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Heizung steuern mit MDT Tempsensor moeglich?

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  • neo0711
    antwortet
    Hallo,

    ich grabe den alten Thread mal aus, anstelle ein neues Thema zu eröffnen.

    Ich habe einen MDT 8fach Glastaster mit Temp.-Sensor.
    In der Parametrierung des Temp-Sensors ist es möglich einen "Oberen Meldewert" und einen "Unteren Meldewert" einzustellen.
    Die Doku zum Glastatser sagt dazu Folgendes:

    Oberer/Unterer Meldewert
    Wird ein oberer/unterer Meldewert eingestellt, so werden zwei zusätzliche 1Bit
    Kommunikationsobjekte eingeblendet. Diese senden ein 1‐Signal wenn der Wert
    überschritten bzw. unterschritten wird.
    Die entsprechenden KOs (diese heißen: Temperatur minimaler bzw. maximaler Wert) habe ich zum Test über je eine GA mit den Heizungsaktor KOs "Frostalarm" bzw. "Hitzealarm" verbunden.

    Wenn ich mit das Ganze im Busmonitor anschaue, sehe ich beim Unter- bzw. Überschreiten der vorgegebenen Meldewerte (zum Test habe ich 20°C bzw. 21°C eingestellt) keine Reaktion.

    Wann werden die Meldewerte gesendet?
    Sofort nach Über- bzw. Unterschreiten des Meldewertes, oder muss der Meldewert für eine gewisse Zeit über bzw. unterschritten sein?

    Der Temp-Messwert wird tadellos zyklisch, wie eingestellt, übertragen.

    ...

    Habe gerade festgestellt, dass der Übertragen Flag bei den Meldewerten standardmäßig nicht gesetzt ist.
    Jetzt wurde ein Meldewert übertragen.
    Problem gelöst.

    Vielleicht die Ausführung ja mal jemanden.

    Gruß, neo

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  • bono71
    antwortet
    hmm

    Naja man darf einen gewissen HWB nicht überschreiten. Die Grenze liegt bei ca. 160m² NGF. Zumindest ists beim Elk so. Ich hab versucht jeden cm² auszunutzen und bin leicht drueber, aber durch die Planung (ideale Ausrichtung, keine riesigen Fensterflaechen) hab ich das hinbekommen.
    Wir haben WNF 157m². Ich hab in der naehe von Wien gebaut.
    Bei den größeren Haeusern benötigst du dann eine FBH - aber das habe ich als sinnlos empfunden bzw es wird dann zu teuer das PH.
    Aber das ist eine andere Diskussion die "bei uns" im energiesparhaus.at Forum des öfteren rege gefuehrt wird.

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  • heckmannju
    antwortet
    Hi,
    wie bekommt man eigentlich ein Passivhaus mit Direktbeheizung hin? Mir wurde das nicht erlaubt!
    Viele Grüsse
    Jürgen

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  • bono71
    antwortet
    Kiss kiss

    ist mal gut :-)
    Danke fuer die rege Teilnahme an alle!

    Also das die ganze Geschichte ganzheitlich zu sehen ist, seh ich auch so. Es muss unbedingt die Aussenwitterung - Temperatur und Sonnenstand - mit einfliesen. Hat ja keinen sinn zu heizen nud die Rollos sind unten nud die Sonne scheint.
    Ich hab mal in der panik den Heizaktor abbestellt und einen Tempaktor genommen. Ich werd mal sehn wie weit ich damit komme. letzendlich wird man es wohl ers im Praxistest sehen. Wenn ich noch einen Heizungsaktor nachkaufen muss ist das bei dem Gesamtbetrag auch kein Beinbruch.
    Ich hatte das so verstanden das der HA eher dann ausfuehrt,aber eben wissen muss was er tun soll nud das kommt von einem RTR oder TR!?

    Die wichtigste Entscheidung war sich die RTRs zu sparen (unleistbar in jedem Raum mit Anzeige) und man kann halt leider dann nur die Schwelltemp ueber die ETS steuern oder? So muss sich das ganze dann wahrscheinlich wie bei einer FBH irgendwann einpendeln...

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  • GLT
    antwortet
    Wäre es ein "normales" Haus mit regulärem Heizbetrieb würde Dir wohl niemand widersprechen, jedoch ist es hier anders.
    Würde jemand nach einer Pumpensumpfsteuerung nachfragen, empfiehlt man ihm auch keine kontinuierliche Höhenstandsregelung mit FU-Pumpe.

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  • lobo
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Liest Du eigentlich, was der TE schreibt?

    Schätze, er möchte keine Schränke in den Wohnräumen
    Jo - die Aussage, dass die Heizregister kurz vor dem Auslass sind hatte ich in der Tat nicht beachtet - mea culpa ... aber der Kern meiner Aussage war's trotzdem nicht. Ich bezog mich auf:

    Zitat von bono71 Beitrag anzeigen
    bei den Heizungsaktoren brauch ich halt wieder ein Relais :-( Der Verteilerkasten ist schon ziemlich voll, also es wird sowieso knapp mit dem Platz -> daher: wenns ned sein muss.
    und wollte verdeutlichen, dass eine Lösung mit einem Heizungsaktor und ein paar Halbleiterrelais sicher IRGENDWO noch hin passt. Logischerweise irgendwo, wo die Leitungen der Heizregister zusammen kommen.


    Zitat von lobo Beitrag anzeigen
    Aus gutem Grund ist eine Zweipunktregelung zur Regelung von Wohnräumen eher unüblich (wenn auch meiner Meinung nach nicht unmöglich).
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Die meisten "Temperaturregler" für FBH sind 2P-Regler - und wohl ziemlich üblich.
    Wie Du schon richtig in Anführunszeichen schreibst, handelt es sich bei genauerer Betrachtung bei diesen Kästchen eher um eine Störgrößenaufschaltung, um den Einfluss zusätzlicher Wärmelasten abzufangen. Die eigentliche Regelung geschieht über eine Vorlaufsteuerung und den gerne bemühten "Selbstregeleffekt" durch geringe Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur. Der sicher noch am häufigsten im Einsatz befindliche Temperaturregler ist das klassische Heizkörperthermostat und das arbeitet kontinuierlich.


    Was ist denn einfacher? Ein Taster sendet auf 2 GAs das Erreichen eines Grenzwertes und eine Logik macht daraus einen Schaltbefehl für einen Schaltaktor oder ein Regler macht einfach genau das, wofür er gebaut wurde. Daher finde ich Begriffe wie "KISS" oder "Overkill" für eine stinknormale RTR hier fehl am Platz.

    Viele Grüße,

    Stefan

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  • heckmannju
    antwortet
    Hi,
    mit einem 1000W Dimmaktor könnte man es auch mal probieren....das war aber jetzt nur spass.

    ICh denke mit einem Schaltaktor und einer kleinen Logick wo auch immer sollte das einfach möglich sein.
    Viele Grüsse
    Jürgen

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von gdfde Beitrag anzeigen
    Die Beschattungsfrage ist ein anderes Thema.
    Finde ich nicht - ein Passivhaus ist ein ganzheitliches Konzept.
    Wärme mittels Heizregister zu erzeugen, die von einer Beschattungsanlage "ausgesperrt" wird, passt imho nicht; vor allem, wenn man ohnehin die Mehrkosten für "intelligente" Technik auf sich nimmt.

    Zitat von gdfde Beitrag anzeigen
    Temperaturtrend, PI-Regler
    Sowas macht ein Logikbaustein einer Visu für lau nebenbei - ich schrieb nicht umsonst "Temperaturtrend", denn genau dafür kann man den I-Anteil missbrauchen, d.h. eine Temperaturabweichung wird nicht absolut bewertet.

    Zitat von gdfde Beitrag anzeigen
    In den seltenen Fällen, wo er eine Zusatzheizung braucht, reicht eine stupide 2-Punkt regelung aus.
    .....
    Also eher die KISS Variante :-)
    Ich denke, wir verstehen uns.

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  • gdfde
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen

    Ausgehend vom Baukonzept müsste der solare Gewinn über Glasflächen berücksichtigt werden, d.h. neben der Zusatzheizung ist auch die Beschattungstechnik in die Temperatur"regelung" mit einzubeziehen; man möchte wohl kaum heizen, wenn man nur die Jalousien hochfahren bzw. die Beschattung verhindern müsste.

    Da ohnehin eine Visu absehbar ist

    kann man die "höhere" Logik dort realisieren u. auf Busebene nur die Notfunktion "Heizregister ansteuern" abbilden.
    Die Beschattungsfrage ist ein anderes Thema.
    Wenn man das ohne Visu oder Logikengine lösen will und das komplett über den Bus handlen will, wäre der Heizungsaktor vielleicht doch wieder im Vorteil.
    Dort könnte man in der Applikation die Kühlfunktion verwenden.

    Die Option mit Temp. Sensor im Glastaster und Schaltaktor würd dann nicht mehr funktionieren, da im Taster nur ein oberer- und unterer Meldewert unterstützt wird, d.h. Heiz- UND Beschattungsfunktion gleichzeitig geht dann nicht.

    Peters Vorschlag den Schaltbefehl mittels PI-Regler "aufzubereiten" hat schon ihren Charme, da der "Temperaturtrend" mit berücksichtigt würde.
    Aber wie gesagt, da wohl eine Visu absehbar ist, könnte sich der TE das Geld für zusätzliche HW sparen, wenn bei der Visu auf vorhandene Logikmöglichkeiten geachtet wird.
    Temperaturtrend, PI-Regler usw. ist in bonos Anwendungsfall (Holzriegel-Passivhaus mit KWL und aktiver Wärmerückgewinnung + zusätzlichen schaltbaren Heizelementen in der Zuluft) m.E. Overkill.
    In den seltenen Fällen, wo er eine Zusatzheizung braucht, reicht eine stupide 2-Punkt regelung aus.
    Detto mit den Sperrobjekten bei offenen Fenstern (mit einer KWL sind die Fenster im Winter fast nie offen).
    Also eher die KISS Variante :-)

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von lobo Beitrag anzeigen
    Und mal ehrlich: wenn alle Stricke reißen, verfrachtet man das Thema Heizungsaktor und Halbleiterrelais in einen extra Schrank irgendwo in der Nähe der Heizregister.
    Liest Du eigentlich, was der TE schreibt?
    Zitat von bono71 Beitrag anzeigen
    Ich hab eine KWL und kurz vor dem Auslass ist jeweils ein heizregister
    Schätze, er möchte keine Schränke in den Wohnräumen


    Zitat von bono71 Beitrag anzeigen
    Noch zum Haus: das ist ein Passivhaus
    Somit ist die elektrische Zusatzheizung nur für Notfälle gedacht, z.B. längerer Urlaubsabwesenheit in der kalten Jahreszeit oder kurzfrister Zusatzenergieeintrag bei extremen Verhältnissen. Im Vergleich gegenüber einem "normalen" Niedrigenergiehaus also fast nie.

    Wenn die Gesamtkonzeption des Baus stimmt, wäre eine stetige Heizungsregelung eher overkill - KISS (gelle Peter ) ist da mehr.

    Ausgehend vom Baukonzept müsste der solare Gewinn über Glasflächen berücksichtigt werden, d.h. neben der Zusatzheizung ist auch die Beschattungstechnik in die Temperatur"regelung" mit einzubeziehen; man möchte wohl kaum heizen, wenn man nur die Jalousien hochfahren bzw. die Beschattung verhindern müsste.

    Da ohnehin eine Visu absehbar ist
    Zitat von bono71 Beitrag anzeigen
    ..ad Visu: Ja hab ich natuerlich geplant - wie weiss ich noch nicht genau, ....
    kann man die "höhere" Logik dort realisieren u. auf Busebene nur die Notfunktion "Heizregister ansteuern" abbilden.

    Peters Vorschlag den Schaltbefehl mittels PI-Regler "aufzubereiten" hat schon ihren Charme, da der "Temperaturtrend" mit berücksichtigt würde.
    Aber wie gesagt, da wohl eine Visu absehbar ist, könnte sich der TE das Geld für zusätzliche HW sparen, wenn bei der Visu auf vorhandene Logikmöglichkeiten geachtet wird.


    Zitat von lobo Beitrag anzeigen
    Aus gutem Grund ist eine Zweipunktregelung zur Regelung von Wohnräumen eher unüblich
    Die meisten "Temperaturregler" für FBH sind 2P-Regler - und wohl ziemlich üblich.

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  • lobo
    antwortet
    Nicht Schaltaktor gegen Heizungsaktor, sondern 2-Punktregelung gegen Kontinuierliche

    Zitat von bono71 Beitrag anzeigen
    Nachteil ist halt das er bissl was kostet, aber der Heizungsaktor ist glaub ich sinnlos.
    Sorry, nochmals: wichtig ist erst einmal festzulegen, welche Art von Regelung Du überhaupt etablieren möchtest! Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man eine 2-Punktregelung (Logik und Schaltaktor) oder eine kontinuierliche Regelung etablieren möchte.

    Aus gutem Grund ist eine Zweipunktregelung zur Regelung von Wohnräumen eher unüblich (wenn auch meiner Meinung nach nicht unmöglich).

    Zu einer kontinuierlichen Regelung gehört (in Deinem Fall) eine pulsweitenmodulierte Ausgangsgröße. Das kann nur der Heizungsregler (entweder als eigene Logik oder im Heizungsaktor - bzw. bei Gira (Plus) auch im Tastsensor). Ich kann mir gut vorstellen, dass bei einer Lufheizung die Zeitkonstante recht kurz ist - und daher würde ich auch mit entsprechend kurzer Zykluszeit an die Sache gehen. Einen klicki-klacki Schaltaktor mit mechanischem Relais wollte ich da nicht haben.

    Und mal ehrlich: wenn alle Stricke reißen, verfrachtet man das Thema Heizungsaktor und Halbleiterrelais in einen extra Schrank irgendwo in der Nähe der Heizregister.

    Viele Grüße,

    Stefan

    EDIT: Ach ja - und ich würde mir natürlich auch mal die Applikation ansehen, also so Fragestellungen wie Tag/Nachtbetrieb, Sperren bei offenem Fenster etc.

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  • gdfde
    antwortet
    ...

    sorry, stimmt natürlich, hab da was verwechselt in der Hektik :-)
    Die Angaben sind pro Kanal.

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    der 20fach-Aktor kann pro Kanal 16A (ohmsch) schalten.

    Gruss Peter

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  • 2ndsky
    antwortet
    Heizung steuern mit MDT Tempsensor moeglich?

    Zitat von gdfde Beitrag anzeigen
    Wennst jetzt z.b. "nur" einen 12 fach Aktor nimmst, kannst zusätzlich noch 3 Lampen a' 100 Watt schalten.
    Versteh ich nicht... jeder Kanal kann 16A schalten, nicht der gesamte Aktor.

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  • gdfde
    antwortet
    ad PeterPans´s Vorschlag:

    Das müsstest dir durchrechnen, was billiger kommt.
    Der MDT Heizungsaktor hat den Vorteil, dass er die Regellogik (gleiche oder sehr ähnliche wie vom externen Regler) schon eingebaut hat.

    Heizungsaktor 8-fach (inkl. Temperaturregler): 147 €
    20-fach Schaltaktor: 400 €
    Temperaturregler (6-fach): 165 €

    Ich würd mir das mit den Relais nochmal überlegen, da du da knapp ans Limit kommst.
    z.b. worstcase, wenn alle 9 Heizelemente a' 300 Watt aktiv sind und auf dem Aktor noch ein paar Lampen draufliegen.

    Beim 20-fach Aktor ist der Preis pro Kanal unschlagbar und man spart Platz im Schaltschrank.
    Wennst jetzt z.b. "nur" einen 12 fach Aktor nimmst, kannst zusätzlich noch 3 Lampen a' 100 Watt schalten.

    Mit dem externen Temperaturregler kannst halt nur 6 Räume einzeln regeln.

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