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Wozu eine Wetterstation

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Hendrik,

    genau so ist es für die nächsten Monate geplant.
    • Windrad mit 0-10 V Schnittstelle (klingt altertümlich aber funktioniert seit 50 Jahren) dann gleich ab Shop.
    • den aktiven (heißt mit 1W Schnittstelle) Umgebungslichtsensor in Kombination mit 0-10 V (wird es aber auch jeweils separat geben).
    • Für Spezialaufgaben und PV-Besitzer noch Globalstrahlungssensor
    • Außentemperaturfühler auch im ALU-Gehäuse für schnelle Ansprechzeit (Gehäuse dient hier der Temperaturerfassung)
    • Und dann noch Außentemperatur- und Luftfeuchtefühler mit Sinterfilter.
    • Alles mit Überspannungsschutz und Druchausgleichselementen.

    Dann kann sich jeder seine "Wetterstation" zusammenstellen wie er will und die verschiedenen Sensoren auch dorthin bauen wohin sie gehören...


    Will aber den Thread jetzt nicht kapern, wartet einfach noch ein bis zwei Monate dann gibt es Infos dazu im WG-Bereich.


    lg


    Stefan

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  • Fry
    antwortet
    Den Tipp hätte ich früher gebraucht, dann hätte ich nicht das Abenteuer mit der Quadra erlebt...
    Fry

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  • henfri
    antwortet
    Hallo Stefan,

    ja, der Gedanke kam mir auch schonmal.
    Damals gab es hinsichtlich WG/Wetterstation nur diese KS100 oder so von ELV, die dann über den CUNO ans WG angebunden werden konnte. Da hab ich mich dann gegen entschieden.

    Wenn ich jetzt im Hause ElabNet was zu sagen hätte, würde ich schnell einen Windsensor mit in den Shop aufnehmen ;-)
    Dann aber bitte gleich einen beheizten.

    Auf die Nordwand würde ich dann gleich einen BMS (? das Ding mit Feuchtigkeit) packen.
    Und dann noch einen GBS (ich glaub, da habt ihr ja auch noch etwas in der Entwicklung). Wäre interessant!

    Gruß,
    Hendrik

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von henfri Beitrag anzeigen
    Da ist man dann mit unter 300€ dabei.
    Es würde mit 1-Wire auch noch deutlich günstiger gehen:

    - Windrad mit 0-10 V Ausgang, gibt es in allen Preisklassen sowie beheizt und ungeheizt.

    - In wenigen Wochen gibt es bei uns einen Outdoor Umgebungslichtsensor von 1 bis 200.000 Lux mit zusätzlichem 0-10 V Eingang (C-Serie). Windrad anschließen, fertig.

    - Dazu noch im Norden einen Außentemperatursensor.


    So kann man (sofern man schon 1-Wire hat) für gut 150.- EUR (hängt vom Windrad ab) die für die Haussteuerung meist relevanten Werte gewinnen.

    lg

    Stefan

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Es würde mich stören (und es stört nachweislich auch Kunden im Wohnbau), wenn alle 30 Minuten die Lamellen einer ganzen Hausfront vom UG bis zum DG lautstark 5 Grad im Winkel fahren. Da erschrickt man förmlich bei offenem Fenster, wenn die Jalousien sich plötzlich und unerwartet bewegen.
    Stimmt. Mit "soft-start"-Motoren lässt sich das aber gut in den Griff kriegen, insb. einige SMI-Motoren machen das sehr schön. Aber trotzdem muss eine Sonnenstandsnachführung sehr gut gemacht sein, damit sie nicht nervt, meiner Erfahrung nach geht das aber durchaus.

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  • henfri
    antwortet
    Zitat von albatros Beitrag anzeigen
    Wenn sich der Bedarf frühzeitig abzeichnet rechnet sich die sofortige Einplanung einer günstigen Wetterstation meiner Meinung nach schon, jedenfalls bei ausgebauten und gedämmten Dächern. Die Kosten für die nachträgliche Errichtung eines neuen Mastes mit Zuleitungen für 24V/230V+KNX mit allen Abdichtungen würden wahrscheinlich sogar die Kosten für eine Erstquadra bei offenem Dach übersteigen.
    Naja... Niemand hindert dich, den Mast jetzt anzubringen und erst bei echtem Bedarf die Wetterstation. Das Szenario passt also so nicht ganz.

    Was ich immer wieder verwunderlich finde ist, dass all die Werte an einer Position gemessen werden. Wenn man Temperatur und Windmessung örtlich entkoppeln könnte, würde dies einiges einfacher machen.

    Da aber ein Temperatursensor mit Busklemme 100€ und ein Temperatursensor in einem Gerät, das ohnehin eine Busklemme hat 10€ kostet, ist das wohl die Erklärung.

    Gruß,
    Hendrik

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  • eibmeier
    antwortet
    @ Peter

    Du sprichst mir aus der Seele

    100% full Ack

    gruss, manfred

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  • PeterPan
    antwortet
    Wozu ich Wetterstationen einplane?

    Zuerst: Alle Wetter-Werte auf den Bus senden lassen. Zeit und Datum per GPS auf Bus zur Synchronisation, für Zeitschaltuhren, Displays, Anwesenheitssimulation etc.

    Dann falls gewünscht:
    • Aussentemperatur
      Somit fallen die Tchibo-Billig-Funk-Thermometer und die Fenster-Ankleb-Thermometer weg.
      Zudem sollten Storen/Jalousien nur bis über 2 Grad Celsius verfahren werden. Darunter besteht Vereisungsgefahr und "Schnürdlrissgefahr", falls angefroren.
    • Windgeschwindigkeit
      a) Markise einfahren bei kritischer Windgeschwindigkeit (Markisenbauer fragen - schriftlich)
      b) Jalousie in Sicherheitsposition bei 2. kritischer Windgeschwindigkeit
    • Aussenhelligkeit
      EINE Beschattungsposition anfahren (runter und Lamellen waagerecht)
      Dachfenster-Beschattung schliessen.
      Eventuell, wenn wirklich dringend gewünscht: Dämmerung = Jalousien schliessen.
    • Regen
      Markisen in Sicherheitsposition fahren.
      Dachfenster schliessen.

    That's it.

    Ich persönlich halte nichts von "Sonnenstandsnachführung" und "Automatik-Beschattung bei jedem Sonnenstrahl bzw. Wolkenfront". Aber das sehen die Jalo-Hersteller anders. Es würde mich stören (und es stört nachweislich auch Kunden im Wohnbau), wenn alle 30 Minuten die Lamellen einer ganzen Hausfront vom UG bis zum DG lautstark 5 Grad im Winkel fahren. Da erschrickt man förmlich bei offenem Fenster, wenn die Jalousien sich plötzlich und unerwartet bewegen.

    Erst recht, wenn die Storen bei Durchzug einer Wolkenformation plötzlich alle rund ums Haus nach oben fahren, nur um dort 30 Minuten zu verweilen, weil danach die Sonne wieder hervorkommt für 7 Minuten und dann fängt das wieder von Vorne an. In 2 Jahren bereits 2 Anlagen, in welchen ich diese Superfunktion nach Kundenwunsch wieder rausnehmen durfte. In einem anderen aktuellen Projekt sollen die 4 Fassaden Beschattungspositionen anfahren. Bin echt gespannt, wie aufwändig das wird und wie lange die Begeisterung hält.

    Ach, und bevor ich es vergesse: Das funktioniert übrigens hervorragend ohne irgendeinen "Server".

    Gruss Peter

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  • albatros
    antwortet
    Für unsere Rolläden bräuchte ich wahrscheinlich keine Wetterstation aber jetzt wird das Dach saniert und es gibt eine elektrische Markise und da wäre es schon toll, wenn die bei Wind und Regen selbst einfährt.

    Wind+Regen+Helligkeit lohnt als Einzelsensor nicht, außerdem braucht man da auch die entsprechenden Halterungen/Leitungen an allen möglichen Positionen, die sich eventuell später als die nicht idealern herausstellen.

    Wenn sich der Bedarf frühzeitig abzeichnet rechnet sich die sofortige Einplanung einer günstigen Wetterstation meiner Meinung nach schon, jedenfalls bei ausgebauten und gedämmten Dächern. Die Kosten für die nachträgliche Errichtung eines neuen Mastes mit Zuleitungen für 24V/230V+KNX mit allen Abdichtungen würden wahrscheinlich sogar die Kosten für eine Erstquadra bei offenem Dach übersteigen.

    Gruß
    Flo

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  • henfri
    antwortet
    Hallo,

    das hier Gesagte kann ich unterschreiben.
    Viele benötigen keine Wetterstation. Wer eine Logik-Engine hat bekommt die meisten Daten auch anderweitig (z.B. sogar mit Blick in die Zukunft...). Somit braucht man in meinen Augen wenn man keine Raffstores hat keine Wetterstation.
    Für diejenigen, die einen Windalarm benötigen, reicht in meinen Augen eine günstige Wetterstation aus. Ich habe die MDT.

    Da ist man dann mit unter 300€ dabei.

    Gruß,
    Hendrik

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  • Arctyc
    antwortet
    Zitat von 2ndsky Beitrag anzeigen
    ... Auch die Kältebrücke, die ich mir damit eingefangen habe ist nicht zu unterschätzen. Man muss also auch noch einen großen Aufwand betreiben, die Dachhaut wieder abzudichten. ...
    Full ACK! Ich habe die Wetterstation extra an einer speziellen Konsole von Dosteba im WDVS für eine möglichst wärmebrückenarme Befestigung. Kostenpunkt (Montage als Eigenleistung) 350,-€.

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  • eibmeier
    antwortet
    Hallo Lutz, ich gebe dir völlig recht, dass eine Wetterstation nur Sinn macht, wenn die Kundenwünsche vorher genau abgeklärt werden.

    Bei meinen Planungen wird die Wetterstation oft erst dann installiert wenn der Baufortschritt es erfordert. Beispiel EFH. Nach einem Jahr kamen nun zu den Jalousien die bisher ungesichert waren noch 2 Sitzplatz-Markisen und eine Wintergarten-Dachmarkise dazu. Alleine um nun 3 teure Markisen vor Regen und Sturm zu schützen lohnt sich nun die WS. Nun können auch die Jalousien mit einem 2. Windgrenzwert vor Sturm geschützt werden. Später wenn der Wintergarten noch seitliche Jalousien bekommt, kann noch ein sinnvoller Hitzeschutz realisiert werden...

    Der Eine brauchts...der Andere nicht, jeder wie er möchte.

    Für eine relativ genaue Aussentemperatur ist ein separater KNX Fühler auf der Nordseite die bessere Wahl als auf dem Dach.

    Gruss, eibmeier

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich bin nun Besitzer einer neuen Quadra mit der vorbereiteten HW für das Firmwareupdate.

    Wieso Wetterstation?
    Um meine Jalousien zu schützen.....

    Für den Rest habe ich derzeit keine Verwendung, geplant sind aber Hitzeprogramm, Beschattungsprogramm für den Sommer und was jetzt noch dazukommt, ist der Hinweis von 2ndsky mit dem Schneeräumen. GENIAL!

    Warum Quadra? Nun eine Wetterstation kostet im Schnitt zwischen 400 -600 Euro und nachdem ich einer der Teilnehmer der letzten Quadra Sammelbestellung war, habe ich gleich eine Quadra genommen. Hatte eigentlich nur gute Erfahrungen mit der Quadra gesammelt....

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  • 2ndsky
    antwortet
    Da gebe ich dir recht... eine Wetterstation pauschal einzuplanen ist falsch und die Nachteile die du aufgezählt hast sind unumstritten. Der Mast bei uns auf'm Dach ist weder schön, noch war er billig. Auch die Kältebrücke, die ich mir damit eingefangen habe ist nicht zu unterschätzen. Man muss also auch noch einen großen Aufwand betreiben, die Dachhaut wieder abzudichten. Das sollte man schon alles bedenken und die Für und Wieder abwägen.

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  • Arctyc
    antwortet
    Danke für die konstruktive Antwort!

    Mir geht es mit dieser Frage im Prinzip darum, KNX Einsteigern die Frage nach dem Sinn einer Wetterstation näher zu bringen. Das Thema Wetterstation ist hier eines der häufugsten Einzelthemen.

    Für mich stand leider schon schnell fest, dass eine Wetterstation mit Licht-, Regen- und Windsensoren einer der wichtigsten Sensoren ist, also Wetterstation: check!
    Nun bin ich ein Jahr klüger und muss feststellen, dass eine umfassende Wetterstation nicht wirklich sein muss. Die Frage nach einer Wetterstation betrifft ja nicht nur die Investition, sondern auch wie kein anderes Gerät die der Architektur.

    - Wo muss sie hin?
    - Wo passt sie hin?
    - Wie sieht es optisch aus?
    - Welche zusätzlichen Investitionen sind nötig (Konsolen, Träger, Sonderzigel, etc.)?
    - Welche Kompromisse sind nötig (Blitzschutz, Abschattung PV, etc.)

    Ich behaupte mal die meisten Anwender hier benötigen wie ich gar keine Wetterstation, planen sie aber wie ich pauschal schonmal ein.

    Viele Grüße
    Lutz

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