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  • rkshorty
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    zu 65°C

    Der Kamin ist über eine ESBE LTC100 angeschlossen. Die pumpt das Wasser so lange im Kreis (um den Kamin) bis 65°C erreicht sind erst dann geht´s in den Pufferspeicher (sind hintereinander in Reihe mein Installateur meinte die werden thermisch geladen!?)
    Der LTC100 ziehe ich den Stecker sobald der Ofen aus ist. Hier könnte man ja mal einfach einen Aktor einsetzen und den über einen Taster im Wohnzimmer ein und aus schalten!


    2x 1000l 1x400l

    Der 400l ist Brauchwasser. Hier gehen erst mal alle Quellen (Solar/Ofen/Pellet) rein. Wenn der geladen ist schaltet wohl das AB Ventil auf die Puffer um (da fehlt allerdings die Steuerung)
    Die Heizung Vor Rücklauf geht aber auch von dem 400l ab !

    Kamin

    hat 6kW 2kW Raum 4kW Wasser.
    läuft aktuell so ca.8-14h am Tag. Da das Wohnzimmer (da steht der Ofen) offen zum Treppenhaus ist und im 1.OG eine Gallerie bis zum Dachspitz verteilt sich die Wärme recht gut. Haben noch keine Saunahandtücher auf der Couch liegen.

    Wir sind 2 Erwachsene 4 Kinder und mein Onkel hat noch ne Einliegerwohnung also + 1 Erwachsener

    Im Garten haben wir noch ein Schwimmbad welches eventuell im Früh- und Spätsommer noch was von der Solarthermie abbekommen soll. (8,5x4,5x1,5 Poolgröße)


    Eigentlich sollte der Kaminofen nur wegen der Gemütlichkeit eingebaut werden und wenn er dann schon brennt auch was für´s Warmwasser tun.
    Die Hauptheizung sollte eigentlich die Pelletheizung übernehmen. Hier haben wir halt das passende Produkt noch nicht gefunden bzw. wo uns der Schornsteinfeger das OK für unseren Einzügigen Schornstein gibt.
    Habe ich für diesen Winter aufgegeben und auf den Sommer vertagt.

    Aber die Steuerung muss später halt mal alles abbilden können.

    So ein paar Regeln hab ich mir schon ausgedacht:

    Vorrang:
    1.Solar (Wenn die Pufferspeicher voll sind ab ins Schwimmbad bis max.32°C erreicht sind)

    2.Ofen (Hier wäre toll wenn uns die Steuerung sagen würde das wir Feuer machen sollen (nur wenn jemand zu Hause ist!)) Die Option mit dem Ofen macht natürlich nur dann Sinn wenn die Aussentemperatur entsprechend gering ist !

    3.Pellet nur wenn´s nicht anders geht oder wenn niemand zu Hause ist. (da Scheidholz für uns am günstigsten ist.)


    Wenn dann im Sommer zu viel Überschuss wäre könnten wir den auch noch an einen Albau 90m2 auf dem Grundstück liefern. (Könnte man dem Schwimmbad auch Wärme entziehen wenn es über 32°C steigt.) Leitungen hierfür liegen bereits.

    Bin auf eure Zitate gespannt !
    Viele Grüße
    René

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  • tbi
    antwortet
    Hallo Volker,

    Zitat von volvog Beitrag anzeigen
    @tbi: Gute Zusammenfassung...
    Zu 8) hätte ich aber ein "kleines Veto": Die Mischergruppe erlaubt auch mehr als 65° aus dem Pufferspeicher. Voraussetzung ist nur, dass der Kamin immer mit mind. 65° gespeist wird, damit kein Glanzruß entsteht.
    Ich habe in dem Beitrag eigentlich einen zeitlichen Ablauf der Phasen beschrieben. Die Bedingung: Voraussetzung ist nur, dass der Kamin immer mit mind. 65° gespeist wird, damit kein Glanzruß entsteht.

    Ist ja klar. Das was Du meinst, beginnt in Phase 9). Das Wasser was dann zum Kamin fließt, hat dann Temperaturen von 65 bis 90 Grad. Bis der Speicher eben voll ist.

    Zitat von volvog Beitrag anzeigen
    Zu 10) Prinzipiell richtig. Allerdings schrieb er oben, dass er 2x1000L Pufferspeicher dahinter hat. Ich unterstelle mal, dass 1x1000L davon für den Kamin sind.
    Ich denke, die sind beide für die Heizung und der kleine mit 400 Liter ist für Brauchwasser.

    Zitat von volvog Beitrag anzeigen
    Wenn wir davon ausgehen, dass er den Kamin nur anmacht, wenn der Pufferspeicher (im Mittel) weniger als 30-35° hat, dann hat er 60°K*4,18J/(°K*g)*10E6g an Energie frei, die er in den Puffer speisen kann, bevor dieser dicke Backen bekommt, bzw. der TAS des Kamins anspringt.
    Das sind immerhin knapp 70kWh. Wenn sein Kamin jetzt eine Wasserleistung von 10kW hat (das ist schon ein etwas größerer Kamin), dann kann er diesen immer noch 7 Stunden auf voller Leistung heizen lassen...
    Allerdings hat er dann im Wohnzimmer bereits eine Sauna...
    Nun wenn er eine guten Kamin hat der 70-80% seiner Heizleistung ins Wasser schickt, muß er nicht schwitzen. Aber klar mit 2x2000 Litern kann er ganz schön was speichern und dann mind. 2 Tage allein aus dem Puffern heizen. Aber ich glaube es war ein großes Haus. Hängt halt davon ab.

    Zitat von volvog Beitrag anzeigen
    @rkshorty:
    Wenn Du eh KNX im Einsatz hast und die Heizkreisregelung schon über KNX machst, dann würde ich mir überlegen, ob Du überhaupt noch eine UVR1611 brauchst. Ich habe zuerst auch mit dem Gedanken gespielt und es ist sicherlich eine gute Steuerung. Aber wozu: Du kannst die Temperaturen von Solar mit Puffer vergleichen und in Abhängigkeit davon die Pumpe anschmeißen. Für den Kamin gilt ähnliches.
    Ich habe mich entschlossen bei mir alles direkt mit KNX zu machen. Allerdings habe ich statt 'nem Pelletofen 'ne WP (mit Kühlfunktion). Für die Kühlfunktion wird's etwas komplizierter, da kommen 6 Stellventile hinzu um den Bypass des Pufferspeichers zu realisieren.
    Wozu eigentlich 2500L Pufferspeicher??? Wie viele Personen seid ihr? Bei mir stehen 1100L im Keller, die der Sanitärfritze als "sehr großzügig" bezeichnet hat...
    Also die Rücklaufanhebung für den Kamin ist schon sehr wichtig. Wenn man das mit KNX macht, muß man sich ein gute Sicherheitskonzept machen (Stichworte: zykliche Überwachung, Position bei Busausfall, etc.)

    Zur Größe des Puffers: Also ich bin da nur "neidisch", denn bei Solar kann das nicht groß genug sein. Schau Dir mal den Puffer von Chrini1 an. Webseite in seinem Profil.

    Und nimm den Sani-Fritzen gleich mit

    Herzliche Grüsse

    Tbi

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  • Hauke
    antwortet
    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Nein, das ist keine Haarspalterei.
    Ich sehe wir verstehen uns...


    Zitat von tbi Beitrag anzeigen

    Jetzt müssen wir zwei Sachen auseinanderhalten
    1. einen Brauchwasserspeicher
    Ah jetzt, ja!
    Kommt in meiner Heizungsplanung nicht vor, daher hatte ich vergessen daß es sowas noch gibt. Ich hatte angenommen, man ginge inzwischen allgemein dazu über, nur noch die sog. Hygienespeicher zu verwenden, bei denen das Brauchwasser nicht direkt gespeichert wird, sondern über einen Wärmetauscher bei Bedarf aufgewärmt und nur in geringer Menge bevorratet wird.



    @rkshorty:
    Ich sehe allgemein wenig Potential, eine (anständig geplant und installierte) Heizungsanlage durch KNX zu verbessern. Für den Kaminofen: Rücklaufanhebung mit Thermostat dran, funktioniert, fertig. Für die Solaranlage: Würde ich eh die Steuerung die der Hersteller anbietet bevorzugen und nix dran rumbasteln. Für die Pelletheizung: Vorlauftemperatur Außentemperaturgeführt sollte fürs erste ausreichen, das sollte eigentlich jede Heizungssteuerung von alleine können, da braucht's nur nen Fühler, aber keine Wetterstation. Fürs Einschalten eine sinnvolle Temperaturschwelle definieren und den Fühler an eine sinnvolle Position im Speicher einbauen (da kann ich leider nix genaues sagen, bin kein Heizungsbauer und das hängt wohl auch sehr von der speziellen Anlage ab). Für die Einzelraumregelung: Hier kann man prima KNX einsetzen.

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  • swenga
    antwortet
    Guten Abend zusammen,

    muss jetzt auch mal ne Lanze fuer den KNX brechen: Eine simple Temperaturdifferenzregelung (z.B. Ladepumpe Kamin oder nur die Beladung des WW-Speichers mit Solar) wuerde ich getrost ueber eine KNX-Logik-Engine (z.B. HS, Wiregate, EibPC) machen. Habe das selbst so seit 3 Jahren im Einsatz (Solar mit wechselweiser Ladung WW und Heizung, für Kamin nur TemepraturDifferenzregelung). Das ist hervorragend ueber die Visu abrufbar und parametrisierbar. Zusaetzlich ist's von den Kosten her guenstiger (vorausgesetzt die LogikEngine ist schon da), da man nur noch zwei Sensorkanäle beneotigt und einen Aktorkanal für die Pumpe.

    Nateurlich sind externe Regler moeglicherweise stabiler (und im Haftungs-/Gewährleistungsfall auch etwas einfacher), aber ich weiss nie was das Ding tut und kann es nur beeinflussen wenn ich in den Keller renne (na gut, die UVR kann man anbinden, aber so eine Resol TDR nicht!).

    my 2 cents, mfg

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  • volvog
    antwortet
    @tbi: Gute Zusammenfassung...
    Zu 8) hätte ich aber ein "kleines Veto": Die Mischergruppe erlaubt auch mehr als 65° aus dem Pufferspeicher. Voraussetzung ist nur, dass der Kamin immer mit mind. 65° gespeist wird, damit kein Glanzruß entsteht.

    Zu 10) Prinzipiell richtig. Allerdings schrieb er oben, dass er 2x1000L Pufferspeicher dahinter hat. Ich unterstelle mal, dass 1x1000L davon für den Kamin sind.
    Wenn wir davon ausgehen, dass er den Kamin nur anmacht, wenn der Pufferspeicher (im Mittel) weniger als 30-35° hat, dann hat er 60°K*4,18J/(°K*g)*10E6g an Energie frei, die er in den Puffer speisen kann, bevor dieser dicke Backen bekommt, bzw. der TAS des Kamins anspringt.
    Das sind immerhin knapp 70kWh. Wenn sein Kamin jetzt eine Wasserleistung von 10kW hat (das ist schon ein etwas größerer Kamin), dann kann er diesen immer noch 7 Stunden auf voller Leistung heizen lassen...
    Allerdings hat er dann im Wohnzimmer bereits eine Sauna...

    @rkshorty:
    Wenn Du eh KNX im Einsatz hast und die Heizkreisregelung schon über KNX machst, dann würde ich mir überlegen, ob Du überhaupt noch eine UVR1611 brauchst. Ich habe zuerst auch mit dem Gedanken gespielt und es ist sicherlich eine gute Steuerung. Aber wozu: Du kannst die Temperaturen von Solar mit Puffer vergleichen und in Abhängigkeit davon die Pumpe anschmeißen. Für den Kamin gilt ähnliches.
    Ich habe mich entschlossen bei mir alles direkt mit KNX zu machen. Allerdings habe ich statt 'nem Pelletofen 'ne WP (mit Kühlfunktion). Für die Kühlfunktion wird's etwas komplizierter, da kommen 6 Stellventile hinzu um den Bypass des Pufferspeichers zu realisieren.
    Wozu eigentlich 2500L Pufferspeicher??? Wie viele Personen seid ihr? Bei mir stehen 1100L im Keller, die der Sanitärfritze als "sehr großzügig" bezeichnet hat...

    Ein schönes (warmes) Wochenende,
    Volker

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  • tbi
    antwortet
    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    @tbi:
    gute Zusammenfassung!
    Danke

    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Aber ein paar Anmerkungen hätte ich dann doch noch....



    Sagen wir mal das Wasser steigt aufgrund des geringeren spezifischen Gewichts nach oben (Jaaaa, Haarspalterei....).
    Nein, das ist keine Haarspalterei. Es ist so, die warmen Wassermengen steigen nach oben im Speicher und "hängen" da rum

    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Was ich eigentlich ergänzen wollte: Das warme Wasser wird bei den meisten Speichern die ich kenne oben eingespeist, unten wird das kalte Wasser abgezogen. Das sorgt für eine bessere Schichtung.


    Jetzt müssen wir zwei Sachen auseinanderhalten
    1. einen Brauchwasserspeicher
    2. einen Heizungsspeicher
    Bei beiden Speichern wird das warme Wasser immer OBEN entnommen und verwendet. Entweder für die Heizung oder eben als Warmes Wasser zum Duschen.

    Bei beiden Speichern will man KEINE Verwirbelung, sondern die Schichten sollen sich schön nach der Temperatur "sortieren". Denn man will ja nur die wärmsten Schichten verwenden. Genau die, die oben im Speicher "hängen".

    Zu 1.) das kalte Wasser wird bei einem Brauchwasserspeicher immer ganz unten eingespeist. So verbleibt es gleich da unten und sinkt nicht erst durch die warmen Schichten durch und vermischt diese.

    Sollte das bei Dir nicht der Fall sein, hast Du eine Fehlerhaft Anlage. Ist alles schon vorgekommen.

    Zu 2.) bei dem Heizungsspeicher will man ja Wasser entnehmen und zum Kamin schicken, was möglichst kalt ist. B.z.w. bis zum Schluß immer noch möglichst kalt ist. Deshalb entnimmt man hier das wasser ganz unten, um es dann über den Mischer zum Kamin zu schicken. Das Warme Wasser vom Kamin kommend wird in der Mitte eingspeist. So stört es nicht die oberen Schichten zu sehr.


    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Ist das nicht normalerweise einfach nur ein Thermostat, der für eine Mindest-Rücklauftemperatur sorgt indem vom Vorlauf entsprechend zugemischt wird?


    Die Rücklaufanhebung für den Kamin kann man übrigens auf verschiedene Arten lösen:
    1. Pumpenlogik
    2. Pumpe + Mischer
    3. Themostatventil
    Ich habe 2. bei mir im Einsatz. Du spricht hier wohl von 3. Also das geht auch.

    Was ist das eigentlich:

    1.) Der Kamin wird angemacht.
    2.) Der Kamin muß nun schnell warm werden, um sauber zu verbrennen. Deshalb ist die Pumpe für das Wasser im Kamin noch aus.
    3.) Die Temperatur im Kamin hat 65 Grad erreicht. Die Pumpe geht an, bis die Temperatur wieder unter 65 Grad ist, denn das Wasser ist ja kälter.
    4.) Der Kamin wird heißer und die Pumpe ist immer öfter an, bis sie durchgehend an ist, weil der Kamin immer über 65 Grad ist.
    5.) während dieser ganzen Zeit ist der Mischer immer noch komplett zu. Also das Wasser was vom Kamin kommt wird sofort wieder zurück zum Kamin geschickt. Ein Austausch mit dem Speicher findet noch nicht statt.
    6.) Die Pumpe ist nun dauerhaft an und das Wasser zirkuliert nun ständig zwischen Kamin und Mischerstation.
    7.) Nun steigt die Temperatur im Kamin weiter. Da wird nun der Mischer langsam in kleinen Schritten aufgemacht und kälteres Wasser vom Heizungsspeicher dazugemischt.
    8.) Der Mischer wird nun immer so gefahren, dass die Temperatur des Wassers, was zum Kamin geschickt wird immer zwischen 64 und 69 Grad ist.
    9.) Steigt die Temperatur weiter hoch ist der gesamte Speicher mit 65 Grad voll und wird nun auf höhere Temperaturen gebracht.
    10.) Spätestens bei 90 Grad ist er dann am Anschlag. Dann wird über den TAS und den zweiten Notwärmetauscher der Kamin notgekühlt.

    Nur mal so, damit man auch mal ein Bild dazu im Kopf hat

    Gruß Tbi

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  • rkshorty
    antwortet
    Hab mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Meine dass in der einen Steuerung ja parallel mehrere Regelungen laufen können.

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  • chrini1
    antwortet
    Zitat von rkshorty Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstehe kann man in der UVR1611 ja parallel mehrere Steuerungen laufen lassen.
    Gruß
    Ich weiß nicht, was Du mit "mehreren Steuerungen" meinst. Es ist eigentlich eine Steuerung mit mehreren Logiken und Parametern. Du hast 16 Eingänge (Digital oder Analog) z.B. für Temperatursensoren und Du hast 11 Ausgänge z.B. zum Schalten oder Regeln von Pumpen oder Ventilen.

    Brauchst Du mehr Schnittstellen, kannst Du das mit dem CAN I/O Modul oder mehreren abbilden.

    LG
    Christian

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  • rkshorty
    antwortet
    Knx

    Die Heizgreise werden bereits über KNX gesteuert. Wurde vom Elektriker eingebaut und programmiert. Denke auch, dass das funktionieren würde wenn die Vorlauftemperatur nicht schwanken würde.

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  • rkshorty
    antwortet
    Alles Richtig

    Ok, habe verstanden!

    So einfach wie möglich.

    Da meine Solarsteuerung (WOLF) aber die zweite Pumpe nicht ansteuern kann fliegt diese raus und da ich ja dann quasi keine Steuerung habe bietet sich ja die UVR1611 an. Wenn ich das richtig verstehe kann man in der UVR1611 ja parallel mehrere Steuerungen laufen lassen.
    Kostet dann auch nicht mehr als die zwei bis drei Steuerungen zusammen.

    Das mit EIB kann man ja dann mal später anbinden!

    Sehe ich das so richtig ?

    Gruß

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  • Hauke
    antwortet
    @tbi:
    gute Zusammenfassung!
    Aber ein paar Anmerkungen hätte ich dann doch noch....


    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Das warme Wasser rutsch ja immer nach oben. Scheint also die Sonne wird kräftig von unten (Thermosiphon-prinzip) geladen und es ist auch genug zum Aufladen da.
    Sagen wir mal das Wasser steigt aufgrund des geringeren spezifischen Gewichts nach oben (Jaaaa, Haarspalterei....). Was ich eigentlich ergänzen wollte: Das warme Wasser wird bei den meisten Speichern die ich kenne oben eingespeist, unten wird das kalte Wasser abgezogen. Das sorgt für eine bessere Schichtung.

    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Die Rücklaufanhebung hat eigene Temparaturfühler am Speicher, am Schornstein und mehrere Anlegefühler um den Mischer und die Pumpe für die Rücklaufanhebung zu steuern.
    Ist das nicht normalerweise einfach nur ein Thermostat, der für eine Mindest-Rücklauftemperatur sorgt indem vom Vorlauf entsprechend zugemischt wird?

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  • tbi
    antwortet
    mal etwas Details, ein bißchen ...

    Zitat von Tqm Beitrag anzeigen
    @ tbi
    das ist die "allerbeste Lösung" ... :-((
    obwohl die Solaranlage liefert springt der Kessel an um Warmwasser zu bereiten ...
    Diese Insellösungen sind das größte Problem und hat mit Energieeffizenz meiner Meinung nach nichts zu tun ...
    Dann ist da was falsch, oder die Solaranlage liefert eben nicht genug.

    Wenn im Moment z.B. kein warmes Brauchwasser da ist, muß die Heizung das bereitstellen. Sofort.

    Die Warmwasser Speicher besteht aber aus verschiedene Zonen. Die obere Hälfte muß immer eine Mindest Wärme haben. Hier kann man einstellen wie weit die Temperatur abgesenkt werden kann bis die Heizung einspringt. Man kann da auch 30 Grad einstellen. Wenn Du dann Duschst hast Du eben nur 150 Liter mit 30 Grad zur Verfügung. Die untere Hälfte hat nochmal 150 Liter und werden nur über Solar geheizt.

    Das warme Wasser rutsch ja immer nach oben. Scheint also die Sonne wird kräftig von unten (Thermosiphon-prinzip) geladen und es ist auch genug zum Aufladen da. Ist die Maximal Temperatur erreicht, wird auf den zweiten Speicher für Heizungsunterstützung umgeschaltet.

    Zum Heizungsspeicher: Die Solaranlage läd immer, wenn es sich lohnt, also die untere Temperatur im Speicher mindest 10 Grad kälter ist (kann man einstellen) als die Solarfluid Flüssigkleit vom Kollektor. Wenn der Speicher seine Maximale Temperatur erreicht hat geht die Solarpumpe aus.

    Fertig. Mehr Aufgaben gibt es da nicht für die Solarregelung.

    Das läuft ganz unabhängig zur Rücklaufanhebung für den Kamin. Obwohl ja auch der Heizungsspeicher geladen wird. Die Rücklaufanhebung hat eigene Temparaturfühler am Speicher, am Schornstein und mehrere Anlegefühler um den Mischer und die Pumpe für die Rücklaufanhebung zu steuern.

    Hier geht es aber in erster Linie darum, dass der Kamin immer mind 65 Grad warmes Wasser hat. Da interessiert die Solaranlage nicht, bzw. nur soweit, dass da im Speicher Kapazität zum speichern frei ist. Wenn der Speicher voll ist, wird die Notkühlung über das TAS einsetzen. Das will ja keiner. Deshalb ist die Visu hier wichtig, damit man weiß, ob genug Platz für Wärme im Speicher frei ist.

    Fertig. Mehr Aufgaben gibt es da nicht für die Rücklaufanhebung.

    Die Heizung spring erstmal gar nicht an. Erst wenn ein RTR im Haus sagt, Stellgröße für das Ventil größer als 20% auf, geht ertmal die Heizkreispumpe an. Ist wärmeres Wasser im Heizungsspeicher vorhanden, wird Wasser aus dem Heizungsspeicher in den Rücklauf der Heizung hinzugemischt. Je nachdem welche VL-Temp erwünscht ist.

    Erst wenn da nichts mehr zu holen ist. Dann wird der Rücklauf der Heizung kalt. Erst dann wird die Heizung anspringen. Erst dann, nachdem keine Wärme mehr da ist, die durch Solar und Kamin erzeugt wurde.

    Fertig. Mehr Aufgaben gibt es da nicht für die Heizung.

    Also, jede dieser einzelnen Regelung hat eine ganz klare Aufgabe mit einem ganz bestimmten Ziel. Nur wer hier klar bleibt, wird die Anlage sauber und Energieeffizient zum arbeiten bringen.

    Ich habe zwei Nachbarn, die Heizungsbauer sind. Sie würden sich an solche Anlage nicht rantrauen. Einer erzählte mir von solch einem Projekt, wo die Anlage immer fehlerhaft blieb und dann wieder zurückgebaut wurde. Warum, habe ich mich gefragt?

    Weil der Heizungsbauer sich für komplizierte Regelungen einen Spezialisten zum Programmieren vom Hersteller hinzukauft. Da gibt es zu viele Hersteller, dass er die alle Programmieren könnte.

    Allein die verschienen Hydrauliken (Verrohrungen ) die es hier gibt, sind schon eine Herausforderung. Das zu Regeln und über Parameter einzustellen (jeder Hersteller hat ja andere) ist dann schon die hohe Kunst.

    Da ich E-Technik Ingenieur mit Schwerpunkt in Regelungstechnik bin, hatte ich hier sehr gute Grundlagen. Das hat aber nicht jeder.

    PS: Es ist natürlich noch etwas ausgefeilter im Detail, aber die Modularität stimmt schon so.

    Viele Grüsse

    Tbi

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  • henfri
    antwortet
    Hallo,

    ich denke, die einhellige Meinung hier ist:
    • Vergiss erstmal die KNX-Anbindung (und v.a. Visualisierung*)
    • Vergiss die Heizung über KNX Aktoren und den Homeserver zu steuern. V.a. wenn das Thema neu für dich ist.
    • Versuch möglichst viel von dem Installateur zu bekommen. Ohne Anwalt mag das nicht klappen, aber er ist in der Verantwortung. Zur Not vielleicht ein Vergleich (du siehst von weiteren Vorderungen gegen xyz € ab)

    Diese Punkte sind für mich absolut klar und müssen nicht weiter diskutiert werden.



    Und dann wäre mein Rat, dir einen Installateur zu suchen, der mit der UVR 1611 fit ist und ihn Bitten, sich des Themas anzunehmen -unter Ausschluss von Gewährleistung, zur Not.



    Gruß,
    Hendrik





    *) Die Visualisierung ist ein Luxus-Problem. Ich bin nicht sicher, ob du dir über den Ernst der Lage im Klaren bist...

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  • chrini1
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Dann soll er doch insolvent gehen, das wär mir egal, wenn ich einen Titel in der Hand habe dann pfände ich dem die Hütte unterm Hintern weg.

    Marcus
    Das ist nicht korrekt. Nach Anmeldung der Insolvenz kannst Du gar nichts mehr pfänden - es sei denn Du hast eine Sicherungsvereinbarung über ein bewegliches Gut. Du kannst Deine Forderung in die Forderungsliste aufnehmen lassen und später entscheidet dann die Gläubigerversammlung über den weiteren Insolvenzverlauf, falls diese nicht ohnehin mangels Masse abgelehnt wird.

    Christian

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  • chrini1
    antwortet
    Zitat von rkshorty Beitrag anzeigen
    Also vielleicht doch wieder zur UVR1611.

    Kann ich dort aber auch die Gira Wetterstation anschließen ?
    bzw. wie kann ich sie anschließen ?

    Das Programm hab ich mir runter geladen.
    Die Visuelle Programmierung würde ich mir zu trauen.

    Danke für die Anregungen
    Du schließt die Wetterstation nicht direkt an. Es gibt für die UVR1611 ein BUS Modul (Achtung: es gibt drei Ausführungen ). Über dieses kannst Du bis zu 16 Sensorwerte lesen und schreiben. Also z.B. die Außentemperatur bekommen.

    Zur Programmierung der UVR solltest Du Dir einen BL-NET Bootloader besorgen.

    Das Ganze ist aber nicht wirklich trivial, insbesondere bei drei Wärmequellen und entsprechenden Schichtspeichern.

    Soweit zur Technik.

    Ansonsten:
    Lass Dich anwaltlich beraten. Ein Wechsel ins Angestelltenverhältnis schützt Deinen Vertragspartner nicht vor Forderungen deinerseits.

    LG
    Christian

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