maximalen Strom dann ziehen, wenn sie beispielsweise schalten (Schaltaktoren).
    Nun ja, meine Aktoren sind alle fremdversorgt (extra 230V-Anschluß), da muß der Bus nicht so "leiden"...

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Der Stromverbrauch ist höchst unregelmäßig.
    Ja, wird er trotzdem auch bei mir sein. Aber auch das interessiert mich halt.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Da muss man was mit Max-Speicher ranhängen
    Naja, Peak- und Mittelwert interessieren.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    und dann Lichtorgel spielen.
    ?

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Nur im Endeffekt wird man bei spezifikationskonformer Installation nur wissen, dass es reichen wird.
    Irgendwie bin ich jetzt auch nach mehrmaligem Lesen nicht so ganz sicher, was dieser Satz genau sagen will...

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Dafür den Aufwand?
    Ich hatte da eigentlich an einen einfachen Messwiderstand und einer einfachen Messkarte mal den PC ein paar Tage daran laufen lassen...


    Bislang sieht es aber für mich so aus, das es so wohl noch keiner versucht hat...

    Vielleicht sollte ich meine Frage so stellen:
    Funktioniert der Bus auch noch, wenn in einer Leitung zur Spannungsversorgung ein (zusätzlicher) Widerstand von 0.1Ohm liegt?

    Müsste eigentlich, den ein paar Meter der dünnen Leitung hat ja schon genau so viel. Aber das hat wirklich noch nie jemand bislang probiert?

    Einen Kommentar schreiben:


  • MatthiasS
    antwortet
    Das Problem ist halt, dass die KNX-Geräte ihren maximalen Strom dann ziehen, wenn sie beispielsweise schalten (Schaltaktoren). Der Stromverbrauch ist höchst unregelmäßig. Da muss man was mit Max-Speicher ranhängen und dann Lichtorgel spielen.

    Nur im Endeffekt wird man bei spezifikationskonformer Installation nur wissen, dass es reichen wird. Dafür den Aufwand?

    Einen Kommentar schreiben:


  • knxBernie
    antwortet
    Strommessung

    Hallo Tessi,

    das Problem kenne ich: Man will messen, obwohl es nichts zu messen gibt. Und man gibt erst Ruhe, wenn man gemessen hat ...

    Miß die Leerlaufspannung am Ausgang der Drossel, wenn kein Bus angeschlossen ist.

    Miß die Klemmenspannung mit einer reinen Widerstandslast, bei bekanntem Strom, z.B. 320mA.

    Miß die Klemmenspannung am Ausgang der Drossel mit Deinem realen Aufbau, also das Bussystem.

    Mit den ersten beiden Messungen bestimmst Du Leerlaufspannung und Innenwiderstand der Drossel und Netzteil. Mit der dritten Messung kannst Du die Stromaufnahme berechnen.

    Gruß

    knxBernie

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    Aber Geräte, die nur 150mW benötigen werden nicht als 2/3 Last gezählt?
    Also drei meiner Tastsensoren entsprechen nur zwei Geräten am Bus?

    Einen Kommentar schreiben:


  • MatthiasS
    antwortet
    Nee, den muss man eben nicht verbieten. Der zählt als ZWEI Lasten (=zwei Geräte) und das wird in der ETS korrekt berechnet.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tessi
    antwortet
    Ist sicher richtig, nur geht es mir nicht um die Frage ob ich messen muß (und ob das sinnvoll ist), sondern was ich beachten muß, damit ich weder Mist messe, noch den Busbetrieb störe. Es interessiert mich einfach, wie viel der Bus tatsächlich aufnimmt.
    Eine Linie soll nicht mehr als 64 Teilnehmer haben und insgesammt mit nicht mehr als 640mA belastet werden. Wie dieser Strom sich nun auf die einzelnen Geräte verteilt dürfte - in gewissen Grenzen - für den Bus als ganzes unwesentlich sein. Andernfalls müsste man den Anschluß von Geräte wie ZennIOs Z38 (480mW) gleich verbieten.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X