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MDT Heizungsaktor - Was nimmt man als "Vorlauftemperatur"

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    MDT Heizungsaktor - Was nimmt man als "Vorlauftemperatur"

    Hallo zusammen,

    bei den MDT-Aktoren kann man je Kanal die "Temperaturbegrenzung Vorlauf" bzw. "Zusätzlicher Fühler für Vorlauftemperatur" (je nach Version) aktivieren.
    Dann gibt es das zusätzliche Kommunikationsobjekt "Vorlauftemperatur".
    Nun stelle ich mir die Frage, welche Temperatur man hierfür am besten verwendet.

    Kann man das allgemeingültig sagen?

    Wir sind da noch recht flexibel. Das Bad ist im EG, die Rohre kommen alle im Keller darunter aus der Decke. Wir haben also den ins Bad strömenden Vorlauf, den ausströmenden Rücklauf oder die Estrichtemperatur zur Verfügung.
    (Noch ein Hinweis: Im Rest des Hauses haben wir klassische Heizkörper; der Vorlauf kommt aus der Heizung also mit recht hoher Temperatur.)

    Nun denn, gibt es Empfehlungen?

    #2
    Zitat von DerRenovator Beitrag anzeigen
    Nun stelle ich mir die Frage, welche Temperatur man hierfür am besten verwendet.
    Wie meinst du das? Welchen Grenzwert du setzen solltest? Oder wo du den Fühler anbringen solltest?

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      #3
      Zitat von Fidelis Beitrag anzeigen
      Wie meinst du das? Welchen Grenzwert du setzen solltest? Oder wo du den Fühler anbringen solltest?
      Zweiteres. Also welche der genannten Stellen (Vorlauf / Rücklauf / Estrich) ich dafür nutzen soll, um dem Aktor eine gemessene Temperatur an dem KO "Vorlauftemperatur" zur Verfügung zu stellen.
      Zuletzt geändert von DerRenovator; 26.02.2026, 13:39.

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        #4
        Bei Echtholzböden will man schonmal die Estrichtemperatur begrenzen, damit das Holz keinen Schaden nimmt. Dazu misst man die Estrichtemperatur.
        Eine Messung an den Rohren im Heizkreisverteiler funktioniert eher schlecht, da sich hier auch Stauwärme bildet.
        Die Begrenzung ersetzt aber keinen Mischerkreis, der bei FBH normal notwendig ist.

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          #5
          Danke, hjk, für die Antwort.

          Also die Estrichtemperatur.
          Klingt für mich auch am logischsten, da man diese ja begrenzen möchte. (Sei es nach oben oder nach unten)

          Kommentar


            #6
            Hallo,

            was willst du denn mit dem Aktor regeln / steuern?
            Wenn du nur ne Fußbodenheizung damit Regeln willst,
            sehe ich keinerlei Sinn diesen Wert mit in die Regelung mit einzubeziehen.
            Für was?
            Lieber einen ordentlichen hydraulischen Abgleich vom Heizungsbauer machen lassen,
            das bringt dir mehr für eine saubere Regelung als zig verschiedene Temperaturwerte!

            Keep it simple!!

            Gruß
            Markus

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              #7
              In diesem Thread geht es eigentlich nur darum, wie das Kommunikationsobjekt vom MDT-Aktor gedacht ist.
              Diese Frage hat hjk perfekt beantwortet. Insofern könnte man hier eigentlich zumachen.

              Warum man sowas macht, das hat er ja auch schon beispielhaft genannt. Bei uns ist das ähnlich. Wir haben zwar kein Holz, aber wollen die Boden-Temperatur begrenzen. Im Interesse des Fußbodens. Aber vor allem auch im Interesse unserer Füße. Vermutlich wird diese Begrenzung selten bis nie Auswirkungen haben, aber sie schadet nicht und kostet quasi nichts.

              p.s.
              Bei vielen Heizungsfragen kommen Antworten, die auf der Annahme basieren, dass der Fragende in einem modernen Haus (Fußbodenheizung, KFW xy, Wärmepumpe, ...) wohnt. Solche Häuser trifft man hier im Forum zwar verhältnismäßig häufig an, in der Bevölkerung ist das aber nur ein kleiner Anteil.
              Unser Altbau mit uralter Heizung und einem Sammelsurium an - überwiegend ebenfalls uralten - Heizkörpern ist zum Beispiel ziemlich weit weg von einem hydraulischen Abgleich (den ich bei einer modernen Heizungsanlage natürlich befürworten würde).
              Tut mir leid; das musste mal raus.

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                #8
                Zitat von DerRenovator Beitrag anzeigen
                Wir haben zwar kein Holz, aber wollen die Boden-Temperatur begrenzen. Im Interesse des Fußbodens.
                Der hydraulische (oder besser noch der thermische) Abgleich sorgen ja nur im Normalzustand für passende Werte. Dann benötigt man so eine Beschränkung hoffentlich nicht. Aber wenn der Raum einmal ausgekühlt ist - warum auch immer - und die Regelung entsprechend den Durchfluss hochzieht, kann es natürlich problematisch werden. Ja, passiert hoffentlich quasi nie, aber das ist doch das gleiche wie mit Lecksensoren, die man auch verbaut, um die Substanz zu schützen, und gleichzeitig hofft, dass diese nie benötigt werden.

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                  #9
                  Zitat von DerRenovator Beitrag anzeigen
                  Wir haben zwar kein Holz, aber wollen die Boden-Temperatur begrenzen. Im Interesse des Fußbodens. Aber vor allem auch im Interesse unserer Füße. Vermutlich wird diese Begrenzung selten bis nie Auswirkungen haben, aber sie schadet nicht und kostet quasi nichts.
                  Ich kann grade nur aus eigener Erfahrung sprechen. Zustand der Letzten Jahre war das der MDT Heizungsaktor die Regelung für unsere Fußbodenheizung übernommen. Der Boden war immer angenehm warm und Raumtemperatur hatte immer ihren Sollwert. Jetzt ist und aber der Heizungsaktor kaputt gegangen. (Ist über MDT SUPER UNKOMPLIZIERT ersetzt worden) Allerdings habe ich in der Zwischenzeit den Hydraulischen abgleich in Verbindung mit der Heizkurve RICHITG durchgeführt (über 3 Wochen hinweg, zum glück hatten wir hatten durchgehend konstant kalte Temperaturen) Und ja unser Heizungsbauer hat viel Geld für den Hydraulischen abgleich bekommen. Seit dem ist liegt der neue MDT Heizungsaktor VOR dem Schaltschrank im Karton, dir Vorlauftemperatur ist viel geringer, der Fußboden ist viel kühler aber nicht zu kalt und die Raumtemperatur ist sehr konstant. Ausschließlich über die Vorlauftemperatur bzw. über die Heizkurve in der Heizung geregelt.

                  Das Ergebnis ist das der Fußboden überhaupt nicht zu Heiß werden kann, das Raumtemperatur sehr konstant ist, man weniger Technik benötigt die kaputt gehen kann, man Heizkosten spart weil, das man weniger Stromkosten für die pumpen hat, das man weniger verschleiß an den Pumpen hat usw..., und das man sich um nichts kümmern muss....

                  Unser Altbau mit uralter Heizung und einem Sammelsurium an - überwiegend ebenfalls uralten - Heizkörpern ist zum Beispiel ziemlich weit weg von einem hydraulischen Abgleich (den ich bei einer modernen Heizungsanlage natürlich befürworten würde).
                  Grade bei alten Häuser und Installationen ist es noch viel sinnvoller. Beispiel: Da wird ein Heißkörper irgend wo nicht warm, dann wird die Pumpenleistung erhöht und ggf. noch die Vorlauftemperatur. Dann wird er Heizkörper Warm. Aber gleichzeitig alle anderen ZU Warm, ist aber ja egal Hauptsache alle werden warm Sinnvoller wäre es alle anderen im Durchfluss zu begrenzen damit an dem einen Heizkörper genug wärme ankommt. Das wäre dann ein Hydraulischer abgleich. Und das geht bei alten Häusern genauso gut wie bei Modernen. Nur das bei alten oft das Einsparungspotenzial oft größer ist.

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                    #10
                    Der Thread driftet etwas ab von "Was braucht der MDT Aktor?" zu "Wie kann man eine alte Heizungsanlage optimieren?" ...

                    Aber ich danke euch, die ihr mir helfen wollt, Energie zu sparen. Und da die eigentliche Frage gelöst ist, können wir uns der neuen Frage zuwenden.

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                      #11
                      Also noch etwas zu den Rahmenbedingungen in unserem Haus.
                      • Bei der Heizung ist im Alter von etwa 25 Jahren die Fähigkeit der Anpassung an die Außentemperatur ausgefallen. Interessanterweise hatte das keinen erkennbaren Einfluss auf den Gasverbrauch; darum haben wir an dieser Stelle keine Maßnahmen ergriffen. Inzwischen ist die Heizung über 30 Jahre alt.
                      • Wir haben die Kessel-Temperatur auf den niedrigst-möglichen Wert eingestellt. Das sind 40 Grad. An diese Einstellung hält die Heizung sich häufig so ungefähr. Aber manchmal heizt der Kessel auch bis 50 oder 60 Grad hoch.
                      • Die Pumpe steht auf der niedrigsten Stufe.
                      • Selbst mit diesen Minimal-Einstellungen kommt es selten vor, dass ein Thermostatventil mal mehr als 50% aufmachen muss. In der Regel liegen die so bei maximal 20% bis 30%.
                      • Ich hab gerade mal exemplarisch hinter 2 der Thermostatköpfe geschaut.Dort verbirgt sich ein Sechseck mit Zahlen drauf. Also es gäbe wohl die Möglichkeit der Durchflussbegrenzung. Ich vermute, dass sich über deren Einstellung noch nie jemand - oder zumindest lange nicht mehr - Gedanken gemacht hat.
                      • Abgesehen von dieser alten Anlage leben wir recht energiebewusst. Also wir beschränken uns bei der Innentemperatur. Und wir lüften sinnvoll.
                      Die Regelung der Räume über KNX funktioniert prima. Insofern hätte ich keinen Anpassungsbedarf. Aber wenn es Einsparpotentiale gibt, dann nehme ich die natürlich gerne mit.

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