Nachdem ich hier ja schon nach Komponenten für eine Testinstallation gefragt habe, möchte ich mir im Laufe der Woche Angebote für eine Testinstallation (alle Komponenten sollen später in die produktive Umgebung mit übernommen werden) mit folgenden Bauteilen einholen (als Gesamtpaket):
640 mA Spannungsversorgung N125/22 (Siemens 5WG1125-1AB22)
8-fach Taster BE-TA55P8.01 von MDT
Enertex IP Router (inkl. Linienkoppler)
Zusätzlich noch einen (1) der vier folgenden Aktoren:
20-fach Schaltaktor MDT AKS-2016.02
12-fach Schaltaktor MDT AMI-1216.01
4-fach Dimmaktor GIRA 217400
4-fach Dimmaktor MDT AKD-0401.01
Welchen Aktor würdet ihr für die Testumgebung empfehlen?
Wenn das Geld diesen Monat noch ausreicht, werde ich evtl. auch noch einen Enertex Eib PC mit dazu bestellen.
Habe ich ausser Kabeln und Hutschiene noch irgendwas wichtiges vergessen in meiner Auflistung?
Eine ETS4 Lite Lizenz für 20 Geräte habe ich bereits und warte derzeit noch auf eine neue Sammelbestellung :-)
Kann ich als Absicherung der Testinstallation einen 1poligen Siemens 5SL6116-6 Leitungsschutzschalter B16 nutzen?
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Trainingskoffer für KNX verfügbar?
Einklappen
X
-
Weil hier immer wieder 500€ auftauchen. Das ist der Preis für die Arbeitsleistung soetwas bauen zu lassen. Die Komponenten und der Koffer kommen on-top.
Koffer ~100€
Netzteil mit Drossel 150€
USB-IF 170€
....
Das sind schon über 400€ und da ist noch keine Sensorik und Aktorik bei.
In Summe stehen dann sicher 1500 bis 2000€ auf der Uhr für ein Testbed, das gerade einmal klicki klacki machen kann. Komplexe Szenen, Jalousiesteuerung und Einbindung einer Wetterstation oder Heizungsanlage kannst du damit jedenfalls noch nicht testen....
Ciao, PP
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich schließe mich an, habe bisher ein Testsystem, dessen Komponenten ich dann ins Haus übernehme.
Ein Testkoffer ist wirklich klasse um sich grundlegend mit KNX vertraut zu machen. Dauerhaft macht es aber wirklich wenig Sinn. Was soll man mit einem Koffer mit 5 Komponenten später noch nachbilden bzw. vorher testen? Die Grundfunktionen "Drücke Taster -> Licht geht an" sind nicht das Problem. Außerdem bräuchte man die gleichen Komponenten um später alles was man im Haus ändern will vorher zu testen. Selbst dann ist nicht gewähleistet, dass sich die Komponenten im Haus genauso verhalten wie im Testkoffer.
@Hell: Natürlich darfst Du Dir einen Testkoffer bauen und dauerhaft in den Schrank stellen. Ich für meinen Teil bin allerdings froh, dass man hier meist direkt die ehrliche Meinung hört. Das hat mir schon viel Geld gespart. Und 500€ ist auch Geld - gerade wenn absehbar ist, dass das Geld dann im Schrank verstaubt. Und das solltest Du den Usern hier schon glauben, deren Haus schon längers steht.
Übrigens: Wenn Du Dir den Koffer baust und die Komponenten wirklich nicht übernimmst, würde ich trotzdem gleich eine Spannungsversorgung nehmen, die der Leistung der produktiven entspricht. Dann kannst Du diese zumindest als Austauschgerät verwenden, sollte die produktive den Geist aufgeben.
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich übe auch nur "Live". Zur not spiel ich das Backup ein.
Und wenn man immer nur eins nach dem anderen ändert und testet passiert auch nicht viel
Einen Kommentar schreiben:
-
Da würde ich Mycraft zustimmen. So ein Weg scheint mir plausibel. Ich kann es aus meiner Erfahrung gerne bestätigen, dass man eventuelle Tests und Proben gut an der "Liveumgebung" machen kann.
Einen Kommentar schreiben:
-
Also ich habe vor dem Hausbau auch ein Testsystem in meiner Mietwohnung aufgebaut gehabt...bestehend aus:
640 mA Stromversorgung
8-Fach Schaltaktor
USB Schnittstelle
8-Fach Tastsensor
4-Fach Dimmaktor
UP Schnittstelle
daran alles mögliche ausprobiert (die Wohnzimmerbeleuchtung etc. damit gesteuert)
Beim Bau wurden dann alle Komponenten mit ins Haus übernommen, weil ich auch kein Sinn in einem weiteren Testsystem gesehen hatte...
Aber wie gesagt der Aufbau einer einfachen KNX ANlage ist relativ simpel...es gibt auch viele gedruckte Werke die einem das Konzept einfach näherbringen.
Einen Kommentar schreiben:
-
Natürlich ist es Dir erlaubt und ich möchte Dir das auch nicht ausreden, ich möchte mich Gringo 885 anschließen. Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn Du unbedingt diesen Koffer haben möchtest baue Ihn selbst nach Deinen Vorstellungen und die Verdrahtung wird gemeinsam mit dem Eli erledigt. Somit bekommst Du schon die ersten Grundkenntnisse.Hmm, ist es hier im Forum denn nicht erlaubt, auch eigene Ideen umsetzen zu dürfen, sofern da niemand durch verletzt wird? Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, wenn ich ein eigenes eigenständiges Testsystem "im Koffer" haben möchte?
Ja ich denke schon und es ist auch super gut gemacht.Meinst Du das eBook von eibmeier?
MfG.
Einen Kommentar schreiben:
-
Hallo,
also was wie machbar ist ist ja schon ausgiebig erörtert worden.
Allerdings muss ich sagen beim Lesen geht mir ein und die selbe Frage nicht aus dem Kopf.
WARUM ???????
Also ich kann ja verstehen das sich manche vorher ein Testsystem aufbauen wollen wenn man unsicher ist ist da auch nicht schlecht. Aber warum das Ganze später aufrecht erhalten ??
Das liegt nur rum und wird nicht mehr benutzt. Soo schwer ist die ganze Installation / Parametrierung nicht, das man da nicht am live Objekt dran ändern kann. Man wird auch keine Sachen da groß drauf ausprobieren. Dazu sind die Möglichkeiten gerade eines kleinen Testboards zu begrenzt...
Licht ein / aus oder auch dimmen probiert man einmal dann wars das. Danach kann man vlt noch Feinheiten testen, aber das wars dann.
Ich meine ok danach hat man einen 500€ Koffer der ne Lampe ein und ausschalten evtl noch dimmen kann.... . Das geht auch für 50€ ausm Baumarkt.
Also nicht das ich dir das nehmen will, aber ich kann es mir logisch nicht erklären. Was fängt man später als "Privatmensch" mit so nem Koffer an ?? Den Nachbarn beeindrucken ?? (Lahm da tuts nen Ipad + ne Visu eher, wenn überhaupt nötig) Was testen?? ...( unwahrscheinlich, bzw viel mehr als Basics gehen damit nicht und wenn die nicht laufen hat man andere Sorgen als die Nichtbenutzung des Testkoffers, außerdem einmal gemacht = läuft, soo schwer ist das nicht), Als Vorlage fürs verdrahten nutzen ... ?? Ähm wenn du die brauchst sollte man die Finger vom Schaltcshrank lassen. Pläne sind nötig, aber zum gucken wie wurde das da gemacht ... neeeee
Also auch wenn dir die 500€ nicht wehtun, man muss sie ja nicht wegwerfen, also entweder sinnvoll nutzen oder wenns einfach nur weg muss dem örtlichen Sportverein spenden oder so.
Bitte versteh das nicht als persönlichen angriff oder so, aber ich kann mir mit bestem Willen und Menschenverstand keine dauerhafte Verwendung für nen Test- Demokoffer im Privatbereich ergründen. Wäre über ne Erklärung dankbar.
Gruß
Gringo
Einen Kommentar schreiben:
-
Hmm, ist es hier im Forum denn nicht erlaubt, auch eigene Ideen umsetzen zu dürfen, sofern da niemand durch verletzt wird? Was spricht aus Deiner Sicht dagegen, wenn ich ein eigenes eigenständiges Testsystem "im Koffer" haben möchte?Zitat von ruebezahl71 Beitrag anzeigenDu gibst Dir doch die Antwort schon vor und Vorschläge aus dem Forum hast Du immer ein aber, dann bitte.....
MfG
Nein, die Komponenten möchte ich nicht weiter verwenden (s.o.), es soll explizit ein ganz einfaches "Zweitsystem im Koffer" für Testzwecke sein.Zitat von henfri Beitrag anzeigenHallo Stefan,
Du willst die Komponenten doch sicher später weiter verwenden, oder?
OK, für den Koffer lag ich damit wohl völlig daneben und beim Haus habe ich glaube ich einen Denkfehler gehabt, da zählt ja nicht jedes Endgerät (wie z.B. Lampe, Rollade usw. einzeln) sondern da wird "nur" das EIB-Gerät (Taster, Aktor, usw.), das sendet, schaltet usw. als jeweils ein Gerät gezählt, oder?Zitat von henfri Beitrag anzeigenWarum einen Linienkoppler?
Im EFH reicht meist eine Linie.
--> Kein LK
Ich gehe davon aus, dass ich im Rohbau, wenn es mit der Installation losgeht mit einer USB-Schnittstelle eher loslegen kann, als mit einer IP-Schnittstelle, oder mache ich da einen Denkfehler? Bei dem Koffer macht natürlich die IP-Schnittstelle eher Sinn, da ich im aktuellen zu Hause ja schon ein betriebsfertiges Netzwerk habe.Zitat von henfri Beitrag anzeigenWarum eine USB-Schnittstelle, wenn du auch eine IP-Schnittstelle hast?
--> keine USB-SS, keine IP-SS mit LK, sondern nur die IP-SS.
OK, notiert. Der Taster selbst wird aber nicht in die produktive Anlage übernommen, siehe oben.Zitat von henfri Beitrag anzeigenTaster:
Gleich einen Taster nehmen, den du aus später nutzen möchtest
Für den Koffer ungerne, da ich die Komponenten daraus nicht in das produktive System übernehmen möchte, siehe oben und daher so günstig wie möglich einkaufen möchte. Für das produktive Umfeld ist das glaube ich selbstredend, je größer, desto günstiger (und ggf. auch noch mehr Reserven)Zitat von henfri Beitrag anzeigenAktor:
Gleich einen 16 oder 20 fach nehmen, den du später weiter nutzen kannst, da 1/2/4-fach unverhältnismässig teuer sind.
Ohne jetzt großkotzig klingen zu wollen, aber die 500 Euro mehr tun mir nicht weh, daher möchte ich ja auch ein zweites, kleines Testsystem haben, s.o.Zitat von henfri Beitrag anzeigen"Bauen lassen":
Wie soll sich das jemals amortisieren? Ich würde schätzen, dass du da 500€ los bist. Da kannst du auch die Grund-Parametrierung vom Eli machen lassen und dich am realen Objekt schulen.
Meinst Du das eBook von eibmeier?Zitat von henfri Beitrag anzeigenInsgesamt:
Kauf dir lieber das Eib-Ebook und spiel mit der Parametrierung wenn der Eli die ersten Sachen eingebaut hat. Bis zum Einzug hast du dann noch Zeit.
Das Licht wirst du schon bis zum Einzug an&aus bekommen.
Szenen und Außenlicht automatisch schalten und alle weiteren Spielereien kannst du auch im ersten Winter parametrieren.
Gruß,
Hendrik
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich denke auch, dass du dir die Komponenten gut selbst auf einem Brett verdrahten kannst (im Zweifel hilft dir der ELI bestimmt).
Einen Kommentar schreiben:
-
Hallo Stefan,
Du willst die Komponenten doch sicher später weiter verwenden, oder?Zitat von Hell Beitrag anzeigenHierzu benötige ich nach meinem aktuell mir angelesenen Kenntnisstand eine Spannungsquelle (160 mA - sollte völlig ausreichen für maximal 16 Geräte) z.B. Siemens N125/02, einen Linienkoppler z.B. Siemens N148/22, eine USB-Schnittstelle (z.B. Siemens N 148/11) oder IP-Schnittstelle (z.B. Siemens N 148/22) für die Parametierung alternativ z.B: Siemens N 146/02 (IP-Schnittstelle mit integriertem Linienkoppler), ein oder zwei Taster (z.B. Siemens UP 222/3 mit Busankoppler Siemens UP 117/12) und ein Schalt-/Dimmgerät z.B. Siemens N 528/31 und dann noch zwei einfache 230 V Halogenlampen und ein wenig Strom- und Steuerkabel.?
Warum dann 160mA? Ich weiß garnicht, warum es die überhaupt gibt.
--> gleich 640mA
Warum einen Linienkoppler?
Im EFH reicht meist eine Linie.
--> Kein LK
Warum eine USB-Schnittstelle, wenn du auch eine IP-Schnittstelle hast?
--> keine USB-SS, keine IP-SS mit LK, sondern nur die IP-SS.
Taster:
Gleich einen Taster nehmen, den du aus später nutzen möchtest
Aktor:
Gleich einen 16 oder 20 fach nehmen, den du später weiter nutzen kannst, da 1/2/4-fach unverhältnismässig teuer sind.
"Bauen lassen":
Wie soll sich das jemals amortisieren? Ich würde schätzen, dass du da 500€ los bist. Da kannst du auch die Grund-Parametrierung vom Eli machen lassen und dich am realen Objekt schulen.
Insgesamt:
Kauf dir lieber das Eib-Ebook und spiel mit der Parametrierung wenn der Eli die ersten Sachen eingebaut hat. Bis zum Einzug hast du dann noch Zeit.
Das Licht wirst du schon bis zum Einzug an&aus bekommen.
Szenen und Außenlicht automatisch schalten und alle weiteren Spielereien kannst du auch im ersten Winter parametrieren.
Gruß,
Hendrik
Einen Kommentar schreiben:
-
Du gibst Dir doch die Antwort schon vor und Vorschläge aus dem Forum hast Du immer ein aber, dann bitte.....Zitat von Hell Beitrag anzeigenHallo ruebezahl71,
vom Prinzip kann ich die Logik nachvollziehen, möchte ich aber dennoch nicht, da ich unabhängig ein Test-System haben möchte.
Hierzu benötige ich nach meinem aktuell mir angelesenen Kenntnisstand eine Spannungsquelle (160 mA - sollte völlig ausreichen für maximal 16 Geräte) z.B. Siemens N125/02, einen Linienkoppler z.B. Siemens N148/22, eine USB-Schnittstelle (z.B. Siemens N 148/11) oder IP-Schnittstelle (z.B. Siemens N 148/22) für die Parametierung alternativ z.B: Siemens N 146/02 (IP-Schnittstelle mit integriertem Linienkoppler), ein oder zwei Taster (z.B. Siemens UP 222/3 mit Busankoppler Siemens UP 117/12) und ein Schalt-/Dimmgerät z.B. Siemens N 528/31 und dann noch zwei einfache 230 V Halogenlampen und ein wenig Strom- und Steuerkabel.
Habe ich was vergessen? Gibt es noch günstigere Alternativen?
MfG
Einen Kommentar schreiben:
-
Ja, das hilft mir im ersten Schritt schonmal, danke Dir. Jetzt habe ich schon in etwa eine Vorstellung wie man das am besten alles zusammen auf kleinem Raum aufbaut.
Ich überlege mir mittlerweile schon, das ganze eventuell doch selbst zu bauen, wie von Mycraft weiter oben schon vorgeschlagen.
Ich warte aber nochmal auf ein paar weitere Anregungen und Empfehlungen von den Experten hier im Forum (da kann ich noch eine Menge von lernen :-))
Einen Kommentar schreiben:
-
Den Koffer und die Komponenten gab es bei einer ABB Schulung, natürlich alles in Einzelteile. Den Preis kann ich dir daher nicht sagen
Dachte nur dass dir das Aussehen und die Aufteilung des Koffers vielleicht weiter hilft.
Gruß Jochen
Einen Kommentar schreiben:
-
Sieht gut aus, nur sind das für meinen Zweck ein paar Komponenten zuviel im Koffer nur für die Testzwecke *g*
Hast Du eine Stückliste und einen ca.-Preis davon (nur für eine Grundausstattung wie oben von mir genannt)?
Ich vermute mal, dass hast Du selbst gebaut, oder?
Einen Kommentar schreiben:


Einen Kommentar schreiben: