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  • greentux
    antwortet
    Was ich sagen will. Bei Deiner Dämmung sollte sich die Reduzierung der Raumtemperatur am RTR erst nach sehr vielen Stunden auswirken... Von daher halte ich da nicht allzuviel davon. Zumal das Aufheizen der Räume auch wieder Zeit und Energie braucht.

    Das Bad ist meist das Problem, richtig. Lösungen hast Du ja erkannt. Selbst eine Infrarotheizung wäre jetzt vermutlich noch möglich. Gibts schöne Sachen.

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  • haegar80
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Was willst Du mit den Absenkungszeiten bei dieser Dämmung erreichen?
    ..dass Nachts keine Wärme abgenommen wird und der Kessel nicht auf Stand-By läuft, was bei mir den Großteil des Verbrauches ausmacht.
    Ich weiß, daß in meiner Situation ein Pufferspeicher eine große Einsparung in % bringt, aber die 1000€ will ich erstmal lieber in eine Terrasse investieren.


    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Wenn überhaupt könnte man den gesamten Vorlauf absenken.
    Leider nicht, weil ich die VL Temperatur im Bad brauche um 23°C Raumtemperatur zu erreichen. Der Verlegeabstand der FBH im Bad ist schon das Minimum, aber die Bodenfläche ist wegen Paiova Badewanne und Dusche 100x140 etwas geringer. Im nachhinein wäre wohl eine zusätzliche Wandheizung im Bad ganz geschickt gewesen...

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  • greentux
    antwortet
    Was willst Du mit den Absenkungszeiten bei dieser Dämmung erreichen?
    Wenn überhaupt könnte man den gesamten Vorlauf absenken.

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  • haegar80
    antwortet
    So jetzt habe ich 2 Tage Aufzeichnung ohne jede Störgröße:
    - Kein Lüften
    - konstante Solltemperatur
    - Tür war immer geschlossen
    - geringe Sonneneneinstrahlung (Ausrichtung Fenster NO, NW)

    Das Ergebnis war ein Schwingen von -0,75°K und +0,5°K. Unter diesen Voraussetzungen ist das eigentlich nicht akzeptabel.
    Der Referenzraum ist noch am Einfachsten zu regeln, da es fast keine solaren Gewinne hier gibt. In den anderen Räumen sieht das Ergebnis mit der bisherigen PI-Regelung fatal aus.

    Was kann ich denn an den Parametern optimieren, das die PI-Regelung brauchbare Ergebnisse erzielen kann?

    Eigentlich wollte ich mit den RTR Absenkungszeiten einstellen. Kann ich das vergessen?

    @Gaston: Wie siehst du die Sache?

    Danke
    Sascha

    P.S. Die Rahmenbedingungen meines Hauses:
    Fenster: U0,7 (80% Ausrichtung SW)
    Außenwände: 36,5cm T16 + 16cm WLG35 Steinwolle (10m*13,5m - 2 Vollgeschosse)
    Dach: 25cm WLG Glaswolle
    Angehängte Dateien

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  • haegar80
    antwortet
    Hallo Dennis und Walter,

    schön zu hören, daß es nicht nur mir so geht. Das ist genau der Grund, warum ich den Thread hier aufgemacht habe. Ich glaube, daß das bei vielen mit einer trägen FBH und guter Dämmung eher schlecht funktioniert.

    Ich hätte es mir auch einfach machen können und die RTR rausschmeißen und meine Hütte über die Durchflussregler warm halten.

    Ich habe ja noch nicht einmal einen Druck, hier unbedingt einsparen zu müssen, da meine Hütte energetisch echt gut da steht. Ich habe aber trotzdem den Ehrgeiz meine angestrebten Solltemperaturen +/- 0,1°C zu erreichen. Da kann ich echt hartnäckig sein. ;-)

    Ich warte jetzt mal 2 Tage ab und poste meine Aufzeichnung mit den Parametern von Gaston.

    Gruß
    Sascha

    P.S. Im Wohzimmer fahre ich derzeit mit 30% fester Stellgröße und die Temperatur bleibt mehr oder weniger konstant. Somit bin ich bei der PI-Regelung mit einem Arbeitspunkt von 0% und einem Ausgleich durch den Intregralwert skeptisch.

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  • walterw
    antwortet
    Nicht nur du, nicht nur du. Ich zeichne auch seit gestern die Werte auf (hatte das schon länger vor, das war jetzt aber der Ansporn das endlich einzustellen)

    +1

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  • debu
    antwortet
    Hallo,

    ich lese hier völlig gebannt mit, weil ich das mit der KNX-Heizungsregelung endlich mal richtig verstehen will (soweit das möglich ist). Bitte unbedingt die Lösung, wenn es eine gibt, posten.

    Gruß
    Dennis

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  • haegar80
    antwortet
    Zitat von Gaston Beitrag anzeigen
    Du hast nicht genau gesagt welche Probleme Du hast, aber davon ausgehen dass Du die SOLL-Temperatur nicht erreichst würde Ich für die Aufzeichnung 3/150 benutzen was immer noch konservative Werte sind.
    Alles klar ist gesetzt!

    3/150 bei Solltemperatur 22°C ohne Absenkung

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  • Gaston
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Alles klar!
    Ich stell die Parameter auf die Standardwerte für FBH und lasse auch die Sollteperatur konstant.
    Also für mich musst Du nicht auf die Standardparameter (5K/240)zurückgreifen . Die sind i.d.R. viel zu träg für PI Regler mit einem Arbeitspunkt von 0%.

    Du hast nicht genau gesagt welche Probleme Du hast, aber davon ausgehen dass Du die SOLL-Temperatur nicht erreichst würde Ich für die Aufzeichnung 3/150 benutzen was immer noch konservative Werte sind.

    Gruss,
    Gaston

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  • haegar80
    antwortet
    Alles klar!
    Ich stell die Parameter auf die Standardwerte für FBH und lasse auch die Sollteperatur konstant.
    Sobald ich 2 Tage Aufzeichnung ohne Störeinflüsse habe, poste ich die Messwerte und Stellgrößen.

    Danke
    Sascha

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  • Gaston
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Was soll ich aufzeichnen?
    Wie sollen die Durchflussregler gestellt werden?
    Welche Regelungsparameter?
    Wie Ich oben geschrieben habe:

    Aufzeichnen:
    • SOLL-Temperatur
    • IST-Temperatur
    • Stellwert (0-100%)
    Die Parameter sind ja Konstant und brauchen nicht aufgezeichnet zu werden. Aber die kannst Du mir dann ja mitteilen dann brauch Ich sie nicht aus den anderen Daten rauszurechnen

    Gruss,
    Gaston

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  • haegar80
    antwortet
    Klaro, Wiregate vorhanden! Also kann ich RRD aufzeichnen...

    Was soll ich aufzeichnen?
    Wie sollen die Durchflussregler gestellt werden?
    Welche Regelungsparameter?

    Danke
    Sascha

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  • Gaston
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Habt ihr noch einen Tipp, der mich davon abhält, die RTR und Stellantriebe rauszuschmeißen?
    Hast Du die Möglichkeit die Daten von SOLL und IST Temperatur so wie Stellwert aufzuzeichnen (als Grafik oder Rohdaten) ?

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  • haegar80
    antwortet
    Ich muss das Thema, nochmal nach oben holen...

    Ich habe jetzt mal alle möglichen Proportionalbereiche und Integralzeiten ausprobiert und das Ergebnis liegt irgendwo zwischen Katastrophe und Inakzeptabel. Die Stellgrößen die da rauskommen haben nix mit dem zu tun, was der gesunde Menschenverstand machen würde. Auch wenn der oft genug irrationales macht. ;-)

    Ich habe dann auch mal Zweipunktregelung ausprobiert. Das ist selbst bei Schaltpunkten die bei 0.1 °K liegen ein hoffnungsloses Über- und Unterschwingen.

    Am erfolgreichsten war ein genaues Einregeln der Durchflussmenge und der Heizkurve und einfach nix verschlimmbessern mit einem RTR.

    Habt ihr noch einen Tipp, der mich davon abhält, die RTR und Stellantriebe rauszuschmeißen?

    Danke
    Sascha

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  • Gaston
    antwortet
    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Dort habe ich bereits vor dem PID gewarnt
    Ich schliesse mich dieser Meinung an. Wer mich länger kennt der weis dass Ich mal heisser verfechter des PID war.

    Im Laufe der Zeit habe ich meine Meining dazu relativiert, und zwar in Etwa aus den gleichen Gründen wie Chris beschreibt: Nicht dass der Regler schlecht wäre sondern weil die wenigsten diesen richtig parametrieren könnten was keine Verbessung gegenüber dem PI-Regeler wäre sondern eher ein Verschlechterung.

    Vielwichtiger wäre es dass die PI-regler endlich wie richtige PI-regler arbeiten und dan optional einen gleitenden Arbeitspunkt zulassen würden.

    P.S.: Ich plane vieleicht eine Initiative in diese Richtung zu starten, mal sehen...

    Gruss,
    Gatson

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