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Frage zu CE und EMV

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  • Fry
    antwortet
    @alle: ich habe auf mein Posting #61 die folgende Antwort von MatthiasS erhalten:

    "Nicht ich editiere, wir editieren. Und das werden wir auch zukünftig tun. Ihr seid hier alle Gäste, wir haben Hausrecht und Regeln.

    Editieren kann vermieden werden, wenn man jede Form von Bashing (Micro$oft, Kleinweich, iDreck, KNX, Konnex, ETS usw.) vermeidet. In einem KNX Forum ist die ETS elementarer Bestandteil und es gibt nun mal nichts anderes. Demzufolge bitte ich, dein letztes Posting zu überdenken und selbst freundlicher zu gestalten.

    Wem dieses Procedere nicht passt, anderes Forum suchen, wir sind da schmerzfrei. Mail genügt, schon ist der Account gelöscht."

    @MatthiasS:

    Mir ist nicht bewusst, dass mein Posting "Bashing" enthielt oder Forumregeln verletzen würde. Im Gegenteil, ich meine sachliche Kritik geäußert zu haben.

    Wenn du der Meinung bist, wegen meiner zwei Postings da oben mich aus dem Forum werfen zu müssen, dann bitte ich darum. Und wenn du weiterhin meine Beiträge editieren möchtest, werde ich von selbst hier verschwinden.

    Ziemlich sauer.
    Fry

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von enertegus Beitrag anzeigen
    Die ETS ist nicht verpflichtend, allerdings verlangt die Konnex eben für die Software ihren Preis.
    De facto ist sie es leider. Der Preis ist übrigens nicht das, was mich daran stört. Das User Interface ist es. Kein Tabellenmodus oder Konfiguration per Textfile. Wenn ich zB in allen meinen Jalousieaktorkanälen die max. Verfahrzeit auf 20s setzen, kostet mich das mehrere hundert Klicks. Das ist unkomfortabel und auch fehlerträchtig.

    Zitat von enertegus Beitrag anzeigen
    Wenn Du eine OpenSource Version erstellst oder eine eigene günstigere Software vertreibst, ist das erlaubt.
    Seltsam, dass sowas noch nicht gibt. Woran liegt das?

    VG, Fry

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  • Fry
    antwortet
    @MatthiasS: du hast mit Hilfe deiner Moderatorenrechte mein letztes Posting gekürzt. Der Teil, den du weggeschnitten hast, betraf meine Kritik an der ETS. Du hast den Beitrag gekürzt, weil du meintest, das Thema habe mit der ETS nichts zu tun.

    Aber: auf die ETS ist man bei allen KNX-Geräten* leider angewiesen**. Deshalb gehört die ETS untrennbar zu KNX, meine Bezugnahme im KNX-Kontext war nicht off-topic. Und weil die ETS m.E. alles andere als benutzerfreundlich ist, ist die zwingende Bindung daran ein echter Nachteil für KNX und im Kontext dieses Threads hat folglich 1-wire einen echten Vorteil: owfs ist Free Software.

    Davon abgesehen bitte ich dich, in Zukunft meine Artikel nicht mehr zu editieren. Selbst wenn sie mal off-topic sind, und selbst wenn sie in "deinem" Thread gepostet werden. Das ist in einem Forum nicht angemessen.

    VG, Fry

    * außer dem Wiregate, das (vielleicht deshalb) nicht KNX-zertifiziert ist

    ** Mir ist keine Alternative bekannt - ich wäre aber SEHR interessiert an einer, also gerne Tipps dazu.

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  • heckmannju
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Nur kann er bei KNX nachlesen, was richtig ist. Bei ow nicht!
    Die Frage ist ob ihn die KNX spec interresiert oder das Hersteller Handbuch der Komponente....

    Beim Wiregate und den Sensoren die ich mir gekauft habe waren Datenblätter und Beschreibungen dabei .... wenn das nicht Hilft gibt noch den Hersteller an den er sich wenden kann.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Nur kann er bei KNX nachlesen, was richtig ist. Bei ow nicht!

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  • heckmannju
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Kapiert es halt endlich, es geht nichts darum, was ihr oder ich im Keller bastelst.

    Es geht um den Installateur, der sicherstellen will, dass ihm nicht später (im Fall von Problemen) der Richter das tolle ow-netz um die Ohren haut und ihn verpflichtet, was anderes ("richtiges") einzubauen. Dann geht es um Existenz, nicht um Kellergebastel.

    Wenn ein Installateur das falsch oder nicht richtig einbaut. Dann muss er das na klar reparieren....das ist das gleiche bei KNX wie bei OW oder einer Flieses die nicht richtig an der Wand klebt!

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  • MatthiasS
    antwortet
    YMMD

    Voodoo überall

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  • enertegus
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Loxone hat angeblich 16.000 ihres Miniservers verkauft.
    dann haben die in den letzten 10 Tagen ordentlich zugelegt, s. h. https://knx-user-forum.de/326949-post22.html

    Und nur zur Klarstellung.
    Wir haben übrigens weit über 10.000.000 EibPCs verkauft und ich schreibe hier gerade von den Bahamas ...

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Und hinsichtlich des Argumentes: "aber nicht als Hausbus": Alleine von unserer Kundschaft bereits geschätzt in gut 2.000 Häusern. Das nennt man auch die normative Kraft des Faktischen:
    2000 verkaufte WG bestätigen ow als Gebäudebus?

    Ich gebe bei der Argumentation auf.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von heckmannju Beitrag anzeigen
    ich Messe das mit einen simplen Ow-Temperatursensor.
    Kapiert es halt endlich, es geht nichts darum, was ihr oder ich im Keller bastelst.

    Es geht um den Installateur, der sicherstellen will, dass ihm nicht später (im Fall von Problemen) der Richter das tolle ow-netz um die Ohren haut und ihn verpflichtet, was anderes ("richtiges") einzubauen. Dann geht es um Existenz, nicht um Kellergebastel.

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von l0wside Beitrag anzeigen
    Ist die Niederspannungsrichtlinie für diese Geräteklasse übehaupt einschlägig? Ihr habt ja eine Versorgungsspannung < 50V.
    Nein, für 1-Wire Slaves natürlich nicht.


    Zitat von l0wside Beitrag anzeigen
    Allerdings wird es schwierig werden, mit den paar µA einen echten Störer aufzubauen. Ich kann nicht mehr Leistung senden, als vorne eingespeist wird. Wobei man auch mit 1mW Sendeleistung eine Menge Krach machen kann...
    Ich habe deshalb weiter vorne erwähnt, dass 1-Wire kein Störer ist, weil wir nur mit wenigen uA bis mA (bei parasitärer Versorgung) auskommen weil dies eine zwar vereinfachte aber - wie ich hoffte - eingängige Darstellung für das Forum war.

    Kurz darauf wurde protestiert, dass die Frequenzen und die Flankensteilheiten eine größere Rolle spielen und meine Angaben somit falsch sind.

    JEIN! Es ist zwar völlig richtig, dass die Flankensteilheit das abgestrahlte Spektrum wesentlich mitbestimmt. Jedoch hat jede Leitung auch Wechselstromwiderstände und bei den geringen Strömen im 1-Wire Bereich sind die Umladezeiten der Belagkapazitäten der Leitung entsprechend hoch - und damit die Flanken auch entsprechend wenig steil.

    Soll heißen, geringer Strom bedeutet - in diesem Bereich - auch je nach Leitungslänge lange Umladezeiten und damit flache Flanken und damit ein geringer abgestrahltes Spektrum.

    Ich wollte diesen Sachverhalt nur verkürzt darstellen.

    Tatsächlich läßt sich bei unseren Messungen auch der 1-Wire nie im Abstrahlungstest nachweisen. Auch nicht bei Verwendung ungeschirmter Leitungen (bei der Messung oben waren übrigens nicht nur 80 m geschirmt dabei, sondern auch 8 m ungeschirmt)

    Was wir auf den Plots gerade noch bei den Peaks sehen ist das WireGate selbst, dessen Ethernet usw.


    Zitat von Fry Beitrag anzeigen
    Und nun zum Thema "1-wire schlechtreden". .... 1-wire ist aus der Welt fast nicht wegzudenken, ähnlich wie UART oder I2C oder SPI oder eben auch KNX.
    1-Wire ist tatsächlich in hunderten Millionen Systemen eingesetzt - auch über Gerätegrenzen hinweg. Ansich ist es von der Stückzahl verbreiteter als KNX.

    Und hinsichtlich des Argumentes: "aber nicht als Hausbus": Alleine von unserer Kundschaft bereits geschätzt in gut 2.000 Häusern. Das nennt man auch die normative Kraft des Faktischen:

    Loxone hat angeblich 16.000 ihres Miniservers verkauft. Bei geschätzt 10% bis 20% wird ebenfalls 1-Wire eingesetzt. Leider darf ich die Größenordnung der Anfrage von Loxone nach 1-Wire Sensoren nicht verraten - aber das war gewaltig.

    Es gibt - neben WireGate - noch zig Systeme auf den Markt die 1-Wire unterstützen. Manche nur bis 3 Sensoren, manche bis 20 - jedenfalls eine Menge.


    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Es geht nämlich nicht um den Chip/Sensor an sich, sondern um das gesamte System. Und da braucht es genaue Angaben, unter welchen Voraussetzungen eine Installation (Leitung, Verbinder, Längen etc) vorschriftsgerecht ist.
    Die von uns vertriebenen Produkte tragen alle das CE Zeichen.

    Längen und Verbinder sind angegeben in Datenblättern und auf der Webseite. Es wird das in Kürze auch als handliche Planungsbrochüre geben.

    Allerdings - unsere Tests haben das gezeigt - die Länge spielt bei 1-Wire keine Rolle für Störaussendung oder Störfestigkeit.

    Erstens sind die Signale schwach, zweitens sind die Flanken mit längeren Leitungen noch flacher, drittens sollen überwiegend geschirmte Leitungen verwendet werden, viertens sind die Frequenzen mit wenigen kHz dermaßen gering, dass diese nicht von ungeschirmten Steckern oder kürzeren Leitungen abgestrahlt würden - tun sie ja bei KNX auch nicht.


    lg

    Stefan

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  • enertegus
    antwortet
    Zitat von heckmannju Beitrag anzeigen
    Sagt das KNX logo wirklich schon aus das das Gerät auch CE und EMV Tests gemacht hat? Ich dachte das das KNX logo eher ausdrückt das sich diese Komponente mit anderen KNX Komponenten verbauen kann.
    Ohne verkauft man als Europ. Firma sowieso nix mehr. Explizit ist es aber auch für KNX festgelegt, welche ESD, Burst, Störaussendung einzuhalten ist.
    KNX ist ein offener Standard. Es kostet für kleine Firmen 1000 Euro p.a. plus Umsatzgebühren, wenn mehr als 100.000 €.
    Die ETS ist nicht verpflichtend, allerdings verlangt die Konnex eben für die Software ihren Preis.
    Wenn Du eine OpenSource Version erstellst oder eine eigene günstigere Software vertreibst, ist das erlaubt.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von heckmannju Beitrag anzeigen
    wenn man sie richtig benutzt.
    So, da wären wir halt wieder am Anfang:

    Wie man KNX richtig nutzt, steht im Standard zu lesen. Daran kann man auch ein bestehende Installation messen/bewerten.

    Wie nutze ich ow richtig ALS GEBÄUDEBUS?

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  • heckmannju
    antwortet
    Hi,

    OW ist ein Bus wie KNX ich sehe da kein unterschied. Es sind beides Bussystme die funktionieren wenn man sie richtig benutzt. Nur bei KNX muss ich halt den Preis für das Logo zahlen....wenn jemand für einen KNX Temperatursensor viel Geld hinlegen will dann kann er das gerne tun ich Messe das mit einen simplen Ow-Temperatursensor.

    Sagt das KNX logo wirklich schon aus das das Gerät auch CE und EMV Tests gemacht hat? Ich dachte das das KNX logo eher ausdrückt das sich diese Komponente mit anderen KNX Komponenten verbauen kann.

    Viele Grüsse
    Jürgen

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  • Fry
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob das so lächerlich ist. ow als Gebäudebus (und davon reden wir hier) auf eine Stufe mit KNX zu stellen, schon eher

    KNX Association *::*[Official website]*»* KNX Standard *»*Standardisation

    Wenn ich Komponenten mit KNX-Logo einsetze, dann weiß ich automatisch, dass ich mich im Rahmen einer ISO-Norm/Stand der Technik/VDE-Konform/... bewege, dass alle Komponenten zertifiziert und freigegeben sind für diesen Einsatzfall.

    Das ist bei ow ALS GEBÄUDEBUS eben so nicht der Fall.
    Da stimme ich zu. Man sieht auch, dass 1-wire bei Leitungslängen von 100m und 20 Sensoren an seine Grenzen stößt. Es ist auch empfindlich, was die Qualität der Verklemmungen betrifft. Irgendwo beginnen dann Busfehler zu nerven. KNX ist da robuster.

    Dennoch bin ich happy, KNX und 1-wire parallel verlegt zu haben. So kann ich für jede Anwendung zwischen den Angeboten beider Welten wählen.

    Noch schöner wär's natürlich, es gäbe nur EINEN Standard, und der wäre wirklich offen -

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