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"Jede Steckdose einzeln in den Verteilerschrank führen"
lässt Interpretationsspielraum.
Dafür muss man nicht jeweils ein 3x1.5 verlegen. Von einigen im Forum - das habe ich mir auch so abgeschaut - wird ein gemeinsames 7x1.5 für alle Steckdosen eines Raumes verlegt. Das spart viel Kabel und Arbeit. Im Wohnzimmer vielleicht mehrere Stränge - bei uns etwa ein 7er je Seite. Nur so als Anregung.
An dem Verhältnis würde ich noch - zumindest ein bisserl - arbeiten. Gerade in Räumen wie Ankleide und Windfang wäre für mich automatisches Licht Pflicht. Präsenzmelder oder Taster sind im Preis ja ähnlich; aber der Komfort ist deutlich besser.
Oh, ich sehe gerade, dass du recht günstige Taster und recht teure Präsenzmelder rausgesucht hast. (Warum?)
Ich habe, um einzusparen, manche Doppelsteckdosen mit einer Leitung also 3x1,5 angefahren. An manchen Stellen war mir (bis jetzt) einfach klar, das ich diese Steckdosen nie einzeln schalten muss. Zudem bin ich hingegangen und habe aus dem Schrank in den Raum immer 5er Kabel gelegt und bin dann von der ersten Steckdose mit zwei 3ern weitergegangen.
Habe gerade noch mal nachgesehen. Sind auf 500m 5x1,5 und 200m 3x1,5.
Aber das in nur 1 Monat selber zu verkabeln (inklusive anschließender Malerarbeiten) halte ich für sehr sportlich.
Ja, die Befürchtung haben wir (=meine Frau und ich, haben noch einen handwerklich geschickten Schwiegervater zur Hand) auch. Habe in der Zeit zwei Wochen Urlaub und werde mich vom wichtigsten Raum zum unwichtigsten durcharbeiten. Wenns dann doch knapp wird, können wir wenigstens schonmal einziehen.
Die Anzahl der Taster scheint mir recht hoch.
Als Optionen kann man so viele Schaltstellen verkabeln; tatsächlich kaufen würde ich aber deutlich weniger.
Ich fürchte, wir denken noch zu konventionell. Vielleicht kommen wir in der Praxis mit weniger aus, das wird die Zeit zeigen...
Okay, ich habe mal genauer geplant. Für unsere Verhältnisse kommen wir bei Variante A auf:
Hab ich was vergessen?
Zählt die Spannungsversorgung eigentlich als eigener Busteilnehmer (da ich mit der ETS Lite die Begrenzung auf 20 Teilnehmer habe)?
Macht summa summarum in etwa 2.500 EUR an reinen KNX-Gerätepreisen, bei Voltus abgeschaut. Das ist ja noch verkraftbar. Dabei spielt es für das reine KNX-Gewerk erstmal keine Rolle, ob Variante A, B oder C.
Wesentlich teurer wird dann die dafür nötige Elektroinstallation, mit grob über den Daumen gepeilt:
* 1.500 EUR Verteilerschrank mit RCDs, Sicherungsautomaten, Reihenklemmen und alles was dazu gehört
* 1.500 EUR Netzwerkschrank im Keller mit Patchfeld, Switch, Access Point usw.
* 2.500 EUR Kabel, Kabel, Kabel und Leerrohre, Leerrohre, Leerrohre
* 500 EUR Weiterer Kleinkram (zusätzlichen Steckdosen, Kleinkram für Elektroinstallation wie Einziehdraht, Leihmaschinen usw.)
* 1.000 EUR für den Elektriker (der ja den Verteilerschrank machen und die ganze Installation abnehmen soll) - ich hoffe, das reicht aus!?
Also in etwa 7.000 EUR, das ist schonmal ne Nummer.
Ich würde dir empfehlen auf jeden Fall alle Steckdosen und Lampen in den Schrank zu legen, sonst ärgerst du dich später schwarz.
Den größten Posten machen dabei die ganzen Kabel und Leerrohre aus, weil wir jede Brennstelle und Steckdose einzeln in den Verteilerschrank führen [1]. Hier wäre also das größte Einsparpotential vorhanden. Daher die Überlegung mit Variante B und C, wo sich die Verkabelung - und damit die Kosten - verringern.
[1] Pro Steckdose/Brennstelle haben wir dabei mit durchschnittlich 15 Metern Kabel 5x1,25/Leerrohr M25 plus EIB-Busleitung und 1-Wire Steuerkabel (J-Y(ST)Y 2x2x0,8) gerechnet. Haus hat 140 qm mit ca. 13 x 12 m Außenlänge. Technikschrank liegt im Keller so ziemlich in der Mitte.
Ziemlich genau so haben wir es Anfang letzten Jahres auch gemacht. Nur keine Leerrohre verlegt, sondern die Kabel direkt in den Putz. Ich weiß, hier scheiden sich die Geister.
Ich würde dir empfehlen auf jeden Fall alle Steckdosen und Lampen in den Schrank zu legen, sonst ärgerst du dich später schwarz. Ob Unterputzaktoren Sinn machen kann ich nicht sagen, vermute aber mal dass die auch eine Busleitung brauchen und du dann sowieso stemmen musst. Ich habe auch eine Busleitung zusätzlich zum 5x1,5 in jeden Rolladenkasten gelegt, um hier die Möglichkeit offen zu halten später die Fenster mit Sensoren auszustatten. Denk auch daran, dass du genügend Leitungen in den Rolladenkästen hast, ich habe im Schlafzimmer eine Leitung zu wenig, da ich nicht dran gedacht habe, dass es zwei Motoren sind…
Ich habe ebenfalls einen neuen Schrank gebaut und diesen direkt vom Treppenhaus in den „Anschlussraum“ verlegt. Der Schrank hat ein Zählerfeld und 3 weitere für Sicherungen, Reihenklemmen und Aktoren. Wir sind bei unserem Haus mit ähnlich viel Räumen auf knappe 120 Stromkreise also auch Reihenklemmen gekommen. Diese reichen oben über alle 3 Felder, außer ein paar die einen eigenen FI haben für Kühlschränke und Heizung…
Wenn du von „wir“ sprichst, redest du dann von dir und deiner Frau? Dann erscheint mir ein Monat recht sportlich.
Aber das in nur 1 Monat selber zu verkabeln (inklusive anschließender Malerarbeiten) halte ich für sehr sportlich.
Noch ein paar Anregungen:
Vermutlich habt ihr mehr als 3 Fenster? Dann würde ich dort Kabel für spätere elektrische Rolläden vorsehen.
Die Anzahl der Taster scheint mir recht hoch.
Als Optionen kann man so viele Schaltstellen verkabeln; tatsächlich kaufen würde ich aber deutlich weniger.
Präsenzmelder (grünes Kabel) würde ich in jedem Raum vorsehen.
Naja die Steckdosen auf Reihenklemmen ist wohl sinnvoll.
Die Lichtauslässe auf Reihenklemmen wenn man viel ändern möchte vielleicht auch?
Sonst sieht es ganz gut aus.
nach Jahren als mehr- oder weniger stiller Mitleser ist es nun auch bei uns soweit: Wir haben uns ein Haus gekauft. Jetzt kann ein lange gehegter Traum in Erfüllung gehen und wir können endlich KNX implementieren - oder besser gesagt, nachrüsten.
Das Haus ist BJ 1980, wurde jedoch 2010 umfangreich modernisiert. Elektroinstallation ist vorhanden und einsatzfähig, wurde 2010 ebenfalls größtenteils modernisiert, aber eben konventionell. Wir haben ca. einen Monat von Hausübergabe (wird wohl Ende Februar werden) bis Einzug Zeit, um das Ganze fertig zu stellen. In diesem Monat sehen wir die goldene Gelegenheit, um mal so richtig Dreck machen zu können - sprich, jetzt können wir Stemmen und Kabelkanäle schlitzen; später, wenn wir eingezogen sind, werden wir das mit Sicherheit nicht mehr machen. Die Zeit ist knapp, aber bis auf die Elektroarbeiten sind keine wesentlichen weiteren Arbeiten nötig.
Da wir - wie vermutlich die meisten von euch - nach dem Hauskauf finanziell recht knapp dastehen, müssen wir erstmal klein anfangen (zum Glück habe ich eine verständige Frau, die sagt, Bad und Küche können warten, machen wir lieber die Elektroinstallation ordentlich). Sprich, wir werden erstmal nur das Erdgeschoss [1] angehen. Das Dachgeschoss hat nur zwei Zimmer und kann warten, ebenso Garage und Nutzkeller, da beides Aufputzinstallation.
Wir wollen, wenn möglich, im EG gleich alles in einem Zug machen und:
1. Steckdosen und Schalter da setzen, wo wir sie später brauchen
2. Netzwerkverkabelung installieren (da ist momentan gar nichts vorhanden)
3. KNX implementieren.
Der vorhandene Verteilerschrank sitzt im Keller und ist zwar klein, dafür sieht er zumindest nicht nach Nachkriegsära aus. Was für mich aber ein No-Go ist, ist dass der RCD nicht alle Räume absichert. Einbruchmeldeanlage (Honeywell) ist vorhanden.
Nun sind wir am überlegen, wie wir das Ganze am sinnvollsten angehen. Da jeder Tausender an zusätzlichen Kosten weh tut, haben wir uns gedacht, wir machen erstmal nur die Beleuchtung und die drei vorhandenen motorischen Rolläden mit KNX und bereiten alles andere erstmal nur vor. Uns schweben folgende Varianten vor, in absteigender Präferenz:
A. "Sinnvolles Grundpaket mit Vorbereitung für alles andere"
a) Beleuchtung komplett mit KNX
b) die drei elektrischen Rolläden mit KNX
c) alle Schalter als KNX-Taster
d) Wiregate als Router und gleichzeitig Temperaturfühler in allen Räumen (kostet ja fast nix)
e) Netzwerkverkabelung
f) Zusätzlich benötigte Steckdosen werden gesetzt und einzeln angefahren (5x1,5), vorhandene Steckdosen werden neu verkabelt und ebenfalls einzeln angefahren
g) Leerrohre- und Kabel für künftige Extras (Präsenzmelder, Visu, Heizkörperstellantriebe, später nachgerüstete Rolladenmotoren an allen Fenstern, usw.) werden gelegt und eingezogen
h) Elektroverteiler im Keller neu/größer mit Einzelraumabsicherung, RCDs für alle Räume und alle Kabel auf Reihenklemmen.
B. "Kompromisslösung, falls es knapp wird"
a) Wie oben, nur:
b) Lediglich neu verlegte Steckdosen werden einzeln angefahren (5x1,5), vorhandene Steckdosen bleiben konventionell verkabelt - spart uns eine Menge Kabel ein.
C. "Absolute Mindestausstattung"
a) Nur Beleuchtung mit KNX
b) Nur die drei vorhandenen elektrischen Rolläden mit KNX
c) Alle Schalter als KNX-Taster
d) Netzwerkverkabelung nur das allerallernötigste
e) Steckdosen bleiben, wie sie sind - es kommen keine neuen dazu (evtl. nur Leerrohre zur Vorbereitung) - spart uns noch mehr Kabel ein.
Bei Variante B und C haben wir uns gedacht, gut, bei den Steckdosen können wir ja später Unterputzaktoren nachrüsten, wo wir welche benötigen. Geht das in vorhandene Dosen quasi "hinter" dem Steckdoseneinsatz oder ist das zu eng/zu wenig tief?
Wir wollen mit dem Eli sprechen, dass er nur den Verteilerschrank macht und - wenn er unbedingt drauf besteht - noch die Steckdosen anschließt. Schlitze ziehen, Leerrohre legen und Kabel einziehen machen wir selber.
Was meint ihr dazu? Macht das so Sinn oder sind wir komplett auf dem falschen Dampfer?
Grüße,
Robert
[1] Das Erdgeschoss hat folgende Räume und geplante Elektroinstallation:
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