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Probleme bei Anbindung von Gira Homeserver an KNX Bus - und wie Kleinigkeiten nerven können

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    Probleme bei Anbindung von Gira Homeserver an KNX Bus - und wie Kleinigkeiten nerven können

    Meine netten Kollegen, ich möchte euch mal von einem Problem berichten, welches ich heute behandeln musste.

    Und zwar geht es um einen Gira Homeserver 4 und dessen Anbindung an den KNX Bus.

    Bei der vorangegangenen Parametrierung wurde festgestellt, dass der HS4 nicht mit der eingesetzten IP Secure Schnittstelle von Hager kann.
    Die Telegramme aus der Visu kamen zwar in der Diagnose an, wurde aber nicht umgesetzt.

    Im Telefonat mit Gira wurde dann erwähnt, dass wir ja über den, im Projekt eingebundenen Gira S1 die Kommunikation gestalten können.
    Gesagt - getan. Dem S1 wurden im Tunneling Channel die Assoziationen eingetragen und alle entsprechenden Geräte neu programmiert.

    Alles war wunderbar, die Anlage lief in dem Moment wie gewünscht.

    Nun kam aber die IT mit ins Spiel.

    Der S1 muss ins Internet, damit der Fernzugriff von außen möglich ist (VPN usw wird erst mal nicht betrachtet)
    Wenn der S1 sich nun im freien weltweiten Netz bewegt, wird es mit der Kommunikation zwischen dem Homeserver und dem KNX Bus schwierig, da der HS mittlerweile in einem V-Lan hier vom Haus sitzt. (öffentliches Gebäude, IT grenzt da sehr stark ein, was wo in welchem Netz agiert)

    Nun denn, die Lösung für das Problem liegt auf der Hand...oder viel mehr in der Verteilung - die Gira 2014 USB Schnittstelle, die der Planer mit ausgeschrieben hat, soll den Job erledigen und die Telegramm vom Homeserver auf den Bus übermitteln.

    Fix die Schnittstelle eingerichtet und im Secure-Dummy die Gruppenadressen eingefügt, Geräte neu programmiert und siehe da....nichts geht mehr.
    Telegramme kommen auf dem Bus an, sind aber nunmal leider weiß hinterlegt und nicht, wie für Secure üblich - blau.


    Nachdem dann der Gira Kundenservice etliche Versuche unternommen hatte und schon fast verzweifelte, war ich schon etwas weiter gekommen.
    Ich wartete noch kurz bis der HS neu gestartet hatte, drückte in der Visu einen Taster an und die Diagnose warf mir ganz viel blaue Balken entgegen.
    Die Beleuchtung im Raum reagierte und die Welt sah wieder besser aus.



    Und nun zur Lösung des Rätsels:
    Da ich ja zuvor schon die Assoziation im S1 Tunneling hatte, habe ich die einfach rüber in die USB Schnittstelle kopiert!
    Aber nicht mit Secure - Secure sagt nein!
    Secure möchte die Gruppenadressen ganz frisch vom Werk, also der Topologie, ohne Umwege frisch verknüpft.


    Der gute Mann von Gira meinte: "für mich wären dass auch die selben Gruppenadressen wie andersrum"
    So dachte ich auch, die ETS aber nicht.


    Wieder einmal muss ich feststellen, die Fehlersuche kann nerven, bringt aber auch Erfahrung mit sich.


    PS: Ich bin noch immer frisch im KNX Bereich, also habt Nachsicht bzgl. meinem "Wording" und meiner Unwissenheit.

    #2
    Hallo,

    du beschreibst da etwas, was mir sehr bekannt vorkommt......
    fast genau das gleiche hatte ich vor ca. 3 monaten.....
    Ich finde da kann man so einen Homeserver gerne mal per USB anbinden, somit bist nicht
    von der IT Abhängig....
    Da liegt bei öffentlichen Gebäuden auch immer der Knackpunkt
    Wenn was nicht will ist es meist im IP Bereich zu finden.
    IP ist zwar schnell, aber leider auch am Anfälligsten. USB als reiner Buszugriff geht halt immer.
    Wenn der IT ler mal eine Firewallumstellung macht ist meist das Chaos vorprogrammiert und es geht nothing.
    Da bin ich eher Fan davon nicht allzu viel ins IP zu legen, um Betriebsstabilität zu gewährleisten!

    Gruß
    Markus

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      #3
      Zitat von Aggrolution Beitrag anzeigen
      Wenn der S1 sich nun im freien weltweiten Netz bewegt, wird es mit der Kommunikation zwischen dem Homeserver und dem KNX Bus schwierig, da der HS mittlerweile in einem V-Lan hier vom Haus sitzt. (öffentliches Gebäude, IT grenzt da sehr stark ein, was wo in welchem Netz agiert)
      der s1 verbindet von innen nach außen. Da muss überhaupt nichts frei gegeben werden. Wenn ich das so lese, wird mir gefühlt etwas schlecht. Wisst ihr wirklich was ihr da tut? Selbst wenn der s1 im vlan sitzt und auch der hs kann man das passende Routing einstellen. Alternativ sollte der hs in solchen Anlagen via USB mit einer KNX Linie sprechen.

      Nachtrag, du könntest hs und s1 sich auch in einer DMZ treffen lassen, dann wären die Geräte von innen und der s1 von außen erreichbar, wobei der ja als proxy dient.

      Ich habe den hs bisher mit jeder secure Schnittstelle ans laufen bekommen. Wenn secure richtig implementiert ist, wird das sicher auch mit der Hager Schnittstelle gehen.
      Zuletzt geändert von BadSmiley; Heute, 14:15.
      Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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        #4
        Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
        Alternativ sollte der hs in solchen Anlagen via USB mit einer KNX Linie sprechen.
        Der HS ist ja nun mittels USB eingebunden.
        Es ging ja in erster Linie um die "Assoziationen" die ich in der Schnittstelle eintragen muss. Diese hatte ich aus dem S1 in die USB Schnittstelle kopiert, schlechte Idee.

        Der Rest ist mir ziemlich egal, wenn hier die IT sagt, sie will dass mit dem S1 so, dann pass ich das entsprechend an.
        Es ist hier schon ein Problem, dass Tablets die von Besuchern bedient werden (auf denen die Visu aufgerufen werden soll) in einem anderen V-Lan sitzen müssen,
        wie die KNX Komponenten.
        Und somit ist es der IT und dem Installateur der Tablets noch nicht gelungen, die Visu aufzurufen.

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          #5
          Zitat von Aggrolution Beitrag anzeigen
          Und somit ist es der IT und dem Installateur der Tablets noch nicht gelungen, die Visu aufzurufen.
          Und Schuld ist der KNX´ler...

          Ja, IT kotet sich gerne ein und kommen mit komischen Dingen warum und wieso. Sind meist Zeichen das sie selber nur halbe und keine ganzen Götter, aber die wichtigsten Fachkräfte der Firma sind und wissen wie man als erstes Problemlösen einen Neustart von irgendwas durchführt.

          Ich hab da gerade selber solche "Experten" , zwar bissl anderes Gewerk (Fernzugriff für Zutrittskontrolle), Gerüchteweise soll das möglich sein trotz V-LAN. Aber nicht mein Job. Muß ich halt vor Ort wenn bei ca. 300 Mitarbeitern einer seinen Transponder verliert.

          Aber komischerweise können sie V-Lans diverser Standorte verbinden... wohl ganz ohne Internet... über mehrere Kilometer.
          Zuletzt geändert von Punker Deluxe; Heute, 17:28.
          Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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            #6
            Habt ihr die internen Router im HS eingetragen und auch die Zugriffsrechte von extern korrekt eingestellt?
            Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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              #7
              Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
              der s1 verbindet von innen nach außen. Da muss überhaupt nichts frei gegeben werden. Wenn ich das so lese, wird mir gefühlt etwas schlecht. Wisst ihr wirklich was ihr da tut?
              In vielen Unternehmen ist aber auch genau der Weg innen nach Außen gesperrt und muss daher freigegeben werden. Weißt du wovon du bei der Einbindung von Geräten in große IT-Netzwerke sprichst?

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                #8
                Nö.
                Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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                  #9
                  Zaubertrick ist das die IT dir nen Weg machen müßte... aber die IT vor Ort bekommt NoGo von IT Stufe höher und die haben NoGo von oben... weil so VPN ist Teufelswerk und es kommt zu Verbrennungen von IT´lern wenn sich jemand in ihr System reinhackt der einfach besser als ihre Feuerwand war...

                  Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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