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  • Gast1961
    antwortet
    Ich wollte jetzt gar nicht IPS bewerben (das hat auch seine Punkte, die mir nicht gefallen) sondern das Konzept diskutieren, wie man so eine umfangreiche Aufgabe zwischen einem kommerziellen Hersteller und der Community aufteilt, und es dabei trotzdem ein integriertes Produkt bleibt.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    IP-Symcon ist auch aus einer reinen, immer wieder erweiterten Softwarelösung entstanden, die Symbox gibt es erst seit kurzem. Damit war der Einstieg natürlich etwas ganz anders als beim WG/TWS. Und 2005 war das, was an Softwarelösungen angeboten waren, etwas ganz anderes. So konnten die noch vorsichtig einsteigen und sich langsam entwickeln, heute wird das wesentlich schwieriger sein.
    Gruß Florian

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  • DerStandart
    antwortet
    Ich nutze IP-Symcon seit 2009 und meine zu wissen, dass es seit 2005 existiert. Die wichtigen Schnittstellen sind vorhanden, seitdem ich dabei bin. Also KNX, ModBus, HomeMatic, LCN sowie diverse Ansteuerungen über Netzwerk. Module konnten auch schon immer integriert werden, doch seit Version 4 ist das wesentlich komfortabler. Für mich der perfekte Server zu einem sehr guten Preis-/ Leistungsverhältnis. Gerade erst wieder einen HS3 mit Symcon abgelöst.

    Ich muss dazu sagen, dass das, was ich vom Timberwolf bisher live gesehen habe (u.a. auf der Light and Building) schon beeindruckend war. Für mich jedoch preislich nicht attraktiv genug, um mir mal einfach ein Gerät zum Spielen zuzulegen, welches ich eigentlich gar nicht brauche.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Naja insofern scheint IP-Symcom ein ähnliches Produkt zu sein.
    Verständnisfrage: Ich hatte bisher verstanden, daß Anwender beim TWS eben keine Module programmieren können, die innerhalb der TWS-Oberfläche laufen und direkt mit dem TWS-Kern kommunizieren können?

    Was ich so querlese im TWS-Forum ist, daß die Anwender sowas im Docker realisieren, darum hatte ich den Docker immer wieder erwähnt. Missverstehe ich das Konzept?

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  • gbglace
    antwortet
    Naja insofern scheint IP-Symcom ein ähnliches Produkt zu sein. Da es nun schon einige Jahre früher am Markt ist hat es auch einen umfangreicheren Leistungskatalog.
    Eine Subskription hat es auch und so umfangreich wie heute war es bestimmt nicht als es gestartet ist.

    Die unterschiedlichen Preise lassen sich ja vergleichen und der geneigte Kunde kann sich entscheiden. Ok das geht besser wenn es aktualisierte Datenblätter zum TWS gibt. Denke aber das wird spätestens zur L&B auch kommen.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von droid Beitrag anzeigen
    Es hat auch einen Grund warum nur Open Source Systeme wie OpenHab und Co die maximale Funktionsvielfalt bieten können. Wie soll ein kleines kommerzielles Team an Entwicklern diese Vielfalt bereit stellen. Es ist schlichtweg unmöglich.
    Man könnte mal zu IP-Symcon schauen, das ist auch ein kleines Team und trotzdem deckt das Produkt eine ähnliche Fülle an Geräten und Protokollen ab wie OpenHAB. Im Vergleich zum X1 gibt's da noch eine große Fülle an Hardware-Schnittstellen, die abgedeckt werden.

    Deren Konzept ist, daß der Hersteller sich um die Softwarebasis und die ganzen "generischen" Schnittstellen kümmert. Also die technische Basis zur Verfügung stellt, auf der Anwender/Community dann spezialisierte Module erstellen können. Der Hersteller bietet quasi eine Super-API über ganz viele Systeme hinweg. Und es gibt ein Modulkonzept, wie man die darauf aufbauenden konkreten Module (egal ob Benzinpreisabfrage oder Sonos oder Wärmepumpensteuerung) nutzt und verwaltet. So muß der Herstellern nicht jede konkrete Anwendung kennen, und trotzdem ist alles Ende alles "aus einem Guß".

    Beispiel: IP-Symcon bietet die Modbus-Schnittstelle, für die konkrete Ansteuerung eines konkreten Gerätes gibt's wenn man Glück hat ein fertiges Community-Modul oder sonst muß es der Anwender im Detail noch selbst coden auf der Basis der IP-Symcon Modbus-Schnittstelle. Und für alles, was irgendwie über Netzwerk kommuniziert, ist das ähnlich: die grundlegenden Protokolle sind vom Hersteller vorbereitet, die konkrete Anbindung zum Auslesen von Spritpreisen oder Wetterdaten erfolgt dann über Module die von Nutzern für IPS geschrieben wurden.

    Für den Nutzer ist dadurch am Ende alles eine einheitliche Lösung, mit einer gemeinsamen Benutzeroberfläche und einheitlichem "Look & Feel", einschließlich der Community-Module. Aber hinter den Kulissen eben arbeitsteilig. Das Modell scheint so für alle Beteiligten zu funktionieren, auch für den kleinen Hersteller der davon leben kann.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 05.01.2020, 11:17.

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  • Dragonos2000
    antwortet
    droid : Trotzdem kann es Dir auch im Open Source Bereich passieren, dass so ein Projekt stirbt. Bei einem Schwergewicht wie OpenHAB natürlich mit einer anderen Wahrscheinlichkeit, als bei einer One-Man-Show (Beispiele finde sich zuhauf).

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  • droid
    antwortet
    Voltus hat Recht. Es hat auch einen Grund warum nur Open Source Systeme wie OpenHab und Co die maximale Funktionsvielfalt bieten können. Wie soll ein kleines kommerzielles Team an Entwicklern diese Vielfalt bereit stellen. Es ist schlichtweg unmöglich. (weder vom Workload noch wirtschaftlich) Gira hat das erkannt und zumindest ein SDK für den X1 veröffentlicht. (und lässt damit für sich arbeiten) Trotzdem setze ich lieber auf ein selbst verwaltetes Open Source System wie OpenHab. Open Source, saubere Builds, saubere Roadmap, was will man mehr.

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  • lidl
    antwortet
    Voltus Bist du deppat! (Würde man in Wien sagen ;-)). Deinem Post stimme ich im Grundsatz (ohne Nachgerechnet zu haben) nach langem mal wieder vollumfänglich zu.


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  • SeatSLF
    antwortet
    Voltus das Ding ist doch letzten Endes nix anderes. Wenn ich es richtig verfolgt habe, dürfen jetzt alle für Alexa extra zahlen.
    Außer man bleibt bei wenigen Kommandos am Tag.

    Gerade iOBroker mit dem ganzen Bastel Wastel, hat meiner Einschätzung nach noch weniger Zahlungsbereite Kundschaft.

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ihr könnt ja aber auch nicht erwarten, dass sich Stefan derart tief in die Karten gucken lässt, was er wie finanziert und kalkuliert und wie sein Absatz ist. Er gibt m.M.n. ohnehin schon viel preis...

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  • crewo
    antwortet
    Voltus genau das dachte ich, kommt mal irgendwann von Stefan. Wie hat er vor, die nächsten Jahre wirtschaftlich zu werden und somit potentiellen Käufern ein Gefühl von Sicherheit zu geben. So wie du sehe ich den Fall (leider) auch. Ich hatte ja ab und zu ein paar Zahlen von Stefan mal zum Anlass genommen ein paar Rechnungen aufzumachen, ich kann mir bis jetzt nicht erklären wie er mit der Investition und dem potentiellen Absatzmarkt irgendwann in die Profit-Zone kommen will. Oder Elaborated macht mit ihrem anderen Geschäftszweig (Netwerksicherheit?) soviel Marge, dass er das mit einem Lächeln einfach Querfinanziert. Dann wäre das quasi wie bei Apple zu Beginn das Apple TV, das war bei Auslieferung trotz "Hobby-Status" aber funktional komplett.

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  • Voltus
    antwortet
    Moin,

    aus kaufmännischer Sicht habe ich inzwischen große Sorgen bei „KNX Servern“ und verhältnismäßig kleinen Firmen. Meine Beteiligung an der IO Box GmbH werde ich aufgeben. 60.000€ in den Sand gesetzt.

    Entweder bin ich groß wie Gira und kann ein X1 Strategisch voranbringen oder ich bin klein, habe ein funktionierendes Kerngeschäft und betreibe meinen Server/Schnittstellenmodul Nebenbei. Die mir bekannten Server wie Eibport oder Cubevision kommen nicht ansatzweise auf Stückzahlen um eine 3 Millionen Euro Investition zu rechtfertigen. Selbst der Gira X1 mit von mir geschätzten 80% Marktanteil kommt auf eine niedrige 4-stellige Stückzahl im Jahr. Der X1 könnte aber ein Grund sein, warum Systemintegratoren und Elektriker auf Gira setzen und auch die restlichen Produkte von Gira nehmen. Die restlichen Produkte gibt es aber bei Elabnet bisher eher nicht.

    Mal kurz überschlagen müsste Stefan bei 1000 Stück im Jahr das Produkt 20 Jahre unverändert verkaufen können um die Investition reinzuholen. Da er aber geschrieben hat, dass 6 Vollzeit Entwickler weiterentwickeln und ich vermute das bei diesen Stückzahlen 2 Vollzeit Supporter nötig sind, muss man noch mal 1000 Stück im Jahr verkaufen um halbwegs wirtschaftlich unterwegs zu sein.

    Ich wünsche Stefan und Elaborated Networks, dass es klappt und es ein erfolgreiches Jahr wird.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Ah, dann ist es doch logisch. Stefan wusste nicht, wie man 500 Server als "Zahl im fünfstelligen Bereich" wieder gibt.
    Vielleicht so 500,00 Stk.?

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  • Gast1961
    antwortet
    In dem Punkt war Stefan schon transparent, siehe #74

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Härtetest mit 350 Beta-Testern

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