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Deckenheizung (ähnlich Fußbodenheitzung) mit Stellantrieb

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von Hilde Beitrag anzeigen
    ist nicht die Temperatur am Kopf gemeint, sondern die Temperatur der Rückwand!
    Aha - wie ist es denn zu erklären dass die Wand hinten nur 20°C hat - wohingehend die beiden anderen (sogar eine Aussenwand mit Fenster dabei) vollflächig auf 21°C kommen? Ist hier etwa Zauberei am Werk?

    Zitat von Hilde Beitrag anzeigen
    Messungen wurden schon zur Genüge durchgeführt!
    Ja gerne her mit einem Wärmebild, dann kann man da mal draufschauen.

    Zitat von Hilde Beitrag anzeigen
    Warme Füße, wie wahrscheinlich auch du glaubst, gibt es nur durch Bodenheizung.
    Ich verstehe das als Bestätigung, danke.

    Zitat von Hilde Beitrag anzeigen
    weil man dadurch dicke Betonteile aufheizt die im Normalfall durch Schalldämmung und ähnlichem vom Fußboden getrennt sind und damit nach oben keine Wärme abgibt. dh. kalte Füße!
    Das bestätigt meine Aussage oben, dass sich so ein System auf der untersten Ebene nicht sinnvoll einsetzen lässt (Boden EG wenn kein Keller vorhanden oder Boden Keller), dann gibt es dort die kalten Füße. Da ist es übrigens egal ob die Deckenheizung im Beton liegt oder nicht.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 29.07.2023, 17:17.

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  • Hilde
    antwortet
    dreamy1
    Im Bild oben ist nicht die Temperatur am Kopf gemeint, sondern die Temperatur der Rückwand!
    Messungen wurden schon zur Genüge durchgeführt!
    Warme Füße, wie wahrscheinlich auch du glaubst, gibt es nur durch Bodenheizung.
    wetronic
    Die in den Betondecken eingebaute Deckenheizung kann nicht energieeffizient sein weil man dadurch dicke Betonteile aufheizt die im Normalfall durch Schalldämmung und ähnlichem vom Fußboden getrennt sind und damit nach oben keine Wärme abgibt. dh. kalte Füße!

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  • dreamy1
    antwortet
    Zum Thema Energieeffizienz:

    Da müsste man tatsächlich mal messen, wie das Temperaturprofil im Raum bei variablen Vorlauftemperaturen ausfällt - einmal nur durch Deckenheizung, einmal nur durch FBH. Die VL-Temperatur wird dann so variiert, dass man sowohl einen warmen Kopf als auch warme Füße hat. Ich kenne das Ergebnis allerdings schon.

    Oder anders ausgedrückt: effizienter kann eine Deckenheizung nur sein, wenn man fühlbare Einschränkungen hinnimmt - das ist dann leider ein Äpfel/Birnen-Vergleich.

    Würde mich übrigens interessieren, wie das dann im untersten Geschoß am Boden aussieht (also dort, wo die erwärmte Decke nicht gleichzeitig auch Boden des nächsten Geschosses ist und der davon profitiert). Da sieht das vom Profil ziemlich sicher noch deutlich übler aus.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 29.07.2023, 10:18.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    … und Strümpfe

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  • dreamy1
    antwortet
    Ich hatte ja explizit den geringen Effekt bei niedrigem dT erwähnt und nicht behauptet, es gäbe keine Strahlungswärme. Das hängt dann ja auch von der Wellenlänge und dem Energieinhalt ab (bei der Sonne in dem Fall Infrarot) und von der Beschaffenheit des "angestrahlten" Körpers, ob sich dieser dann tatsächlich erwärmt oder nicht (Beispiel von oben: weisses oder schwarzes Auto).

    Aber egal: 21°C am Boden wären hier no-go. Da helfen dann wohl wirklich nur Teppiche.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 29.07.2023, 09:54.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Un der Physik gibt es aber auch Strahlung, und nicht nur erwärmte Luft. Daher ist ja eine von der Sonne erwärmte Betonfläche auch deutlich wärmer als die Luft dazwischen oder eine Auto heizt sich in der Sonne auf.
    Ich stimme dir aber zu, dass 25-28° wohl nur eine Geringe Strahlung haben.
    Gruß Florian

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von wetronic Beitrag anzeigen
    klassische Argumentationen die man so hört
    Nö, das ist einfache Physik. Die gilt (leider) immer, auch wenn man das Doppelte zahlt.

    "Strahlungswärme" bei üblichen 27°-30°C Vorlauf in einem Niedrigenergiehaus ist wohl ein Scherz - kannst Dich mal vor einen Heizkörper mit 27 Grad mit variablem Abstand setzen und beobachten / messen, wie das mit der Temperatur aussieht.

    Gerade bei Deckenheizung gibt es eine ungewollte statische Temperaturschichtung ohne jegliche Konvektion, die Wärme bleibt einfach oben "hängen". Bei einer FBH gibt es zwangsweise Konvektion und dadurch eine deutliche bessere vertikale Temperaturverteilung, da die erwärmte Luft nach oben strömt.

    Sieht man im Werbebild oben übrigens auch ganz gut - trotz 29°C Deckentemperatur gibts am Boden "eiskalte" 21°C. Können das im Winter gerne mal vergleichen und Du wirst sehen, dass sich die Physik nicht aushebeln lässt.

    BTW: Wie man oben im Bild bei einer Deckenheizung am Kopf 20°C erreicht, wenn man drüber und drunter 21°C hat...interessant.

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  • wetronic
    antwortet
    @dreamy: klassische Argumentationen die man so hört => haben seit über 10 Jahren im Haus Deckenheizung mit ähnlichen Vorlauftemperaturen - Haus in Massivbauweise: alles Bestens, alle zufrieden und guter Temperaturverlauf.
    Allerdings auch energetisch ein hochwertiges Haus.
    Die Praxis zeigt: + keine Überdeckung der Heizfläche durch Teppiche ... da an Decke ;-)
    + die Strahlungswärme hat natuerlich auch EInfluss auf die restlichen Flächen => man muss den Temperaturgang
    des ganzen baukörpers bedenken
    + für uns die absolut beste Heizung - in unserem Fall Betondeckenelemente mit Heizkreisen integriert !
    Generell: wir hatten am Anfang die Heizung alleine durch die Heizkurve mit der AT geführt. Haben dann im Wohnbereich eine unterlagerte Temperaturregelung eingebracht, da wir zusätzliche "Energieeinbringung" z.B. durch Besucher, Kochen ... besser ausregeln wollten

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  • dreamy1
    antwortet
    Hmmm...hört sich nach verdammt kalten Füßen an. Im Bad vermutlich ein Scheidungsgrund.

    Das ist ja selbst bei FBH in einem gut gedämmten Haus schon grenzwertig.

    Erschließt sich mir auch nicht, warum das energieeffienzt sein soll. Wärme steigt leider nach oben und nicht nach unten und bei Kälte ist es umgekehrt, deshalb kühlt man auch von oben...

    Als Kombi Decke / Boden lasse ich mir das ja noch gefallen - aber der Mensch im Raum befindet sich -vorausgesetzt die Erdanziehung bleibt uns erhalten- eben immer noch im unteren Bereich des Raumes. Eine paar warme Ohren ("gefühlte Temperatur") bedeuten leider noch keine vom Körper als Ganzes angenehm empfundene Umgebung, das ist genauso ein Irrweg wie mit Infrarotheizungen. Zudem bleiben dann alle vom Mensch benutzten Gegenstände (Couch, Ledersessel, Geschirr etc.) deutlich kälter als bei einem umgekehrten Temperaturgefälle, was den Effekt dann nochmals verstärkt.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 28.07.2023, 23:23.

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  • Hilde
    antwortet
    image.pngEine Niedertemperatur-Deckenheizung kann bei Raumhöhen zwischen 2,5 und 3,5 Metern eingesetzt werden. Hier kann sich die Strahlungswärme optimal entfalten – mit Vorlauftemperaturen zwischen 26 und 38 °C. Bei Räumen über 3,5 Metern ist eine höhere Vorlauftemperatur nötig. Zusätzlich empfehlen wir die Kombination einer Decken- und Wandheizung.
    Urheber: Variotherm​

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  • Fidelis
    antwortet
    Deckenheizung ist effizienter und die gefühlte Temperatur ist höher als bei einer Fußbodenheizung. Wobei mir 23-25°C auch erstmal sehr niedrig vorkommen.

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  • meti
    antwortet
    Geht mit normalem Schaltaktor auch wenn du kein PWM willst.

    23-25° kommt mir recht sportlich vor. Haben Decken- und Fußbodenheizung (Decke eigentlich wegen Kühlung aber heizt halt auch mit) und brauchen VL Temperaturen bis ~30° bei so 0 bis -8 AT. Allerdings ohne WVS und nur 1 Geschoss - dafür mit ~ doppelter Heizfläche (Decke + Boden)

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Ein reiner Schaltaktor wird reichen, er wird eh Tage durchheizen müssen, bis du die Wunschtemperatur erreicht hast.
    Gruß Florian

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  • Deckenheizung (ähnlich Fußbodenheitzung) mit Stellantrieb

    Hallo,

    ein blöde Frage:
    Ich habe eine Deckenheizung (Funktion in etwa die einer Fußbodenheizung, nur eben über Wärmestrahlung).
    Vorlauftemperatur ist max. 23-25°C
    Das komplette EG werde ich nur durch Heizkurve und Außentemperatur wärmen.
    Aber im DG habe ich 3 Räume) Gästezimmer und Schlafen, die ich normalerweise nicht heize, jedoch bei Bedarf.
    Dazu benötige ich aber keine RTR, habe auch keine Raum-Temp-Fühler.
    Möchte nur die entsprechenden Heizkreise bedarfsgemäß öffnen oder schließen.
    Dafür werde ich mir Stellventile NC besorgen.

    Nun zur Frage: Benötige ich zum Ansteuern dieser Stellventile einen Heizaktor (ohne interne Berechnung) oder kann ich die Stellantriebe ggf. auch über einen normalen Aktor ein- und ausschalten (also nur zu oder komplett auf)? Davon hätte ich nämlich noch welche übrig.

    Vielen Dank.
    Heiko
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