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  • crewo
    antwortet
    Ist das Teil deiner KI-Strategie "Wir machen den Timberwolf zum besten Server für die KI"? https://forum.timberwolf.io/viewtopic.php?t=6212

    Um da mal realistisch das Bild zu ergänzen: Weder Grafana noch InfluxDB sind exklusiv auf dem Timberwolf vorhanden, sondern Open Source. Wesentlich einfacher, weil weltweit unterstützt, lassen sich dort Daten einliefern über Home Assistant.

    Damit lässt sich meist einfacher sämtliche Geräte ankoppeln, um ein HEMS, VPP (Virtuelles Kraftwerk), Smart Grid Ready, Sektorenkopplung, Predictive Maintenance usw. dann in externen Systemen wie InfluxDB oder in Home Assistant selbst aufzubauen.

    Schau dir auch mal das Projekt hier an, das dürfte interessant sein für dich, nennt sich EMHASS: https://github.com/davidusb-geek/emhass

    Dazu bietet HA eine unendlich größere Community und Installationsbasis, liefert eine ausgereifte UI und ist sehr einfach in KI- und Sprachassistenten integrierbar. Auch die Zukunftsperspektive von HA ist vermutlich um einiges stabiler als die von lokalen, eher kleinen Firmen gebauten Eigenlösungen.

    Damit ist Home Assistant (für mich) besser als der Timberwolf.


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  • eib-eg
    antwortet
    Gebäude-Signatur & XY-Korrelation ohne Excel-Export-Hölle


    Hallo zusammen,

    ich habe diesen Thread (besonders die Beiträge von 2020, z.B. von Gast1961 und [mention]gbglace[/mention]) über Jahre hinweg als stiller Leser verfolgt. Die Idee, den Energieverbrauch über die Außentemperatur zu korrelieren (Gebäude-Signatur), hat mich nie losgelassen.

    Damals war die größte Hürde die Datenbasis: IP-Symcon oder der HS3 lieferten oft nur Werte bei Änderung, was die Erstellung von XY-Diagrammen ohne mühsamen Excel-Export und manuelle Datenaufbereitung fast unmöglich machte.

    Die Evolution 2026: Energetische Forensik am Timberwolf Server
    Ich habe dieses Problem nun endlich gelöst – und zwar vollautomatisch und nativ im System. Durch die Kombination aus dem Timberwolf Server, seiner integrierten InfluxDB und Grafana erstelle ich diese XY-Scatter-Plots jetzt in Echtzeit, ohne jemals eine CSV-Datei anfassen zu müssen.

    Was jetzt möglich ist (Beispiel Heizgrenztemperatur):
    Ich konnte den energetischen Nullpunkt meines Hauses exakt bei 13,5 °C identifizieren. Der Wolf löst das Problem der „lückenhaften Zeitreihen“, indem er die Daten so hochauflösend und konsistent speichert, dass die Korrelation im Grafana-Panel einfach „da“ ist.

    Wer sehen möchte, wie diese Diagramme heute aussehen und wie ich das zur Öl-Substitution via AC-THOR 9s nutze, kann sich hier meinen detaillierten Erfahrungsbericht anschauen:

    https://forum.timberwolf.io/viewtopic.php?t=6198

    Vielleicht hilft dieser Ansatz ja dem einen oder anderen, der heute noch mit Excel-Tabellen kämpft, um seine Heizkurve physikalisch zu validieren.

    mfg,
    eib-eg

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  • 773H
    antwortet
    Hallo Volker, jetzt verstehe ich, was du mit der Korrelation Energie / Aussentemperatur meinst.

    Gruß
    Stephan
    Zuletzt geändert von 773H; 10.01.2020, 23:18.

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Danke für die Beispiele. Veranschaulicht gut, was Ihr meint.
    Mehrere Zeitreihen in ein Diagramm gehen mit Grafana im TWS auch super schnell, auch mit unterschiedlicher Skala links und rechts. Inwieweit Grafana Möglichkeiten über die Zeitreihen hinaus bietet (wie im Beispiel von Volker) wäre interessant muss ich mir mal anschauen. Unabhängig davon bringt die Möglichkeit zum CSV Export natürlich alle Freiheitsgrade mit sich...

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  • MatthiasS
    antwortet
    Screenshot 2020-01-10 12.45.00.png

    Ziemlich ähnlich bei mir. Nur dein Haus ist größer oder schlechter isoliert

    Datentabelle kommt natürlich auch raus über Zeitraum von Jahren. Alles mit Boardmitteln des HS3.

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  • Gast1961
    antwortet
    Hier mein Beispiel mit Gasverbrauch in Abhängigkeit der Aussentemperatur:

    Mit IP-Symcon kann ich beide Werte als Zeitreihe darstellen. Man sieht die grundlegende Abhängigkeit (je kälter, um so mehr Gasverbrauch) aber für eine Optimierung der Heizungseinstellung hilft das wenig. Die Zeit als x-Achse ist hier wenig hilfreich.

    gas_und_aussentemp_zeitverlauf.jpg

    Daher exportiere ich beide Zeitreihen (Verbrauch und Temperatur) und kann nun z.B. in Excel die Kennlinie darstellen vom Gasverbrauch als Funktion der Aussentemperatur. An welchem Tag das war ist bedeutungslos. Die Daten in meinem Beispiel umfassen etwa 25 Monate.

    gas_vs_aussentemp.jpg


    Natürlich streuen die Werte etwas wegen thermischer Trägheit des Gebäudes und auch der Mittelwert der Tagestemperatur ist vielleicht kein ideales Kriterium. Man versteht aber hoffentlich, welche Art der Auswertung ich meine.

    Und um auch mal über IP-Symcon zu meckern: Dort werden die Zeitreihen so gespeichert, daß immer nur bei Wertänderungen geschrieben wird, um die Datei nicht mit redundanten Werte zu füllen. Für diese Auswertung ist das aber blöd: wenn man zwei Tage mit identischer Temperatur oder identischem Verbrauch hat ist in den jeweiligen Daten ein Zeitsprung, weil der Wert nicht erneut geschrieben wird. Das macht es unnötig kompliziert, so ein Diagramm zu erstellen wie ich es hier zeige.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 10.01.2020, 12:19.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von 773H Beitrag anzeigen
    Sicher, dass das was ohne z-Achse (t) bringt?
    Das passt schon. Selbst wenn man t mit einträgt weil beide Messwerte nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt gesendet werden, hat man optisch bei der Betrachtung des Würfels von genau der Seite wo man nur X/Y sieht dennoch das passende Bild, dann kann man das auch direkt weglassen.
    Die Zeitstempel der beiden Messreihen sollten natürlich inhaltlich nicht zu weit auseinander liegen je nach dem welche Dynamik man grundsätzlich erwartet, also das eine tgl. das andere 1/4 stündlich macht sicher keinen Sinn.

    Die Spreizung der Grafen, im X / Y_Y Achsen-Diagramm (t / Wh_T) ist ja quasi das gleiche wie eine Linie in dem X/Y (Wh / T), ist für den ein oder anderen aber womöglich griffiger zu interpretieren und eben auch nur eine Linie.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von 773H Beitrag anzeigen
    @6ast: Sicher, dass das was ohne z-Achse (t) bringt?
    Ja klar, so Kennlinien sind viel besser auswertbar als ein Zeitverlauf. Ich schaue mal, ob ich nachher ein Beispiel zeigen kann.

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  • 773H
    antwortet
    @6ast: Sicher, dass das was ohne z-Achse (t) bringt?

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Lesender Zugriff auf die InfluxDB ist möglich (bspw. aus nem Docker heraus), aber einen direkten Export als CSV gibt es m.W. nicht.

    gbglace : Ich gebe Dir Recht, dass mit Grafana extrem viel geht. Aber ich versteh' schon, dass Du halt alle Freiheitsgrade hast, wenn Du Daten per CSV rausholen kannst, auch wenn ich selbst den Bedarf noch nicht hatte. Die Frage ist, inwieweit das für die Masse auch interessant ist...

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  • Gast1961
    antwortet
    Göran, ich meine nicht eine Zeitreihe zwei y-Achsen. Das ist einfach und geht natürlich auch in IP-Symcon mit Bordmitteln.

    Ich meine ein Diagramm wo die Datenpunkte eines Zeitraums als x-y Diagramm aufgetragen sind: Energiebedarf auf der y-Achse, Aussentemperatur auf der x-Achse.

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  • gbglace
    antwortet
    Energiebedarf vs Aussentemperatur müsste sich aber auch mit Grafana realisieren lassen. GA die alle Wh oder kWh abbilden lassen sich im SQL ggf addieren oder einzeln abtragen und auf der zweiten y Achse hast dann Temperaturen Innen und oder Aussen.

    In einem TWS-Bericht konnte jemand damit schon undichte Dosen bei dem Tempfühlern erkennen, da er die gemessenen Windstärken an der WS mit den Tempschwankungen der Raumtemperaturen (UP-Dose) verglichen hatte. Die Heizug hat dann immer zu warm geregelt, weil es eigentlich nur in der UP-Dose zu kalt war.


    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Da sind solche Abhängigkeiten und Optimierungsmöglichkeiten recht spannend, für mich jedenfalls.
    Dito.

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  • Gast1961
    antwortet
    Sorry, das ging thematisch durcheinander. Ich meinte den Datenexport insbesondere zur Auswertung von Sensordaten (nicht Busmonitor).

    Für manche Zusammenhänge möchte man nicht nur die Zeitreihen sehen sondern auch sowas wie Energiebedarf vs. Aussentemperatur. Also die Abhängigkeit zweier Meßwerte. Zumindest bei IP-Symcon geht das nicht mit Bordmitteln, aber mit einen Datenexport als *.csv ist das extern leicht auswertbar mit Excel oder anderen Tools.

    Offenbar bin ich Datenfetischist, weil ich berufsbedingt viel mit Datendiagrammen arbeite und auch meine Haus-Sensordaten umfangreich auswerte. Da sind solche Abhängigkeiten und Optimierungsmöglichkeiten recht spannend, für mich jedenfalls.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 10.01.2020, 09:42.

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Edit: Mit fällt gerade ein, daß irgendwo stand, daß beim TWS ein *.CSV-Export der Werte noch fehlt. Der wäre schon noch wichtig, um Meßwerte genauer analysieren zu können.
    Beziehst Du das jetzt auf Telegramm-Export aus dem Busmonitor oder Datenexport aus der InfluxDB?

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
    Einigen wir und darauf, dass Daten auf internem Speicher (egal welcher) einem höheren Verlustrisiko unterliegen, als auf externen Medien...
    Sehe ich auch so. Und genau darauf bezog ich mich.

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