Danke schon mal für eure Hilfe.
Es handelt sich um ein EFH.
Es sind keine 80 Fenster, möchte auch gar nicht ans Reinigen denken wenns 80 wären

Habe mal nachgezählt:
- 21 Fenster wovon einige 2- und 3-Flügelig sind, nach Gastons Vorschlag wären das 20 Gruppen "Auf" und 20 Gruppen "Kipp"
- 4 Balkontüren , macht dann 4 Gruppen "Auf" und 4 Gruppen "Kipp"
- 3 Garagentorantriebe, macht 3 Gruppen "Auf" und 3 Gruppen "Zu"
- 3 Aussentüren mit Riegelkonrakt, macht 3 Gruppen "Zu" und 3 Gruppen "Verriegelt"
Macht insgesamt 60 Gruppen, also auch 60 Eingänge.
Dazu kommen für die BWM 19 Eingänge.
Und für die Rauchmelder weitere 10 Eingänge.
Gesamt: 89 Eingänge
@ Gaston
- So wie du es mit dem Gruppieren der Fensterkontakte gemacht hast finde ich auch sinnvoll. Hatte bei mir wegen den vielen Gruppen (Eingänge) auch mal überlegt alle Kontakte eines Raumes zusammen zu fassen (pro Raum alles "Auf" und alles "Kipp" zusammen fassen), wäre wegen der Visu aber nicht so toll, oder?
Variante D, würde ich nicht in betracht ziehen da alle Vorteile der konventionellen Alarmzentrale durch die EIB Sensoren wieder vernichtet werden und somit kein Vorteil zu Variante B besteht.
Die Zentrale D) ist ansonsten ja das gleiche wie die Zentrale B), ausser dass bei D) die EIB-Schnittstelle nicht fest integriert ist, sondern nachgerüstet werden kann.
Bei B) müssen die benötigte Eingänge doch auch zusätzlich bereit gestellt werden, nämlich mit herkömmlichen Binäreingansaktoren.
D) benutzt dazu jedoch die Meldegruppenterminals, was spezielle Binäreingänge für die Sicherheitstechnik sind.
Was macht denn hier noch genau den Unterschied, eigentlich könnte man glauben dass die Lösung mit den speziellen Meldegr.Terminals die bessere ist?
Fangen wir also mit B, der EIB Alarmzentrale an. Dies ist wohl das System das am nächsten an eine konventionelle Alarmzentrale rankommt. Zum einen hat man den Vorteil dass alle Alarmierungen direkt, also verkabelt und ohne EIB gemacht werden können (EIB geht aber auch). Zum anderen wurde viel gemacht um die Sicherheit zu gewährleisten. So werden z.B. alle kontakte Zyklisch abgefragt. Meldet sich einer nicht gibt es wie bei einer "richtigen" Alarmzentrale einen Alarm. Allerdings sollte man dann den EIB an eine UPS hängen damit ein Stromausfall keinen Alarm auslöst. Auch ansonsten ist diese Lösung mit der Parametrierung einer herkömlichen AZ zu vergleichen. So gibt es z.B. Anschlüsse um die Standard Meldeweiterleitungseinrichtungen von Sicherheitsfirmen anzuschliessen.
Und somit wäre es eigentlich wieder fast das gleiche wie D).
Oder ist zwischen Zentrale und Kontakte noch kein EIB im Spiel, sondern alles herkömmliche Überwachungstechnik.
Dann frage ich mich wie ich auf 80 einzelne Meldegruppen komme, die ich ja wiederum für die Visu separat auswerten können muss. ???
Die grundlegene Funktionsweise von Lösung C (Sicherheitsmodul von ABB) ist ähnlich wie die der Alarmzentrale, allerdings wird das Sicherheitspotential durch die Erhöhte komplexität gemindert. Bei einer einfachen Alarmanlage mit ein paar meldern und einer Zone wärde diese Lösung etwa gleich auf mit der Alarmzentrale. Ist die Anlage jedoch komplexer so muss man mehrere Module kombinieren und parametrieren. Zusätzlich gibt es pro Modul nur einen einzigen verdratbaren Ausgang. Was den Anschluss mehrer Alarmgeber, oder mehrer Zonen an einen Alarmgeber erschwert. Ausserdem ist der Kontakt Potentialfrei und somit nicht so sicher wie der "schwebende" Ausgang einer Alarmzentrale, oder müsste ggf extern so geschaltet werden.
Ich denke auch dass es in Punkto Kosten bei mehreren Zonen & Brandschutz die der Alarmzentrale viel übersteigen wird.
Ich denke auch dass es in Punkto Kosten bei mehreren Zonen & Brandschutz die der Alarmzentrale viel übersteigen wird.
Auch wegen der Grösse meiner Alarmanlage dürfte ich mit Mehrkosten rechnen im Vergleich mit einer anderen Lösung, oder wo fängt eine grosse Anlage an ?
Der HS ist wenn man eigentlich denkt man braucht keine Alarmzentrale und will sich doch irgend etwas erstellen was besser ist als nichts, und ist schon besitzer eines HS. Ich selbst hatte dies im Einsatz beis dass ich meine richtige Alarmzentrale in Betriebgenommen habe. Die Alarmierung passierte durch SMS. Jetzt habe ich die Alarmzentrale mit in dieses System eingebunden somizt habe ich zwei getrennte Alarmsysteme, wobei dies Alarmanlage auch einen Alarm beim HS auslöst, aber nicht umgekehrt.
Der Vorteil den ich bei der HS Lösung sehe, ist dass die benötigte Hardware für die realisierung der Alarmanlage ausschliesslich aus bestehenden Komponenten einer üblichen EIB-Anlage besteht.
D.h. Fensterkontakte und Binäreingänge werden für Heizungsteuerung und Visu installiert, die benötigte Alarmlogik wird im HS programmiert und nutzt die gleiche Hardware.
Bis jetzt denke ich dass nur so eine 100% flexibilität besteht und die EIB Hardware grenzenlos, Lösungübergreifend in einer EIB-Anlage benutzt werden kann.
Oder denke ich da falsch und bei egal welcher Alarmanlagenlösung ist eine 100% und auch mehrfache Nutzung der eingesetzten Hardware wie z.B Kontakte und BWM möglich??
Wenn ich z.B. die BWM bei "unscharf" für das Schalten der Innenbeleuchtung und die Fensterkontakte für die Heizungsregelung im EIB benutzen möchte, ist das ja nur möglich wenn die Alarmzentrale resp. Alarmanlage 100% EIB-fähig ist.
Beim HS wäre dies ja der Fall, aber wie sieht es bei all den anderen Lösungen aus?
Dualtechnik wird eigentlich nur dort benötigt wo starke Wärmequellen sich relativ schnell abkühlen oder erhitzen(in den meisten Fällen wenn die AZ an ist ist es ein Abkühlen) (Garage->Motor, Wohnzimmer->Kamin, Küche->Herd,Ofen,...). Beim EIB kommt hinzu dass man eine Simulation fahren kann was den Einsatz von Dualtechnik wiederum interessant macht.
Was meinst du mit dem letzten Satz im obigen Zitat. Wie ist das mit der Simulation zu verstehen und warum spielt da die Dual-Technik eine Rolle?
Jop, mach ich auch so. Wobei das Siemens teil ein richtiger Brandmelder, und teuer ist. Ich setze konventionelle Rauchmelder mit potentialfreiem Ausgang ein.
. Wenigstens hier hatte ich eine Idee die auch so weiter empfohlen wird. Ich denke aber dass die Rauchmelder ok sien müssten, im Heizungskeller mit Gasanschluss wäre einen Gasdetektor auch zu enpfehlen.@ Filo
Was meinst du mit Zuverlässigkeit? Fehlalarme, Täsuchungssicherheit, Robustheit, Langlebigkeit, Wartung, Service? Dual Melder haben in der Tat bessere Fehlalarm verhalten, da gibt es vom einfachen Radar bis zur Kamera integriert im PIR. Je nach Einsatzgebiet, Umgebung, Montagebedingungen, Funktionalität, Kleintierunterdrückung, etc. gibt es den "Richtigen". Das Highendmodell hat Kamera integriert wo nur gewisse Zonen und Richtungen detektiert werden.
Denke aber daran, das ganze ist so sicher wie Deine Binärschnittstelle und das ganze Alarmierungssystem daran. Wie Gaston schon gesagt hat, EIB kommt nicht an Alarmzentralen heran, für's EFH kanns gut sein, nicht aber für die Bank.
Denke aber daran, das ganze ist so sicher wie Deine Binärschnittstelle und das ganze Alarmierungssystem daran. Wie Gaston schon gesagt hat, EIB kommt nicht an Alarmzentralen heran, für's EFH kanns gut sein, nicht aber für die Bank.
Das Design dürfte auch eine Rolle spielen.
Kleintierunterdrückung ist nicht gefordert.
Ja, die Alarmanlage ist halt eine kniffige Angelegenheit.
Ich weiss auch dass angesichts der Sicherheit eine konv. Alarmanlage eigentlich die beste Lösung wäre. Da ich aber auch viel Wert auf die Anbindung ans EIB lege, wegen den Möglichkeiten die sich damit ergeben, und ich nicht die Zentralbank bin, suche ich eine akzeptabele Lösung.
Deshalb nochmals Danke für eure Hilfe.


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