Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Sinnvoll? Raspi mit KBerry für knxd und Node-RED im Schaltschrank

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Sinnvoll? Raspi mit KBerry für knxd und Node-RED im Schaltschrank

    Ein frohes neues Jahr euch allen!

    Ich habe die Ferientage mit dem Versuch verbracht, komplexere Logiken zur Beleuchtungssteuerung im BAB-TEC Logikmodul aufzubauen. Das macht mir wenig Freude, denn obwohl das Gerät technisch ganz nett ist, ist das "doing" in dem Modul nicht mit meiner Frustrationstoleranz kompatibel, und dafür dann einfach zu teuer.

    Ich setze bereits Node-RED auf einem dafür vorgesehenen Homeserver ein (Proxmox mit knxd, Node-RED, HomeAssistant und anderen Spielereien, kombiniert mit einem Weinzierl IP Interface) ein, und habe ein paar verschiede KNX- und Automatisierungsthemen darin realisiert. Grundsätzlich kann ich mit NR alles aufbauen was ich an Logik brauche, auch wenn manches eine andere Herangehensweise erfordert als der Logikeditor in Edomi, der in meinen Augen unerreicht ist. Nun will ich jedoch die KNX-IP Verbindung und die Logik nicht mehr auf dem Server haben, das gehört in meinen Augen in den Schaltschrank - deswegen hatte ich das BAB-TEC Modul gekauft.

    Was habe ich vor?
    Das Raspberry Compute Modul verfügt über integrierten eMMC Speicher, damit ist eine irgendwann sterbende SD-Karte kein Problem. So ein Teil setze ich bereits lange in meinem 3D-Drucker ein und bin sehr zufrieden. Dazu kommt eine Basisplatine, die das Modul in einen vollwertigen Raspi verwandelt. Darauf ein kBerry Modul für die Busankopplung, knxd und Node-RED. "fertig"

    Ich kann mir gut vorstellen dass manche hier eine ähnliche Lösung einsetzen. Würde mich freuen wenn ihr mir das ausredet oder eure guten Erfahrungen teilt.

    #2
    Zitat von tobo Beitrag anzeigen
    oder eure guten Erfahrungen teilt.
    Ich habe mit der OpenKNX-StateEngine gute Erfahrungen gemacht und unter Einsatz der Zustandsautomaten und der Logik-Modul-Kanäle inzwischen fast alles umsetzen können, was ich vorher mit OpenHAB als Logikserver umgesetzt hatte. Und das direkt in der ETS, auf einem günstigen OpenKNX REG1. Muss allerdings darauf hinweisen, dass ich da als Entwickler der Zustandsautomaten/StateEngine womöglich nicht ganz neutral bin ;-)
    OpenKNX www.openknx.de | StateEngine: Universelle Zustandsautomaten in KNX | OpenKNX Konfigurationstransfer

    Kommentar


      #3
      Hi coko - die StateEngine hatte ich mir vor einiger Zeit mal angeschaut, aber ich will Logiken möglichst ohne und ausserhalb der ETS Software programmieren, visuell und gern mal am Tablet auf dem Sofa

      Danke dennoch!

      Kommentar


        #4
        Zitat von tobo Beitrag anzeigen
        aber ich will Logiken möglichst ohne und ausserhalb der ETS Software
        So hat jeder andere Ziele.

        Ich habe auch Nodered und eine X1 Logikengine. Trotzdem möchte ich so viele wie möglich -vor allem grundlegende- Logiken KNX nativ haben. Aber klar, das bekommt man nicht geschenkt.

        Ich teste auch immer mal wieder, was alles fehlt wenn Logikengine oder Nodered mal nicht arbeiten.
        Gruß Bernhard

        Kommentar


          #5
          Zur Hardware: schau dir mal die Symbox mit KNX Interface von Symcon an. Das proprietäre Linux bekommt man sicherlich auch runter.

          Kommentar


            #6
            Zitat von tobo Beitrag anzeigen
            Darauf ein kBerry Modul für die Busankopplung, knxd und Node-RED. "fertig"
            Das wäre dann ja schon fast nativ im KNX abgebildet.
            Trotzdem würde ich keinem Raspberry das wichtigste Thema „Beleuchtung“ in einem Haus geben, der dann mittels Logiken irgendwas verknüpft und damit gezielt Leuchten steuert. Am Ende ist das trotzdem wieder ein Single Point of Failure für die gesamte Beleuchtung, was die sichere Funktionsweise vom KNX kaputt macht und die Familie am Winterabend um acht Uhr bei Ausfall von dem Ding mit Taschenlampen durch das Haus laufen lässt.
            Ich selber habe auch viel ausgelagert. Aber nichts anderes als Komfortfunktionen, die völlig egal sind.
            Im Bad startet die Duschszene automatisch beim Aufdrehen der Dusche. Das schaltet den Präsenzmelder auf 20 Minuten Dauer-Ein und für 15 Minuten die Spiegelheizung und 20 Minuten die Sonos Box.
            Fällt da was aus (und was bei Updates (es hängt nunmal im LAN und daher unerlässlich) häufig vorkommt), triggert der Präsenzmelder trotzdem die Beleuchtung (ist so montiert, dass er auch die Dusche erfasst) und man steht nicht im Dunkeln.
            Was dann nicht funktioniert, wäre die Spiegelheizung und die Sonos-Box.

            Trotzdem bleibt der Raum in seiner Funktion uneingeschränkt nutzbar.

            Das ist bei mir der Maßstab für alles. Automation ja - aber das Gebäude muss ohne einen Automatisierungsserver in Gänze nutzbar bleiben.
            Denn niemand ist unverwundbar. Und wenn so eine Kiste mal aussteigt, während man für ein paar Wochen im Krankenhaus liegt, ist es hochproblematisch, wenn sich der Rest der Familie sich nicht helfen kann, weil ein- und ausstecken keine Abhilfe schafft.

            Auch wenn der „Elektriker um die Ecke“ bei Ausfall des Netzteils (als gewöhnlicher SPoF) Abhilfe schaffen kann, wird der bei einem Ausfall von dem Raspberry auch nicht helfen können.

            Das ist mein Kriterium für das, was ich umsetze.
            Es dient nur als Anstoß dazu, sich selbst mal Gedanken dazu zu machen, wenn man selbst mal nicht kann. Sei es temporär, oder für immer. Wie geht es dann weiter? Entscheiden muss das am Ende jeder für sich selbst…

            Kommentar


              #7
              Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
              Am Ende ist das trotzdem wieder ein Single Point of Failure für die gesamte Beleuchtung, was die sichere Funktionsweise vom KNX kaputt macht
              Ja! Das treibt mich seit langem um und - entschuldigt die Ausdruck - geht mir gehörig auf den Sack. Eigentlich will ich nur ein paar Szenen, die basierend auf verschiedenen Bedingungen (innerhalb und ausserhalb KNX) und Präsenz Beleuchtungsszenen schalten. Das in KNX-Hardware umzusetzen, ist mir bisher nicht gelungen.
              Alle grundlegeneden Funktionen sind in KNX vorhanden, Lichter lassen sich schalten, Rollläden gehen im Brandfall hoch etc. Aber - und das kann durchaus an meinen Fähigkeiten liegen - die wirklich smarten Sachen ausschliesslich in der ETS umzusetzen klappt nicht. Ich will also trennen zwischen Basis und Komfortfunktionen, aber letztere natürlich auch gern so zuverlässig und integriert in KNX wie möglich.

              Deswegen die Frage ob sinnvoll oder nicht. Ich denke dass ein Raspberry der in einem Schaltschrank sitzt ein paar / viele Jahre ohne Probleme überstehen kann. Zum kBerry habe ich unterschiedliches gelesen, es scheint mir aber die etablierteste Lösung zu sein und ist eigentlich die einzige unbekannte in meinen Überlegungen.

              Kommentar


                #8
                RaspPI sind weit verbreitet, auch schon im industriellen Einsatz. Somit wird das wird nicht das Problem, dann eher das Speichermedium SD. Vielleicht nimmst eher ein m2. SSD.
                Zu Kberry kann ich leider nichts sagen.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von tobo Beitrag anzeigen
                  Ich will also trennen zwischen Basis und Komfortfunktionen, aber letztere natürlich auch gern so zuverlässig und integriert in KNX wie möglich.
                  Open-KNX Logikmodule

                  Alles in der ETS und in KNX Logik-Prinzipien und trotz des Umfanges an Logikfunktionen kann man sich bei den HW-Preisen auch ein Modul je Etage oder Raum gönnen.

                  Miese Applikationen so mancher PM Hersteller kannst dann damit massiv aufwerten und auch Die Ausfallsicherheit kannst realisieren, in dem man die Logiken so baut, dass bei Ausfall des Moduls dann auf Grundfunktionen zurückgefallen wird beim Bedienen des Lichts.

                  Und mehr Bastelei als so mancher RPI Selbstbau ist es auch nicht.



                  ----------------------------------------------------------------------------------
                  "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                  Albert Einstein

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                    Open-KNX Logikmodule
                    Daran habe ich auch gedacht und so setze ich es ja auch um.
                    Erfordert allerdings auch den Willen, sich damit auseinanderzusetzen..
                    Gruß Bernhard

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von tobo Beitrag anzeigen
                      ich will Logiken möglichst ohne und ausserhalb der ETS Software programmieren, visuell und gern mal am Tablet auf dem Sofa
                      Ist das auf dem Sofa dann wirklich nur das "Programmieren" bzw. eher parametrieren?
                      Das nimmt i.d.R. deutlich weniger Zeit in Anspruch als vorherige Analyse/Konzeprion/Modellierung der Logiken! Wenn Du den gesamten Umsetzungsprozess mal gedanklich in die üblichen Entwicklungsphasen aufteilst, dann nimmt eine Implementierung durch Konfiguration in der ETS nur noch einen sehr kleinen Teil in Anspruch. Eine Logik-Tabelle oder ein Zustandsdiagramm kannst Du problemlos, und unabhängig von der technischen Umsetzung, wunderbar auf dem Tablett im Wohnzimmer skizzieren. Das mal als anderen Blickwinkel...

                      Wäre mal Interessant, wenn Du ein Beispiel einer umzusetzenden "komplexen Beleuchtungssteuerung" hättest.
                      OpenKNX www.openknx.de | StateEngine: Universelle Zustandsautomaten in KNX | OpenKNX Konfigurationstransfer

                      Kommentar


                        #12
                        Danke euch für die Hinweise auf OpenKnx. Würde mir jemand freundlicherweise ein paar Screenshots von der Logik Konfiguration erstellen damit ich mir das besser vorstellen kann?

                        Zu den komplexen Logiken: es geht eigentlich „nur“ darum, verschiedene Szenen wie Hell, Dunkel, einschlafen schlafen, aufwachen, möglichst basierend auf Regeln (Helligkeit drinnen und draußen, ggfs. Rollladenposition) aber auch übersteuerbar, zeitgesteuert etc. Zwangsführung bei Alarm, Regeln für dauerhaftes überschreiben bis oder für Zeit X, Integration mit Kalender / Aufwachzeit. Bewegungs bzw. Präsenz gesteuertes aktivieren und auch deaktivieren, bzw Wechsel der Szene. Und das natürlich unterschiedlich nach Art des Raums. Alle Zigbee leuchten haben für ihre Funktionen KNX Adressen, sind aber nie Hauptbeleuchtung. In Edomi war ich nah dran (die virtuelle Leuchte war perfekt!), wechselte damals aber aus Gründen vorerst auf Home Assistant.

                        Konkrete Planung hängt halt davon ab was mit der Logik wie gemacht wird bzw. werden kann.

                        Kommentar


                          #13
                          Ich zeige später mal eine Logik, die abhängig von einer Auswertung eine Szene auswechselt.
                          Trotzdem empfehle ich, die Applikationsbeschreibung anzuschauen/zu lesen.
                          Gruß Bernhard

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von tobo Beitrag anzeigen
                            es geht eigentlich „nur“ darum, verschiedene Szenen wie Hell, Dunkel, einschlafen schlafen, aufwachen, möglichst basierend auf Regeln (Helligkeit drinnen und draußen, ggfs. Rollladenposition) aber auch übersteuerbar, zeitgesteuert etc. Zwangsführung bei Alarm, Regeln für dauerhaftes überschreiben bis oder für Zeit X, Integration mit Kalender / Aufwachzeit. Bewegungs bzw. Präsenz gesteuertes aktivieren und auch deaktivieren, bzw Wechsel der Szene. Und das natürlich unterschiedlich nach Art des Raums. [...]

                            Konkrete Planung hängt halt davon ab was mit der Logik wie gemacht wird bzw. werden kann.
                            Das liest sich so als wäre da noch etwas konzeptionelle Vorarbeit erforderlich: Gefühlt hast Du hier erst mal alle Eingangsgrößen aufgeführt die man sich so vorstellen kann. Das macht es nicht unbedingt einfacher eine wohldefinierte und noch nachvollziehbare Verhaltensdefinition zu erstellen, vor allem ohne eine gewisse Formalisierung.

                            Ich habe die Vermutung, dass sich Dein Vorhaben nicht vollständig zustandslos umsetzen lassen wird (z.B. zeitlich beschränkte Sperren). Ggf. noch durch eine Kette von Bedingungen, was sich mit OpenKNX-Logikmodul-Kanälen und den bedingten Übergängen der Zustandsautomaten lösen lassen könnte...

                            OpenKNX www.openknx.de | StateEngine: Universelle Zustandsautomaten in KNX | OpenKNX Konfigurationstransfer

                            Kommentar


                              #15
                              Warum das kBerry Modul und nicht ein Tunnel zum KNX IP Interface? Für mich hat das LAN eine höhere „Zuverlässigkeit“ und kann viel leichter ersetzt werden. Meiner Erfahrung nach hat das RPi CM4 eine sehr hohe Verfügbarkeit.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X