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600 Watt LED für Lichtvoute - 2 LED Controller?

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  • smai
    antwortet
    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    weil ich doppelt so viele Komponenten habe und ein doppelt so hohes Ausfallrisiko.
    Das stimmt nicht.
    Risiko ist definiert durch Eintretenswahrscheinlichkeit multipliziert mit der Auswirkung.
    Je nach Einschätzung der Auswirkung sinkt das Risiko also sogar. Die Eintretenswahrscheinlichkeit verdoppelt sich zwar, aber ein komplett dunkler Raum finde ich mehr als doppelt so schlimm wie ein halb beleuchteter.

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  • hjk
    antwortet
    Es liegt an den 600W mit den 25A. Der Eingangstrom der LED Controller muss <16A sein bzw. auf 16A begrenzt sein. Das geht mit einer Schmelzsicherung kaum.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    Das liegt allerdings nicht an den 600 W, sondern an dem Netzteil selbst
    Die problematischen 25A, für die Dimmer intern nicht konstruiert sind (Querschnitt der Leiterbahnen!), können bei kleinen Netzteilen nicht auftreten.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 12.02.2019, 17:37.

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  • Cannon
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Ja, darum geht's. Die 25A aus einem 600W HLG sind gut geeignet, um auch Leitungsisolierungen und Geräte-Innenverdrahtungen zu schmelzen. Und im Gegensatz zu vielen kleinen HLG werden die im Kurzschlußfall nicht runtergeregelt, sondern es stehen weiter die 25A an, siehe Kennlinie.
    Das ist doch einer vernünftige und nachvollziehbare Erklärung. Danke dafür. :-) Das liegt allerdings nicht an den 600 W, sondern an dem Netzteil selbst, was mit einem anderen ganz anders sein könnte.

    Könnte den Link zum Tunable White mal bitte posten. Der wäre auch interessant. :-)

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  • hjk
    antwortet
    Ist noch in Untersuchung, scheint zu funktionieren.

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  • LostWolf
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    Es gibt hier einen umfangreichen Thread dazu. Dort bezog sich das auf Tunable White.

    Prinzip ist folgendes: Um alle Farben in allen Dimmstufen von 0-100% abbilden zu können, wird über alle Kanäle in Summe immer mindestens 50% gedimmt. Die Frage war nun ob die mindestens 50% Dimmung auch bedeutet, dass man die Netzteildimensionierung um 50% reduzieren kann. Antwort: Ja, sofern technisch sichergestellt ist, dass die Kanäle im PWM nie gleichzeitig eingeschaltet sind. Das ist bei Lunatone der Fall. Enertex wollte dazu noch vor Weihnachten (letztes Jahr) ein Update bringen und MDT wollte sich das genauer anschauen und gegebenenfalls ein Update bringen.

    Gast1961 : Korrekt formuliert?
    hjk
    Wie sieht es da aktuell aus?

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    Das heißt ja nicht, dass ich alles als richtig hinnehme, weil es jemand sagt.
    hjk ist als MDT-Chef schon eine technisch vertrauenswürdige Quelle.

    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    Klar ist, dass natürlich mehr Strom immer mehr Risiko (unter gleichen Voraussetzungen) bedeuten.
    Ja, darum geht's. Die 25A aus einem 600W HLG sind gut geeignet, um auch Leitungsisolierungen und Geräte-Innenverdrahtungen zu schmelzen. Und im Gegensatz zu vielen kleinen HLG werden die im Kurzschlußfall nicht runtergeregelt, sondern es stehen weiter die 25A an, siehe Kennlinie.


    Zuletzt geändert von Gast1961; 12.02.2019, 13:10.

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  • Cannon
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Du bist aber hartnäckig, obwohl sogar hjk (für MDT) davor warnt.

    Eine Praxislösung könnte sein, bei hoher Leistung das Licht auf zwei Kreise aufzuteilen. Also zwei kleinere Netzteile, jeweils mit separatem Controller.
    Das heißt ja nicht, dass ich alles als richtig hinnehme, weil es jemand sagt. Und die Praxislösung macht nur dann Sinn, wenn ich diese Lösung dann absichern kann. Andernfalls ist es Unsinn und erhöht sogar das Ausfall-Risiko, weil ich doppelt so viele Komponenten habe und ein doppelt so hohes Ausfallrisiko.

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Und außerdem: lange Strips haben weniger Stromaufnahme als den rechnerischen Datenblattwert. Der ist nur theoretisch und passt nur für sehr kurze Längen. In der Praxis sorgt der kleine Querschnitt auf dem Strip selbst für Spannungsverlust -> reduzierte Leistungsaufnahme. Das macht schnell mal 20% aus.
    Dem stimme ich zu. Das habe ich sogar nachgemessen. Die 20 % sind realistisch. Ich hatt damals hierzu auch einen Thread aufgemacht.

    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    384W RGBW Stripe gehen eh nicht an einem Controller. Der Weiß Kanal dürfte ca 50% der Leistung haben, das bedeutet 8A. Also Datenblatt des Stripes lesen.
    Bis 7A gehen mit dem LED Controller bei Einstellung mit ungleicher Lastverteilung.
    Das ist richtig, wohl aber Dual-White-LED-Stripes. Bei dem EldoLED 720D gehen pro Kanal bei 24 V - 6 A. Damit kriege ich diese an einem Controller.

    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Ansonsten kann man schon annehmen, dass entweder RGB oder Weiß voll leuchtet, aber nicht beide gleichzeitig.
    Sättigung 0% => nur Weiß, RGB aus, Sättigung 50% => RGB und Weiß ca. 50%, Sättigung 100% => RGB voll und Weiß aus.
    Allerdings wäre eine Auslegung auf 50% nicht ausreichend, da die Verteilung im Stripe unterschiedlich sein kann und da auch noch die Dimmkurven reinspielen.
    Eine Auslegeung auf 70% sollte aber immer ausreichend sein.
    Ein 320W Netzteil reicht damit immer aus. Ein 600W Netzteil wäre für mich ein Sicherheitsrisiko und No-Go.
    Ehrlich gesagt bin ich nicht so waghalsig und gehe davon aus, dass ich die Leistung evtl. nicht ausschöpfe. Richtig wäre die kalkulatorische Last + ca. 20 - 10 % Reserve. Zumal in der Regel der Wirkungsgrad der Netzteile damit auch am besten ist.

    Mir ist auch immer noch nicht klar, wie das höhere Sicherheitsrisiko durch das größere Netzteil direkt zu begründen ist. Klar ist, dass natürlich mehr Strom immer mehr Risiko (unter gleichen Voraussetzungen) bedeuten.

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  • hjk
    antwortet
    384W RGBW Stripe gehen eh nicht an einem Controller. Der Weiß Kanal dürfte ca 50% der Leistung haben, das bedeutet 8A. Also Datenblatt des Stripes lesen.
    Bis 7A gehen mit dem LED Controller bei Einstellung mit ungleicher Lastverteilung.

    Ansonsten kann man schon annehmen, dass entweder RGB oder Weiß voll leuchtet, aber nicht beide gleichzeitig.
    Sättigung 0% => nur Weiß, RGB aus, Sättigung 50% => RGB und Weiß ca. 50%, Sättigung 100% => RGB voll und Weiß aus.
    Allerdings wäre eine Auslegung auf 50% nicht ausreichend, da die Verteilung im Stripe unterschiedlich sein kann und da auch noch die Dimmkurven reinspielen.
    Eine Auslegeung auf 70% sollte aber immer ausreichend sein.
    Ein 320W Netzteil reicht damit immer aus. Ein 600W Netzteil wäre für mich ein Sicherheitsrisiko und No-Go.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    Und was die Dimensionierung an geht. Da es nun mal nicht tausende Netzteile für jeden cm. LED-Stripe gibt, sind die Netzteile oft auch überdeminsioniert, was sich leider aber nicht vermeiden lässt. Bei z.B. 20 m x 19,2 W habe ich 384 W. Und da bleibt mir nur das 600 W Netzteil, weil es kein kleineres, zumindest von Meanwell gibt.
    Du bist aber hartnäckig, obwohl sogar hjk (für MDT) davor warnt.

    Eine Praxislösung könnte sein, bei hoher Leistung das Licht auf zwei Kreise aufzuteilen. Also zwei kleinere Netzteile, jeweils mit separatem Controller.

    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Wobei man auch sagen muss.. moderne Netzteile explodieren i.d.R. nicht bei so einer Überlast. Sie gehen einfach in Überlast und schalten ab.
    Und außerdem: lange Strips haben weniger Stromaufnahme als den rechnerischen Datenblattwert. Der ist nur theoretisch und passt nur für sehr kurze Längen. In der Praxis sorgt der kleine Querschnitt auf dem Strip selbst für Spannungsverlust -> reduzierte Leistungsaufnahme. Das macht schnell mal 20% aus.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 12.02.2019, 10:35.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von Cannon Beitrag anzeigen
    Ich kann das ganze so nicht teilen. Denn ich habe immer das Risiko, dass irgendwelche Software nicht funktioniert und am Ende doch alle 4 Farben an sind. Am Ende habe ich ein Netzteil, was nur 300 W liefert und schlimmstenfalls bis zur Grenze belastet wird. Da stellt sich für mich die Frage, ob das besser ist als ein 600W Netzteil im niedrigen Bereich zu betreiben?
    Wobei man auch sagen muss.. moderne Netzteile explodieren i.d.R. nicht bei so einer Überlast. Sie gehen einfach in Überlast und schalten ab. Wenn der Software Bug dann behoben ist, kannst du das Licht wieder an machen.

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  • Cannon
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Also ich habe gerade noch mal bei Lunatone nachgefragt. Bei DALI DT8 verhält es sich auch bei RGBW so, dass man die Netzteile mit 50% der theoretischen Leistung dimensioniert.

    In diesem Fall (bei RGBW) dann 300W. Immer noch viel, aber besser.
    Ich kann das ganze so nicht teilen. Denn ich habe immer das Risiko, dass irgendwelche Software nicht funktioniert und am Ende doch alle 4 Farben an sind. Am Ende habe ich ein Netzteil, was nur 300 W liefert und schlimmstenfalls bis zur Grenze belastet wird. Da stellt sich für mich die Frage, ob das besser ist als ein 600W Netzteil im niedrigen Bereich zu betreiben?

    Und was die Dimensionierung an geht. Da es nun mal nicht tausende Netzteile für jeden cm. LED-Stripe gibt, sind die Netzteile oft auch überdeminsioniert, was sich leider aber nicht vermeiden lässt. Bei z.B. 20 m x 19,2 W habe ich 384 W. Und da bleibt mir nur das 600 W Netzteil, weil es kein kleineres, zumindest von Meanwell gibt.

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  • Allesreinwasgeht
    antwortet
    Ich gehe davon aus du weißt am bestenN warum du auf 600Watt kommst.

    Von mir nur Anmerkungen zur Auswirkung solcher Leistungen in Räumen.

    bei 600Watt und ~500Watt Verlustleistung in Netzteilen und LEDs musst du überlegen wie du die Wärme wegbekommst.... Deine GK-Decke wird zur Heizdecke...
    Wieviel Leistung hat deine Raumheizung in diesem Raum? nur mal zum Vergleich.

    Durch die hohen Temperaturen in der Voute bekommst du Luft-Turbolenzen und die Voute wird in kurzer Zeit schwarz vom Staub.

    Wenn die Kühlung nicht klappt fallen dir nach und nach die LEDs aus...

    bei solchen Voutenbeleuchtungen im Objektbereich nutzt man die Voute zur Be- oder Entlüftung. Damit hat man einen konstanten Luftstrom und kann die Wärme abführen. Im EFH ist das selten möglich.

    Schade ums Geld.

    Tipp:

    Farbakzente kommen am stärksten über Komplementärkontrast. Das Auge gewöhnt sich an unifarbenes Licht und nimmt diese nach kurzer Zeit als weiß war. Daher benötigt das Auge starke Unterschiede. Den Effekt kann man bei jeder Abendsendung mit Publikum im TV sehen. Publikum in blauem Licht - Bühne Warmweiß oder Hintergrund Blau und Akzente in Orange... Die Farben müssen im Spektrum nur gegenüber liegen.
    Praktisch:
    Esstisch in Warmweiß 50%; Wand 1 blaues Licht; zwei drei Akzentspots oder Glasschrankbeleuchtung in Orange.

    ist nur meine persönliche Empfehlung.
    Zuletzt geändert von Allesreinwasgeht; 11.02.2019, 21:38.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Wie schön, dass Du immer wieder Deine Neigung zu persönlichen Angriffen offenkundig darstellst. Um die Sache geht es Dir nicht.
    Hust. Da kommt der Kaufmann durch. Kaum wird es sachlich, beginnst du wieder persönlich zu werden. Das alte Spiel durchschaut doch jeder zwischenzeitlich...
    Und doch geht es (zumindest mir) hier um die Sache, warum auch sollte ein Datenblattauszug denn unsachlich sein?! Verwerflicher finde ich es, bei einem Hersteller anzufragen und ihm unter einer falsche Voraussetzung der 50/50 Lastverteilung RBG/WW eine für die realen Umstände nicht zutreffende Aussage zu entlocken. Und das dann hier so darzustellen, als ob Lunatone eine Empfehlung ausgesprochen hätte, dass man mit Constaled RGBW-Stripes nur 50% Trafoleistung benötigen würde (natürlich i.V.m. Lunatone-VGs) empfinde ich höchst unsachlich. Denn eine seriöse Auslegung von Betriebsmittel sieht anders aus.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Das gilt auch für die hier anwesenden KNX Hersteller. Uns eint, dass wir ein Interesse an der Lösung haben.
    Für mich sieht das vielmehr danach aus, als ob hier den KNX Herstellern etwas nach seinen eigenen Vorstellungen indirekt angeschaffet werden soll.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Aus elektrotechnischer Sicht passt diese Aussage keinesfalls, weil die Aufteilung bei keinem RBGW-Leuchtmittel 50% / 50% ist!
    Auch bei den Constaled Strips machen RGB zusammen eben nicht 50% der Gesamtleistungsaufnahme aus. Bei den 30020 ist die Aufteilung beispielsweise 43% / 57% (siehe technische Daten). Das sollte man als Hersteller aber wissen
    Wie schön, dass Du immer wieder Deine Neigung zu persönlichen Angriffen offenkundig darstellst. Um die Sache geht es Dir nicht.

    Ich finde es spannend maßgeblich an der Entwicklung solch neuer Dinge mitzuwirken. Meine Produkte passe ich dahingehend gerne an. Wie auch? Als wir die Produkte entwickelt haben, gab es solche Überlegungen nicht. Das gilt auch für die hier anwesenden KNX Hersteller. Uns eint, dass wir ein Interesse an der Lösung haben.

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