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Sind 64 Teilnehmer zu viel für ein 320mA Netzteil?

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  • bambam
    antwortet
    Zitat von HendrikVA Beitrag anzeigen
    Es gibt immer wieder solche Firmen, habe auch vor kurzem ein Gebäude geplant mit mehr als 300 Busteilnehmern, den Zuschlag hat eine Firma bekommen, die das letzte Busprojekt 2005 gebaut hat u. der Programmierer ist nicht mehr in selbiger tätig.

    Öffentliche Ausschreibung=der Billigste gewinnt

    die armen Nutzer
    Das Unternehmen gehört zu den größten im Rhein-Main-Gebiet, wenn nicht sogar das Größte! Also ausreichend Erfahrung sollten die eigentlich schon haben!
    Aber dann haben Sie ne Jahreszeitschaltuhr eingebaut die nur für 2 Schaltpunkte genutzt wird und noch nicht einmal eine DCF-Antenne bekommen hat. Das hätte man auch mit der verbauten Wetterstation machen können...

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  • TRex
    antwortet
    Reklamieren. Nachbesserung verlangen.
    Stand der Technik nicht eingehalten.

    Das wird zwar laufen, da die Busteilnehmer ja spannungsmässig sehr tolerant sind, aber wenn Du in einem Jahr einen Fehler suchst dann suchst Du Dir nen Wolf.

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  • Axel
    antwortet
    Zitat von bambam Beitrag anzeigen
    Tja, wie soll es auch anders sein: 400mA nur an Grundlast und bei Aktivität auf dem Bus 580mA, dazu braucht es noch nicht einmal Zentralbefehle.

    Die armen 320mA Netzteile. Und die Spannung bricht direkt am Netzteil auf ca. 21-22V zusammen.

    Ich frage mich wie man eine neue Anlage in einem hochtechnisierten Gebäude nur so auslegen kann???

    "und Sie wussten nicht was Sie taten"


    Zeigt aber auch, wie Robust der KNX und Netzteile sind!

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  • henfri
    antwortet
    Re: Sind 64 Teilnehmer zu viel für ein 320mA Netzteil?

    und es ist wirtschaftlich, da zwei Geräte zu entwickeln, dukomentieren, zertifizieren? Erstaunlich...

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  • AScherff
    antwortet
    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Warum gibt es eigentlich anderes als 640er?

    Kleine Anlage???

    Spannungsversorgung/Drossel - Sensor/Taster - Aktor - fertig

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  • henfri
    antwortet
    Re: Sind 64 Teilnehmer zu viel für ein 320mA Netzteil?

    na, bei dem Preis einer 640er hätt och es aich erstmal mit ner 160er probiert....
    Warum gibt es eigentlich anderes als 640er?

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  • HendrikVA
    antwortet
    Es gibt immer wieder solche Firmen, habe auch vor kurzem ein Gebäude geplant mit mehr als 300 Busteilnehmern, den Zuschlag hat eine Firma bekommen, die das letzte Busprojekt 2005 gebaut hat u. der Programmierer ist nicht mehr in selbiger tätig.

    Öffentliche Ausschreibung=der Billigste gewinnt

    die armen Nutzer

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  • bambam
    antwortet
    Tja, wie soll es auch anders sein: 400mA nur an Grundlast und bei Aktivität auf dem Bus 580mA, dazu braucht es noch nicht einmal Zentralbefehle.

    Die armen 320mA Netzteile. Und die Spannung bricht direkt am Netzteil auf ca. 21-22V zusammen.

    Ich frage mich wie man eine neue Anlage in einem hochtechnisierten Gebäude nur so auslegen kann???

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  • bambam
    antwortet
    Unsere Stromzange war heute belegt. Ich versuche es spätestens am We mal aus und werde dann hier berichten.

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  • Jockel
    antwortet
    An dem Ergebnis wäre ich interessiert.

    Ich habe hier noch ein 320mA Netzteil liegen und überlege, das als Reserve in eine Verteilung einbauen zu lassen um es dann im Bedarfsfall per "Sicherung" einschalten zu können.

    Wenn dann die Aktoren bei Zentralfunktionen nicht nachkommen könnte ich damit leben, aber die Grundlast sollte es schon überstehen!

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  • bambam
    antwortet
    Danke. Ich werde heute mal den Strom mit einer Stromzange messen und dabei auch mal einen Jalousie zentral AUF Befehl schicken. Und ich schaue mir mal an was in der Spezifikation des Hager 320mA Netzteils steht.
    Wie gesagt, es gibt sogar eine Linie mit 65 oder 66 Teilnehmern.

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  • AScherff
    antwortet
    Maximal 64 Teilnehmer pro Linie - und das bei Stromversorgung 640mA.

    Laut Spec werden einem Teilnehmer (auch ein Linienkoppler zählt als Teilnehmer) 10mA zugestanden (früher sogar nur 5 mA).
    Bei KNX Twisted Pair (KNX
    TP) versorgt die Busleitung
    alle Busteilnehmer sowohl mit
    Daten als auch mit der nötigen
    Betriebsspannung. Die Nennspannung
    des Bussystems be
    trägt 24V. Die Spannungsversorgungen
    speisen 29V in das
    System ein. Die Busteilnehmer
    arbeiten bei Spannungen bis zu
    21V fehlerfrei. Es steht also ein
    Toleranzbereich von 8V zur
    Verfügung, um eventuelle Spannungsabfälle
    auf der Leitung
    und an Kontaktwiderständen
    abzupuffern.
    Zitat aus http://www.knx.org/fileadmin/downloa...ard_German.pdf


    Je mehr Teilnehmer desto größer der Spannungsabfall und genau hier ist das Problem....

    Die kleinste Installationseinheit
    bildet dabei
    das sogenannte Liniensegment
    (Bild 11): Maximal 64 Teilnehmer
    werden – galvanisch
    zusammengeschaltet – an eine
    Busleitung angeschlossen und
    von einer Spannungsversorgung
    gespeist.
    Zitat aus http://www.knx.org/fileadmin/downloa...ard_German.pdf



    Die Spannungsversorgung
    bei KNX TP
    Jedes Liniensegment benötigt
    eine eigene Spannungsversorgung.
    Die KNX Spannungsversorgungen
    liefern einen
    maximalen Strom von 640mA
    bei einer Spannung von 28V
    bis 29V.
    Die Nennspannung des KNX
    Systems beträgt 24V, wobei
    die einzelnen Busteilnehmer
    bis zu einer Spannung von
    21V fehlerfrei arbeiten. Es
    ergibt sich also von den von
    der Spannungsversorgung
    bereitgestellten 28V bis zu
    den am Teilnehmer benötigten
    21V eine Reserve von 7V für
    eventuelle Spannungsabfälle
    auf der Leitung oder an Kontaktwiderständen.
    Jeder KNX Teilnehmer (jeder
    Busankoppler) hat einen
    Eigenbedarf von 150mW zur
    Versorgung seines Mikroprozessors.
    Zusätzlich hierzu
    darf jeder Teilnehmer für den
    Betrieb seines Busendgerätes
    noch 50mW vom Bus entnehmen.
    Dies wird einerseits nicht von
    allen Geräten ausgenutzt und
    andererseits entnehmen einzelne
    Geräte (z.B. motorisch
    betriebene Heizungssteller)
    sogar mehr (siehe Datenblatt).
    Bei der Planung einer KNX
    Anlage ist daher zu prüfen,
    ob die geplanten Teilnehmer
    eines Liniensegments nicht
    mehr als die zur Verfügung
    stehenden 640mA benötigen.
    Hierbei ist auch der eventuelle
    Spannungsabfall auf den
    Leitungen zu berücksichtigen,
    da die Geräte nicht einen
    bestimmten Strom, sondern
    eine bestimmte Leistung dem
    Bus entnehmen. Wird der maximale
    Strom überschritten,
    muss man in diesem Segment
    ggf. weniger als 64 Teilnehmer
    setzen.



    In der Praxis funktionieren auch Linien mit mehr Teilnehmern als lt. Spec "zugelassen".

    Nur kaufe ich eine Anlage bei einem "Profi", erwarte ich das er sich an die Specs hält. Der "gemeine" Häuslebauer kann natürlich in Eigenverantwortung tun und lassen was er mag...

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  • bambam
    antwortet
    Danke für die Antwort.

    Das Gebäude wurde von einem Bauträger erstellt und die komplette Installation von einem großen Elektrounternehmen installiert.

    Ich weiss, dass Linienkoppler in jeder Linie verbaut sind. Ob es auch Linienverstärker sind kann ich nicht sagen da ich ehrlich gesagt den Unterschied nicht kenne. Ich dachte es gibt nur Linienkoppler/-verstärker die man für beides einsetzen kann? Ich kann morgen mal schauen. Aber diese werden doch auch mit dem gleichen Netzteil versorgt.

    Und mit welcher Begründung reklamiert man denn die Installation wenn alles geht? Gibt es da allgemeine Richtlinen oder steht das in den Datenblättern Netzteilherstellers wieviele Netzteilnehmer daran angeschlossen werden dürfen? Die Imax Led ist im Normalbetrieb ja aus. Ich könnte mal schauen ob das bei einem Zentralbefehl auch noch so ist...

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  • Xcoder
    antwortet
    Die grossen Gira TS 3 ziehen bis 420mW, kleinere ziehen max 150mW was genau 64 Geräten entspricht. Vermutlich wird im Dauerbetrieb wesentlich weniger Leistung gezogen und es ist sehr unwahrscheinlich, dass gleichzeitig alle das Maximum ziehen. Aber Bombensicher ist die Auslegung nicht, muss es aber sicher auch nicht sein.

    Miss doch einfach mit einer mA-Stromzange wieviel Strom denn so im Normalbetrieb pro Linie fliesst.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von bambam Beitrag anzeigen
    Bei uns sind nun aber in allen 3 Linien 320mA Netzteile verbaut und jede Linie hat 64 oder sogar noch mehr Teilnehmer.
    Wurden Linienverstärker gesetzt bei den Linien mit mehr als 64TLN?
    Wer hat die Installation durchgeführt? Eigenpersonal oder Lieferant?

    Bei Lieferant/Dienstleister würde ich diese Installation reklamieren.

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