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Empfehlung für 24 V Netzteil für Bus Hilfsspannung (gelb/weiß)

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  • Pritscher
    antwortet
    Dankeschön

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  • concept
    antwortet
    genau das!

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  • Pritscher
    antwortet
    @concept:also z.B. sowas

    https://new.abb.com/products/de/1SVR...00/cp-d-24-1-3

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  • concept
    antwortet
    mehr als 30W netzteile mache ich auch nicht an die gb/ws busleitung dran, dann ist immer alles schön entspannt

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
    Das würde doch nur gehen, wenn man auf viel geringere Leistungen (eigentlich Ströme) absichert.
    Genau, es müssten die Stichleitungen passend zum Verbraucher abgesichert werden. Und da sieht man schon das Dilemma, weil das bei durchverbundenen Dosen schwierig wird.

    Im Prinzip landen wir bei der gleichen Diskussion wie bei den 600W Netzteilen zur 24V-Beleuchtung über viel zu dünne sekundäre Leitungen, die dann eine Absicherung erfordern. Nur eine Nummer kleiner, das Potential ist aber das Gleiche Wer schonmal einen 5W Drahtwiderstand bei Nennleistung angefasst hat, weiß wovon ich rede...nur das wir hier dann nochmal mit dem Faktor 20 drüber sind.

    Das Dumme ist, dass hier auch ein Netzteil mit Foldback-Kennlinie nichts bringen würde, da rein physikalisch die Leitung schon bei kurzen Wegen soviel Widerstand mitbringt, dass eine Kurzschlusserkennung nicht mehr möglich ist.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 30.04.2022, 10:44.

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  • dreamy1
    antwortet
    Ergänzend noch eine kurzes Rechenbeispiel:

    Wir nehmen ein 24V/100W Netzteil und nehmen direkt an den Klemmen 100W ab (also Nennbelastung), dann haben wir einen Lastwiderstand von 5,76 Ohm.

    Jetzt nehmen wir eine Standardinstalltation mit 0,8er Busleitung, die in einem Raum oder auf ein Stockwerk geht mit ein paar durchverbundenen Dosen, da kommen ruckzuck 40m zusammen (also 80m auf gelb/weiss zusammen). Ein Y(St)Y hat rund 73 Ohm/1000m, das wären dann also 5,8 Ohm "Lastwiderstand". Also ziemlich exakt der direkte "Verbraucher" wie oben.

    Das bedeutet: bei einem Kurzschluss am Ende der Busleitung setzt das Netzteil die 100W komplett in der Leitung als Verlustleistung um, es merkt diesen Kurzschluss schlichtweg gar nicht.

    In dem Fall noch halbwegs unkritisch, da die 5A Nennstrombelastbarkeit der Leitung noch eingehalten sind (diese wird aber gut heiß, im Datenblatt sind 70°C maximal angegeben und diese beziehen sich vermutlich auf die 5A Nennstrom bei freier Verlegung). Die Übergangwiderstände der ganzen KNX Klemmen sind hier noch gar nicht betrachtet, wenn da eine Feder etwas ausgeleiert ist und die Leitung dafür kürzer, werden die 100W im worst case auch dort lokal umgesetzt.

    YStY.png

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  • livingpure
    antwortet
    Was schließt ihr denn alles an, dass da 100W notwendig sind?

    und wie willst du die Sicherung dimensionieren, damit sie 100W zulässt und bei 110W auslöst? Das würde doch nur gehen, wenn man auf viel geringere Leistungen (eigentlich Ströme) absichert.

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  • dreamy1
    antwortet
    Vielleicht noch ein Hinweis, ich hatte es oben schonmal angedeutet:

    Es war ursprünglich bei dem gelb/weissen Adernpaar gedacht, dass man da mA zieht (im Bereich dessen, was eine KNX SV mit Hilfsausgang liefert). Wenn wir nun über 100W Netzteile und ggf. noch mehr reden die in die Busleitung einspeisen, sollte man -abhängig von der Installation- auf jeden Fall über eine Sicherung zum Leitungsschutz nachdenken.

    Bei 100W reden wir schon über 4A im zulässigen Betriebsbereich des Netzteils. Im Fehlerfall (z.B. verursacht durch einen Defekt in der Leitung oder bei verbraucherseitigem Kurzschluss) sind wir da schon langsam im Grenzbereich, was die Leitung und die KNX-Klemmen angeht.

    Bei einer 0,8er Leitung Y(St)Y findet man man z.T. die Angabe mit ~5A Strombelastbarkeit und die KNX-Klemmen sind auch nur bis 6A zugelassen. Und ein 100W Netzteil kann je nach Hersteller und sekundärer Leistungsbegrenzung eben auch (deutlich) mehr als 100W, das von Wago schaltet z.B. erst bei 1,1*Inenn ab, also bei 110W. Das Phoenix regelt ab 106W ab. Und das mit einer -unbekannten- Karenzzeit, ansonsten würde man da keine kapazitiven Lasten anschließen können.

    Das Dumme dabei ist, dass durch den geringen Querschnitt und die ganzen Übergangswiderstände an den Klemmen (gerade bei durchverbundenen KNX-Leitungsstücken) das Netzteil da einfach einen "Verbraucher" sieht, d.h. im schlimmsten Fall werden die 110W dann einfach in der Leitung "verbraten" - und was das bedeutet, kann sich jeder sicher vorstellen (so funktionieren Glühbirnen :-) ).
    Zuletzt geändert von dreamy1; 30.04.2022, 11:00.

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  • dreamy1
    antwortet
    Das Phoenix scheint mir in den Details etwas besser: kleinere Regelabweichung, kleinerer Inrush, kleinere Restwelligkeit, mininmal bessere Leerlaufverluste...also ich würde das Phoenix nehmen wenn es preislich nicht der riesen Unterschied ist.

    Oder auch das von Heinz empfohlene ABB, dazu gibt es ja auch noch viel positive Betriebserfahrung.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 30.04.2022, 09:17.

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  • joggele777
    antwortet
    dreamy1 - danke für Deine schnelle Antwort.

    Ich bin aktuell gerade auch in dem Thema was ich für ein "Hilfsnetzteil" nehmen soll. Habe das neue ControlMicro von Peaknx bestellt und muss jetzt die Hilfsspannung bei mir ein wenig aufrüsten.

    Schwanke jetzt zwischen dem von Dir empfohlenen Phoenix und dem Wago - jeweils in der +/- 100 Watt Variante.

    Siehst Du bei den zweien noch den einen oder anderen Pluspunkt?

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  • dreamy1
    antwortet
    Ist SELV und die Daten passen auf den ersten Blick auch.

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  • joggele777
    antwortet
    Was meint Ihr - wäre das Wago eventuell noch ein guter Kandidat?

    https://www.wago.com/de/stromversorg...wer/p/787-1022

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  • dreamy1
    antwortet
    Vielleicht nochmal der explizite Hinweis:

    KNX erfordert ein SELV-Netzteil ! Alles andere ist nicht zulässig, also bitte schaut erstmal ob das nächste hier "empfohlene" (billige) Netzteil das auch erfüllt. Nicht alles, was einen bekannten und ggf. namhaften Hersteller hat, ist auch automatisch als KNX-Hilfsspannungsnetzteil qualifiziert.

    Und noch ein Hinweis: eine 0,6er Leitung hat 0,28mm², die Standard-Busleitung mit 0,8er hat 0,5mm²....bitte auch an den Leitungsschutz und den Spannungsabfall denken wenn man dahinter ein 100W oder noch größeres Netzteil klemmt :-)
    Zuletzt geändert von dreamy1; 29.04.2022, 17:15.

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  • lobo
    antwortet
    Zitat von Talerdieb Beitrag anzeigen
    Finder 78.60.1.230.2403.
    Also laut Katalog sind nur die 78.1B SELV und die Teile sind dafür sehr hoch - also nix für den Verteiler.

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  • concept
    antwortet
    das abb ist selv

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