Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Dimensionierung Spannungsversorgung 160mA 320mA 640mA

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • division
    antwortet
    Wir sprechen hier ja von einer Preisspanne zwischen 100 und 200 Euro von kleinster bis größter Spannungsversorgung.

    Ich mache es mir daher egentlich recht einfach..... Ich kaufe einfach immer die 640mA Version. (Es sei denn man plant das jetzt für eine Einzimmerwohnung..... da geht wohl auch mal eine kleinere.)

    Denke nicht das man bei einer KNX installation hier jetzt die 80 Euro sparen sollte.....

    Viele Grüße

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Bei einem großen Projekt macht es sicher Sinn zu planen welche Linie wie viel Strom braucht und dann die jeweils passende Spannungsversogung zu nehmen. Das wäre optimal.

    Bei einem kleinen Projekt (wie z.B. meine Wohnung mit nur einer Linie) habe ich für mich das Kriterium für's Optimum anders festgelegt: ich habe einfach eine 640 mA genommen, das ist erlaubt, und muss mir so keinerlei Gedanken mehr machen ob's noch passt oder doch nicht mehr.

    => Die sichere Lösung ist immer die 640 mA.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Taxus
    antwortet
    @PeterPan - wenn in Deiner Praxis lt. Plan zwei Linien mit 320 mA auskommen würden: planst Du dann zwei 320er oder eine 640er mit zwei integrierten Drosseln oder eine 640er mit unverdrosseltem Ausgang, an den eine separate Drossel angeschlossen wird? Das wäre doch ebenso sparsam wie hinsichtlich eines möglichen Ausbaus dann sehr kostengünstig.

    Einen Kommentar schreiben:


  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    ich bleibe bei den genannten Rahmenbedingungen für Theorie und Praxis. Alles andere ist für mich irrelevant. Woher soll der Planer 4 Jahre vor Realisierungsbeginn wissen, welche Produkte explizit später die Ausschreibung gewinnen und deren Stromverbrauch bis ins Detail planen. Nein danke!

    Kommt noch dazu, dass die Spannungsversorgungen Reserven haben und sicherlich nicht bei mehr als 640mA "abrauchen". Nein, das ist keine Planungsgrundlage. Die Systemgrenzen sind klar definiert und kein Planer lässt sich auf irgendein Risiko ein darüber hinaus zu gehen nach dem Motto "Wird schon irgendwie gehen".

    Auch wenn man den Stromverbrauch irgendwo ablesen kann, der Strom ist nicht die einzige und allein massgebliche Rahmenbedingung. Ein "weit entfernter Teilnehmer" kann durchaus "wenig Strom" beziehen, allerdings arbeitet er nicht mehr korrekt, weil die Spannung begründet durch den Widerstand der Leitung unterhalb des zulässigen Wertes liegt oder die davor parallel an der Spannungsversorgung hängenden Geräte ihm nicht mehr genug Spannungsabfall übrig lassen.

    Nein, meine Herren, an den Rahmenbedingungen und Systemgrenzen wird nicht gedreht. Auch wenn es manche Hersteller gerne so hätten.

    Aber das ist wie vieles im Leben "jedem sein eigenes Bier".

    Gruss Peter

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Therorie oder Praxis?

    Thema findet sich immer wieder in Diskussionen und bei der beschriebenen Grenze mit 64 Teilnehmern kommt es immer wieder zu einem Abwinken.
    10 mA pro Gerät? Hier fehlt mir noch ein bisschen Philosophie (Hintergrund) der ETS. Die ETS-Diagnose benutzt diese Vorgaben, unterstellt jedoch nicht "erfassten" Geräten dann einen Stromverbrauch von 5 mA. Wie darf man dies verstehen.

    Tenor derartiger Diskussionen: "abwinken", war mal, die heutigen Geräte brauchen weniger Strom!
    Wer eine Weinzierl/Elsner Stromversorgung bzw. Router besitzt kann die tatsächliche Stromabnahme auslesen.

    Macht es nicht Sinn in Linien immer gleiche Stromversorgungen einzubauen?
    Bei Defekten könnte kurzfristig zur Überbrückung die Stromversorgung einer Prio 3 oder 4 Linie für eine Prio1 bzw. 2 Linie genommen werden.

    Nach aktuellem Stand + Sicherheitszuschlag würde ich zu 640 mA Stromversorgungen raten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollege..

    • Ein Liniensegment kann aus maximal 64 KNX-Teilnehmern aufgebaut werden.
    • Ein KNX-Teilnehmer ist ein Gerät mit einem integrierten Busankoppler, einem Anwendermodul und einer Applikationssoftware (Produktdatenbank).
    • Ein Busteilnehmer zieht maximal 10 mA vom Bus.
    • Daraus errechnet sich die Spannungsversorgung von 640mA.

    Hat ein Liniensegment maximal 32 Teilnehmer, so nimmt man eine 320mA-Spannungsversorgung.


    Hat ein Liniensegment maximal 16 Teilnehmer, so nimmt man eine 160mA-Spannungsversorgung.


    In der Praxis rechnen Planer mit -20% KNX-Teilnehmer, da es während der Lebenszeit des Gebäudes zu Erweiterungen kommt.


    Somit plant man in der Praxis ab 52 Teilnehmern ein neues Liniensegment.


    Gruss Peter

    Einen Kommentar schreiben:


  • bjo
    antwortet
    IP-Router gespart, spg. versorgung dabei

    eibmarkt.com - Spannungsversorgung, ELS 70142 KNX PS640-IP

    Einen Kommentar schreiben:


  • wolfman
    hat ein Thema erstellt Dimensionierung Spannungsversorgung 160mA 320mA 640mA.

    Dimensionierung Spannungsversorgung 160mA 320mA 640mA

    Hallo,
    Ich weiß nicht, ob dieses Thema diskussionswürdig ist, aber ich hab viel in der suche gefunden nur keine Zusammenfassung dieser einen Frage.

    Plane ca. 4 Aktoren (hohe Kanaldichte) 2 Dimmer, IP-Router
    24 UP Binäreingänge 12 BM/PM

    Wie stark muss die Spannungsversorgung wirklich sein?
    Kann man pauschal 5-8mA pro Device annehmen, oder muss man es wirklich exakt ausrechnen?
    Oder nimmt jeder einfach eine 640er?

    lg Olaf
Lädt...
X