Keine Breaking Changes. Das Update kann ohne Umbauarbeiten eingespielt werden, es gibt auch keine bekannten offenen Probleme.
Die drei wichtigsten Neuerungen
1. Eingebaute Hilfe
Im Admin-GUI gibt es jetzt ein richtiges Hilfesystem. Bei den Einstellungen sitzt ein (?)-Knopf, der eine Hilfe-Seite aufklappt — passend zum Thema, auf Deutsch oder Englisch, ohne dass man die Seite verlässt.
2. Zahlenformat endlich getrennt von der Sprache
Bisher war das Zahlenformat an die Sprachwahl gekoppelt — wer Deutsch eingestellt hatte, bekam 1.234,50, auch wenn er in der Schweiz sitzt und 1'234.50 erwartet. Neu stellt man das Regionalformat in Einstellungen → Allgemein separat ein: de-DE, de-AT, de-CH, en-US, en-GB, fr-FR, fr-CH, it-IT, it-CH oder es-ES, dazu die Währung (EUR, CHF, USD, GBP). "Automatisch" verhält sich wie bisher.Das gilt überall: Monitor, Dashboard, Live-Werte, Exporte, in der Visu bei ValueDisplay, Info, Balken, Verlauf, Energiefluss, RTR, Wetter, Uhr und Meldungsarchiv sowie in den Benachrichtigungstexten.
Beim Uhr-Widget folgt neu auch die Datumszeile dem eingestellten Muster statt einer fixen Langform.
Wichtig: Datenpunktwerte, Berechnungen, API, CSV/JSON-Exporte und die gespeicherte Historie bleiben unverändert neutral — es geht rein um die Anzeige.
3. Kein Zwangs-Logout mehr in der Visu
Der Klassiker: Die Visu warf einen nach exakt 24 Stunden raus, auch bei täglicher Nutzung. Grund war, dass die Visu den Refresh-Token schlicht weggeworfen hat. Neu wird die Sitzung im Hintergrund verlängert — auch bei einer Tablet-Ansicht, die tagelang offen steht und von sich aus gar keine Anfragen mehr stellt. Wer die Visu mindestens alle 30 Tage öffnet, bleibt angemeldet. Beim Kamera-Widget wird der Stream nach der Verlängerung neu aufgebaut, PIN-Sitzungen bleiben unverändert.
Für KNXler:
Logikeditor — viel Neues, teilweise Edomi-Umsteigern bekannt
Neue Bausteine:
Bedienung:
Berechtigungen und MQTT
Es gibt ein durchgängiges rollen- und scopebasiertes Rechtekonzept für Benutzer und API-Keys — zentral vergeben, einheitlich durchgesetzt in Server, Admin-GUI und Visu. Bestehende Installationen werden zurückhaltend migriert, es werden also keine Rechte aufgeweitet.
Dazu: Datenpunkte ohne Adapterbindung können jetzt gezielt für externe MQTT-Schreibzugriffe freigegeben werden (Schalter "Externes Schreiben erlauben" im Datenpunkt-Formular). Das war bisher blockiert — richtig für interne Logik-Datenpunkte, hinderlich aber für einen bewusst virtuellen Eingang, etwa einen über Matter oder Alexa exponierten Schalter, der eine Logik füttern soll. Einschalten darf das nur ein Administrator, weil der Datenpunkt damit jedem Client offensteht, der auf den MQTT-Broker kommt. Beim Duplizieren eines Datenpunkts wird das Flag absichtlich nicht mitkopiert.
Die drei wichtigsten Neuerungen
1. Eingebaute Hilfe
Im Admin-GUI gibt es jetzt ein richtiges Hilfesystem. Bei den Einstellungen sitzt ein (?)-Knopf, der eine Hilfe-Seite aufklappt — passend zum Thema, auf Deutsch oder Englisch, ohne dass man die Seite verlässt.
2. Zahlenformat endlich getrennt von der Sprache
Bisher war das Zahlenformat an die Sprachwahl gekoppelt — wer Deutsch eingestellt hatte, bekam 1.234,50, auch wenn er in der Schweiz sitzt und 1'234.50 erwartet. Neu stellt man das Regionalformat in Einstellungen → Allgemein separat ein: de-DE, de-AT, de-CH, en-US, en-GB, fr-FR, fr-CH, it-IT, it-CH oder es-ES, dazu die Währung (EUR, CHF, USD, GBP). "Automatisch" verhält sich wie bisher.Das gilt überall: Monitor, Dashboard, Live-Werte, Exporte, in der Visu bei ValueDisplay, Info, Balken, Verlauf, Energiefluss, RTR, Wetter, Uhr und Meldungsarchiv sowie in den Benachrichtigungstexten.
Beim Uhr-Widget folgt neu auch die Datumszeile dem eingestellten Muster statt einer fixen Langform.
Wichtig: Datenpunktwerte, Berechnungen, API, CSV/JSON-Exporte und die gespeicherte Historie bleiben unverändert neutral — es geht rein um die Anzeige.
3. Kein Zwangs-Logout mehr in der Visu
Der Klassiker: Die Visu warf einen nach exakt 24 Stunden raus, auch bei täglicher Nutzung. Grund war, dass die Visu den Refresh-Token schlicht weggeworfen hat. Neu wird die Sitzung im Hintergrund verlängert — auch bei einer Tablet-Ansicht, die tagelang offen steht und von sich aus gar keine Anfragen mehr stellt. Wer die Visu mindestens alle 30 Tage öffnet, bleibt angemeldet. Beim Kamera-Widget wird der Stream nach der Verlängerung neu aufgebaut, PIN-Sitzungen bleiben unverändert.
Für KNXler:
- Beim .knxproj-Import ohne Gewerkedaten stand in der Hierarchie der interne Begriff trades — jetzt steht dort sauber "Gewerke".
- Die Historie-Ansicht im Admin-GUI zeichnete bisher schlicht kein Diagramm. Daten kamen an, die Rohdatentabelle füllte sich, die Chartfläche blieb leer. Das ist behoben, inklusive korrekter Beschriftung beim Wechsel von Objekt, Aggregation oder Zeitraum.
- In der Visu wurden Zahlen mit hartem Dezimalpunkt ausgegeben — ein ValueDisplay mit drei Nachkommastellen zeigte 1.050 h, was ein deutschsprachiger Betrachter als 1050 Stunden liest. Behoben.
Logikeditor — viel Neues, teilweise Edomi-Umsteigern bekannt
Neue Bausteine:
- Änderungsfilter — gibt den Wert nur weiter, wenn er sich gegenüber dem letzten unterscheidet (Edomi: "SendByChange"). Ideal am Trigger eines Schreib-Bausteins, um überflüssige Bustelegramme zu vermeiden.
- Flankenerkennung — reagiert auf die Richtung der Änderung. Steigende Flanke (false → true) und fallende Flanke werden getrennt konfiguriert: Wert senden, nur Trigger pulsen oder gar nichts tun. Ohne Flanke wird auf Out nichts gesendet, der letzte Wert wird also nicht wiederholt — ein nachgelagertes Schreib-Objekt schreibt dadurch nicht mehr bei jedem Durchlauf.
- Klemme (Merge) — bündelt 2 bis 30 Quellen auf einen Ausgang, durchgereicht wird der zuletzt eingetroffene Wert.
- Suchen/Ersetzen — eine geordnete Regelliste, die von oben nach unten abgearbeitet wird. Jede Regel sucht Klartext oder einen regulären Ausdruck (mit Gruppenreferenzen wie \1), optional ohne Gross-/Kleinschreibung oder nur beim ersten Treffer. Eine fehlerhafte Regel wird übersprungen statt den Text zu verwerfen.
Bedienung:
- Bausteine lassen sich benennen — Doppelklick auf den Titel, Enter übernimmt, Escape bricht ab. Bisher waren mehrere Bausteine desselben Typs weder auf dem Blatt noch im Debug unterscheidbar. Umbenennen gilt als kosmetisch, gespeicherte Zustände wie Speicher, Zähler und Statistiken überleben es.
- Debug-Werte liegen neu in einem eigenen Tab neben den Einstellungen — man muss den Debug-Modus also nicht mehr ausschalten, um etwas zu ändern.
- Achtung, echte Fehlerquelle behoben: Mehrere Verbindungen auf denselben Eingang wurden bisher stillschweigend bis auf die letzte verworfen — ohne jede Warnung. Das wird jetzt beim Verbinden und beim Speichern blockiert, und bestehende Blätter mit diesem Problem werden markiert. Statt dessen die neue Klemme verwenden. Wer solche Konstrukte hat: nach dem Update mal durchschauen.
- Beim Verschieben eines Bausteins liegt neu ein halbtransparentes Fadenkreuz über der Fläche — je ein waagrechter und senkrechter Balken exakt in Höhe und Breite des gezogenen Bausteins, zum Ausrichten an anderen Blöcken.
- Raster anzeigen und Einrasten sind jetzt zwei getrennte Knöpfe (Grid und Snap).
- Die Kategoriefarben liegen neu als Tönung auf einer deckenden Fläche, das Raster scheint also nicht mehr durch den Baustein durch, und alles bleibt im hellen wie im dunklen Theme lesbar.
Berechtigungen und MQTT
Es gibt ein durchgängiges rollen- und scopebasiertes Rechtekonzept für Benutzer und API-Keys — zentral vergeben, einheitlich durchgesetzt in Server, Admin-GUI und Visu. Bestehende Installationen werden zurückhaltend migriert, es werden also keine Rechte aufgeweitet.
Dazu: Datenpunkte ohne Adapterbindung können jetzt gezielt für externe MQTT-Schreibzugriffe freigegeben werden (Schalter "Externes Schreiben erlauben" im Datenpunkt-Formular). Das war bisher blockiert — richtig für interne Logik-Datenpunkte, hinderlich aber für einen bewusst virtuellen Eingang, etwa einen über Matter oder Alexa exponierten Schalter, der eine Logik füttern soll. Einschalten darf das nur ein Administrator, weil der Datenpunkt damit jedem Client offensteht, der auf den MQTT-Broker kommt. Beim Duplizieren eines Datenpunkts wird das Flag absichtlich nicht mitkopiert.

