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Standbyleistung der KNX Anlage

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  • uzi10
    antwortet
    Zitat von fabian82 Beitrag anzeigen
    raffix hast du keinen Kühlschrank, keine Gefriertruhe, keine Heizung, keine Türklingel?

    Bei mir pendelt der Standby auch zwischen 300W und 400W
    also bin ich nicht alleine ...
    da wär echt ein hybridwechselrichter mit batterianlage toll, damit man diese Lasten über Nach abfedert. Aber ob sich das rentiert in Österreich. Deutschland hat da höherer Energiepreise und da eher noch

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  • fabian82
    antwortet
    raffix hast du keinen Kühlschrank, keine Gefriertruhe, keine Heizung, keine Türklingel?

    Bei mir pendelt der Standby auch zwischen 300W und 400W

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    Entwerder du wohnst in einem Einzimmer-Appartment, deine Messung ist falsch oder du bist ein echter Sparfuchs.
    Ich wünsche dir letzters...
    Ich glaube eher an ein Missverständnis. Aktuell lebe ich noch auf einer halben Baustelle, die KWL ist noch nicht in Betrieb. Die Zahlen stammen aus meiner 3-Zimmer-Wohnung, in der ich vorher gelebt habe und sind sogar großzügig aufgerundet. Der Standby lag eher im Bereich um die 12W bis 15W, was hauptsächlich durch die FritzBox mit 6W kam, der Rest war durch Steckerleisten abgeschaltet, das Induktionsfeld hat 2W gebraucht, Backofen, WaMa und Trockner nochmal je 1W Standby, der Rest war tot.
    Den Standby konnte ich durch Stromzange um die einzelnen Phasen direkt am Sicherungskasten und mittels Zwischenstecker messen und das ganze durch einen 4-wöchigen Urlaub (Zählerstand vorher und nachher ablesen und rechnen) plausibilisieren.
    Ich bin mir sicher, dass ich beim Messen keine bedeutenden Fehler gemacht habe.

    Nochmals zurück zum Haus und die Einsparmöglichkeiten von KNX. Wie gesagt, ich sehe da wenig bis keine, denn die KWL läuft eh 24h durch. Den Partymodus ein- und ausschalten kann man auch manuell, habe ich mit Licht auch immer so gemacht. Da ich eher kein Schussel war, wurde bei mir auch kein Licht vergessen. Das Einsparpotential ist, wenn man von einem niedrigen Wert kommt, also eher gering.

    Trotzdem genieße ich den Komfort und habe in der Hälfte vom Haus, die schon fertig ist, bereits alles automatisiert. Sparen tue ich da nichts, aber es macht Spaß.
    Zuletzt geändert von raffix; 13.04.2021, 12:37.

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  • TheOlli
    antwortet
    Zitat von raffix Beitrag anzeigen
    Bei mir liegt der Standby bei Anwesenheit schon unter 20W.
    Entwerder du wohnst in einem Einzimmer-Appartment, deine Messung ist falsch oder du bist ein echter Sparfuchs.
    Ich wünsche dir letzters...

    Also die KWL braucht schon mal zwischen 50W und 75W bei Anwendenheit (Abhängig von Lüfterstufe und Filterzustand.

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    Äh? Ich. Wenn keiner daheim ist, sind sämtlicher Lichter aus. Steckdosen sind nur noch die nötigsten aktiv. Unterschied der Grundlast zwischen Anwesend und nicht: 90W
    Finde ich richtig cool. Da habe ich zu schnell von mir auf andere geschlossen. Bei mir liegt der Standby bei Anwesenheit schon unter 20W. Da ändert sich nicht viel, wenn ich Steckdosen noch abschalten würde. Licht war früher auch schon immer aus, wenn der Raum nicht benutzt wurde.

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von JasonV Beitrag anzeigen
    Die Gesamtbilanz sieht beim Austausch eines funktionierenden Gerätes aber richtig schlecht aus.
    Wie immer: Es hängt vom Fall ab.
    Bei meinem Heizkessel, den ich durch einen Brennwertkessel ersetzt habe, übertrifft die Einsparung in allen Bereichen den alten deutlich, das liegt daran, dass der Brennstoffverbrauch hier die Rohstoffe bei der Herstellung relativ schnell übertrifft. Bei meinem Switch-Beispiel ist die Stromersparnis ebenfalls enorm (Rohstoffverbrauch kenne ich beim Switch jetzt nicht).

    Nimmt man als Beispiel ein Kfz ist ein Ersatz durch einen Neuwagen (wegen Spritersparnis) geradezu verrückt, weil der Rochstoffverbrauch bei der Herstellung so enorm hoch ist. Da hast du wieder Recht.

    Ich würde nie pauschal dazu raten, Geräte so lange zu betreiben bis sie defekt sind.
    Nehmen wir das eindeutigste Beispiel von allen: Glühlampe vs. LED. Jeder Tag, an dem die Glühlampe länger brennt, wird richtig viel Energie verschwendet, hier ist ein Austausch so früh wie möglich immer sinnvoll.

    Wie man sieht: Es hängt vom Einzelfall ab.

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  • traxanos
    antwortet
    Ich stelle mal eine Behauptung auf (die ich nicht belegen kann):

    "Die meisten die sich ein KNX System leisten wollen/können, haben einen deutlich hören Stromverbrauch als der Durchschnitt."

    Change my mind

    Ob man nun Strom spart oder nicht hängt nicht von der eingesetzten Technik ab.

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  • TheOlli
    antwortet
    Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
    Die Rechnung geht meiner Meinung nach aber nicht auf. Ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich daran, dass man Energie durch KNX spart.
    Das kommt doch sehr auf das Verhalten des Nutzers an. Bei unseren Nachbarn ist im Winter ständig mindestens ein (eher zwei) Fenster offen.
    Im OG bleibt beim Verlassen des Hauses gerne mal den ganzen Tag das Licht an. Das summiert sich aufs Jahr gesehen schon. Vom Standy-Verbrauch diverser Geräte ganz zu schweigen.

    Zitat von raffix Beitrag anzeigen
    Mit KNX kann man Energie sparen, indem man bestimmte Dinge abschaltet, wenn keiner da ist. Aber wer macht das?
    Äh? Ich. Wenn keiner daheim ist, sind sämtlicher Lichter aus. Steckdosen sind nur noch die nötigsten aktiv. Unterschied der Grundlast zwischen Anwesend und nicht: 90W
    Zuletzt geändert von TheOlli; 13.04.2021, 11:54.

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  • JasonV
    antwortet
    Zitat von raffix Beitrag anzeigen

    Da empfehle ich meinen Beitrag von oben zu lesen. Wer einen 24h laufenden Gigabit-Switch durch einen 100MBit-Switch ergänzt, hat die Anschaffungskosten schon nach wenigen Monaten wieder drin. Man kann also nicht so pauschal sagen, dass sich ein Gerätewechsel erst spät lohnt.
    Deine Beispiele betreffen hauptsächlich Geräte, die bei gleicher Funktion 1:1 getauscht werden. Dort ist aber oft schon in der Vergangenheit viel optimiert worden, weil die Ingenieure des produzierenden Gewerbes ja auch nicht dumm sind. Energie sparen kann man vor allem dann, wenn man das Nutzungsszenario ändert (wie oben beim 100MBit-Switch).

    Und was man natürlich auch nicht vergessen darf (da fasse ich mich an die eigene Nase und ist ein Punkt, der deiner Argumentation in die Hände spielt): Der Rohstoff- und Energieverbrauch um ein Gerät überhaupt erst herzustellen ist auch nicht zu verachten. Doch das sind Peanuts im Vergleich zu einem Hausbau.
    Die Gesamtbilanz sieht beim Austausch eines funktionierenden Gerätes aber richtig schlecht aus.
    Ich sehe das wie einer der Vorredner: Tausch nur bei Defekt.

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Und wie berechnet man den durch KNX eingesparten Betrag? [...] Keine Außenbeleuchtung tagsüber an, keine vergessene Leuchte im Keller die tagelang an ist, Raumtemperaturregeleung etc.
    Da hast du nicht ganz unrecht. Beleuchtung finde ich zwar eher unbedeutend, aber bei Klimatisierung wird es wieder spannend. Wenn man nämlich einmal vergisst rechtzeitig zu beschatten und das habe ich früher oft vergessen, dann muss man umso mehr im Sommer kühlen.
    Privat spielt das zwar (noch) eine untergeordnete Rolle, aber in Büros sieht man das schon sehr deutlich. Nicht umsonst ist dort automatische Beschattung eher Usus als im privaten Hausbau.

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  • uzi10
    antwortet
    Zitat von raffix Beitrag anzeigen



    Ich spare mit KNX heute nichts, aber ich habe trotzdem viel Freude damit.

    Das sehe ich auch so,... Alleine die Standbykosten. da kann ich sogar ein Licht brennen lassen. Aber alleine der Comfort von den automatischen und in der Nach gedimmten Licht, Jalousiesteuerung usw.. Vielleicht spart man was aber wenn man die Investkosten dagegen rechnet.
    Ich finds eine tolle Spielerei aber wenn was kaputt geht, dann wirds teuer und das das ganze Hausleben lang und ein normaler Elektriker kann nix richten. Deswegen baut sich bei uns in der Umgebung fast keiner so was ein

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Fazit: Wenn man ein Gerät schon hat, wird sich ein Austausch oft nicht oder nur sehr langfristig amortisieren!
    Da empfehle ich meinen Beitrag von oben zu lesen. Wer einen 24h laufenden Gigabit-Switch durch einen 100MBit-Switch ergänzt, hat die Anschaffungskosten schon nach wenigen Monaten wieder drin. Man kann also nicht so pauschal sagen, dass sich ein Gerätewechsel erst spät lohnt.
    Deine Beispiele betreffen hauptsächlich Geräte, die bei gleicher Funktion 1:1 getauscht werden. Dort ist aber oft schon in der Vergangenheit viel optimiert worden, weil die Ingenieure des produzierenden Gewerbes ja auch nicht dumm sind. Energie sparen kann man vor allem dann, wenn man das Nutzungsszenario ändert (wie oben beim 100MBit-Switch).

    Und was man natürlich auch nicht vergessen darf (da fasse ich mich an die eigene Nase und ist ein Punkt, der deiner Argumentation in die Hände spielt): Der Rohstoff- und Energieverbrauch um ein Gerät überhaupt erst herzustellen ist auch nicht zu verachten. Doch das sind Peanuts im Vergleich zu einem Hausbau.

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  • raffix
    antwortet
    Zitat von traxanos Beitrag anzeigen
    KNX ist imho Komfort nicht mehr und nicht weniger.
    Das sehe ich exakt genauso. Man sollte sich hier ehrlich machen und eingestehen wie es im eigenen Haus bestellt ist. War ich immer ein Schussel, der überall das Licht angelassen hat, dann bringt KNX was. Ist mir das nie passiert, spare ich mit KNX nix.

    Mit KNX kann man Energie sparen, indem man bestimmte Dinge abschaltet, wenn keiner da ist. Aber wer macht das?
    Wie oft habe ich in meiner Wohnung (ohne KNX) früher das Licht angelassen?! Das kam alle Jubeljahre mal vor. Wann habe ich es gemerkt? Oft schon wenige Stunden später. Heute mit KNX geht das Licht von alleine an und aus, was super ist, aber sparen tut das keinen Cent. Das Gegenteil ist der Fall, weil ich immer eine gewisse Nachlaufzeit bei den Präsenzmeldern brauche, die ich früher nicht gebraucht habe und heute schon bei Dämmerung das Licht angeht, während ich früher in einen dunklen Raum geschlichen bin ohne das Licht anzumachen.
    Die Lüftung kann man so auslegen, dass man sie manuell in den Partymodus und wieder zurückschaltet, klar mit KNX geht das jetzt automatisch. Die Heizung habe ich früher zeitgesteuert (ohne Präsenz) geregelt. Bei offenen Fenstern habe ich die Heizkörper von Hand abgestellt, usw.

    Ich spare mit KNX heute nichts, aber ich habe trotzdem viel Freude damit.

    Für mich ist KNX vor allem eines: Ein Schalterbatteriereduzierbus. Für jeden Mist hat man früher einen hässlichen Schalter, Taster, Dimmer oder was auch immer gebraucht. Heute ist alles schön sauber. Für mich ist das das Beste an KNX.

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  • Amokd0c
    antwortet
    In dem Thema kann man sich auch echt verrlieren, und sehr viel Zeit investieren.
    Ich habe meine Grundlast vom Haus ca. 300-350W . Nachts etwas weniger.
    Habe jetzt 2 PV Module als "Balkonkraftwerk" installiert und schwups sind es tagsüber noch ganz 0W, wenn die Sonne scheint natürlich.
    Ende der Geschichte!
    Leistung 0W.PNG
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Amokd0c; 13.04.2021, 10:42.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Bei Deinem Switch: Nehmen wir mal an, der neue braucht nur die Hälfte, also 25 W - dann sparst im Jahr ca. 60 Euro ein. Was kostet der neue Switch? 200? Also auch schon wieder 3 Jahre Amortisationszeit!
    Ich hatte es mit den gemessenen Wirkleistungen nachgerechnet, ca. 1 Jahr Amortisationszeit. Gekostet hatte der neue Zyxel GS1900-24E auch nur 95€, nicht 200€.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 13.04.2021, 10:52.

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