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Erinnert ihr euch noch an die zusätzliche Steckdose am Flughafen BER für den Gastronomen? Die sollte 32.000 € kosten und war nicht aus purem Platin mit Diamanten besetzt. Das waren zu 99,9% Kosten für Erstellung, Prüfung und Genehmigung von Änderungsplänen.
Alle einsperren!
Was ich wirklich dazu denke, darf ich auf Rücksicht auf die Forenregeln gar nicht niederschreiben!
Richtig - man soll hier nicht zu Gewalt aufrufen, odrrr?
Da wurde ein Aufpreis berechnet, obwohl teilweise weniger verbaut wurde. Wenn man sich damit vorher nicht beschäftigt, kann es passieren, dass man durchaus viel viel zu viel bezahlt.
Ich war mal in einer Pizzeria, da hat das Weglassen eines Belags den gleichen Aufpreis gekostet wie ein zusätzlicher.
Bei allem Unverständnis zur Preisgestaltung besagter Pizzeria, der Aufpreis im Bauprojekt enthält ja nicht nur das Material oder den Verlegeaufwand. Wenn der Bauträger jetzt x Häuser von der Stange baut, der Unterauftragnehmer (hier: Elektriker) sein Schema F x-mal durchexerziert, dann ist jede Änderung dieses Schemas Mehraufwand, weil der Prozess nicht mehr so funktioniert. Dann kann durch Planungs- und Abstimmungsaufwand tatsächlich ein höherer Preis für "weniger" herauskommen.
Erinnert ihr euch noch an die zusätzliche Steckdose am Flughafen BER für den Gastronomen? Die sollte 32.000 € kosten und war nicht aus purem Platin mit Diamanten besetzt. Das waren zu 99,9% Kosten für Erstellung, Prüfung und Genehmigung von Änderungsplänen. Die 20 € Material plus 50 € Arbeitslohn siehst du bei so einem Betrag nicht mal mehr.
Das sollte jetzt keine Rechtfertigung oder Befürwortung für jeglichen Aufpreis sein. Die meisten Geschäftspartner - und das schließt Bauträger und Handwerker ein - verlangen einen großzügigen Aufschlag für Änderungen nach Vertragsschluss. Ich wollte damit nur das Bewusstsein stärken, dass mindestens ein Teil dieses Aufpreises für Abweichungen vom Plan fällig wird.
SmartHome alla KNX ist das intelligente vebrbinden der Gewerke. Das bedarf einer Planung und Überlegung damit das Ergebnis stimmt.
SmartHome was wir derzeit auf dem Markt von anderen Herstellern kennen, ist Consumer Ware zum Spielen und mittelfristig zum wegschmeißen.
Auf der IFA ganz neu: Fitness Uhr sagt Ihren SmartHome welche Kaffee Stärke sie brauchen. Die Wage stellt Ernährung zusammen, etc. Das alles hat nix mit intelligenten Gebäuden zu tun und ist nach meiner Auffassung ein ganz anderer Markt.
Und wer jedoch ernsthaft einen Neubau mit DECT Funk und Zigbee ausstattet, hat schon verloren und wird sich darin verliehren. Gefrikel eben.
Sehe schon in Zukunft lauter Häuser mit unterschiedlichen gefrikel das niemand mehr Händeln kann außer der Bauherr mit enormen Zeitaufwand selbst. Lass diesem mal was passieren, dann muss die Anlage durch fachkundige leicht zu warten sein. Bei dem gefrikel wird man niemanden finden resp. unbezahlbar werden.
Nur dass die Nachrüstlösung niemals wirklich Smart ist und auch niemals das Nievau einer gut geplanten, beim Bau realisierten KNX Lösung erreichen wird.
jain, meine momentane Smarthome-Lösung ist auch smart und das ohne Cloud. An KNX werde ich auch eine "externe" Logik ala FHEM dranflanschen müssen, damit es runder wird. Momentan läuft Licht über PhilipsHue, Steckdosen über FritzDECT und Osram Lightify, Multimedia wird über Harmony gesteuert... und alles über FHEM zusammengefrickelt. Im Haus wird dann aber alles Hand und Fuß haben, so dass weder Updates noch Funkstörungen noch fehlendes Internet und sonstwas den Betrieb stören könnte. Da kommt nur KNX in Frage. Alleine die Präsenzmelder haben so massig mehr an Funktionen als diese schnöden Dinger von PhilipsHue.
Klar, wer billig kauft, kauft zweimal, trotzdem hätte ich für 4000€ das KNX Kabel jemand anderen als keinen Bauträger einziehen lassen...
Der Mehraufwand an Kabel ist den schaltbaren Steckdosen geschuldet. Ich habe die Anzahl zwar auf ein Minimum zusammengeschrumpft, dafür aber jede einzeln schaltbar geplant (pro Raum werden so 2 mal 5x1,5 extra verlegt). Das KNX-Kabel selber hätte ich am liebsten aber auch selber verlegt. Da aber das Zeitfenster für die Verkabelung bei einem Fertighaus extrem begrenzt ist, wollte der Bauträger alle Kabel, die im Fußboden verschwinden, selber machen. Da blieb nur Friss oder Stirb und ich hab den Preis trotzdem noch ordentlich drücken können. Ich bin bei den Steckdosen Kompromisse eingegangen, aber die Kompromisse sind mir wesentlich lieber, als ein Sterben des Projektes KNX (zB im Wohnzimmer im Bereich des TVs gibt es nur eine Doppelsteckdose. Steckdosen hat man da eh immer zu wenig, also wird alles mit Mehrfachverteilern versorgt. Alles was Dauerstrom benötigt, hängt auf dem Verteiler 1 und alles was zum Stromparen ausgeschaltet werden darf, hängt auf Verteiler2 ... ok es gibt dort noch ein dickeres Kabel, dass später in einem Verteiler in der Wand-an-der-Wand verschwindet und für zusätzliches Licht verwendet wird. Das braucht den Bauträger zum Zeitpunkt des Baus aber nicht zu interessieren, was dort später entsteht. ).
Ja, für mich schon. Fast jede Nachrüstung ist unschön (z.B. Reedkontakte auf dem Fenster montiert, sichtbar, hässlich - ok, mittlerweile gibt es auch welche zum Einbau in den Falz). Und alles, was eine Batterie benötigt sowieso. Habe das leider in meinem Ferienhaus. Irgendein blöder Heizkörperthermostat hat immer eine schwache/leere Batterie und somit Funkstörung. Total unsmart...Nichts geht über eine Kabelverbindung. Kein Vergleich zu meiner KNX-Installation zuhause.
Aber wie gesagt, ist meine Meinung.
Nur dass die Nachrüstlösung niemals wirklich Smart ist
Ach, ist das so?
Ich kenne schon einige gute Ansätze, bei denen dezentrale non-KNX-Komponenten zu einer gut funktionierenden Gesamtlösung incl. übergreifender Steuerung zusammengeführt wurden. Ohne Clould. Billiger als gut geplantes KNX ist es dann allerdings auch nicht.
So Nachrüstlösungen haben den Vorteil, dass man wirklich Stück für Stück das Haus soweit smart macht, wie man es braucht (zB schaltbare Steckdosen über Osram Lightify -> 15-19€ das Stück, Leuchtmittel von Ikea usw usw).
Nur dass die Nachrüstlösung niemals wirklich Smart ist und auch niemals das Nievau einer gut geplanten, beim Bau realisierten KNX Lösung erreichen wird.
Klar, wer billig kauft, kauft zweimal, trotzdem hätte ich für 4000€ das KNX Kabel jemand anderen als keinen Bauträger einziehen lassen...
Glaubst du, dass zur Zeit ein Handwerker andere Smarthome-Systeme günstiger einbauen würde? Die Differenz der Hardwarepreise allein ist es nicht. Natürlich, einen Funk-Zwischenstecker kann jeder einbauen und denkt auch gleich, dass das bei anderen Sachen genauso laufen müsste.
Der Preis müsste noch ordentlich weiter fallen, bis KNX die Schwelle erreicht hat, um als Posten beim Hausbau mal eben mitgenommen zu werden. Ich hab das bei meinem Bauträger jetzt mitbekommen, wie da die Hand aufgehalten wird, nur weil teilweise ein anderes Kabel genutzt wird. Das hat ein paar Wochen gedauert um auf 4000€ nur für die Kabel zu kommen. Da wurde ein Aufpreis berechnet, obwohl teilweise weniger verbaut wurde. Wenn man sich damit vorher nicht beschäftigt, kann es passieren, dass man durchaus viel viel zu viel bezahlt. Selbst die 4000€ sind noch zu viel. Pro Raum werden effektiv 2 Leitungen mehr gezogen (die Anzahl der Lichtauslässe und Steckdosen ist identisch zum Standard, nur das jede Steckdose schaltbar wird). Der KNX-Mehrpreis liegt dann bei unserem Haus bei ca 26.000€. Für 26.000€ bekommt man ein Haus auch anders "smart". So Nachrüstlösungen haben den Vorteil, dass man wirklich Stück für Stück das Haus soweit smart macht, wie man es braucht (zB schaltbare Steckdosen über Osram Lightify -> 15-19€ das Stück, Leuchtmittel von Ikea usw usw). Ob man in einem 1-zu-1-gleichem Aufbau wirklich billiger ist, steht auf einem anderen Blatt. ABER der Einstiegspreis ist bei der Nachrüstlösung wesentlich attraktiver. Die Frage ist dann auch, ob die Systeme dann wirklich noch zuverlässig laufen, wenn jedes Haus in der Umgebung zB Zigbee benutzt. ... und es gibt noch keine günstigen Präsenzmelder als Nachrüstlösung. ... Bei KNX muss man halt vorher planen und investieren, was durchaus sehr abschreckend wirken kann.
Wirklich verwundern sollte die Entwicklung niemanden der den Markt jenseits von KNX beobachtet. Jetzt läuft halt alles unter „Digitalisierung“, aber alles was an fertigen (wenn auch zum Teil weder hochverfügbaren noch professionellen) Lösungen mit Appnutzung so rumgeistert, zieht immer mehr Leute an. Was ich allein im Geschäft und Bekanntenumfeld sehe - da zieht es einem die Schuhe aus. Für eine Miniwohnung in Miete wird im großen Stil Equipment von Conrad und Co. verbaut. Null durchdacht aber punktuell den Nerv des Kunden getroffen. Und für solche z.T. wirklich ansprechend designten Produkte mit unsicherer Updatezukunft wird auch keiner mehrere 100€ ausgeben. Das macht Druck. Alleine der plötzlich explodierende Wunsch nach KNX und deshalb Massenproduktion und Preisverfall ist es sicher nicht. Generell ist die Entwicklung sehr zu begrüßen um KNX langfristig einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Das dieser Ruck auf solche Weise kommt hätte ich nicht gedacht - wenn er denn wirklich kommt.
Ansonsten: das Schimpfen über SI in diesem Forum ist ehrlich gesagt etwas paradox zumal gerade diese Burschen hier einen maßgeblichen Beitrag leisten das interessierte Bastler wie ich tolle und fundierte Hilfe erhalten -> umsonst !!
gehört sich nicht und finde ich auch daneben. Das müsste ich loswerden.
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