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Haftbarkeit bei Jalousien (Wetteralarm, Windgeschwindigkeit)
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Mechanisch vs Ultraschall. Gibt aber schon ein Thema darüber.Zitat von derneugierige Beitrag anzeigenWelche Sensortypen gibt es, worauf muss man achten?
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Da werde ich hellhörig!Zitat von BMS Beitrag anzeigenDer Sensortyp ist aber ncoh viel wichtiger als der Ort.
Welche Sensortypen gibt es, worauf muss man achten?
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Schienen. In der Laibung, ausser im DG vorgesetzt. Z Form. Aber ich bin geräuschrmpfindlich, darum habe ich die Werte bewußt niedrig gehalten. Lt. Hersteller halten sie viel mehr und das glaube ich auch....
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Welche Lamelle hast du ? Sind die Jalousien schienen oder seilgeführt ? Vor der Fasade oder in der Laibung ?Zitat von givemeone Beitrag anzeigenAlso bei mir klappern die Jalousien bei der erlaubten Wind Geschwindigkeit zu laut, und da der Wind sehr böhig ist, haben wir diesen deutlich reduziert.
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Also bei mir klappern die Jalousien bei der erlaubten Wind Geschwindigkeit zu laut, und da der Wind sehr böhig ist, haben wir diesen deutlich reduziert.
Die Markise (die ist sehr groß, also windanfällig) fährt schon bei 8m/s ein, die Jalousien bei 13. Für uns gute Werte.
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Was habt ihr so als Werte im Aktor stehen, welche Lamellen- und Einbauart habt ihr ?
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Wegen des einen m/s mehr würde ich nicht umplanen.
Gruß Florian
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Ich würde dieses Thema gerne nochmals etwas beleuchten, da ich über die Suche leider keine wirklichen aktuellen Informationen finde.
Wir sind in den Planungen für ein EFH, mit ausschließlich Jalousien und natürlich einem KNX Bus.
Als Komponenten werden die Jalousieaktoren von MDT sowie die Wetterstation von MDT verwendet.
Nun habe ich versucht die max. Werte für die Einstellunge zu finden und habe von ROMA folgendes Dokument gefunden :
jalousie.png
Unsere Jalousien werden Roma GL 80 gebördelt mit Schienenführung in der Laibung. Somit gehe ich derzeit von 17 m/s als Konfiguration im Aktor aus.
Welche Werte habt ihr dort genommen oder wurden euch vorgeschlagen ?
Da das Thema bei uns noch ein wenig in der Zukunft liegt wurde das noch nicht besprochen, da es aber schon ein windiger Hügel ist
hoffe ich natürlich das die 17m/s gesetzt sind. Das ist schon ein hoher Wert.
Kennt sich jemand aus und weiss was die "GL windstabil" sein sollen ? Dazu finde ich nirgends infos.
CDL Lamelle kommt für uns nicht in Frage, sieht einfach nicht schön aus.
Viele Grüße
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Hi,
nein ein Norm gibt es dafür nicht
Er sollte mindestens 90 cm oberhalb der Dachhaut sein. Sonsten muss man lediglich die Winddynamik an Gebäude berücksichtigen. Auf Ecken entsteht ein Stauüberdruck und deshalb dort niemals montieren. Es sei denn Du willst unbedingt diesen Wert messen.
Ein Norm die ich jetzt kenne, wäre die Technische Richtlinie Blatt6.2 Bundesverband R+S. Aber die ist sehr allgemein für die Rollladen+Jalousiebauer und nicht so speziell für dieses Thema formuliert.
Lass dir den Punkt einfach schriftlich vorgeben durch den Fassadenplaner!
Der Sensortyp ist aber ncoh viel wichtiger als der Ort.
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ich muss das Thema hier noch mal aufgreifen,
Bisher war es so das ich den Ort genommen habe der in der Zeichnung eingetragen ist und so ausgerichtet das der "Wind-Wächter im Wind steht".
Es reicht doch auch sich an die Angaben des Herstellers zu halten, dachte ich immer, doch jetzt habe ich bissel Ärger in einer Anlage, das ich den Wächter da nicht anbauen sollte , der Platz nicht "geeignet" ist, etc.
In Deutschland gibt es ja für alles Normen und Regeln, gibt es auch eine Norm Wo/Wie ich den Windwächter anzubringen habe.
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Haftbarkeit bei Sicherheitsbefehlen
Hallo in die Runde,
haben ja schon einige einiges geschrieben.
Da wir ja fast nicht anders machen als Jalousielösungen hier nur ein paar Hinweise aus eigener Erfahrung.
1. Der Programmierer einer Anlage haftet nur für die Einstellung, die sollten von seinem Auftraggeber übergeben werden. Schriftlich.
Er muss sich diese entsprechend zum Gebäude (teilweise Einzelfallprüfung notwendig) übergeben lassen, erhält er in aller Regel vom Rollladen Jalousiebauer also Hersteller Jalousie.
Bitte beachten: Dies zählt eben nicht nur für Windsicherheiten, Frost ist ein sehr viel schwierigeres Thema. Bei Großlamellen Quetschungen.
2. Wenn man Sensoren liefert haftet man natürlich auch für das Produkt, die in aller Regel durchgereicht wird zum Hersteller.
3. Der wichtigste Teil. Die Lage der Sensoren und der Sensor selbst. Schmidt Contrel weis wo von ich rede
.
Zur Lage der Sensoren. Wir haben Tests durchgeführt wo innerhalb von 2 m an der Fassade, Aufgrund von Stauüberdruck (Flugzeugflügel) sich der Wind um 8 m/s erhöht hat als der Wind auf dem Dach. An Gebäudeecken.
Wir haben einen Sensor getestet mit Strömungstechnik (ich nennen bewusst nicht das Fabrikat) der hatte Abweichungen von bis zu 60% je nach dem aus welcher Richtung der Wind kam.
Deshalb habe ich auch mein Problem mit dynamischen Windüberwachungen. Es funktioniert ist aber sehr aufwändig.
4. Da wir regelmäßig von einem Gutachter in Deutschland zugezogen werden bezüglich dieser Problematik, habe ich mich mal sehr ausführlich mit Ihm darüber unterhalten. Es gibt eine DIN Vorschrift für Rolladen Jalousiebauer die (kein Witz jetzt) 0m/s vorsieht!!!
Am Ende gebe ich aber aScherff recht. Rechtsberatung vom Anwalt bitte.
Dann ist das Kind aber meistens im Brunnen gefallen.
Wir haben Tabellen angelegt für einige Produkte. Wenn man dort einfach 2 m/s weniger einstellt ist man relativ sicher. Nur wenn man nichts erhält!!!
Besser Auftraggeber schriftlich geben lassen.
Wer Interesse hat einfach melden, stelle diese gerne zur Verfügung.
Wir haben mal einen kompletten Workshop abgehalten nur zu diesem Thema mit Windkanal etc. das komplette Programm.
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Das Problem ist die Beweislast. Der Kunde wird im Zweifel immer behaupten, er hätte nichts gemacht, das ist alles vom Elektriker so eingerichtet... Dann hast Du den schwarzen Peter.
Die mit HS habens da einfacher, die könnten evtl. einen Log mitschreiben, Also Startzeit, Startwert usw... Dann kannst Du zumindest beweisen, daß Du das richtig eingestellt hast ( unterschreiben lassen ) und der Kunde das dann und dann selbst verbogen hat.
Aber der Richter - der entscheidets am Ende - hat da sehr hohe Anforderungen.
Nochmal, die Haftpflicht ist wichtig und auch die Lebensvers. Eures Betriebes, denn die schützt Euch vor Schäden die sowohl vom Eintrittszeitpunkt als auch von der Höhe nicht definierbar sind. Aber diese setzt ein Verschulden nach §823 BGB voraus.
Ein Schriftstück wird im Zweifel vom Juristen zerrissen. Bei der Abnahme würde ich das protokollieren, Jalousien eingestellt auf...
Wenn Fragen, gerne PN an mich, ich hab da nen Juristen damit beschäftigt.
Peter
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Ein Gast antworteteMeine Meinung zu diesem Thema ist, Alfred hat Recht.
Es bedarf zu diesen Aussagen einer fundierten und belastbaren juristischen Aussage. So wie ich die Juristen kenne spielen auch hier dann immer die jeweiligen Umstände eine Rolle. Also Einzelfallentscheidung gefragt und damit ist die besagte "A-Karte" wieder beim Programmierer.
Bei mir war zugesagt 7 m/sec. verbindlich. Heute aktuell erfahren, zugesagt, aber nicht eignestellt.
Rollobauer geben sehr selten belastbare Aussagen zu diesem Thema. 7 m/sec. scheint realistisch bei Rolladen und ggf. auch bei Jalousien zu sein.
Bei Rolladen gilt es zu unterscheiden einmal die Rollos, welche sich vorne, also mit einigem Abstand vom Fenster abrollen. Zwischen Rollo und Fenster bestehen einige cm Luft. Dann gibt es noch Rollos, welche direkt am Fenster herunterlaufen und stabil direkt Halt am Fensterrahmen haben. Hier besteht relativ wenig Luft zwischen Fenster+ Rollo.
Die erstgenannten Rollos sind gefährtet, insbesonders auch durch Zugluft bedingt durhc geöffente, gekippte Fenster. Dagegen die letzt genannten halten einiges aus, auch über 7 m/ sec. lt. führender Rollobauer.
Bei Jalousien fehlt mir die Erfahrung. Diese bieten Angriffsfläche.
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