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Erforderliche Qualität bei Leerrohren und Dosen in (Ort-)Beton
nein, natürlich nicht überall 40er. im nachhinein wärs vielleicht nicht so ganz schlecht gewesen
25er und 32er waren eher die Regel.
Wir sind 07/2012 eingezogen, da war das mit den Leitungsquerschnitten noch alles beim "alten". EVU war zufrieden. Also nochmal Glück gehabt... bei den Kupferzuschlägen
ich habe komplett FBY-EL40 verbaut (waren die nicht mal orange?).
Auch in den Ortbetondecken.
Die Leerrohre wurden gut an der Bewehrung befestigt, enge Biegeradien vermieden und die benötigten 4x10 und 4x16 Kabel gleich eingezogen. Allerdings habe ich die verbauten HaloX-Os ebenfalls gleich mit 5x1,5 verkabelt, zu mindestens bis zur Ersten jeder Reihe. Am Schluss kamen noch Stahlmatten darüber. Somit konnten die Latschen der Baujungs keinen Schaden anrichten beim gießen. Wobei ich nicht meckern kann, die Jungs haben echt aufgepasst.
100% Trefferquote, keine Verstopfung.
wir haben überall wo Beton ist, sowie auf dem Rohfußboden FFKU, Panzerrohr verwendet. Klar hat das bei über 2000m viel mehr gekostet, dafür ist nicht
ein einziges Rohr verstopft oder geknickt. 100% Quote hat sogar den Eli überrascht. In den Wänden sind wir dann auf die schwarze, leichte Variante gegangen.
zu 4 muss ich mich noch mal korrigieren: Die Hammer geschichte geht nur bei den Decken- und Halo-X Dosen. Bei den Wanddosen muss man tatsächlich ein Schneidewerkzeug benutzen. (Wenn du die Zange mal geliehen haben willst schick mir ne PN mit deiner Adresse)
zu 5 da gibt es Verbinder womit du Rohr an Rohr stecken kannst. Ich habe gerade keinen Link gefunden, aber noch ein paar zuhause rumfliegen. ich schaue da mal drauf.
zu 2 Das rohr von Kaiser ist geschlitzt. Das läuft also mit Beton voll. Insgesammt ist das System sehr stabil. Ich hätte da keine bedenken mit Beton aus höheren Fallhöhen da die gesammte Konstruktion zwischen den Schaltafeln gepresst ist. Meine wann ist auch WU Beton und immer noch dicht:-)
zu2.:
Das Sytem mit den Stützrohren hatte ich auch schon gesehen.
Bei denen habe ich etwas die Befürchtung meine weiße Wanne zu zerstören.
[Ist nicht wirklich ein weiße Wanne, da nur mit WU-Beton, jedoch ohne Rissbreitenarmierung. Kein drückendes Wasser, jedoch SChichtenwasser vorhanden]
Ich habe eben mal auf der Homepage bei Kaiser geschaut, ob es eine Zulassung für den Einbau in weisse Wannen gibt, bin jedoch nicht fündig geworden.
Die Stützrohre gibt es in gestaffelten Länge.
Die müssen aber noch auf das exakte maß zugeschnitten werden oder?
Die Länge, die ich bräuchte hat nämlich Lieferzeit. Also würde ich die nächste Größe nehmen, oder gleich 1m-Stücke.
Mechanisch ist das System bestimmt besser, wobei bei hoher Schütthöhe der Beton schon auch mit heftiger Gewalt genau rechtwinklig auf die Stützrohre trifft.
Die Sorge, die Du bei den von mir vorgeschlagenen Dosen hast, teile ich mit Dir. Das ist auch meine Befürchtung.
zu 4.:
Gilt das für alle 8 Markierungen?
Es sieht für mich so aus, als ob bei den Wanddosen 2 Markierungen vorgestanzt wären (wo das mit dem Hammer, o.ä. funktionieren wird), die anderen "Markierungen" jedoch nur gerade Flächen sind ohne Vorstanzung.
zu 5.:
Wie ist das genau gemeint?
Rohr in die Dose und dann innen anbinden?
Hast evtl. ein Foto zur Erläuterung?
So haben wir das gemacht und das ging super: Du nagelst einen Träger an die Außenschalung in perkferkter Position (siehe Bild in grau hinter den grünen Dosen). Dann kommt die Amierung rein. Jetzt können die Bauarbeiter schon sehen wo sie den Stahl wieder freiknippen müssen. Wenn die Amierung drin ist dann kürzt du einen Distanzhalter auf die passende Länge ab, so das die Dose im gesammten mit der vorderen Schaltafel abschließt. Fertig. Du kannst beliebig viele Dosen aneinander Klippen. Das System was du gewählt hast setzt vorraus das die Amierung wirklich feste fixiert ist. Geht aber sicherlich auch.
Zu 4)
Bei Produkten der Firma Kaiser brauchst du nur einen Hammer. Die haben ein Perfekt ausgeklügeltes System. Ich empfehle die Rohre an den Dosen nur mit einem Draht zu verzwirbeln. Ich habe wirklich viel bei mir von dem Zeug verbaut, alles Kaiser, nicht ein Rohr ist abgerutscht oder Dose voll gelaufen. Alles Perfekt.
Im Ortbeton, der in der Regel vedichtet wird und wo der Beton SCHWER in die Schalung fliesst, ist schon die mittlere Festigkeit mit einem Risiko verbunden. Das schwere Rohr wird nicht umsonst BETONROHR genannt.
Sorry, ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber das war doch nicht die Frage.
Es gibt viel Dinge die man als Fachfirma für einen Kunden machen muss, weil es nur so den gängigen DIN-Vorschriften, Normen, Stand der Technik, etc. enspricht.
Darüber hinaus gibt es aber auch Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und viel Einsparpotential bieten, aber eben den vorgenannten Regularien nicht entsprechen.
Es wäre sicher nicht schön, wenn sich eines der Rohre verabschieden würde, aber die Welt geht davon auch nicht unter. Es findet sich mit Sicherheit auch dann noch ein vertretbare Lösung.
Wenn ich allerdings von Haus mit 10% Verlust rechnen muss, mach das keinen Sinn.
Wenn´s fast immer gut geht und nur in Ausnahmefällen zu Schäden/Verlust kommt, wäre ich vermutlich schon bereit das Risiko auf mich zu nehmen.
Das Risiko liegt dann allein bei mir, da nehme ich keinen von Euch in die Verantwortung.
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