Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Pluggit Lüftungsanlage anbinden

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Frank2
    antwortet
    Hallo,

    die Software habe ich nun für einen Test fertig. Neben der Funktion der Modbus-Weiche können noch vier Feuchtigkeitssensoren und vier Gassensoren abgefragt werden.

    Die Gas-Sensoren sind beim Nachbau und Betrieb ein kleines Risiko. Der Sensor muss vor dem Einbau für eine kurze Zeit extern eingebrannt werden ansonsten gibt es eine Überspannung am Microkontroller. Ich baue da noch etwas in die Software ein um Überspannungen im Bereich von 1.2-3.6V abzufangen. Für Spannungen darüber könnte eine Zener-Diode zum Einsatz kommen. Da mein Sensor eingebrannt ist kann ich nichts testen.

    Bevor ich etwas veröffentliche werde ich nun die Schaltung auf Lochraster aufbauen und in die Anlage integrieren. Wenn alles funktioniert stelle ich meine Ergebnisse zur Verfügung.

    Viele Grüße

    Frank

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    @Lucky: Danke für die Info. Das klingt sehr umständlich. Vielleicht kann man das ja mit etwas Software nachbilden.

    @Alle: Im Moment funktioniert der Feuchtesensor. Davon können maximal vier Stück verbaut und abgefragt werden. "Spaß" bereitet mir im Moment der Gassensor. Das Teil ist auf 5V abgestimmt. Der Teensy geht vermutlich bei Spannungen von über 1.2V am ADC-Eingang kaputt. Alternativ könnte man noch eine 3.3V Referenzspannung anlegen. Das bedeutet etwas mehr löterei und je nach Ausführung die Möglichkeit die 1.2V mit der 3.3V Referenzspannung zusammenzuschalten. Ich werde mir mal das Verhalten des Sensors ansehen mit 3.3V Referenzspannung könnte das Messen genauer werden.

    Kenn jemand vielleicht einen I2C AD-Wandler mit 5V Eingangsbereich? Das könnte noch eine (störungsärmere) Alternative sein.

    Nachtrag: Eventuell kann das Einbrennen des Sensors das Problem sein. Nach einigen Minuten Betrieb bewegt sich alles im erwarteten Bereich. Wenn dem so ist muss nur vor dem Einbau das Einbrennen manuell vorgenommen werden. Das ist wieder ein Risiko für Nachbauten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • LuckyLuke
    antwortet
    Pluggit Bypass Steuerung

    "Den Bypass würde ich auch gerne getrennt steuern. Mit welcher Spannung wird der geschaltet? Gibt es da je einen Kontakt für auf und zu?"

    Musste mal etwas überlegen, wie das tickt - ist schon etwas länger her. Also wenn ich mich richtig erinnere funktioniert die Steuerung so:Zwei in den Bypass eingeklebte Reedkontakte geben mir über 2 potenzialfreie Binäreingänge den Status der Bypassklappe "auf" oder "zu" bzw. wenn keiner der Kontakte anschlägt "irgendwo dazwischen".
    Die Steuerung des Bypass-Motors erfolgt mit 230V. Dabei laufen zwei stromführende Drähte zum Bypass. Einer (welcher muss man rausmessen) hat permanent Saft, wenn auf den zweiten ebenfalls Strom gegeben wird geht der Bypass zu, ist der zweite stromlos, geht der Bypass auf.
    Interessanter Weise hat der erste Draht nur Strom für einige Minuten nach dem Einschalten der gesamten Anlage, und wir später stromlos.
    Wahrscheinlich wird immer dann wieder Strom aufgeschaltet, wenn die Pluggit-Steuerung den Bypass qua eigener Entscheidung fahren will.

    Ich habe das ganze nun so gemacht, dass ich den "zweiten" Draht durchtrennt habe und den von der steuerung kommenden Draht auf einen 230V Binäreingang gelegt. Gleichzeitig habe ich einen Schaltaktor der auf den Draht der zum Stellmotor lauft Strom aufschaltet (Achtung gleiche Phase verwenden).

    In meiner Logik im Comfort Panel habe ich nun 2 Steuerungsmodi:

    1. Steuerung Pluggit
    Immer wenn Binäreingang anschlägt schalte ich 1:1 durch und der Motor fährt ganz normal.
    2. Steuerung Comfort Panel
    Ich entscheide anhand von Temperaturwerten (Raumtemp, Außentemp, Zulufttemp etc.) wie der Bypass stehen soll, bzw. ob eben im Sommer aktiv kühlere Außenluft zugeführt werden soll. Wenn dies der Fall ist schalte ich den Schaltaktor zur Bypass-Steuerung entsprechend. Zusätzlich starte ich die ganze Anlage neu (d.h. aus/einschalten Strom für die gesamte Pluggit über separaten Schaltaktor), da nur nach dem Einschalten der Bypass insgesamt mit Strom versorgt wird. (letzteres hätte man sicher auch anders machen können indem man auch Kontrolle über den "ersten Draht" übernimmt)
    Also insgesamt wenig "Datenlogik" sondern brutale 50Hz Klempnerei...
    Läuft aber seit über 2 Jahren problemlos.

    Gruß
    Lucky

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    Zitat von LuckyLuke Beitrag anzeigen
    Außerdem steuere ich den Bypass aktiv über Schaltaktoren --> Idee dabei: Kühlung im Sommer aktiv raumtemperatur- und außenlufttemperaturabhängig zu steuern (über Logik in BJ-Comfort-Panel).
    Den Bypass würde ich auch gerne getrennt steuern. Mit welcher Spannung wird der geschaltet? Gibt es da je einen Kontakt für auf und zu?

    Mit etwas Glück kann der Bypass per Modbus Protokoll geschaltet werden indem die Temperatureinstellungen außerhalb des derzeit möglichen Bereichs gesetzt werden. Laut einem anderen Forum ist das jemandem zufällig gelungen. Das Problem einer solchen Steuerung könnte in der Zahl der Schreibzyklen des EEPROM liegen. Je nach Microkontroller und Konfiguration sind die nicht sonderlich hoch.

    Einen Kommentar schreiben:


  • LuckyLuke
    antwortet
    Pluggit Lüftungsanlage anbinden

    Hallo,
    ebenfalls Interesse an der HW.

    Pluggit läuft seit 2 Jahren; Anbindung heute über separate Temperatursensoren + entspr. Analgogeingänge realisiert. Lüfterstufensteuerung ebenso über Schaltaktoren. Außerdem steuere ich den Bypass aktiv über Schaltaktoren --> Idee dabei: Kühlung im Sommer aktiv raumtemperatur- und außenlufttemperaturabhängig zu steuern (über Logik in BJ-Comfort-Panel).


    Anbindung über Schnittstelle wäre super.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    Zitat von katoth Beitrag anzeigen
    Ok, dann würdest du das MODBUS Protokoll 1:1 an USB/Serial durchreichen? Reicht vollkommen. Für die Umsetzung auf KNX würde sich dann ja ein raspberry pi, wiregate oder ein ethernet/serial converter anbieten.
    Genau so ist es gedacht. Der Teensy meldet sich unter Linux als /dev/ttyACM0. Die Modbus-Kommandos werden 1:1 an die Anlage geschickt. Die Schaltung arbeitet dabei als Weiche und koordiniert alles so, dass sich Fernbedienung oder PC nicht in die Quere kommen. Das scheint schon zu funktionieren ist aber von mir noch nicht in der Anlage getestet worden.

    Die Modbus-Variante ist meiner Meinung nach die flexibelste da dort auch neuere Erkenntnisse über Register der Anlage einfach einfließen können.

    Was noch geht sind einige Befehle als Text über die Schnittstelle an den Teensy zu senden. Damit möchte ich im ersten Schritt die Abfrage der noch einzubauenden Gas- und Feuchtesensoren ermöglichen.

    Wenn das so weit ist kann ich die Schaltung komplett testen und veröffentlichen.

    Worüber ich im Moment nachdenke ist die Frage wie die Stromversorgung gelöst wird. Entweder wird der Teensy über USB versorgt oder über einen kleinen Regler von den 12V der Anlage.

    USB hat den Vorteil, dass der Eingriff in die Anlage reduziert wird. Der USB-Port muss nur immer mit einer Spannungsquelle verbunden sein damit die Fernbedienung genutzt werden kann. Man benötigt in der Nähe der Lüftungsanlage noch eine zusätzliche Steckdose.

    Die Versorgung über die internen 12V macht das Ganze unabhängig von externer Spannungsversorgung. Die Fernbedienung funktioniert auch ohne externe Stromversorgung. Beim Aufbau der Schaltung muss auf dem Teensy eine Verbindung durchtrennt werden sonst geht etwas beim Anschließen an den USB-Port kaputt. Hier besteht das Risiko des Vergessens bei nachbauten oder dem Auswechsel des Teensy.

    Im Moment habe ich die 12V-Variante vorgesehen. Ich dendiere aber immer mehr zur USB-Variante.

    Viele Grüße

    Frank

    Einen Kommentar schreiben:


  • katoth
    antwortet
    Zitat von Frank2 Beitrag anzeigen
    Mit dem HomeServer kenne ich mich gar nicht aus. Bis jetzt habe ich alles so ausgelegt, dass die Hardware mit wenig Equipment einfach aufgebaut werden kann. Als logische Fortsetzung könnte eine Web-Schnittstelle das Prinzip der Einfachheit fortsetzen.
    Na, mit dem HomeServer macht das doch erst richtig Sinn. Die Daten der Lüftungsanlage sollen doch entsprechend Visualisiert werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • katoth
    antwortet
    Hallo Frank,

    Zitat von Frank2 Beitrag anzeigen
    Ethernet würde ich dem Teensy aus zwei Gründen nicht verpassen. Zum einen habe ich keine Ahnung wie viel Energie wir aus der P300 ziehen dürfen und zum Anderen war ich von meinen AVR Ethernet-Experimenten nicht so begeistert. Viele Ressourcen, schlechte Performance und viel Zeit zum Entwickeln.
    Ok, dann würdest du das MODBUS Protokoll 1:1 an USB/Serial durchreichen? Reicht vollkommen. Für die Umsetzung auf KNX würde sich dann ja ein raspberry pi, wiregate oder ein ethernet/serial converter anbieten.

    Gruß Thorsten

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    Hallo Thorsten,

    Zitat von katoth Beitrag anzeigen
    der Arduino hat doch einen Ethernet Anschluss.
    Standardmäßig hat ein Arduino keinen Ethernet Anschluss. Die Kommunikation geht über einen USB-Port der als serielle Schnittstelle angesprochen wird. Die Ethernet-Wandlung könnte bei Bedarf ein kleiner Linux-Rechner (Raspberry Pi, Modell B für 40€) vornehmen.

    Ethernet würde ich dem Teensy aus zwei Gründen nicht verpassen. Zum einen habe ich keine Ahnung wie viel Energie wir aus der P300 ziehen dürfen und zum Anderen war ich von meinen AVR Ethernet-Experimenten nicht so begeistert. Viele Ressourcen, schlechte Performance und viel Zeit zum Entwickeln.

    Da ist ein Linux-System deutlich flexibler. Da passt ein Webserver drauf. Den Raspberry wollte ich übrigens nicht in die Anlage packen da ich mit einem BeagleBone schlechte Erfahrungen bezüglich Timing gesammelt habe. Das wäre nichts für so eine Steuerung.

    Zitat von katoth Beitrag anzeigen
    Da wäre eine Steuersoftware welche per TCP die Registerinhalte an z.B. den HomeServer schickt ideal.
    Mit dem HomeServer kenne ich mich gar nicht aus. Bis jetzt habe ich alles so ausgelegt, dass die Hardware mit wenig Equipment einfach aufgebaut werden kann. Als logische Fortsetzung könnte eine Web-Schnittstelle das Prinzip der Einfachheit fortsetzen.

    Zitat von katoth Beitrag anzeigen
    Vieleicht könnt ich da behilflich sein.
    Sehr gerne.

    Einen Kommentar schreiben:


  • SimonK
    antwortet
    Guten Abend

    Für die Weiterverarbeitung werde ich ein Raspberry Pi verwenden.

    Als Grundlage wird das Image von Michixx dienen.
    hier der Link zum Thread: https://knx-user-forum.de/knx-eib-fo...cometvisu.html
    Damit hätte man schon mal die Schnittstelle/Datenverarbeitung zwischen Pluggit und KNX. Sowie einen Webserver.

    Und ich denke der eine oder andere wird sich bestimmt schon einmal mit Modbus und Raspberry Pi auseinander gesetzt haben. Ansonsten wird es sicherlich einfach sein es von einem anderem Linux System zu adaptieren.

    Ich habe mir eben mal ein Raspberry Pi bestellt und werde mal gucken welche Möglichkeiten es da für die Umsetzung gibt.

    Hat einer von euch noch eine gute Idee?

    Gruß Simon

    Einen Kommentar schreiben:


  • katoth
    antwortet
    Hallo Frank,

    der Arduino hat doch einen Ethernet Anschluss.
    Da wäre eine Steuersoftware welche per TCP die Registerinhalte an z.B. den HomeServer schickt ideal.

    Vieleicht könnt ich da behilflich sein.

    Grüße
    Thorsten

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    Hallo,

    es freut mich ja, dass es so viele Interessenten gibt. Wenn die Elektronik fertig ist fehlt noch etwas Software um damit etwas anfangen zu können. Die Platine wird auf die Anlage gesteckt. Die Software auf der Platine sorgt erst einmal dafür, dass modbus-Anfragen an die Lüftungsanlage gesendet werden können. Die Sensoren die ich noch zusätzlich vorsehe können per Textabfrage ausgelesen werden.

    Was nun fehlt ist etwas auf PC-Seite um die Daten abzufragen und auszuwerten. Mir schwebt etwas vor was bei Bedarf auch auf einem ARM-Linux System laufen kann.

    Hätte da schon jemand die Zeit anzufangen eine Software zur Steuerung zu bauen? Das Protokoll ist ja größtenteils bekannt. Mich wird die Programmierung der Platine noch einige Zeit aufhalten.

    Viele Grüße

    Frank

    Einen Kommentar schreiben:


  • frogstar
    antwortet
    An der Platine hätte ich auch starkes Interesse. Eine Möglichkeit die onehin vorhandenen Werte auszulesen hatte ich mir schon von Anfang an gewünscht.


    Super Arbeit Jungs! Ich bin wirklich beeindruckt wie systematisch Ihr hier alles auslest!

    lg - joe

    Einen Kommentar schreiben:


  • SimonK
    antwortet
    Hi ich hatte den SHT11 schon einmal im Einsatz und war sehr zufrieden. Lief allerdings an einem ATMEGA32.

    Gruß Simon

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank2
    antwortet
    @ szange:
    Könntest du auch einen Schaltplan erstellen. Ich bin was die Software betrifft aus dem Thema schon lange raus. Die letzte Software die ich bedienen konnte lief unter DOS.

    @alle:
    Kennt jemand einen guten Feuchtesensor? Eigentlich hatte ich einen DHT 11 vorgesehen. Den müsste man aber deutlich außerhalb der Spezifikation betreiben. Der Sensor benötigt 3.5V und der Teensy hat 3.3V Eingänge. Bei 3.5V darf die Kabellänge nicht mehr als 20cm betragen. Das reicht nicht für die Verkabelung innerhalb des Gerätes. Am Besten wäre was aus dem Conrad Portfolio da dort ein Teil der Teile herkommt.

    Edit: Als Sensor ist nun der HYT 221 vorgesehen.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X