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Apple, Google und Microsoft an Heimautomatisierer interessiert

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Zu 1.
    Du hast als Systemintegrator natürlich immer Ineternet dabei. Somit kannst Du das in Betrieb nehmen, wann Du willst. Es braucht kein 24h "on". Für die Inbetriebnahme reicht das für 2h, was heute jedes Notebook macht.
    Das ist also a-c

    Zu 2.
    Wenn Du die Bauträgerkonstellation meinst, dann werden die erst auf a) registriert und mit Abnahme des Hauses / Übergabe der Schlüssel auf den Bauherren übertragen.
    Ergo erst a), dann c)

    Zu 3.
    Das wird so sein wie heute auch, wenn man als Elektriker Sub beim Bauträger angestellt ist. Da weiss ich nicht, was in der Schweiz üblich ist.

    Hallo Green..

    wie ist es in Dunkeldeutschland? Weiss nicht, was Du für ein Problem mit der Schweiz hast. Bin in D geboren - arbeite das 11. Jahr in der Schweiz. Kenne beide Länder recht gut, glaub ich. Nein, stimmt nicht, bin in Bayern geboren.Lese das mit "der Schweiz" schon das zweite Mal. Hier ist zwar vieles anders und das ist gut so (z.B. Zahlungsmoral super), aber vom Ablauf dieses Falls sehe ich keine Unterschiede. Vielleicht hab ich ja auch nur was missverstanden.

    --> Was für "Schlüssel" werden übergeben? Kann man also Apple-Geräte "einfach so" übergeben? Oder muss der Inbetriebnehmer bei "No-Nerd"-Kunden wieder auf die Baustelle bzw. zum Kunden?

    Freunde und Mitstreiter, sicherlich gibt es "irgendeinen" Weg. Das Internet zur Inbetriebnahme auf meine Apple-ID ist ja nicht das Problem.

    --> Aber es verzögert die ganze Angelegenheit, weil man bei Bauträgern eben den Endkunden nicht kennt bei "Fertigstellung". So, und Bauträgerprojekte sind eben der grösste Kuchen im Wohnbau in D/A/CH. Wenn man Produkte entwickeln möchte für den Wohnbau, dann muss man sich die grösseren Tortenstücke ansehen.

    Ergo kennt man die Apple-ID des Endkunden nicht. Ergo kann das Projekt nicht komplett fertiggestellt werden. Somit entfernen wir uns noch mehr von der "Schnell-rein-Schnell-raus" Praxis der konventionellen Installation und der Abstand wird grösser im Vergleich zur üblichen KNX-Gebäudeinstallation, in der ich KEINEN Internetanschluss benötige und KEINE IDs und Passwörter vom Endkunden, den ich noch nicht kenne.

    --> Meint Ihr wirklich, dass dies den Absatz und die Marktdurchdringung erhöhen würde, wenn Apple auf die Idee käme SmartHomeDevices like KNX zu entwickeln? Echt?

    --> Und wenn der Endkunde eine Wohnung kauft, bei der er erst hinterher erfährt, dass Apple-SmartDevices drin sind und er also jetzt eine Apple-ID haben muss, aber nicht will. Meint Ihr ich will abwarten, wie der Rechtsstreit zwischen GU und Endkunden ausgeht? Sad's deppert oder wos?

    --> Thema: Fertighaushersteller - ein beliebtes Thema bei Herstellern: Hat jedoch den Haken, dass trotz Ausbildung die Fertighausverkäufer lieber Bäder, Küchen und Gauben, sowie Wintergärten verkaufen, als irgendwas technisches. Jetzt stelle ich mir grad vor, wie so ein NoNerd-Fertighaus(Auto)-Verkäufer, der auf Provision und keinen Ärger aus ist, die Apple-Ware anpreist. Ja, genau und Morgen geht die Welt unter. Niemals! Was wetten wir?

    Gruss Peter

    PS: Fred der Hausmeister - Abschläge kommen nicht in Frage! Oder möchtest Du gerne auf einen Teil Deines Gehaltes warten? Sagen wir 20% Abschlag und den Rest erst in 2 Jahren? Woher will ich denn bei Projektbeginn bzw. Konzepterstellung wissen, wann die Wohnungen oder Häuser vom Bauträger verkauft werden und ob überhaupt? Danke, nein!
    Nein, ich glaube, das ist nicht die Lösung. Dann wäre ich nicht der Einzige der auf die Apple-SmartHome-Device locker verzichten könnte und alternativ sofort auf KNX beraten würde.
    Somit: Keine Absatzchancen für Apfel-Schlau-Wohnen. Ende, Basta.

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  • Hausmeister Krause
    antwortet
    Hallo Peter

    --> Es geht um 0815 Baustellen heute.

    Ab wann hat man dort "Internetanschluss"?
    Zum Ankreuzen:
    a) Während der Rohbauphase
    b) Sobald die Wohnung vom Bauherren zum Verkauf steht? (Fertig gebaut, verputzt, es kann eingezogen werden?)
    c) Beim Einzug des Endkunden?
    d) Richtet Green kostenlos ein?
    Es gibt sowas wie einen temporären Bauwasser- oder Stromanschluß warum nicht auch fürs Internet? Ich kenne heute kaum noch einen Baustellencontainer, der kein Internet hat.


    Und jetzt kommt Ihr: Auf wen werden die "Apfel-SmartHome-Produkte" registriert (zwecks Apple-ID):
    a) Den Generalunternehmer als Auftraggeber?
    b) Den Markler?
    c) Den Endkunden?
    d) Micha's Oma?
    Auch für diesen Fäll könnte eine temporäre Lösung mit anschließender 'Übernahme' denkbar sein.


    Und wann meint Ihr, dass der Inbetriebnehmer sein Geld haben will?
    a) gar nicht?
    b) Bei Abnahme durch den Generalunternehmer?
    c) Sobald der Endkunde irgendwann einzieht?
    d) Beim nächsten Meteoriteneinschlag auf Peter's Haus?
    Abschläge für's Erste, bei Übergabe einen Rest. I.d.R. bleibt ja immer noch eine Sicherheitsleistung.

    Gruss Peter

    PS: Muss weiterpacken.
    Schönen Urlaub.

    PS: Green, Du bist IT-ler, oder? Versuch mal nicht an Dein Häusle und Deine Möglichkeiten zu denken. Mach Dich von allem frei! *ohmmmm* Und nutze die linke Gehirnhälfte!
    Bin zwar nicht green, aber schreibe schon an meinen Ansichten zum Thema. Aus Sicht des Endkunden natürlich, aber mit linker Gehirnhälfte. ;-)

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  • Claus.Mallorca
    antwortet
    mobiles Internet

    Hallo Peterchen,

    ich denke ja, dass die meisten "Technikfreaks" (u.a. auch du) die Möglichkeit haben, auf mobiles Internet zuzugreifen.... Das habe ich ja selbst in einem "Entwicklungsland" wie Spanien....... Hier ist das UMTS sogar schneller als in Deutschland! Alle mir bekannten Systemintegratoren haben Internet in der Hosentasche....

    Staub-/Diebstahlschutz : So, wie ich das sehe, wird üblicherweise das System zuletzt eingebaut, da es sich ja um beträchtliche Werte handelt, und üblicherweise nur in verschließbare Gebäude verbaut wird - somit logischerweise ziemlich zum Ende der Bautätigkeit. Man kann ja die Konfiguration von der Verfügbarkeit Internet auf Baustelle abhängig machen...... Ich empfehle eh jedem Häuslebauer, seine Baustelle mit einer Alarmanlage abzusichern - da empfehle ich dann einen UMTS-Router um den Fernzugriff auf die EMA zu ermöglichen.

    Gruß von der Insel
    Claus

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  • greentux
    antwortet
    Zu 1.
    Du hast als Systemintegrator natürlich immer Ineternet dabei. Somit kannst Du das in Betrieb nehmen, wann Du willst. Es braucht kein 24h "on". Für die Inbetriebnahme reicht das für 2h, was heute jedes Notebook macht.
    Das ist also a-c

    Zu 2.
    Wenn Du die Bauträgerkonstellation meinst, dann werden die erst auf a) registriert und mit Abnahme des Hauses / Übergabe der Schlüssel auf den Bauherren übertragen.
    Ergo erst a), dann c)

    Zu 3.
    Das wird so sein wie heute auch, wenn man als Elektriker Sub beim Bauträger angestellt ist. Da weiss ich nicht, was in der Schweiz üblich ist.

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  • PeterPan
    antwortet
    ... So viele registrierte Mitleser und keiner schreibt was... 11:30 = 9 Stück .. keiner sagt mir die Lösung und kreuzelt an...

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  • PeterPan
    antwortet
    Hoi Green..

    es geht ja nicht allein um Michael und "seine Baustelle", auch wenn ich ihn direkt anspreche.

    --> Es geht um 0815 Baustellen heute.

    Ab wann hat man dort "Internetanschluss"?
    Zum Ankreuzen:
    a) Während der Rohbauphase
    b) Sobald die Wohnung vom Bauherren zum Verkauf steht? (Fertig gebaut, verputzt, es kann eingezogen werden?)
    c) Beim Einzug des Endkunden?
    d) Richtet Green kostenlos ein?

    Und jetzt kommt Ihr: Auf wen werden die "Apfel-SmartHome-Produkte" registriert (zwecks Apple-ID):
    a) Den Generalunternehmer als Auftraggeber?
    b) Den Markler?
    c) Den Endkunden?
    d) Micha's Oma?

    Und wann meint Ihr, dass der Inbetriebnehmer sein Geld haben will?
    a) gar nicht?
    b) Bei Abnahme durch den Generalunternehmer?
    c) Sobald der Endkunde irgendwann einzieht?
    d) Beim nächsten Meteoriteneinschlag auf Peter's Haus?

    Gruss Peter

    PS: Muss weiterpacken.
    PS: Green, Du bist IT-ler, oder? Versuch mal nicht an Dein Häusle und Deine Möglichkeiten zu denken. Mach Dich von allem frei! *ohmmmm* Und nutze die linke Gehirnhälfte! Übrigens: "Garten anlegen" im Winter ist recht praktisch. Aktuell hat es ja Plusgrade.
    PS: Tja, heute fahre ich später ab und packe auf der Baustelle ein

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  • greentux
    antwortet
    Also Internet hats auf vielen Baustellen. Da laufen ja mittlerweile schon Webcams etc. LTE wäre eine schnelle Variante, UMTS wäre auch ok.

    Ich weiss immer nicht, wie damals gebaut wurde, als es noch keine Handys gab. Da musste der Handwerker tatsächlich früh alles einpacken und dann erst losfahren

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  • PeterPan
    antwortet
    Ach Michael...

    und nochwas (Ist mir grad unter der Dusche eingefallen):

    1. Wie soll das denn dann bitte ablaufen bei der Inbetriebnahme der Apple/MS-SmartHome-Produkte? Bei der Registrierung der neuen Produkte muss man doch "online" sein, oder? Wann hast Du denn einen Internetanschluss/Telefonanschluss bekommen in Deinem Haus? Als Du eingezogen bist oder schon früher in der Rohbauphase? Bekomme ich dann also einen sog. "Telefon-Bauanschluss"? Wie willst Du die Geräte denn Inbetriebnehmen ohne Internetanschluss und ohne Netzwerkinfrastruktur? Willst Du die Switche und Access-Points schon im Rohbau ins Haus stellen? Staubgeschützt?

    2. Bekomme ich dann zur Inbetriebnahme auch Deine Apple-ID inkl. Passwort? Oder willst Du Dich bei jedem Apple-SmartHome-Teil neben mich setzen und jedesmal die ID samt Passwort eingeben? Gut, wenn Du das bezahlen willst, gerne. Geht auf Regie!

    3. Was machst Du mit Kunden, die gar keine Apple-ID haben oder haben wollen? Sagst Du denen, dann: "Sie müssen, damminomal!". Oder: "Sorry, keine Apple-ID, kein SmartHome?". Es soll auf diesem Planeten noch Leute geben, die keine Apple-ID haben und auch keine wollen. Ich hab vereinzelt da so Kunden.

    Gruss Peter

    PS: So, bin jetzt Koffer packen.

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von EIBY Beitrag anzeigen
    Am Beispiel VELUX sieht man m.E. offensichtlich, was das Interesse quasi jedes Herstellers ist: die absolute Abhängigkeit der Kunden von den Produkten eines Herstellers. Pervertiert wird diese Stategie durch die Vorenthaltung von Informationen.
    Systemübergreifend könnte der Kunde vergleichen und hätte die Auswahl = ein Graus für die Hersteller. Warum hat denn jeder Klingelhersteller sein eigenes Protokoll und frickelt es mittels Gateways an die IP-Welt, statt gleich alles VoIP zu bauen?
    Mein Gott! Das ist soooooooo einfach zu beeinflussen: Einfach nicht kaufen das Zeugs!

    Oder hast Du schon das Zeugs eingekauft und eingebaut? Tja, Pech gehabt. Vorher beraten lassen - Geld gespart - Ärger gespart.

    Gruss Peter

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  • EIBY
    antwortet
    Abhängigkeit --> max. Ausbeutung

    Am Beispiel VELUX sieht man m.E. offensichtlich, was das Interesse quasi jedes Herstellers ist: die absolute Abhängigkeit der Kunden von den Produkten eines Herstellers. Pervertiert wird diese Stategie durch die Vorenthaltung von Informationen.
    Systemübergreifend könnte der Kunde vergleichen und hätte die Auswahl = ein Graus für die Hersteller. Warum hat denn jeder Klingelhersteller sein eigenes Protokoll und frickelt es mittels Gateways an die IP-Welt, statt gleich alles VoIP zu bauen?

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Michael..

    ich denke die Meisten hier im Forum und Bauherren mit prallem Geldbeutel finden für alles eine Lösung.
    --> Nein, diesen Trend im Forum sehe ich eben nicht. Es geht immer mehr Richtung "Selbstbasteln". Aber das ist auch gut so. Einen prallen Geldbeutel braucht man auch nicht unbedingt. Anständige Konzeption und dann muss man nicht aus eigenen Fehlern lernen, sondern kann sich direkt tolle Infos holen vom Fachmann. Das kostet zwar etwas, aber lohnt sich über die gesamte Bauphase dann locker wieder.

    Ich haben inzwischen von der Heizung bis zur Multimedia Anlage alles bei uns integriert, aber dies tun ja nicht wirklich viele Menschen.
    --> Echt! Meinst Du wirklich? Und den Lift und den Pool auch integriert? Funkboxen hingestellt und die Türkom auf dem iPhone? Pflanzen- und Rasenbewässerung inklusive? Toll! Nein, wirklich. Es hat mehr Kunden, die das was Du hast standardmässig wünschen und umsetzen. Don't worry, you're not alone.

    Ich komme beruflich aus einer sehr stark standardisierten TK-Welt und reibe mir immer wieder die Augen über diese nie endenden Insellösung (wie z.B. Miele@Home, io Homecontrol) in der häuslichen Umgebung.
    --> Tja, das kommt vom Inseldenken der entsprechenden Hersteller. Die meinen mal auf die Schnelle die über 8000 Produkte und Lösungen von 280 Herstellern nachentwickeln zu können mit Null Budget und Null Vertriebspersonal. Dafür wollen Sie dann die Kunden mit Ihren "tollen" Insellösungen und proprietären Lösungen an sich binden. Leider verloren. Mit enocean geht es erst seit dem so richtig steil bergauf, seit dem es entsprechend kostengünstige Gateways und bidirektionalität gibt.
    Das BSHG/Miele-Projekt war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Kein Gateway - keine Anbindung - kein Umsatz - Ende der Fahnenstange. Ausserdem im obersten Preissegment der weissen Ware. So klappt das nie.

    KNX ist dabei ja überhaupt nicht das Kernproblem, sondern alles drumherum. Diese unzähligen Schnittstellen und Protokolle werden aus meiner Sicht weiterhin dazu führen, dass das Smart Home auch in der Zukunft nur eine kleine Zielgruppe ansprechen wird.
    --> Meine Rede: Wenn man sich möglichst viele verschiedene Busse ins Haus klatscht, dann wird das eine Bauphase ohne Ende. Reduzieren auf das Wesentliche! Und möglichst alles eigenständig laufen lassen mit den nötigsten Anbindungen. Sonst wird's echt unbezahlbar! Und bedienen kann das keiner. Von wegen Wartung: Bei jedem Update irgendeiner APP schreit der Kunde (Danke Apple)! Think KISS!

    Erst wenn ein starker IT-Konzern (hoffentlich nicht Microsoft) einmal in dieses Thema richtig einsteigt und eine Grundlage für alle Hersteller schafft, könnte man einmal Massenmarkt taugliche Lösungen vorfinden.
    --> Haha! Da bin ich aber gespannt! Welchen starken IT-Konzern meinst Du bitte? Apple? OMG! Jede Woche 17 Updates laden! Spinne ich oder was? Gerade Apple zieht seine "Kunden" aus bis auf's Hemd, inkl. Kreditkarteninformationen und sonst erhältlichen privaten Daten! Bereits bei der Anmeldung! Das finden bestimmt alle SmarHome-Anwender toll, wenn Apple "weiss" was Du wo mit welchem Smart-Home-Gerät machst und diese Information gleich mal weiterverkauft an irgendwelche Dir unbekannten Firmen. Stelle mir grade vor, wie ein Taster mit einem Werbebanner geschmückt die Wand verziert. Klick mich und Du erhältst kostenlosen Zugang zu "Sexy-Lady-Putzt-Mein-Display-und-zieht-sich-dabei-aus" für 2 Minuten, dann allerdings 5 Euro pro Minute. Toll! Das wird sicher lustig. Datenschutzmässig und für den Kinderschutzbund.
    Du musst das aus der Sicht von "NO-NERDS" sehen - z.B. Deiner Grossmutter. Und nun stelle Dir vor Du hättest 20 Grossmütter. Da wärst Du als "Dienstleister-Enkel" ganz schön unterwegs, um die "Smart-Homes" am Laufen zu halten. KISS verdammt nochmal! IT-ler glauben immer, dass die gesamte Bevölkerung aus NERDS besteht. Cola/Pizza-vertilgende Brillenträger, die nächtelang Codes schreiben und Routinen erfinden. Das ist eben nicht der Fall. Der normalsterbliche Smart-Home-Besitzer hat sich das System geleistet und will auf 20 Jahre keinen Handwerker im Haus sehen!

    Was Apple in Sachen Usability in der IT geschafft hat, würde ich mir im Haustechnik und Multimedia Umfeld wünschen.
    --> *rofl* *lol* OMG! Gnade! Finde grad mein "Kopfschuss"-Bild nicht.

    Apropos "IT-ler":
    https://peterpanch.wordpress.com/201...-gehirnhalfte/
    Nix für ungut! Aber es gibt Gott-sei-Dank noch praktikablere Lösungen.

    Wenn hoffentlich irgendwann einmal der Tag kommt, dass ein Protokoll für sämtliche im Haus genutzten Geräte erdacht wird, wird es spannend wie sich die Konnex verhält.

    --> Amen! Eher trifft ein Meteorit genau mein Haus.

    KNX an sich ist ja eine sehr gute Technologie, aber so lange der Zugang dazu so beschränkt ist wie aktuell (keine WYSIWYG Konfigurationsoberfläche, keine kostenlose Software für Heimanwender) wird KNX vermutlich bei einem Massenmarkt tauglichen Konzept keine oder eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
    --> Werde KNX-Mitglied und Du hast Zugang zu all den Daten und Patenten. Dann schreibst Du ein Tool, welches aus der ETS ein WYSIWYG-Oberfläche aufsetzt. Das Tool ist dann aber bitte für Heimanwender kostenlos! Wann bist Du fertig? Mitte nächstes Jahr! Will es sofort ausprobieren.
    Werkzeug kostet auch Geld. Die ETS4 ist ein Werkzeug. Geh mal in den Baumarkt und sage:"Ich will die Bosch-Bohrmaschine kostenlos, weil ich Heimanwender bin!". Oder geh mal zu Apple und sage: "Ich entwickle ein kostenloses Tool für Heimanwender, ich hätte gerne, dass auch Euer Genehmigungs- und iStore-Aufnahmeverfahren kostenlos ist!" Bei Microsoft und Win8-Apps wirst Du genauso hinten anstehen. Das Leben kostet Geld! Es ist echt grausam, ist aber so! Wenn Du Lust hast, dann arbeitest Du für mich privat kostenlos. Bin auch u.A. Heimanwender und benötige eine funktionierende IT-Umgebung! Nimm bitte Dein Werkzeug kostenlos mit.

    Nein, im Ernst: Weder MS noch der Apfel wird auf absehbare Zeit auch nur annähernd irgendwas parktikables Richtung SmartHome auf die Beine stellen können. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Ach, und einen Tipp noch:
    Falls jemand iPlÄDs oder iPhönes für die Visualisierung verwendet: NO GAMES für die Kiddies drauf installieren lassen! Kauft den Zwergerl ein eigenes IBläd und fertig. Weihnachten ist ja bald. Es gurkt mich echt an regelmässig irgendwelche Einstellungen wieder herstellen zu dürfen, nur weil so ein Zwergerl mal schnell in den Einstellungen rumspielen musste. Das wird im nächsten Jahr ECHT TEUER! Anreise+Dumpfbackensteuer!

    Gruss Peter

    PS: Das T-Shirt gibt es so ähnlich zu kaufen! Auch für Heimanwender!
    Fuck APP! | PeterPan's Crazy T-Shirt Factory
    Sorry, bin eher der kreative, der mit der linken Gehirnhälfte arbeitet
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  • Jambala
    antwortet
    Wenn hoffentlich irgendwann einmal der Tag kommt, dass ein Protokoll für sämtliche im Haus genutzten Geräte erdacht wird, wird es spannend wie sich die Konnex verhält.

    KNX an sich ist ja eine sehr gute Technologie, aber so lange der Zugang dazu so beschränkt ist wie aktuell (keine WYSIWYG Konfigurationsoberfläche, keine kostenlose Software für Heimanwender) wird KNX vermutlich bei einem Massenmarkt tauglichen Konzept keine oder eine sehr untergeordnete Rolle spielen.

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  • DJGockel
    antwortet
    Hi Michael,
    Top Beitrag!!!
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Es wird endlich Zeit, dass sich ein paar Hersteller, für Gebäudetechnik, Multimedia, TK und IT Geräte zusammen schließen und eine Schnittstelle schaffen worüber sie mit einander kommunizieren können.
    Zur Zeit versucht doch jeder Hersteller dem Endkunden sein eigenes nicht fertiges (Bus-) System auf zu schwätzen


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  • Jambala
    antwortet
    Hallo Peter,

    ich denke die Meisten hier im Forum und Bauherren mit prallem Geldbeutel finden für alles eine Lösung.

    Ich haben inzwischen von der Heizung bis zur Multimedia Anlage alles bei uns integriert, aber dies tun ja nicht wirklich viele Menschen.

    Ich komme beruflich aus einer sehr stark standardisierten TK-Welt und reibe mir immer wieder die Augen über diese nie endenden Insellösung (wie z.B. Miele@Home, io Homecontrol) in der häuslichen Umgebung.

    KNX ist dabei ja überhaupt nicht das Kernproblem, sondern alles drumherum. Diese unzähligen Schnittstellen und Protokolle werden aus meiner Sicht weiterhin dazu führen, dass das Smart Home auch in der Zukunft nur eine kleine Zielgruppe ansprechen wird.

    Erst wenn ein starker IT-Konzern (hoffentlich nicht Microsoft) einmal in dieses Thema richtig einsteigt und eine Grundlage für alle Hersteller schafft, könnte man einmal Massenmarkt taugliche Lösungen vorfinden.

    Was Apple in Sachen Usability in der IT geschafft hat, würde ich mir im Haustechnik und Multimedia Umfeld wünschen.

    Viele Grüße

    Michael

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Mich als Kunde würde es übrigens freuen, wenn alle Technologien in einem Haushalt einmal von jemandem mit Gesamt Know How Ende-zu-Ende betrachtet würden. Dieses Technologie-Frickelwerk von heute durchschauen 97% aller Menschen nicht und damit wird es auch nie ein Massenmarkt.
    Hallo..

    es gibt durchaus sachkundige Integratoren, die ein Gesamtkonzept erstellen und dann das "Frickelwerk" zu einem Ganzen zusammenfügen können. Wenn sich der Kunde in D diesen Integrator als Architekten für Gebäudeautomation ins Projekt holt und zwar frühzeitig, dann kann er die angrenzenden Gewerke beurteilen und sinnvolle Funktionen mit dem Kunden vereinbaren und so die richtigen Produkte auswählen. Das Ganze wird dann auch noch kostengünstig und effektiv.

    Für den Massenmarkt im Wohnbau inkl. sozialer Wohnungsbau war und ist KNX nicht gedacht. Rückblickend im Vergleich zu den letzten 10 Jahren hat den Anschub aktuell gebracht, dass immer mehr Endkunden ihr "Haus" mit dem Smartphone bedienen möchten und der Druck Richtung Energiesparen sich auswirkt auch in der Elektrifizierung.

    Falls bei Dir irgendwas "nicht zu Ende gebracht" wurde, dann melde Dich doch mal einfach bei mir. Dann sehen wir uns die Sache mal an.

    Gruss Peter

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