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  • DirtyHarry
    antwortet
    Zitat von squeezer Beitrag anzeigen
    Eine Strategie könnte nun sein, immer weitere Teilnehmer anzuschließen bis die reguläre Nennstromstärke des Netzteils erreicht ist. Wenn nun es z.B. sehr sonnenstark ist, und verbauten Displays mehr Leistung verbrauchen als geplant, und/ oder mehr LEDs eingeschaltet sind, als regulär üblich, oder, oder, oder,.....
    Oder du die Linie Spannungslos machst und alle Teilnehmer gleichzeitig neu starten...

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Ich versteh die Aversion gegen das einfache Meanwell-Gerät nicht. Dass die Firma Schaltnetzteile bauen kann, dürfte doch unbestritten sein.
    Die haben's halt erstmal verbockt, als das Gerät rauskam. Theoretisch zertifiziert, praktisch machte es die Kommunikation auf dem Bus kaputt. Das hat das Vertrauen in Meanwells KNX-Kompetenzen nicht gefördert.

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  • matthiaz
    antwortet
    Ist keine Aversion. Es geht ja nicht um die Qualität des Netztteiles, sondern um die Relevanz der Diagnosefunktionen. Ich teile hier die Meinung, dass diese Grade beim Netzteil nicht unerheblich sind.

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von squeezer Beitrag anzeigen
    Zusammenfassend bedeutet das, dass man für die gleiche Menge an Geräten um sicher zu gehen, zwei MMW benötigt, womit der Kostenvorteil dahinschmilzt und schlussendlich zunichte macht.
    Von Meanwell gibt es auch ein KNX-Netzteil mit 1280 mA. Und das ist immer noch günstiger als ein 640 mA-Netzteil anderer Hersteller...

    Die alten Bus-Netzteile hatten auch keine Diagnosefunktionen und damit lief der Bus trotzdem stabil. Ich versteh die Aversion gegen das einfache Meanwell-Gerät nicht. Dass die Firma Schaltnetzteile bauen kann, dürfte doch unbestritten sein.

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  • squeezer
    antwortet
    Zitat von ertciy900 Beitrag anzeigen
    ergo: die Meanwell SV macht genau das wofür sie konzeptiert wurde!
    Das könnte man so postulieren....... muss man jedoch nicht.

    Wie hier im Thread und auch in etlichen anderen Threads benannt, ist der Verbrauch schwankend und oft niedriger als die Max Angabe. Eine Strategie könnte nun sein, immer weitere Teilnehmer anzuschließen bis die reguläre Nennstromstärke des Netzteils erreicht ist. Wenn nun es z.B. sehr sonnenstark ist, und verbauten Displays mehr Leistung verbrauchen als geplant, und/ oder mehr LEDs eingeschaltet sind, als regulär üblich, oder, oder, oder,..... dann hält z.B. ein MDT oder Enertex dem stand. Ergo kann man mehr Geräte versorgen, als mit dem 19W MW, was schon daran scheitert, dass man gar nicht informiert darüber ist, wie sehr man sich an der Grenze bewegt...

    Zusammenfassend bedeutet das, dass man für die gleiche Menge an Geräten um sicher zu gehen, zwei MMW benötigt, womit der Kostenvorteil dahinschmilzt und schlussendlich zunichte macht.

    Aber mal ganz offen gesagt.... wenn es an den letzten EUR 120 scheitert, dann ist KNX nicht die richtige Technologie für Dich. Frei nach dem Motto Porsche fahren aber den Sprit nicht bezahlen wollen. Ach verdammt, das ist nicht mehr zeitgemäß.... Voltus hätte vermutlich den Vergleich mit Tesla und Strom gebracht. Da Voltus aber beides vertreibt, ist es denen vermutlich auch schnuppe
    Zuletzt geändert von squeezer; 03.02.2020, 17:00.

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  • matthiaz
    antwortet
    ^^ Genau so sieht es aus.

    Eine "fürsoglich geplant[e] und umgesetz[e]" KNX Installation kann den tatsächlichen Verbrauch nicht adäquat vorhersagen, daher wird man im Zweifel immer überdimensionieren. Und das, obwohl es meistens gar nicht notwendig wäre.

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  • fabian82
    antwortet
    Zitat von ertciy900 Beitrag anzeigen
    @mattiaz
    Es gibt Spezifikationen zum Busaufbau.Falls man wenig Ahnung davon hat, sollte man einen SI beauftragen.
    Das glaube ich nicht. Ein SI weiß sicherlich nicht von jedem(!) Teilnehmer wie viel mA er in der Realität verbraucht. Rein rechnerisch (Angaben der Hersteller) wäre bei mir ebenfalls ein 960mA an der Leistungsgrenze (ohne Reserven), in der Praxis liegt allerdings der Strom bei ca. 600mA bzw. max. 700mA.

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  • matthiaz
    antwortet
    Zitat von ertciy900 Beitrag anzeigen
    @mattiaz
    Es gibt Spezifikationen zum Busaufbau. Falls man wenig Ahnung davon hat, sollte man einen SI beauftragen.
    Echt lieb, Dein Hinweis. Weiß zwar nicht wirklich, was Du damit meinst, aber sei es drum... Ich habe knapp über 60 Busteilnehmer, davon knapp 20 MDT Glastaster, bei mir am laufen. Alleine die Glastaster werden theoretisch mit 20mA berechnet, was alleine 400mA ausmacht! Diese werden aber offensichtlich NICHT benötigt, da Displayhelligkeit, Farbe, ... einen großen Einfluss haben und, wie gesagt, meine tatsächlich gemessene Last bei knapp 600mA (tagsüber) liegt! In der Nacht sogar unter 500mA, da dann alle Displays aus sind.

    Ein SI wird da auch nichts anderes rausbekommen, wenn man basierend auf den Datenblättern den (maximalen) Verbrauch berechnet. Mein Punkt ist einfach der, dass die berechnete und tatsächlich benötigte Last deutlich abweichen können, welche nur durch die Diagnosefunktionen sichtbar sind.
    Zuletzt geändert von matthiaz; 03.02.2020, 13:32.

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  • Eraser
    antwortet
    Bei mir liegt das Meanwell als Austauschgerät nebenbei, falls das Enertex etwas haben sollte.
    Als Hauptgerät würde ich es auch nicht nehmen.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von ertciy900 Beitrag anzeigen
    Leistungsreserven planen andere Hersteller auch sicherlich mit ein!
    Nach Datenblatt von Meanwell ist das nicht der Fall, da findet man die 19.2W ohne Reserven.
    https://www.meanwell.com/productPdf.aspx?i=120

    Daß diese Meanwell zu Beginn Probleme machten, als sich Meanwell erstmals an einer KNX SV versucht hat, hast du verpasst. Damals war das ein ziemliches Ärgernis, weil die Fehler so unspezifisch waren (Probleme bei der Programmierung, offenbar stimmte was mit der Drossel in der SV nicht).

    Bei der SV als dem wichtigsten Element der KNX-Installation würde ich persönlich auch nicht sparen. Eine Variante mit Diagnose (Strommessung) ist schon ganz hilfreich.

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  • ertciy900
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Das Netzteil ist ein 19,2W Netzteil nach Angaben des Herstellers. Kann also 640mA.
    MDT Netzteile mit 640mA haben 30W und können dauerhaft 960mA und kurzzeitig 1200mA liefern.
    Leistungsreserven planen andere Hersteller auch sicherlich mit ein!
    Ich habe das Meanwell 20E seit Wochen in Betrieb. Meine KNX installation wurde fürsoglich geplant und umgesetzt Alles läuft hier!

    @mattiaz
    Es gibt Spezifikationen zum Busaufbau.Falls man wenig Ahnung davon hat, sollte man einen SI beauftragen.

    ergo: die Meanwell SV macht genau das wofür sie konzeptiert wurde!

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  • matthiaz
    antwortet
    Würde für meine Hauptversorgung auch ein Gerät mit Diagnosefunktionen vorziehen. Gibt sowas auch von anderen Anbietern, bspw. Enertex 960². Es ist nicht ganz unerheblich zu wissen, wie viel Leistung man tatsächlich am Bus hängen hat. Bei mir war zum Beispiel in der Planung nach groben überschlagen nicht klar, ob 960mA überhaupt reichen werden. Jetzt, alles verbaut, weiß ich, dass ich bei nicht einmal 600mA liegen.


    Wofür willst Du es denn benutzten?

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  • concept
    antwortet
    hjk macht nur auf gewisse technische unterschiede aufmerksam

    die erste serie der meanwell knx-sv hat überhaupt nicht funktioniert, dazu gibt es einen separaten thread. ich persönlich würde um dieses teil herum einen grossen bogen machen.
    aber für gig-anhänger ist es wunderbar
    Zuletzt geändert von concept; 03.02.2020, 03:08.

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  • ertciy900
    antwortet
    Somit Werbung "aus"

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  • hjk
    antwortet
    Das Netzteil ist ein 19,2W Netzteil nach Angaben des Herstellers. Kann also 640mA.
    MDT Netzteile mit 640mA haben 30W und können dauerhaft 960mA und kurzzeitig 1200mA liefern.

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