Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Apple, Google und Microsoft an Heimautomatisierer interessiert

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • evolution
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Nur leider ist sie nicht geeignet dem Durchschnittskunden einen Zugang dazu zu bieten.
    Soll es auch nicht, denn der Durchschnittskunde ist für gewöhnlich Laie in Sachen Elektroinstallation und hat somit imho nichts am Niederspannungsnetz zu suchen.

    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Dennoch hätte ich (wenn ich hätte entscheiden müssen/dürfen ) die ETS aus KNX Lizenzgebühren gesponsert, da nur mit einer kostenlosen ETS für alle Anwender (vom Elektriker bis zum Privatanwender) die geringstmögliche Einstiegshürde da gewesen wäre.
    Als ich anfing mich für KNX zu interessieren hatte auch ich diese Meinung. Wahrscheinlich jedoch nur deswegen, weil ich abwägen musste eine Anfangsinvestition zu tätigen oder nicht. Aber mit der Einarbeitung bin ich zwischenzeitlich davon überzeugt, dass es richtig ist eben gerade diese Einstiegshürde über den Preis der ETS zu schaffen. Denn wenn jemand willens und mächtig ist sich in KNX einzuarbeiten oder die SW beruflich benötigt, für den sind die rd. € 1.000 keine wirklich ins Gewicht fallende Investition.
    Auch wird somit wirkungsvoll verhindert, dass unkundige KNX-Besitzer mal ausprobieren, was denn so alles passieren kann, wenn man an der SW rumspielt...

    Einen Kommentar schreiben:


  • GLT
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Nur leider ist sie nicht geeignet dem Durchschnittskunden einen Zugang dazu zu bieten.
    Definiere "geeigneten Durchschnittskunden"

    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    KNX ist eine Technologie für Bürogebäude, Villen und einige Freaks. Im Standard Reihenhaus ist und wird KNX sehr selten zu finden sein.
    Der durchschnittliche Häuslebauer spart sich schon grossteils elektrifizierte Rollläden/Jalousien, hält Netzwerkdosen in allen Räumen für übertrieben, hat Bedenken gegenüber einem "Computerhaus",....

    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht besteht aber im Markt ein Bedarf an einer Haussteuerungstechnologie für den Standard Reihenhaus-/Wohnungsbesitzer, die auch alle Anforderungen der angrenzenden Gewerke (Heizung, Multimedia usw.) mit implementiert hat.
    Das ist nunmal das Grundproblem Subjektivität <-> Objektivität
    Meine subjektive Meinung: viele Foristen sind für eine objektive Betrachtung des KNX-Themas inzwischen ungeeignet.

    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    .....aber alles was davor auf der eigentlichen Anwenderseite ist, könnte ähnlich einem Ethernet von einem Laien konfiguriert werden.
    Ja ne, is klar.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jambala
    antwortet
    Hallo Peter,

    KNX ist ja unbestritten eine sehr gute Technologie. Nur leider ist sie nicht geeignet dem Durchschnittskunden einen Zugang dazu zu bieten. KNX ist eine Technologie für Bürogebäude, Villen und einige Freaks. Im Standard Reihenhaus ist und wird KNX sehr selten zu finden sein.

    Das liegt sicherlich an vielen Punkten, wobei die kostenpflichtige ETS der mit Abstand geringste Punkt ist.

    Dennoch hätte ich (wenn ich hätte entscheiden müssen/dürfen ) die ETS aus KNX Lizenzgebühren gesponsert, da nur mit einer kostenlosen ETS für alle Anwender (vom Elektriker bis zum Privatanwender) die geringstmögliche Einstiegshürde da gewesen wäre.

    Aus meiner Sicht besteht aber im Markt ein Bedarf an einer Haussteuerungstechnologie für den Standard Reihenhaus-/Wohnungsbesitzer, die auch alle Anforderungen der angrenzenden Gewerke (Heizung, Multimedia usw.) mit implementiert hat.

    Wenn es einmal zu einer solchen Standard-Technologie kommt, dann verliert KNX bei den von Dir genannten 19+1% der Kunden massiv an Aufmerksamkeit.

    Die Branche kann jetzt weiterhin den Bedarf der breiten Masse ignorieren und hoffen, dass es nie zu einer signifikanten Penetration einer neuen Standardtechnologie kommt (das hat Kodak übrigens auch so gemacht ). Das Risiko demgegenüber ist aber, dass irgendwer Anderes (z.B. ein branchenfremder IT-Konzern) diese Thema irgendwann massiv besetzt.

    Aktoren egal welchen Standards müssen und sollten auch zukünftig nur von einer Elektrofachkraft installiert werden, aber alles was davor auf der eigentlichen Anwenderseite ist, könnte ähnlich einem Ethernet von einem Laien konfiguriert werden.

    Viele Grüße

    Michael

    Einen Kommentar schreiben:


  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollege Jockel..

    Irgendwie kommt mir das Wort "Sherry-Picking" in den Sinn.

    a) Man nimmt die Vorteile von KNX einfach stillschweigend hin. (300 Hersteller weltweite kompatibel, über 10 000 Produkte weltweit kompatibel)
    b) Lästert aber über die Anschaffung der ETS, für welche nicht die Hersteller verantwortlich sind, sondern aus gutem Grund die KNX-Association. (eben wegen Einhaltung der Standards, keine Eigenbrötlerei der Hersteller, X-Sprachen)

    Schaut man sich den Kuchen/Marktanteil der abverkauften KNX-Produkte an:
    1. 80% Der grösste Anteil geht in den gewerblichen Bereich: Grossprojekte weltweit.
    2. 19% gehen in Wohnbauprojekte im professionellen Bereich mit Planer, Elektriker, Integrator und Bauherren, die nichts selbst rumpfriemeln oder sich in Foren schlau machen - weltweit.
    3. 1% sind Selbstbauer (Vermutlich noch viel weniger)

    Jetzt blicken wir auf die Diskussionen rund um die ETS im deutschen KNX-Forum und erkennen, dass es die KNX Association wiederholt möglich gemacht hat die ETS in sog. "Forenaktionen" für die "Selbstbauer" kostengünstig zu erstehen. Auf der L&B2012 hat es am KNX-Messestand eine Aktion gegeben, bei der man einen 400 euro Gutschein erhalten hat.

    Wo liegt tatsächlich das Problem?

    Gruss Peter

    PS: Übrigens: "A G'lernder wär' a Depp!", wenn jeder Selbstbauer sich sofort sein KNX-Häusle basteln könnte ohne Einarbeitung, Schulung, Berufserfahrung etc. in die Materie
    - KNX-Produkte
    - KNX-Möglichkeiten
    - KNX-Installation und Normen
    - KNX-Planung
    - KNX-Integration
    - Elektrische Vorschriften, Normen
    etc.pepe.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jockel
    antwortet
    Ich denke schon, dass ein großer Player mit ausreichenden Ressourcen und Erfahrung mit IT und dem Endkundengeschäft hat in dem Markt erfolgreich sein kann.

    Das Gefrickel geht ja nicht bei den diversen Insellösungen los, sondern beginnt schon bei den einzelnen Herstellern. Es gibt keine klare Versionierung der Software, es fehlen Änderungshistorie und Listen bekannter Fehler, vorhandene Bugs werden jahrelang nicht beseitigt, auf den Internetseiten findet sich die Firmware an verschiedenen Stellen in unterschiedlichen Versionen ohne dass dies klar zu erkennen ist. Und das sind nur ein paar Sachen, die viele Firmen mit IT Erfahrung deutlich besser machen.

    Nein, diesen Trend im Forum sehe ich eben nicht. Es geht immer mehr Richtung "Selbstbasteln". Aber das ist auch gut so. Einen prallen Geldbeutel braucht man auch nicht unbedingt. Anständige Konzeption und dann muss man nicht aus eigenen Fehlern lernen, sondern kann sich direkt tolle Infos holen vom Fachmann. Das kostet zwar etwas, aber lohnt sich über die gesamte Bauphase dann locker wieder.
    Damit sind aber schon mal viele Kunden außen vor, nicht mal wegen der Kosten, sondern weil man einen solchen Fachmann erst mal finden musss, das Vertrauen aufgebaut werden will und die Kunden nicht erkennen können, wie gut sie gerade beraten werden. Dann bleibt man lieber beim Bewährten, das kennt man wenigstens.


    Werde KNX-Mitglied und Du hast Zugang zu all den Daten und Patenten.
    Gerade in dem Punkt sehe ich immer noch eine gewissen Arroganz bei der Konnex, die schnell dazu führen kann, dass sie überrollt wurde. Erinnernt mich irgendwie an das Ende des römischen Reiches. Es kann nämlich schnell dazu führen, dass sich ein anderer Anbieter nicht für die Patente interessiert und eine eigene Lösung entwickelt. Wenn die mit ausreichendem finanziellem Rückhalt in den Markt gebracht wird kann es sein, dass sich die Konnex ganz schnell die Augen reibt!


    Dann schreibst Du ein Tool, welches aus der ETS ein WYSIWYG-Oberfläche aufsetzt. Das Tool ist dann aber bitte für Heimanwender kostenlos! Wann bist Du fertig? Mitte nächstes Jahr! Will es sofort ausprobieren. Werkzeug kostet auch Geld. Die ETS4 ist ein Werkzeug. Geh mal in den Baumarkt und sage:"Ich will die Bosch-Bohrmaschine kostenlos, weil ich Heimanwender bin!". Oder geh mal zu Apple und sage: "Ich entwickle ein kostenloses Tool für Heimanwender, ich hätte gerne, dass auch Euer Genehmigungs- und iStore-Aufnahmeverfahren kostenlos ist!" Bei Microsoft und Win8-Apps wirst Du genauso hinten anstehen. Das Leben kostet Geld! Es ist echt grausam, ist aber so! Wenn Du Lust hast, dann arbeitest Du für mich privat kostenlos. Bin auch u.A. Heimanwender und benötige eine funktionierende IT-Umgebung! Nimm bitte Dein Werkzeug kostenlos mit.
    Der Vorteil der Software ist aber, dass die Kosten für weitere Kopien gegen Null tendieren und sich auch vergleichsweise leicht abgespeckte Versionen herstellen lassen. Um wieder bei der IT zu bleiben: Ich kenne kein großes Betriebssystem bei dem es nicht auch kostenlose Entwicklungswerkzeuge gäbe. Entweder aus der Open Source Szene, aber sehr häufig auch von den Herstellern. Warum wohl bietet MS sein Visual Studio auch in einer kostenlosen Variante an, obwohl man für die "großen" Versionen auch richtig Geld zahlen kann.

    Es ist ja auch nicht so, als wären die KNX Geräte geschenkt, dass ich dann für die zur Inbetriebnahme zwingend erforderliche Software Geld zahlen muss empfinde ich immer noch als sehr ärgerlich und ist auch ziemlich einmalig. Natürlich kann es mir eigentlich egal sein, ob die Geräte (noch) teurer werden, weil die ETS darauf umgelegt wird, oder ob die die Software kaufe, aber der Ärger ist eben von Anfang an da. Auch darüber, dass ich eine Profi-Version kaufen muss, obwohl ich nur meine aktuell ca. 60 Geräte in einem Projekt parametrisieren will.

    Es wäre für mich aber auch ein absolutes No-Go für jede Änderung den Elektriker rufen zu müssen, nicht mal so sehr wegen des Geldes sondern wegen des Aufwandes und der damit verbundenen Wartezeit. Das wäre im gewerblichen Bereich übrigens auch so.

    Falls jemand iPlÄDs oder iPhönes für die Visualisierung verwendet: NO GAMES für die Kiddies drauf installieren lassen! Kauft den Zwergerl ein eigenes IBläd und fertig. Weihnachten ist ja bald. Es gurkt mich echt an regelmässig irgendwelche Einstellungen wieder herstellen zu dürfen, nur weil so ein Zwergerl mal schnell in den Einstellungen rumspielen musste. Das wird im nächsten Jahr ECHT TEUER! Anreise+Dumpfbackensteuer!
    Auch bei aktuellen iOS Geräten lässt sich die Verwendung durchaus einschränken. Ansonsten ist das doch nur ein Scheinargument, man darf es den großen SW-Firmen durchaus zutrauen, dass sie solche Problematiken erkennen und entsprechend abgesicherte Geräte anbieten wenn sie in der Hausautomatisierung mitspielen wollen.


    . Wie soll das denn dann bitte ablaufen bei der Inbetriebnahme der Apple/MS-SmartHome-Produkte? Bei der Registrierung der neuen Produkte muss man doch "online" sein, oder? Wann hast Du denn einen Internetanschluss/Telefonanschluss bekommen in Deinem Haus? Als Du eingezogen bist oder schon früher in der Rohbauphase? Bekomme ich dann also einen sog. "Telefon-Bauanschluss"? Wie willst Du die Geräte denn Inbetriebnehmen ohne Internetanschluss und ohne Netzwerkinfrastruktur? Willst Du die Switche und Access-Points schon im Rohbau ins Haus stellen? Staubgeschützt?
    Auch das ist, aus gleichem Grund, ein Scheinargument. Natürlich sind genug Lösungen denkbar, bei denen kein Internetzugang und schon gar nicht auf der Baustelle erforderlich ist. So viel anders ist das aber doch beim KNX auch nicht, spätestens wenn ich die Applikationen laden oder einen Blick in die Doku werfen will, brauche ich doch wieder das Internet. Zumindest lag so etwas, bis auf ein kleines Faltblatt, keinem meiner Geräte bei. Ist aber eigentlich auch kein Problem, mobiles Internet ist inzwischen fast überall verfügbar.

    Wenn die Elektrobranche bzw. Konnex so weitermacht wie bisher und es nicht schafft einem Großteil der Bevölkerung ein Smart Home verständlich und zugänglich zu machen, dann wette ich darauf dass in spätestens 10 Jahren im Haus alles über IP laufen wird.
    Genau diese Entwicklung sehe ich auch, verstärkt durch die Flächendeckende Einführung von IPv6 und preiswerten WLAN-Modulen, einfach weil beides die Sache einfacher machen wird.

    Die Erfahrungen von Chris kann ich im übrigen nur bestätigen, das Thema KNX kommt bei vielen Anbietern einfach nicht vor, auch da könnte man mal nachdenken, warum das wohl so ist.

    Für viele Sachen ist es auch keine Alternative, sich die Einrichtung von einem Handwerker bauen zu lassen, Lampen z.B. würde so viel zu teuer. Bei Möbeln geht es ja in Grenzen noch, aber auch da wird er Aufwand für den Kunden deutlich höher: Ich muss planen und kontrollieren und das Design macht sich auch nicht von alleine.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, wie es andere Integratoren machen, aber ich hab' da seit 10 Jahren einen Schreiner mit Technikverständnis
    [...]
    Kontakt kann ich Dir geben
    Einen guten Schreiner habe ich zum Glück auch. Dem muss ich halt erklären was ich will, ist ja schon Katalog-Aussuchen anstrengend genug...

    Gut, dann ist zumindest meine Einschätzung bestätigt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    gerade angekommen. Sehr schöne Diskussion stelle ich fest beim Überfliegen. Kann jetzt aber wg. Müdigkeit nicht alles beantworten bzw. Stellung nehmen.

    @Chris zwecks Möbelleuchten-Integration:
    Ich weiss nicht, wie es andere Integratoren machen, aber ich hab' da seit 10 Jahren einen Schreiner mit Technikverständnis in seinem Team. Da brauch ich nur fragen: "Du, es sollte so und so sein und der Kunde will das so haben, damit man es via KNX steuern kann." Wir trinken einen Kaffee und rauchen eine Zigarette, finden eine Lösung und schon wird der Termin mit dem Kunden ausgemacht, ein Angebot erstellt und fertig.

    Du kennst ihn von den Bildern von FB her. Mittwoch hat sein Team einen Billardtisch in einem Projekt aufgebaut, einen Beamer in die Holzwand beim Innenpool eingepasst und den Bodenabschluss Richtung Lift fertiggestellt.

    Ausserdem hat er meine Schulungskoffer gebaut und war und ist zuständig für meine mobilen Messewände. Er und sein Team bauen von der Küche mit RGB-LED-Rückwand bis zur fertigen Wohnungseinrichtung alles auf Mass und sauber.

    Kontakt kann ich Dir geben

    Gruss Peter

    Einen Kommentar schreiben:


  • greentux
    antwortet
    Das muss nicht auf "basteln" hinauslaufen. Du kannst ja durchaus ne DALI-fähige Leuchte aussuchen und die dann einbauen lassen. Das ist dann eine Kombination vom Besten beider Welten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Chris, was hindert Dich daran, zum Möbeltischler zu gehen?
    Nichts und ist durchaus in der Überlegung noch mit drinnen. Wird aber mit:
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Du zeigst ihm, was er Dir aus dem Holz bauen soll und Du kümmerst Dich um die LEDs/Bus.
    durchaus wieder eine Lösung die Richtung Basteln / selber machen geht. Und das nur, weil der Hersteller unfähig ist eine simple Frage vernünftig zu beantworten...
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Die Möbelbranche ist hierzulande wirklich "sehr schwierig".
    Oh ja und das völlig unverständlich.

    Die Sanitär-Mafia gibt wenigsten noch 3D CAD Modelle raus - aber wie soll ich die Möblierung eines normalen Raumes planen?!?

    Da gäb's einige Firmen die (wie hier) von sich behaupten: "Denn für unsere Kunden ist uns das Beste gerade gut genug. [...] Ohne Einschränkung – ohne Wenn und Aber. [...] Damit bieten wir unseren Kunden über das reine Möbelstück hinaus besten Service. Und mit etwas anderem sollten Sie sich nicht zufrieden geben."
    Aber:
    • Keine Möglichkeit an 3D Daten zu kommen (klar, im Möbelhaus gibt's ein Programm - hat das aber auch meine Lichtplanung mit drinnen? Die paar lieb gewonnenen Möbelstücke, die mit integriert sein müssen?)
    • Keine Ahnung wie die Farbwiedergabe der eigenen Beleuchtung ist? Soll ich die Farbkombination der Klamotten bei einem Chinesischen-LED-Grab aussuchen?!?
    • Aber dafür so hochwertig und toll, dass es im Möbelhaus zwar 120% Rabatt auf alles außer ..., die hier, ... gibt.



    @Peter: Wie machen das denn die Integratoren? Auch jedes mal verzweifeln oder gibt's da noch einen direkten Kontakt, den ich nicht kenne?

    Einen Kommentar schreiben:


  • greentux
    antwortet
    @Peter, ja ich habe auch einige Zeit in der Schweiz gearbeitet Trotzdem weiß ich, das es Unterschiede beim Recht gibt. Du weist da ja selber immer mal drauf hin, wenns um VDE und Co geht. Da ich nicht weiß, ob die VOB xy wie in D auch in CH gilt, muß man damit immer vorsichtig sein.

    Chris, was hindert Dich daran, zum Möbeltischler zu gehen? Du zeigst ihm, was er Dir aus dem Holz bauen soll und Du kümmerst Dich um die LEDs/Bus. Die Möbelbranche ist hierzulande wirklich "sehr schwierig".

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hausmeister Krause
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen

    Ich habe in meinem Freundes, Bekannten- und Kollegenkreis viele Menschen mit höherer Bildung und damit einem guten Gehaltsniveau. Darunter befinden sich neben mir nur 2 weitere Nutzer von KNX (beides Unternehmer). Der Grund ist vermutlich der nahezu ausschließliche Zugang zu Häusern/Wohnungen über Bauträger (über deren Aufpreispolitik brauchen wir hier nicht reden) und die Komplexität der Gesamtmaterie (ich kenne niemanden unter den o.g. Personen, der überhaupt weiß dass es KNX und Systemintegratoren für Haustechnik gibt).
    Das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen, kenne jedoch nur einen weiteren KNX-Nutzer (Flugkapitän). Nicht selten wird an mich die Frage herangetragen, ob ich ein 'BUS-System' empfehlen kann. Meine Antwort: Nur bei Leidensfähigkeit, Kapitalstärke, Nerven- und Zeitvorrat.


    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Die Aversion mancher Forumsmitglieder gegen Apple & Co entspricht meiner Aversion gegen Handwerker. Für jede kleinste Änderung einen Elektriker mit ETS herbeizurufen würde mich total nerven und wäre damit für mich ein Showstopper für KNX. Apple kann ich wenigstens 365x24h erreichen...
    Ich komme zwar selbst aus dem Handwerksbereich bzw. Baubranche, habe aber Verständnis für Deine Sichtweise. In den letzten 3 Monaten hatte ich 3 Rechnungen: ca. 800 Euro für (hoffentlich) nachhaltige Beseitigung eines Fehlalarm bei einem Gira-Dual-Melder, fast 3.000 Euro für die (hoffentlich) nachhaltige Beseitung mehrerer Fehlalarme einer ABB/Gira Alarmanlage. 900 Euro fürs iPhone 5. Letzeres läuft einwandfrei ohne Mehrkosten, bei den beiden anderen Dingen trägt das Prinzip Hoffnung. Perspektivisch kundenfreundlich ist/funktioniert (leider) nur das iPhone 5.


    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir für die Zukunft eine Geräte übergreifende Hauskommunikationstechnologie (von der Heizung, über den Kühlschrank bis zum TV). Diese sollte nicht Hersteller spezifisch sein, sondern ein Marktstandard sein. Jeder der heute ein WLAN/LAN einrichten kann, sollte auch in der Lage sein ein Smart Home zu konfigurieren. Das hat nichts mit einem Online Apple Account zu tun.
    Yepp, so sollte es sein. Dafür würde ich auch viel Geld ausgeben, das würde sich langfristig für mich rechnen.


    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen
    Wenn die Elektrobranche bzw. Konnex so weitermacht wie bisher und es nicht schafft einem Großteil der Bevölkerung ein Smart Home verständlich und zugänglich zu machen, dann wette ich darauf dass in spätestens 10 Jahren im Haus alles über IP laufen wird.
    Wäre vorstellbar, jedoch glaube ich, dass es anders kommen wird. Die Erlösung wird aus dem fernen Osten kommen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hausmeister Krause
    antwortet
    Zitat von Jambala Beitrag anzeigen

    ...Mich als Kunde würde es übrigens freuen, wenn alle Technologien in einem Haushalt einmal von jemandem mit Gesamt Know How Ende-zu-Ende betrachtet würden. Dieses Technologie-Frickelwerk von heute durchschauen 97% aller Menschen nicht und damit wird es auch nie ein Massenmarkt...
    Hallo Jambala,

    das sehe ich genauso wie Du.

    Aber ich glaube die fokussierte Sichtweise auf z.B. Apple und Konsorten ist durchaus diskussionswürdig, da gebe ich Peter völlig Recht. Vermutlich werden das nur halbherzige Versuche sein, die z.B. auf den für diese Firmen rentablen Markt schielen: Die U.S.A.

    Ich für meinen Teil könnte mir vorstellen, dass sich irgendwann mal ein ganz anderes Törchen auftun könnte. Nehmen wir mal folgendes Szenario:

    Ein kapitalstarkes, global agierendes Unternehmen mit Knowhow im Automatisierungsbereich kauft sich in ein deutsches, mittelständisches KNX-Unternehmen mit guter Marktpräsenz ein und investiert sagen wir mal 1 Milliarde um die Marktführerschaft zu erlangen (kostet heute ja nahezu jede Neuwagenentwicklung). Zielrichtung dabei sind Marktdurchdringung und am Ende des Tages auch Renditen.

    Die Werkzeuge dafür werden aus meiner Sicht Komplettsortimente, Vereinfachung, Übersichtlichkeit, Verfügbarkeit, Nutzung für ein breites Spektrum usw. sein.

    Ob und wo ich mich dabei registrieren muss ist mir egal. Z.B. Gira hat ja auch all meine Daten und nutzt die für Auswertungen (im Rahmen des Deutschen Datenschutz natürlich).

    @Peter, dass mit dem Inbetriebnehmer habe ich dann nicht verstanden. Ich kenne es so, dass im Bauwesen durchaus nach Leistungsfortschritt bezahlt wird und eine meist vorher festzulegende Schlussrechnungsumme nach Abnahme des Gewerks. I.d.R. gehört in die Schlusszahlung dann auch die AG seitig einbehaltene Sicherheitsleistung. Eine für beide Seiten faire Lösung. Wenn Du damit aber vorab zu leistende Planungsarbeiten meinst, die müssten natürlich bei Abgabe der Planung vergütet werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jambala
    antwortet
    Hier einmal einige hoffentlich relativ allgemeingültige Gedanken:

    Ich habe in meinem Freundes, Bekannten- und Kollegenkreis viele Menschen mit höherer Bildung und damit einem guten Gehaltsniveau. Darunter befinden sich neben mir nur 2 weitere Nutzer von KNX (beides Unternehmer). Der Grund ist vermutlich der nahezu ausschließliche Zugang zu Häusern/Wohnungen über Bauträger (über deren Aufpreispolitik brauchen wir hier nicht reden) und die Komplexität der Gesamtmaterie (ich kenne niemanden unter den o.g. Personen, der überhaupt weiß dass es KNX und Systemintegratoren für Haustechnik gibt).

    Die Aversion mancher Forumsmitglieder gegen Apple & Co entspricht meiner Aversion gegen Handwerker. Für jede kleinste Änderung einen Elektriker mit ETS herbeizurufen würde mich total nerven und wäre damit für mich ein Showstopper für KNX. Apple kann ich wenigstens 365x24h erreichen...

    Ich wünsche mir für die Zukunft eine Geräte übergreifende Hauskommunikationstechnologie (von der Heizung, über den Kühlschrank bis zum TV). Diese sollte nicht Hersteller spezifisch sein, sondern ein Marktstandard sein. Jeder der heute ein WLAN/LAN einrichten kann, sollte auch in der Lage sein ein Smart Home zu konfigurieren. Das hat nichts mit einem Online Apple Account zu tun.

    Wenn die Elektrobranche bzw. Konnex so weitermacht wie bisher und es nicht schafft einem Großteil der Bevölkerung ein Smart Home verständlich und zugänglich zu machen, dann wette ich darauf dass in spätestens 10 Jahren im Haus alles über IP laufen wird.

    Jetzt kann sich jeder selbst überlegen ob ich hier unrealistisch bin oder nicht und was in der Branche passieren wird, wenn es IP Aktoren & Co. geben wird.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Mein Gott! Das ist soooooooo einfach zu beeinflussen: Einfach nicht kaufen das Zeugs!

    Oder hast Du schon das Zeugs eingekauft und eingebaut? Tja, Pech gehabt. Vorher beraten lassen - Geld gespart - Ärger gespart.
    Genau das probiere ich auch - scheitere aber oft am Unvermögen der in Frage kommenden Hersteller.

    Aktuelles Beispiel, keine zwei Tage alt: Wir wollen eine Schlafzimmer-Einrichtung. Ein Hersteller hochwertiger (und hochpreisiger...) Masivholz-Möbel verwendet zur Beleuchtung inzwischen LEDs => also gleich mal fragen, ob die für mich überhaupt geeignet sind und wie ich die an den Bus bekomme. Die Antwort:
    zu ihren Fragen:

    Zunächst einmal sei gesagt, dass wir unterschiedlichste LED-Lampensysteme im Einsatz haben. Im groben unterteilen sich diese in LED-Strahler (in der Regel rund) und LED-Lichtleisten

    - Welchen Farbwiedergabeindex (Ra, bzw. CRI) haben die verwendeten LEDs?

    Wir arbeiten hier nicht mit den Ra- oder CRI-Werten. Für uns und unsere Kunden sind eher die Farbtemperaturen interessant. Diese liegen je nach Programm und den dafür spezifizierten LED-Leuchten (Strahler wie Leisten) bei ca. 3000k oder 4000k. genaue Angaben kann ich Ihnen geben, wenn sie uns eine spezielle type nennen.

    - Handelt es sich um welche des Typs Konstanspannung oder Konstantstrom?

    Wir arbeiten in der Regel mit Systemen auf Basis 12V-DC also Konstantspannung. Die LED-Strahler sind somit mit Standarddimmern dimmbar.

    Ist es leicht möglich ein eigenes Vorschaltgerät zu verwenden und die Beleuchtung gut in das bereits vorhande Bus-System einbinden zu können?

    Generell schließen wir die Verwendung anderer Vorschaltgeräte, als die von uns gelieferten aus, da diese Vorschaltgeräte auf die verwendeten LED-Leuchten abgestimmt sind und auch über ein entsprechendes Steckersystem verfügen. Weiterhin ist zu sagen, dass wir keine Gewährleistung bei Verwendung anderer Komponenten und/ oder Manipulationen an unseren Systemen übernehmen.
    Was soll ich da denn noch machen?!?
    • Neuer Versuch mit der Hoffnung am Sekretär, der Weichnachtsnotdienst schieben muss, vorbei zu kommen?
      Es war doch nur die Aushilfe und kein Techniker, oder? Warte mal, da steht was in der Signatur, es war die "QM-Leitung" Na auf deren Wareneingangskontrolle bin ich gespannt...
    • Anderer Hersteller?
      Schlafzimmermöbel (insb. Kleiderschrank) haben etwas mit Lampen gemeinsam: es gibt sehr viel hässliche und sehr viel richtig teure. Die Lösungsmenge für schön und bezahlbar ist sehr überschaubar.
    • Basteln - aber nur weil der Markt entweder am Kunden vorbei geht oder (wie hier) einfach zu dumm ist, auf den Kunden einzugehen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    ich muss aber wirklich langsam fahren.

    Wo ich echte Marktchancen sehe ist der Nachrüstmarkt und der Saturn/Mediamarkt/Conrad. Dort könnte ich mir vorstellen, dass Apple-SmartHome-Devices Absatz finden. Aber nur, wenn vorher so richtig investiert wird in ein komplettes Produktportfolio für die 80% der gängigsten Funktionen.

    Greez und ich muss weg
    Peter

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X