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Ist ein Neubau mit 7 Tastern in Summe realistisch?

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  • tht
    antwortet
    Wir planen aktuell auf ca 160qm mit 3 "richtigen" 4-fach Tastern:
    • Wohnzimmer
    • Kinderzimmer
    • Schlafzimmer

    Die bisher geplanten zusätzlichen Taster (Küche, Bett, Dusche, Badezimmerspiegel, Badewanne) werden wohl "versteckte" kapazitive Sensoren (gehen auch ohne WG). Der Rest soll über Visus (proServ und/oder CV) laufen.

    Edit:
    Habe noch den 1-fach Zentral-Aus im Flur vergessen...

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  • Janosch25786
    antwortet
    ja, es kommt definitiv ein Schalter pro Bettseite. Ich will ne Logik, bei der, wenn das letzte Licht am Bett über den Taster ausgeschaltet wird, 20min später die Steckdose am Fernseher schaltet ;-) Hab keine Lust mehr jeden Abend den Timer am TV einstellen zu müssen :-P

    Wie sah das bei euch eigentlich mit der Verkabelung aus. Es findet sich nicht wirklich n Elektriker, der es nach meinen Vorstellung realisieren würde und mittlerweile denke ich mir, dass ich dem nur noch sage, dass er mir alle Leitungen nach meiner Vorgabe verlegen soll und im Verteilerschrank auf Reihenklemmen legt und die Phasen nach den FI's ebenfalls im Verteilerschrank auf Reihenklemmen legt. Dann kann ich die Aktoren und allen Driss selbst im Verteilerschrank zusammenklemmen, sein Gewerk ist in dem Sinne an keinem Punkt angegriffen und alle sind zufrieden?! Ist dieser Gedanke realistisch?

    Und ne weitere Frage....es gibt in der Bucht einen Händler, der B-Ware-Schaltschränke und Zählerschränke aus der Industrie anbietet....kann ich einen solchen Schrank für den KNX-Kram nutzen??? Bspw. dieser, auch auf die Gefahr, dass mir den jetzt jemand wegschnappt *G*
    Rittal Schaltschrank AE 1114 | eBay

    Vielen Dank für eure Hilfe!!!

    LG

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  • reti
    antwortet
    Zitat von Wasserkocher Beitrag anzeigen
    Ein Taster am Bett finde ich persönlich sinnvoll, auch um entsprechende Nachszenen zu aktivieren etc...
    Da kann ich nur zustimmen, auch wegen Panikschaltung (WAF lässt grüssen).

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  • Basti
    antwortet
    Bei uns ist es in jedem "Multifunktionsraum" (Kind1+2, Schlafen, Wohn-/Esszimmer/Küche) je ein ZAS, ein Z38i an der Gartentür (Jalousien, Außenbeleuchtung, Gartensteckdosen) und je ein Mehrfachtaster in den Bädern und am Eingang.
    WC, Abstellkammer, Keller, Garage, Ankleide, Diele, Flur sind vollständig ohne Manuelle Bedienmöglichkeit. Hab zwar verputzte Dosen, aber die werd ich wohl auch nciht öffnen.

    Macht also 8 "Taster" auf 180qm. Heute würde ich vermutlich nur noch ZAS verbauen, da ich die Dinger vom Preis und den Funktionen echt gut finde.

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  • Janosch25786
    antwortet
    Zitat von Michel Beitrag anzeigen
    Klar, für sein Honorar
    Mitnichten, da wir hier nicht über. HOIA arbeiten ;-) Und selbst wenn... lieber zahle ich dem Architekten n Euro mehr und kriege ordentliches Zeug, als dass ich der Hausbau-Katalog-Mafia noch Unterstützung zukommen lasse :-P

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  • Michel
    antwortet
    Zitat von Janosch25786 Beitrag anzeigen
    unser Architekt wünschte sich eine grobe Kostenaufstellung für meine EIB/KNX-Planung, da ich dies komplett in Eigenregie realisieren möchte.
    Klar, für sein Honorar

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  • Obiwan
    antwortet
    ...schließ mich der Meinung der anderen an. Automatismus ist schön, sollte aber auch gut geplant sein. Lieber für ein paar Eventualitäten vor planen bzw. installieren.

    Meine Planung sah damals auch wenig Taster vor. Und ich fand die Idee mit zentralen Panels perfekt. Der Alltag hat dann aber doch gezeigt dass ein gut geplanter Taster an mancher Stelle doch besser ist. Nicht unbedingt Licht Ein/Aus, aber Szenen.


    Meine zentralen Displays fliegen mittlerweile schon wieder raus. Wie schon geschrieben ist eher nervig sich durch Menüs zu hangeln. Alternativ nutze ich jetzt die CV über Smartphone oder Tablet.

    Also ruhig mal mehr Schaltstellen installieren. Man kann dann ja mal minimalistisch starten. Bin damals auch mit einem TS3 und einem Arcus MicroVis eingezogen .

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  • 2ndsky
    antwortet
    Zitat von Wasserkocher Beitrag anzeigen
    Denk dran dass du auch eine Auswertung der Temperatur machen musst, also eine Reglungslogik brauchst, ich weiß nicht ob die MDTs das machen? Außerdem würde ich an fraglichen Stellen ein Buskabel vorsehen um ggf. einen Sensor ergänzen zu können. Ein stationäres Panel z.B. in Küche, Wohnzimmer oder Eingang ersetzt einen Taster und ist mit Visu der mächtigste Schalter den du planen kannst. Ein Taster am Bett finde ich persönlich sinnvoll, auch um entsprechende Nachszenen zu aktivieren etc...
    Der MDT Heizungsaktor macht die Regelung und braucht nur die IST Temperatur von den TS3. Die SOLL Temperatur stellst du entweder über die ETS (so oft ändert man die nicht) oder über eine Visu ein. Man kann auch mit Nachtabsenkung und Standby über Taster arbeiten.

    Stationäre Panel sind praktisch, auch für TürKo usw. aber dennoch ist die Haptik eines Tasters besser und man muss sich nicht durch etliche Menüs hangeln.

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  • Hannatz
    antwortet
    Vorschlag:
    Schalter mal konventionell planen, Leerdose setzen und Buskabel durch. Kostet nicht die Welt, aber jede Position die Du im Laufe der Zeit mal vermisst wäre wohl nerviger.
    Ebenso mit den PMs verfahren, habe bspw. im Wohnzimmer den wieder rausgeschmissen und fahre über Taster /Visu bzw. Szenen.

    Ansonsten sieht's zahlenmäßig ähnlich wie bei meinen Vorrednern aus, meist ein b.IQ 3fach in jedem Raum (außer HAR, Gäste-WC), im Schlafzimmer ein zusätzlicher über dem Bett (und das ist der am häufigsten genutzte)

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  • evolution
    antwortet
    Finde die Mischung zwischen "vollautomatisiert" und "konventioniell" auch am charmantesten. Hieraus ergeben sich bei uns für das gesamte Haus dann - neben den Präsenzmelder - noch 9 Taster und die zusätzliche (erweiterte) Steuerung via Tablets/Smartphones/PCs.
    So haben Besucher ihre Taster (bis auf Flure/Treppenhaus/WC) oder Gäste mit ausgeprägtem Spieltrieb können das Licht auch mit ihrem Smartphone über einen Gastzugang an- und ausschalten.

    P.S.: An den üblichen Tasterstellen ist fast ausnahmslos das grüne Kabel (in verputzten UP-Dosen) für Erweiterungen/Ergänzungen vorgesehen.

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  • Wasserkocher
    antwortet
    Denk dran dass du auch eine Auswertung der Temperatur machen musst, also eine Reglungslogik brauchst, ich weiß nicht ob die MDTs das machen? Außerdem würde ich an fraglichen Stellen ein Buskabel vorsehen um ggf. einen Sensor ergänzen zu können. Ein stationäres Panel z.B. in Küche, Wohnzimmer oder Eingang ersetzt einen Taster und ist mit Visu der mächtigste Schalter den du planen kannst. Ein Taster am Bett finde ich persönlich sinnvoll, auch um entsprechende Nachszenen zu aktivieren etc...

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  • reti
    antwortet
    Die Dimensionen sind auch bei uns etwa so: 8 Taster auf 230qm. Allerdings zwei Elsner Touch und Ipad als Steuerung eingebunden. Ich hatte ürsprünglich sogar mit weniger geplant (wegen der Ipads) und habe dann einen Hinweis von Voltus aufgenommen: "Du hast ja auch mal Besucher im Haus, die Schalter gewohnt sind".

    Inzwischen denke ich, dass die Dimensionierung stimmt. Durch die GIRA TS3 nutze ich dann halt bei manchen Tastern hauptsächlich die Sensoren ;-)

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  • 2ndsky
    antwortet
    Bei uns sind es insgesamt 11 auf 260qm... also ähnliche Dimensionen.

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  • henfri
    antwortet
    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    9 auf 220 m²
    Und bisher ist -mit Außnahme des Gäste-WC- nix automatisiert.

    Gruß,
    Hendrik

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  • 2ndsky
    antwortet
    Bei uns ist es auch ein "großer" Raum... etwa 11m auf 4,5m und da hab ich halt keine Lust von der Couch erstmal weit laufen zu müssen für das Wohnzimmerlicht oder in der Küche zum Kochen für die Arbeitsplattenbeleuchtung. Daher ist ein Taster bei der Küche, einer beim Esstisch und einer beim Sofa + einer an der Terrassentür für Außenlicht, Jalousie und später Markise.

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