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  • MuckiLegden
    antwortet
    Hi,

    es gibt verschiedene Möglichkeiten
    1. es werden Parameter hinterlegt und das Teil rechnet anhand der Aussentemp. selbst. Hier kann dann über ein Objekt eine Verschiebung vorgegeben werden.
    2. selbst rechnen lassen und anhand des Bedarf's (10 mögliche Zonen) wird automatisch eine Verschiebung vorgenommen.
    3. Man gibt die Solltemp. über ein KO vor.
    4. Es gibt ein KO für eine Solaranlage -> dazu kann ich mangels Solar nix sagen.

    Die OT-Box übernimmt die "komplette Kontrolle" über den Kessel und sorgt dann für die aktuelle Solltemp.

    VG,
    Mucki

    P.S. bei Bedarf sollten wir ggf. einen neuen Thread aufmachen, ist hier ein wenig OT.

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von MuckiLegden Beitrag anzeigen
    Hallo Fry,

    Die gibt es!
    z.B. meine ATAG GasTherme zusammen mit der OT-Box von Theben.

    VG,
    Mucki
    Wie sieht das Kommunikationsobjekt aus? Einfach die Temperatur in Grad Celsius als U8-Wert an eine GA senden, und die Therme regelt nach?

    Grüße, Fry

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  • greentux
    antwortet
    Ich würde nämlich gerne diesen Schwachsinn austrocknen, das man eine Heizung (besser deren VL) auch nur Ansatzweise alleine über die Aussentemp. sinnvoll Regeln könnte
    Das muss ich dann meiner Heizung mal erzählen, damit sie das lässt. Funktioniert bislang aber prima...

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  • MuckiLegden
    antwortet
    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    Andere Frage:

    Gibt es überhaupt Heizungen, wo man die Vorlauftemperatur über KNX festlegen kann?
    Hallo Fry,

    Die gibt es!
    z.B. meine ATAG GasTherme zusammen mit der OT-Box von Theben.

    VG,
    Mucki

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  • Bodo
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Maximale Vorlauftemperatur diesen Winter war bei mir 30 °C, das reicht nicht, um als fühlbar warm wahrgenommen zu werden.
    Hoi Marcus

    Bei mir schon. (allerdings mit bis zu 35°C VL)

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Ich würde nämlich gerne diesen Schwachsinn austrocknen, das man eine Heizung (besser deren VL) auch nur Ansatzweise alleine über die Aussentemp. sinnvoll Regeln könnte
    Alleine über die Aussentemperatur gehts nicht, weil man den Wärmebedarf des Hauses nicht erfasst. Es reicht (bei den richtigen sonstigen Rahmenbedingungen) aber aus, die Rücklauftemperatur und die Spreizung zu berücksichtigen. Ein RTR ist nicht zwingend Voraussetzung. Man kann bei einer FBH ohnehin nicht sinnvoll auf kurzfristigen Wärmeeintrag durch Sonneneinstrahlung (das erledigt die Selbstregelung einer Niedertemperaturheizung ganz allein) oder ein kurzzeitig offenes Fenster reagieren.

    "Warme Füße" und "effizienter Betrieb einer Wärmepumpe" sind allerdings zwei Forderungen, die nicht ohne weiteres zusammenpassen. Maximale Vorlauftemperatur diesen Winter war bei mir 30 °C, das reicht nicht, um als fühlbar warm wahrgenommen zu werden. Aber dafür gibts Badteppiche...

    Marcus

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  • nipponichi
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Also zurück zum Thema: An diesem Beispiel, was passiert wenn der Sensor an dem Taster für den man bei 20° einen Offset von -2K festgestellt hat? Der Raum heizt auf (warum auch immer, Heizung,Sonne), dann ist auf einmal die Luft 2° wärmer als der Taster mit seiner eingebauten Heizung, er wird ja jetzt erstmal von der Luft/Wand gekühlt, damit hat man dann schon einen Messfehler Offset + x also sagen wir mal locker z.B. satten 4°; ...
    Du unterschlägst hier leider, da es keine plötzlichen Temperatursprünge gibt, sondern sich alles innherhalb von Stunden ändert. Wenn die Sonne draufknallt, dauert es vielleicht eine Stunde, bis man 0.5° mehr hat. Der Sensor folgt aber mit wenigen Minuten Versatz. Wenn man ein Fenster für 3 Minuten aufreiße, macht es keinen Sinn, daß die FBH darauf kurzfristig reagiert, zumal sie das bei 5K/240min eh nicht macht.

    Und hatest Du nicht auch geschrieben, daß man innerhalb von Räumen eh unterschiedliche Temperaturen mißt? Welche nimmt man dann für die Regelung? Ist das Verhältnis der Meßpunkte zueinander immer gleich? Oder kehrt sich das vielleicht mal um, z.B. je nachdem, ob Sonne scheint, oder nicht und sich die "Thermik" innerhalb des Raumes ändert?

    Bleibt noch die Eigenerwärmung. Da bin ich aber nach wie vor der Meinung, daß für einen kleinen Temperaturbereich näherungsweise mit einem Offset erschlagen kann.

    Deinen Argumenten stimme ich von der theoretischen Seite grundsätzlich zu, bezweifele aber, daß diese praktisch relevant sind (für den beschriebenen Fall, nicht grundsätzlich).

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
    Hoi

    Soweit stimmt Deine Aussage.

    Das ist so nicht richtig, (mal gelinde ausgedrückt) weil ich z.B. gerne im Bad barfuss laufe und nur dort einen lauwarmen Boden bevorzuge und das auch nur zwischen 6:00 und 8:00.
    Daher heize ich in der Übergangszeit fast meine gesamte Wohnung mit den Bädern.
    So wird ein Schuh draus.
    Mein Aussage bezog sich auf den Raum, d.h. bei angenommen gleichbleibenden Verlusten auch in den Rest des Hauses. Ich beziehe mich auf schon häufiger gelesene Aussage, dass Leute mit einer FBH ihren Raum heizen, aber die Temperatur des Bodens als Zwangsbedingung festlegen wollen. Dann ist das Problem natürlich überbestimmt...

    Fry

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  • Bodo
    antwortet
    Hoi
    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    Es geht also nicht, etwas wärmere Füße zu haben, ohne auch den Raum wärmer zu machen.
    Soweit stimmt Deine Aussage.
    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    Oder anders ausgedrückt: man kann nur eines von beidem haben: warme Füße, offene Fenster, oder eben kältere Füße, geschlossene Fenster...
    Das ist so nicht richtig, (mal gelinde ausgedrückt) weil ich z.B. gerne im Bad barfuss laufe und nur dort einen lauwarmen Boden bevorzuge und das auch nur zwischen 6:00 und 8:00.
    Daher heize ich in der Übergangszeit fast meine gesamte Wohnung mit den Bädern.
    So wird ein Schuh draus.

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  • Fry
    antwortet
    Es gibt da so viele Dinge, die eigentlich offensichtlich sind:

    Ein Beispiel ist die Temperatur des Fussbodens: wenn die FBH die einzige Wärmequelle ist, dann ist die Raumtemperatur im Gleichgewicht eine direkte Funktion der Fussbodentemperatur und der Verluste nach draußen. Eigentlich klar, oder? Es geht also nicht, etwas wärmere Füße zu haben, ohne auch den Raum wärmer zu machen. Oder anders ausgedrückt: man kann nur eines von beidem haben: warme Füße, offene Fenster, oder eben kältere Füße, geschlossene Fenster...

    Andere Frage:

    Gibt es überhaupt Heizungen, wo man die Vorlauftemperatur über KNX festlegen kann? (meine zukünftige Heizung - Gasbrennwerttherme - kann das leider nicht, da muss man händisch einstellen) Wie geht das: einfach die Wunschtemp. auf eine GA senden, und die Heizung regelt den Vorlauf intern? oder ist das einfach ein Stellrädchen an der Heizung? Ich schreibe nämlich gerade meinen Heizungsregler und möchte den gerne kompatibel auch zu solchen Systemen machen.

    Grüße, Fry

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  • makki
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Weder der RTR, noch der 1-Wire-FBH-Fühler verändern im Normalfall die VL-Temperatur
    Besser wär das
    Nur worum es mir ging: Schätzeisen mit +-2° sind da ein Regelungstechnisch einfach ein desaster ! Und darauf einen "schlauen" Offset zu setzen potenziert nur das desaster, macht es nicht besser; ein Offset ist in 90% der Realität immer falsch..

    Hinsichtlich der Bereitstellungsstrategie bin ich aber bei Dir - es geht nichts über eine bedarfsgeführte Heizung.
    Danke
    Ich würde nämlich gerne diesen Schwachsinn austrocknen, das man eine Heizung (besser deren VL) auch nur Ansatzweise alleine über die Aussentemp. sinnvoll Regeln könnte

    Makki

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Dazu hält man via Fühler im Estrich den FB in manchen Räumen warm (nicht den VL hochdrehen!, nur den Heizkreis x% offenlassen bzw regeln, der mit dem höheren Wert gewinnt)
    Vlt. hätte ich besser Oberflächentemperatur geschrieben?

    Weder der RTR, noch der 1-Wire-FBH-Fühler verändern im Normalfall die VL-Temperatur - beide wirken üblicherweise auf das Ventil und verursachen eine Massenstromänderung. Ob nun der RTR mit einem 2K abweichenden X(W)-Wert dafür sorgt oder eine hochgenau Messung ist der Energiebilanz egal, wenn
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    ich finde es halt angenehm/Komfort, wenn der Fussboden warm ist, wenns draussen kalt ist - unabhängig von der Raumtemp
    gilt.

    Hinsichtlich der Bereitstellungsstrategie bin ich aber bei Dir - es geht nichts über eine bedarfsgeführte Heizung.

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  • makki
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Was spielen 1 oder 2° Messfehler beim RTR noch für eine Rolle, wenn ich die FBH mit höheren Temperaturen als nötig betreibe, um warme Füße zu behalten? Oder sind "die Füße" hier nicht wörtlich zu nehmen?
    Hmm, du hast mich falsch verstanden glaube ich:
    Also,
    - der RTR mit seinen 500mW Verlustleistung und 500g Blech ist noch warm, klar, mir aber vielleicht nicht, da kommen sehr schnell mehr als die "Serienmässigen" +-2°K (was ich immernoch schlicht für inakzeptablen Pfusch bei einem Gerät für 300++ Eur halte!) des RTR zusammen!
    - Dazu hält man via Fühler im Estrich den FB in manchen Räumen warm (nicht den VL hochdrehen!, nur den Heizkreis x% offenlassen bzw regeln, der mit dem höheren Wert gewinnt)
    - ich finde es halt angenehm/Komfort, wenn der Fussboden warm ist, wenns draussen kalt ist - unabhängig von der Raumtemp - das ist nicht minimalistisch, ich weiss, das nenne ich smart/komfort.. Stichwort Strahlungswärme, ich fühle mich in einem "gefühlt" warmen Raum wohler, die Heizleistung geht ja nicht verloren, sie wird nur da erbracht, wo ich sie gerne "fühle"..
    - niemand dreht deswegen aber die VL-Temp hoch, oder habe ich das gesagt?
    Der Nonsens ist, blind ohne den Heizbedarf zu kennen, den VL nach der Aussentemp einzustellen, oder? Vor allem mit WP, wo jedes Grad halt effizienz kostet..
    Wenns nach meiner dollen Heizungsregelung geht (EnEV,TÜV usw. "zertifiziert"), dann bläst die bei -15° den Vorlauf auf 45°++-völlig unnötig, auch wenn garkeine Anforderung besteht, kostet aber ne Menge weil so eine WP das halt nur schwerlich schafft bzw. dafür 24x7 im Effizienzbereich (COP) von ca. 1-2 durchackert..

    Was da passiert (bzw. würde, wenn ich diese tolle Steuerung nicht extern massiv beschummeln würde) ist folgendes: die dreht den VL auf ultimo, das heizt auch ultimo, Super-warmer FB, die ERR macht natürlich weitgehend "zu" weil man auch bei -15° keine 25° im WZ braucht, die WP heizt aber trotzdem auf ineffziente 40°++ die vielleicht keiner will oder braucht - ein teufelskreis, der Speicher wird mit viel energie auf Hohe Temperatur bracht die keiner brauvht..
    (die Formel hat ein sicherlich schlauer Ingenieur mal fürs DIN-Haus ausgerechnet und der Heizi beim schätzen der Heizlastberechnung wie auch immer halb richtig umgesetzt - ich stehe aber mehr auf Regeln nach Bedarf, wie auf schätzen)

    Ich schweife ab, diesmal aber bewusst
    Also zurück zum Thema: An diesem Beispiel, was passiert wenn der Sensor an dem Taster für den man bei 20° einen Offset von -2K festgestellt hat? Der Raum heizt auf (warum auch immer, Heizung,Sonne), dann ist auf einmal die Luft 2° wärmer als der Taster mit seiner eingebauten Heizung, er wird ja jetzt erstmal von der Luft/Wand gekühlt, damit hat man dann schon einen Messfehler Offset + x also sagen wir mal locker z.B. satten 4°; ich glaube das nennt man dann schon relevant wenn man 20% neben der Spur zu fahren versucht Da kommt nur Murks raus..

    Deswegen bin ich durchaus immernoch der Meinung und appelliere, das es dringend Sinn macht, die richtige Raumtemperatur statt die der Wand (oder des Tasters) zu erfassen statt zu raten, "offsetten" und zu "kompensieren" und danach zu Regeln, da spielen 2°K sehr wohl eine dicke Rolle auf der Jahres-Endrechnung.. Jegliche Energie wird nun von Jahr zu Jahr auch ned billiger, meine ich mich wenigstens zu erinnern

    Man kann da kurzfristig schon Geld sparen, das (und mehr) bekommt aber im Laufe der Jahre nur der Energie-Lieferant IMHO..

    Ich bin mir sicher die Vorposter wissen das, aber dem Mitleser sei mal mitgegeben: wieviel spart man bei einer Butter im Discounter jede Woche über 10J und wieviel bei nur lächerlichen 5% Einsparung von Heizung in 30J??

    Der Offset ist einzig und alleine dafür tauglich, damit "sie" nicht friert, weil sie halt lieber 22 als 21° auf der Visu liest

    @Nipponichi: Diffus ist da garnichts, sondern es kommt eben stark drauf an. Oder hast da das schonmal in verschiedenen Räumen an verschiedenen Stellen ausgemessen/probiert über ein paar Monate hinweg? Ich schon

    Makki

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
    Statischer Offset ja/nein ist eher eine Frage Thermodynamik als Regelungstechnik
    Ja Freunde, sind ja alles Subdisziplinen der Physik :-)

    Und ich als theoretischer Physiker sag jetzt mal ganz praktisch, wenn es bei Nipponichi funktioniert, isses ja ok. Niemals dem Experiment widersprechen, dabei kann man nur verlieren :-)

    Fry

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  • nipponichi
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Ob im OG gerade das Fenster offen ist, oder es im (Nutz-)Keller trotzdem nur 16°C hat ist mir wurscht
    So ähnlich ist das halt mit dem Messen der "Schaltertemperatur" und dem Offset..
    ...
    Die Wandtemperatur kann zwar - muss aber nicht - der Raum-/Luft-temperatur entsprechen
    Für mich sind das diffuse Ängste, sorry. Die Einzelraumregelung mit MDT-Aktoren klappt prima und die Temperaturen habe ich mehrfach überprüft. Das paßt.

    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Warum ein statischer Offset trotzdem total falsch ist, soll lieber jemand erklären, der ein paar Semster mehr Regelungstechnik hat (oder in Physik besser aufgepasst reicht auch )
    Statischer Offset ja/nein ist eher eine Frage Thermodynamik als Regelungstechnik

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