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Theben JM 8 T: Unterspannung an L/N → Fehlfunktionen → möglicher Aktorschaden?

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    Theben JM 8 T: Unterspannung an L/N → Fehlfunktionen → möglicher Aktorschaden?

    Zusammenfassung des Problems: Unterspannung → Fehlfunktionen → möglicher Aktorschaden?

    Ich habe seit Sonntag massive Probleme mit zwei meiner KNX‑Jalousieaktoren (Theben JM 8 T).

    Systemaufbau
    • KNX mit X1 und S1
    • Theben Wetterstation (Sonnenstandsregelung)
    • 3× Theben JM 8 T + 1× JM 4 T für insgesamt 25 Beschattungen
    • etwa 6 Jahre im problemlos im Betrieb
    • Keine Veränderung an Verkabelung und Programmierung im letzten Jahr
    ​Symptome:
    • Motoren zuckten nur kurz, statt zu fahren
    • Bei Einzelkanalsteuerung fuhren zwei Fenster gleichzeitig
    • Handbedienung am Aktor löste ebenfalls mehrere Kanäle aus
    • Gruppenmonitor‑Befehle führten nur zu kurzen Impulsen
    • Zentralfahrt funktionierte dagegen weitgehend normal
    • Zwei andere Aktoren (JM 4 T + ein weiterer JM 8 T) liefen völlig problemlos

    Nach Messung der Versorgungsspannung (nicht Verbindung zum Motor selbst) stellte ich fest:
    • Die Aktoren hatten nur 200–208 V an L/N

    Nach Neuverlegung des Neutralleiters lagen wieder 230 V an – und die Aktoren funktionierten grundsätzlich etwas besser.

    ABER: 2 JM 8 T zeigen weiterhin Fehlverhalten (zwei Kanäle fahren gleichzeitig).

    Dann habe ich Resets gemacht. eset‑Maßnahmen:
    1. Aktor stromlos (10–15 s)
    2. ETS: Gerät zurücksetzen (Strg+R)
    3. Applikation neu laden
    Leider alles erfolglos.

    Hat jemand schon erlebt, dass Unterspannung im Bereich 200–208 V bei Theben JM 8 T
    • Relaisfehler,
    • falsche Kanalzuordnung,
    • oder dauerhafte interne Logikschäden

    verursacht hat?

    Ist es plausibel, dass ein Aktor nach längerer Unterspannung dauerhaft beschädigt ist, obwohl die Versorgung inzwischen wieder stabil ist?

    Ich bin inzwischen soweit, die beiden JM 8 T auszutauschen. Übersehe ich etwas?

    Zuletzt geändert von deha; Gestern, 17:14.

    #2
    Unterspannung in Verbindung mit Neutralleiter: Sicher, dass es nicht zwischendurch eine Überspannung war? Stichwort Sternpunktverschiebung?

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      #3
      Einmal ist eine Sicherung gefallen. Danach aber nicht mehr. Die Verschattung ist auf 5 Sicherungen mit eigenem FI angeschlossen. Wie könnte das geschehen sein?

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        #4
        Zitat von deha Beitrag anzeigen
        Nach Neuverlegung des Neutralleiters lagen wieder 230 V an

        Na, ich denke auch Sternpunktverschiebung. Dann sind die Aktoren vermutlich wegen zeitweiliger Ueberspannung gestorben.
        gemäss forenregeln soll man bitte und danke sagen! also: bitte und danke!

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          #5
          Ok, danke für die Bestätigung.

          Sollte ich dann alle Klemmstellen in den Laibungen (ich habe pro Antrieb eine Laibungssteckdose, die ich als Klemmstelle nutze) überprüfen und nach einem lockerem N schauen? Ich will nach dem Aktortausch verhindern das es wieder passiert. Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

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            #6
            Das Problem dürfte nicht in einem losen N in der Laibungssteckdose liegen, dort liegt ja eigentlich nur eine Phase und 1 N. Wenn dort eine Unterbrechung oder schlechte Kontakt, läuft das Rollo nicht mehr.
            Eine Sternpunktverschiebung kann eigentlich nur da auftreten, wo mindestens 2 Phasen an dem selben N sind und an der Stelle N schlecht verbunden ist. (etwas schwierig zu beschreiben ) Der Stromfluss ist also L1-Gerät- N (unterbrochen/schlecht)- Gerät 2- L2.
            Zwischen L1 und L2 sind 400 V, und Gerät 1 und 2 arbeiten als Spannungsteiler und teilen sich die 400 Volt auf.
            Gruß Florian

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