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Programmieren Sie ein Smart Home ohne jegliche Kenntnisse der KNX ETS!
Das ETS-System muss in einer Art und Weise standardisiert sein, dass ein neuer Anbieter das Smart Home ohne zusätzliche Kosten übernehmen kann, ohne dass er alles von Grund auf neu programmieren muss.
Was ist mit "das Smart Home übernehmen" gemeint? Wer ist mit "ein neuer Anbieter" gemeint?
Eine zentrale Instanz, die alles steuert? Wie passt das zur primär dezentralen Konzeption von KNX?
[*]Während die Hersteller um ihre KNX Marktanteile kämpfen, vergessen sie oft, dass sie nicht nur intern konkurrieren, sondern auch extern gegen andere Kommunikationsprotokolle – und dort derzeit verlieren
Ist das so? Viele der großen KNX-Hersteller haben parallel zu KNX auch eigene System, über die sie alleine die Kontrolle haben. Ein System, wo sie schnell und nach eigene Vorstellungen Lösungen bauen können, ohne langwierige Abstimmung mit den anderen KNX Stakeholdern. Ein System, wo sie mehr Freiheiten haben, das nach ihren Vorstellungen der Kundenwünsche zu bauen. Ohne sich mit vielen anderen Herstellern auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen zu müssen.
Was denkt ihr, Leute? Wie stellen wir als eingefleischte KNX-Fans sicher, dass KNX weiter wächst, um das meistgenutzte Smart Home weltweit zu stellen?
Wieso bezeichnet Ihr Euch jetzt als eingefleischte KNX-Fans, wenn Ihr neben KNX auch Loxone und viele weitere Non-KNX-Hersteller bedient? Der Link in der Signatur hier verlinkt ja *zufälligerweise* nur auf den KNX-Part Eures "Unternehmens", was zumindest mir nicht entgangen ist.
Und wie kommt Ihr darauf, dass hier jeder unbedingt möchte, dass KNX der weltweit meistgenutzte Standard werden soll? Das mag zwar Euren ökonomisch gesetzten Zielen entsprechen, aber mehr auch erstmal nicht.
Ich würde mal damit anfangen, die hier schon sehr konkret gestellten Fragen zu beantworten (wir sind hier übrigens in einem Fachforum und nicht bei einem Marktforschungsinstitut oder Kickstarterhilfeforum), bevor die nächste 9000-Buchstabenwerbesalve abgefeuert wird. So wird das jedenfalls nix.
EDIT: Im Loxforum war man sich übrigens schnell einig: Account für die User 1Home und Voxior gesperrt. Dort dürfte dann Loxone das Allheilmittel für die geschundene Smarthomewelt gewesen sein....
Ja, das geht auch mit dem Gira X1 wunderbar. Nur weiß das leider Niemand außer den Profis. Keiner macht in der Allgemeinheit Werbung für diese Möglichkeiten.
Ich habe mal auf diesem Cloud-Dienst YouTube nach Gira X1 gesucht.
Keine nennenswerte Ergebnisse weder wie die Visu dann aussieht, noch wie das Ding parametriert wird oder 'ne einfache Logik gebaut wird.
Das ist dann also schon auf der Voltus-Video-Dreh Liste ?
Zunächst besprechen wir die Fragen zu 1Home und dann mit der Debatte fortfahren, die gerade begonnen hat (und in unseren Augen der relevantere Teil dieses Threads ist).
Hier also einige Infos zu 1Home:
- Wir haben über 20.000 registrierte User, die alle ein Loxonoe, Gira oder anderes KNX Smart Home besitzen
- Die über 1000, mit denen wir in persönlichem Kontakt waren, besitzen ein vernünftiges, BUS-basiertes Smart Home (wir sind auch in persönlichem Kontakt mit mindestens 300 Installationsfirmen, die den KNX oder Loxone-Markt bedienen; sowie mindestens 50 Herstellern)
- Wir haben keine Sales-Abteilung: Unser Produkt verkauft sich quasi von selbst
- Mit zwei Kundenbetreuern, die in der Lage sind, über 20.000 registrierten Usern in weniger als 5 Minuten und in mehreren Sprachen zu antworten, würde ich sagen, spricht die Benutzerfreundlichkeit für sich selbst
- Wir waren eine der ersten DSVGO-konformen Firmen der Branche. Wie wir mit unseren Nutzerdaten umgehen, erscheint ganz klar bei jedem auf dem Monitor, bevor man unterschreibt. Und wie zuvor erwähnt kann jeder selbst entscheiden, uns keine Nutzerdaten sammeln und verwenden zu lassen. Wir selbst nutzen unsere Lösung zu Hause und fühlen ähnlich wie die meisten hier, wenn es um Privatsphäre geht.
- Ein Produktentwicklungsprozess, bei dem vorab der Wert getestet wird, bevor die tatsächliche Produktentwickelung einsetzt, ist eine weit verbreitete Vorgehensweise vieler erfolgreicher Firmen. Technische Lösungen zu entwickeln ist nicht immer schwer, aber wirklich einen Mehrwert auf den Markt zu bringen, halten wir nicht nur für schwerer zu erreichen, sondern auch für wichtiger.
Wir möchten gern betonen, dass wir euch alle dafür respektieren, dass ihr die zusätzlichen Schritte für den Schutz eurer Privatsphäre unternehmen möchtet – und hoffen gleichzeitig, dass wir die Cloud vs. Lokale Datensicherungs-Debatte ein für allemal beilegen können.
Zu diesem Zeitpunkt halten wir es noch einmal für angebracht darauf hinzuweisen, dass jeder mit einem Smartphone zu Hause mehr sensible Daten sammelt als es das Haus selbst je könnte. Auch ist die Argumentation mit der Abhängigkeit von der Cloud nicht wirklich valide – denn Apple wird es mit Sicherheit noch einige Jahrzehnte geben – und unsere Hardwareprodukte verkaufen wir auf Lebenszeit.
Nun kommen wir zur richtigen Debatte, die Michale von Voltus eröffnet hat:
Unsere Meinung (basierend auf laufender und tiefgehender Recherche) ist, dass sich die Zukunft der Smart Homes am durchschnittlichen Ein-Familien-Haus entscheiden wird. Was dafür getan werden muss:
Der Kern des Hauses muss über 20 Jahre einwandfrei funktionieren (Licht, Jalousien, Heizsystem, Lüftung, Sensoren)
Es muss für nicht-technisch versierte Personen einfach zu erweitern und handhabbar sein (eine einzige Bedienoberfläche für Automatisierungen, Visu sowie die Integration anderer Geräte), statt für Kunden, die 10 verschiedene Tools für die Bedienung ihres eigenen Hauses recherchieren müssen – also eine Standardlösung für alle.
Es braucht einen offenen Standard (Kompatibilität mit X Herstellern sowie Wissensinfrastruktur-Serviceanbietern)
Interkonnektivität ist ein Muss (Unterhaltungsmedien, Kochen, Reinigen usw. wird im IdD bleiben)
Die Preise müssen standardisiert sein und auf ein bezahlbares Niveau für eine durchschnittliche Familie sinken (wenn man 3 verschiedene Preise für das gleiche Produkt von 3 verschiedenen Installationsfirmen bekommt, ist das aus unserer Sicht nicht akzeptabel – es verursacht zudem Angst, nicht zu wissen, was das Smart Home am Ende insgesamt kostet)
Das Smart Home muss ohne Abhängigkeit vom Serviceanbieter bedient werden können
Das ETS-System muss in einer Art und Weise standardisiert sein, dass ein neuer Anbieter das Smart Home ohne zusätzliche Kosten übernehmen kann, ohne dass er alles von Grund auf neu programmieren muss. Es muss außerdem so eingerichtet sein, dass die Besitzer automatisch ihre Smart Home ETS-Datei erhalten – und nicht nur, wenn den Installateuren gerade danach ist.
KNX ist schon nah dran, der Gewinner in Bezug auf die beste Basis zu sein und bietet Interkonnektivität mit anderen Kommunikationsprotokollen – aber die größten Veränderungen, um ans Ziel zu kommen werden mehr oder weniger durch diesen Thread dargestellt:
Hersteller kreieren Produkte für Installateure, manchmal ohne jeden Sinn für die Bedürfnisse der Endverbraucher
Die Installateure haben gleichzeitig einen großen Vorteil gegenüber den Herstellern (da es wirklich schwer ist, lokale Beziehungen aufzubauen), so dass die Hersteller alles dafür tun, sie zufrieden zu stellen
Während die Hersteller um ihre KNX Marktanteile kämpfen, vergessen sie oft, dass sie nicht nur intern konkurrieren, sondern auch extern gegen andere Kommunikationsprotokolle – und dort derzeit verlieren
Endverbraucher können nicht mit den Tools umgehen, die von den Herstellern für die Installateure entwickelt wurden und können so nichts mit ihren Smart Homes anfangen, als die Voreinstellungen zu bedienen (so können sie keine Funktionen auf ihr individuelles Leben oder Veränderungen im Lebensstil anpassen und immerhin ist ein Smart Home ja eine Investition auf über 30 Jahre)
Endverbraucher können nicht einfach neue Produkte in die Basis-Installation integrieren
Und die Endverbraucher hängen schließlich von den Serviceanbietern ab – welche manchmal keinen Anreiz haben, den Kunden zu helfen, nachdem das Haus fertig gestellt wurde
WICHTIG: Serviceanbieter sind ein wichtiger Teil der Branche – aber sie sollten definitiv anders positioniert sein (so wie Loxone eindrucksvoll demonstriert hat).
Zusammengefasst haben wir einfach das Gefühl, die Hersteller und Installateure lassen die Endkunden zu kurz kommen, obwohl diese am Ende den ganzen Spaß bezahlen. Loxone nimmt KNX zum Beispiel einen großen Marktanteil weg, gerade weil die Branche zu langsam ist, um diesem Missstand entgegenzuwirken.
Was denkt ihr, Leute? Wie stellen wir als eingefleischte KNX-Fans sicher, dass KNX weiter wächst, um das meistgenutzte Smart Home weltweit zu stellen?
Hager Easy, Gira Enet, Merten Wiser, Theben LuxorLiving oder Lingg-Janke eco+ sind doch schon Ansätze der Industrie auch
den EFH-Markt zu bedienen und es dem Elektrotechniker und Bauherren so bequem wie möglich zu machen.
Freilich ist es eine schwache Kür, dass da jeder nur seine Produkte im Fokus hat, was aber zumindest ökonomisch Sinn macht.
ETS Inside bietet auch für den Kunden die Möglichkeit seine Anlage selbst zu konfigurieren.
Nur es nützt nichts, wenn er nicht weiß was er macht und wie er es besser machen kann.
Ich glaube wir drehen uns hier im Kreis und kommen nicht weiter.
Es geht nicht um selbst machen. Es geht darum, dass man als Bauherr Szenen, Zeitschaltuhren und Logiken selbst erstellen und verändern will. Das ist einfach der Anspruch...
Mal abgesehen, dass er das auch jetzt schon könnte - er möchte selber was machen, ohne dass er es selbst macht?
Bis auf die Logiken (wobei auch das ist bereits schon lange möglich) - sind doch anpassbare ZSU u. Szenen lang gelebter Usus.
Und zum Stichwort - Loxone
Da ist die SW kostenlos, der Bauherr kann, wenn er will - und wer hat hier seinen Unmut darüber geäußert, dass die EK-Bedingungen für den Handel identsich mit dem Endkunden sind, solange man keine Partnerschaft auf- u. ausbaut?
Da sehe ich halt erstmal nur einen Hersteller und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was sich genau dahinter physikalisch und technisch verbirgt. Ich meinte mit "Produkt" eines in Form eines Konnex-Standards, dem sich dann beliebig viele Hersteller anschließen können. Vielleicht gibt's den ja schon und ich kenne ihn nur noch nicht.
Ein KNX-Partnerbetrieb in der Nähe wird sicher nicht begeistert sein, wenn der unbedarfte Bauherr selbst am System rumpfuscht und irgendwann nicht mehr weiter weiß und dann doch professionelle Hilfe benötigt.
Eher dann, wenn man die Anlage errichtet hatte, der Kunde sich dann versucht u. dann Gewährleistung einfordern möchte - da ist Streit dann vorprogrammiert. Deshalb gab es immer die Diskussion über versiegelte Projektdateien bei Übergabe usw.
Frage wäre eher, ob man überhaupt Zeit für Bastelprojektreparatur hat u. ob man sich dann Ärger an den Hals schafft (weil Kunde dann wieder....)
Die ganze Diskussion ist aber auch erheiternd - in einer Zeit, in der die meisten Kfz-Besitzer nichtmal mehr in der Lage sind, Reifen zu wechseln ohne hinterher in die Werkstatt zu müssen - EU sei Dank.
Ich installiere mir doch nichts zuhause, was zu einfach ist ... wo bleibt denn da der Spass ... und als ob hier irgendjemand "komplexe", individuelle Logiken einem Kunden einrichtet, die er nach 12 Monaten selbst nicht mehr versteht. Und damit meine ich nicht, die Ausnutzung der Standardapplikationen der Geräte ... Wenn-Dann-Logik ist doch das höchste der Gefühle
Ich bin Endverbraucher und eigentlich sollte ich begeistert sein, wenn der "residential"-Markt mit mehr Möglichkeiten ausgestattet werden würde. Wir reden hier ja aber nicht über die KNX-Anwender, die Probleme in ihrer Anlage auch selbst beheben können (wie die meisten, die hier unterwegs sind), sondern über einen möglichen Massenmarkt im Consumerbereich.
Ich frage mich: wenn der technikaffine Bauherr nun von KNX keine Ahnung hat und seine Installation durch falsche Logiken etc. lahmlegt, wer hilft ihm denn dann? Ein KNX-Partnerbetrieb in der Nähe wird sicher nicht begeistert sein, wenn der unbedarfte Bauherr selbst am System rumpfuscht und irgendwann nicht mehr weiter weiß und dann doch professionelle Hilfe benötigt. Ich würde so einen Auftrag jedenfalls ablehnen.
Zeitschaltuhren verstellen etc. geht heute schon out of ETS (siehe MDT). Um z.B. Szenen zu programmieren, muss man aber tiefer ins System (neue GA's, Aktoren + Sensoren neu programmieren) - und genau da werden ohne entsprechende Fachkompetenz die meisten Probleme entstehen. KNX ist doch gerade durch die Standardisierung und Installation durch Fachleute groß und auch nachhaltig geworden - wenn man das aufbricht, wird der gewerbliche Markt deutliche Abstriche beim Thema KNX=standardisiert=zuverlässig haben.
Ich will es generell nicht als abwegig hinstellen, aber dann muss eine klare, auch funktionale Abgrenzung her zwischen Industriebereich und Endverbrauchermarkt. Vielleicht als eigenes "Produkt", z.B. KNX@home oder so ähnlich. Könnte ich mir schon vorstellen.
Es geht nicht um selbst machen. Es geht darum, dass man als Bauherr Szenen, Zeitschaltuhren und Logiken selbst erstellen und verändern will. Das ist einfach der Anspruch und dagegen kann kein Installateur oder Si was haben. Im Gegenteil.
Hab ich auch nicht! Solange selbst dafür meine Hilfe benötigt wird. Außerdem, wie geschrieben, geht das ja heute auch schon ohne weitere Geräte.
Generell muss man sagen, sind alle propritären Systeme für den Endkundenmarkt auch nur für technikaffine Menschen konzipiert.
Oma Meier wird sich das nicht kaufen und Lieschen Müller wahrscheinlich auch nicht.
Wer ist also die Zielgruppe von "kannste alles selbst machen"?
Es sind zumeist männliche Personen im Alter von 20-49. Die wollen zeigen was für tolle Hechte sie sind und was ihr Smartphone alles kann.
Ab 50 will man dann was vernüftiges und zuverlässiges haben und das gibt es nicht im Spielzeugladen oder bei Aliexpress.
Altersangaben können variieren.
Ich weiß nicht welchen Markt man seitens des TE sieht? Bei meinen Projekten kommen allenfalls Erweiterungen hinzu und da muss ich vor Ort
Hand anlegen. Änderungswünsche an den Konfigurationen waren aus den letzten vier Jahren eher selten bis gar nicht vorhanden.
Das ist immer nur am Anfang, wenn man noch neu in einer Wohnung/Haus ist, dass man seine Bedürfnisse genau ergründet. Das legt sich
nach zwei, drei Besuchen aber recht schnell.
Die wichtigsten Partner von KNX (als Organisation) sind die Installateure und Systemintegratoren.
Ich glaube, Du schätzt das falsch ein. Hast ja auch nicht beruflich damit zu tun. Die Installateure (Ausnahmen bestätigen die Regel) machen im Residential Bereich freiwillig kein KNX, sondern eher Homematic oder Loxone.
Für die KNX sind die wichtigen Partner die Planer, die es im gewerblichen Bereich ausschreiben. Das Urgestein heißt Siemens und ABB. Diese machen in den Großprojekten Ihre Umsätze. Der Installateur entscheidet nicht, was er installiert.
Der einzige, der nennenswert residential macht, ist Gira. Ich habe übrigens letzte Woche sehr lange mit O. Borchmann (Ex Gira GF und aktuell für Merten im Board) telefoniert. Es gibt aktuell keine Residential Lobby in der KNX Organisation.
Fast keine Member haben Anteile gekauft und somit auch kein Stimmrecht.
Nun die Botschaft zu senden "KNX is so easy, das kannst du als Endkunde selbst machen!" würde nicht überall auf Begeisterung stossen.
Es geht nicht um selbst machen. Es geht darum, dass man als Bauherr Szenen, Zeitschaltuhren und Logiken selbst erstellen und verändern will. Das ist einfach der Anspruch und dagegen kann kein Installateur oder Si was haben. Im Gegenteil.
Die wichtigsten Partner von KNX (als Organisation) sind die Installateure und Systemintegratoren.
Nun die Botschaft zu senden "KNX is so easy, das kannst du als Endkunde selbst machen!" würde nicht überall auf Begeisterung stossen.
Volker, ich weiß nicht ob Du meine Ironie nicht gesehen hast, oder ich Deine?
Klar stößt das in den größten Nutzerkreisen der ETS auf wenig Gegenliebe, wenn der Endkunde da selbst dran rumwirkt.
Dann bleibt ja nur das stumpfe Ugah Ugha Ugha Kabel in die Wand kloppen und alles anschließen. Die Erstinbetriebnahme kommt als
Schmankerl daher und dann kannste abtreten.
Ich will nicht schwarz malen. Am Ende kommt auch dieser Kunde wieder zurück, weil er selbst damit überfordert ist und spätestens nach der
dritten Änderung der vierten Frau entgeistert die "ich kann alles alleine einstellen" Geschichte in den Müll wirft und allen sagt wie
ka... KNX ist.
Das seh ich als viel größere Gefahr, als das ich eine an sich funktionierende Installation ab und an mal vom Fachmann an meine
Bedürfnisse anpassen lasse.
Temperaturverstellung, Nachlaufzeiten von PM/BWM und ändern von Szenen geht heute schon mit KNX auch ohne ETS.
Es muss halt nur richtig vorbereitet sein. Mehr kann diese zentrale Kiste auch nicht leisten, weil für funktionale Dinge
eben doch der Fachmann an die Anlage ran muss und ggf Kabel umzuklemmen sind.
Will man das etwa guten Gewissens dem Endkunden zumuten? Ich hoffe doch nicht!!!
Zuletzt geändert von spassbird; 31.07.2019, 09:04.
Mehr als 400 Hersteller und niemand zielt auf den kleinen Häuslebauer ab?
Die wichtigsten Partner von KNX (als Organisation) sind die Installateure und Systemintegratoren.
Nun die Botschaft zu senden "KNX is so easy, das kannst du als Endkunde selbst machen!" würde nicht überall auf Begeisterung stossen.
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