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Warum gibts keine Alternative zu ETS?

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  • spassbird
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen

    Übrigens, hat der KNX Partner 1000€ ibn die ETS investiert, 1000€ in den Lehrgang und 5 Arbeitstage, das machen eh nur dumme?????
    1000€ ETS und 2x 1000€ Lehrgang mit zusammen 10 Arbeitstagen, wo man nix anderes machen konnte.
    Wir wollen mal nicht den Aufbaukurs unterschlagen. Das machen die Dummen um schlauer zu werden als der 1mal Nutzer.

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  • mumpf
    antwortet
    Ich glaube, dass die ETS - ganz unabhängig vom Preis - gar nicht für den Otto-Normalverbraucher geeignet ist. Der denkt nämlich in solchen Konzepten wie: "Ich will alles mit dem Handy steuern", "Das Licht soll auch mit Alexa gehen", "Das Haus soll so schlau sein, dass die Rolllädenmorgens erst aufgehen, wenn es draußen hell ist" (und dann genervt ist, wenn das im Sommer um 5 Uhr morgens passiert).

    Die ETS versucht aber, das einzige, was in KNX standardisiert ist - das ist NUR die Protokollebene - über ein UI zur Verfügung zu stellen. Wir reden hier von Bits und Bytes, die einzige Abstraktion der letzten Jahre war die Einführung von DPT als Ablösung der EIS, um ein bisschen mehr Semantik in die einzelnen GA zu bringen. So kann man wenigstens in der ETS ausdrücken, dass man ein Sperren/Freigeben statt einem An/Aus meint. Das ist sehr sehr sehr low-level!

    Man stelle sich vor, in Word muss der User nicht einfach einen Buchstaben tippen, sondern jedesmal wissen, dass der Buchstabe "C" ein ASCII-Zeichen ist und deswegen auch im UTF-8 encoding einen ein Byte Wert darstellt (also einfach eingetippt werden kann), bei einem €-Zeichen aber 2-Bytes zu nutzen sind und man eine Hex-Zahl eintippen muss. In keinem Editor ist es so, in der ETS muss man immer noch als User wissen, was für ein Datenpaket ich habe und dessen Besonderheiten beachten. Die ETS passt nur auf, dass ich kein 1-Byte KO mit einem 2-Byte KO verbinde.

    Worauf ich hinaus will: KNX selbst ist ein low level Standard, es bräuchte einige standardisierte Servicelayer on Top, damit das Ganze für echte Enduser nutzbar wird (ich meine "normale" Leute außerhalb des Forums).

    Auch wenn viele, die vom Smart Home träumen, wahrscheinlich technisch affin sind, wird es nicht viele geben, die sich in ein eventbasiertes Protokoll, Logiken auf Bit-/Byte-Ebene, Technologieintegration über Gateways (mit wiederum eigenen Protokollen/Spezifikationen/Konzepten), technischen Eigenheiten der einzelnen Geräte und den Konzepten der einzelnen Herstellen (die sind durchaus unterschiedlich, das ja nur die Protokollebene standardisiert ist) auseinandersetzen wollen und können.
    Letztendlich sind auch die Forumteilnehmer, die solche Fragen wie "ich muss immer wieder 2 mal drücken, damit das Licht angeht" oder "Die LED soll anzeigen, ob irgendein Licht an ist, geht aber aus sobald ich das erste Licht ausschalte" stellen, gegenüber der Masse schon Fachleute, denn sie haben es in Eigenregie geschafft, die Grundfunktionen ihre Anlage zu parametrieren.

    Insofern sind die Rufe hier im Forum nach einer günstigeren/kostenlosen ETS verständlich, da dies ja User sind, die wirklich an ihrem System "spielen" wollen, aber für die breite Masse ist die ETS nicht geeignet. Eher vergleichbar mit iptables als Firewall oder Ethernet-Einrichtung auf Protokollebene. Die breite Masse bräuchte aber eher so was wie die Windows-Firewall (und schon die wird nicht verstanden) oder eben selbst konfigurierendes Ethernet.

    Achja, die günstigere ETS gibt es ja für den hier vertretenen Benutzerkreis, in Form der Forumsaktion.

    Nur meine Meinung...

    Gruß, Waldemar

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  • fabian82
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Da muss ich Dir allerdings auch Recht geben! Das wird nur sehr selten der Fall sein.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass genau aus diesem Grund oft zu anderen Systemen (Homematic, Loxone...) gegriffen wird.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Ein Elektriker, der 1-2 KNX-Anlagen im Leben macht, ist überfordert, der durchschnittliche Häuslebauer, der das 1 x in seinem Leben macht aber deutlich intelligenter??
    von intelligenter hat niemand gesprochen. Und sowohl von den Elektrikern als auch den Häuselbauern gibt's solche und solche.
    Ein Bauherr, der sowas selber macht, hat da aber meist einen ganz anderen Ehrgeiz als ein Elektriker, der das 1-2 mal im Jahr macht.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von SnowMaKeR Beitrag anzeigen
    Es kommt alle 4-5 Jahre ein Update, das update kostet ~300,- €
    Wie war das mit dem Handy?
    Das ist nicht der Punkt. Es gibt einfach Dinge, für die man gerne Geld ausgibt, und solche, wo man sich sträubt. Das hat erst mal nichts (oder nicht viel) mit dem absoluten Betrag zu tun
    Zitat von SnowMaKeR Beitrag anzeigen
    Glaubt hier wirklich jemand das da ein Haus weniger mit KNX ausgestattet wird weil die ETS was kostet?
    Da muss ich Dir allerdings auch Recht geben! Das wird nur sehr selten der Fall sein.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Schon interessant, viele beklagen sich zu Recht, dass es immer wieder Anbieter gibt, die bei einer KNX Anlage überfordert sind. Im nächsten Satz steht dann, die ETS ist so einfach, dass kann doch jeder selber machen. Ein Elektriker, der 1-2 KNX-Anlagen im Leben macht, ist überfordert, der durchschnittliche Häuslebauer, der das 1 x in seinem Leben macht aber deutlich intelligenter??

    Gruß
    Florian

    Übrigens, hat der KNX Partner 1000€ ibn die ETS investiert, 1000€ in den Lehrgang und 5 Arbeitstage, das machen eh nur dumme?????
    Zuletzt geändert von Beleuchtfix; 25.01.2018, 10:11.

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  • SnowMaKeR
    antwortet
    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Wenn es bei den 1000€ bleiben würde dann währe ich schon zufrieden.
    Nein es kommt alle paar Jahre eine neue Version raus und man bezahlt
    die Updates.
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Wenn Du Dir ein neues Auto für 70k€ kaufst und der Verkäufer sagt, der Scheibenwischer ist aber Sonderausstattung, kostet 1.000€ extra. Und immer wenn das Auto zum Kundendienst kommt, müssen Sie den Wischermotor für 500€ Updaten, dann würdest Du ihm vermutlich den Vogel zeigen und aufstehen. Obwohl das in den 70k€ eigentlich untergeht.
    Ich weiß was Ihr meint, aber auch hier ist es absolut das gleiche.
    Die ständige Updaterei machen doch auch nur wir hier im Forum. Wer selber daheim rumwerkelt hat diese Anforderung oft gar nicht.
    Müssen tut man nur, wenn man neue Geräte kaufen will.
    Und von welchen Beträgen und welchem Zeitraum reden wir denn?
    Es kommt alle 4-5 Jahre ein Update, das update kostet ~300,- €
    Wie war das mit dem Handy?

    Glaubt hier wirklich jemand das da ein Haus weniger mit KNX ausgestattet wird weil die ETS was kostet?
    Oder das ein Haus mehr mit KNX ausgestattet wird wenn die ETS nix kostet?
    Sorry, das liegt nicht mal im Promillebereich...

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von andre12 Beitrag anzeigen
    zu einem Seminar gehen und sich danach Si nennen
    dazu musst Du nicht mal zu einem Seminar gehen.

    Und richtig, auch unter den "Fachkollegen" (anwesende ausgenommen!) gibt es genügend Elektriker, die die ETS Lizenz gekauft haben, mit KNX werben, aber eigentlich keine Ahnung haben, wie man das sauber realisiert. Da hilft die "gewisse Hürde" also auch nicht. Und das wirkt sich glaube ich stärker negativ auf das Image aus, wenn da von einem Fachmann gepfuscht wird, als wenn das ein privater macht.

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  • andre12
    antwortet
    Ich sehe das So, es ist auch unter KNX Partnern schwer welche zu finden die es wirklich drauf haben und wissen was Sie machen. Die Hürden für Gewerbliche Anbieter sind einfach zu gering, jeder kann zu einem Seminar gehen und sich danach Si nennen , da das Gebiet des Wissens so groß und vielschichtig ist wird meisst außer acht gelassen, man weiß wie die ETS auf den Rechner geht und was der Dongel macht danach noch spielerein mit GA's und was ist mit den ganzen Logiken die das Haus erst smart machen nicht jeder ist dafür von der Denkensweise geschaffen.
    Ich selber hatte 2 Angobte von Elektrikern die sich mit KNX beschäftigen aber leider war der Algemeine Wissenstand rund um KNX so schlecht im Vergleich zu den Informationen aus diesem Forum das ich alles selber gemacht habe und mir nur jemanden für die Abnahme geholt habe.

    Zum Thema ETS ich denk das Konnekting mit der Suite die Möglichkeit hätte ein ersatz Darzustellen

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  • OleDeluxe
    antwortet
    Zitat von fabian82 Beitrag anzeigen
    ...
    Nein, man hat weder Kontrolle noch Steuerung, diese hätte man nur indem man die ETS nur an (Fach-) Gewerbe verkaufen würde.
    ...
    Das sehe ich anders, denn indirekt hast du über den Preis sehr wohl eine GEWISSE, keine vollumfängliche Kontrolle / Steuerung über den Personenkreis, der sich das Programm kauft. Es ist und bleibt Fachsoftware, die aufgrund der Verbreitung einfach per se teurer ist. Und hier sind eben in erster Linie Fachkräfte die Käuferschicht; wäre sicher auch mal interessant zu sehen, wie viele Lizenzen in gewerblicher Hand und wie viele in privater sind.

    Und bei den einfachen Anpassungen bin ich wieder bei meinem Beispiel von oben: wie viele Leute tüddeln wirklich bezogen auf die gesamte Anzahl an installierten System in der Anlage selber rum? Ein verbreiteter Verkauf muss in dem Zusammenhang auch nicht zwingend förderlich für die Qualität der installierten Anlagen sein.

    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    nicht auszuschließen, aber ich glaube es nicht.
    Gibt dutzende Beispiele, wo man keine Einstiegshürde hat und trotzdem das Image nicht leidet. Schau nur mal, was alles im Baumarkt verkauft wird. Das kann man alles nutzen, um damit zu pfuschen. Kommt natürlich auch vor. Aber hat Bosch, Makita oder was auch immer ein schlechtes Image, weil Heimwerker damit Pfusch produzieren?
    ...
    Ich glaub da ist schon noch ein Unterschied zwischen einer Fachsoftware und der Nutzung einer Bohrmaschine. Zumal wir hier nicht von Geräten mit gewissem Alleinstellungsmerkmal sprechen. Ich kann auch eine Einhell oder GoOn Bohrmaschine kaufen. Das Ziel ist das gleiche.

    Letztlich sind aber all das Bewegründe, die die knx.org abwägen muss und wo wir nur begrenzten Einfluss drauf haben.
    Klar, auch aus meiner Sicht als vorerst privater Nutzer könnte die ETS ne ganze Ecke günstiger sein, aber ich bin mir bewusst, dass ich nicht im Fokus der knx.org stehe. Es ist nun mal wie oben bereits gesagt ein Fachverband mit Industrie-Mitgliedern.

    Gruß, Sven
    Zuletzt geändert von OleDeluxe; 25.01.2018, 09:35.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von OleDeluxe Beitrag anzeigen
    Man stelle sich vor, die "Hemmschwelle" des Kaufs der ETS wäre nicht gegeben, dann wäre hier die Zahl wesentlich höher.
    nicht auszuschließen, aber ich glaube es nicht.
    Gibt dutzende Beispiele, wo man keine Einstiegshürde hat und trotzdem das Image nicht leidet. Schau nur mal, was alles im Baumarkt verkauft wird. Das kann man alles nutzen, um damit zu pfuschen. Kommt natürlich auch vor. Aber hat Bosch, Makita oder was auch immer ein schlechtes Image, weil Heimwerker damit Pfusch produzieren?

    @Roman: Das die KNX nicht gewinnorientiert ist, ist schon klar, aber sie müssen (oder wollen oder sollen oder...) ihre Einnahmen sichern, um ihre Aufgabe zu erledigen.

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  • fabian82
    antwortet
    Zitat von OleDeluxe Beitrag anzeigen
    Mit dem Verkauf der ETS hat man eine gewisse "Kontrolle" bzw. Steuerung wer letztlich Zugang hat.
    Nein, man hat weder Kontrolle noch Steuerung, diese hätte man nur indem man die ETS nur an (Fach-) Gewerbe verkaufen würde.

    Der Vorteil einer KNX-Anlage (auch die anderen Systeme wie Homematic, Loxone oder BJ...) ist doch gerade der, dass man einfach Anpassungen vornehmen kann. Ich sehe es einfach als Hemmschuh, wenn die ETS 1000+Updates kostet. Wäre dies ein kostenfreies Tool, so würde die Verbreitung / der Verkauf sicherlich angekurbelt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht gewollt wird ;-)

    In meinen Augen ist der Preis der ETS einfach eine inzwischen überholte Struktur...

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  • OleDeluxe
    antwortet
    Ich denke BadSmiley hat einen wichtigen Punkt genannt. Mit dem Verkauf der ETS hat man eine gewisse "Kontrolle" bzw. Steuerung wer letztlich Zugang hat. Nicht über eine Restriktion des Personenkreises, aber über das Druckmittel Preis, wo doch schon genauer überlegt wird, ob man dies Investiert.
    Eine komplett freie Software an der Stelle würde Haus und Tor für Pfusch öffnen und am Ende des Tages dem Ruf des Gesamtsystems schaden. Eine KNX Installation lebt ja nicht nur von den Komponenten, sondern auch großen Teils von der korrekten Planung und Umsetzung. Wenn hier jeder dran könnte, hätte man in absehbarer Zeit sicher viele KNX-Leichen, die die allgemeine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit für so ein System doch erheblich trüben könnten. Schaut doch teilweise mal im Forum was für Anfragen reinkommen über verpfuschte oder selbst geplante Systeme. Man stelle sich vor, die "Hemmschwelle" des Kaufs der ETS wäre nicht gegeben, dann wäre hier die Zahl wesentlich höher.

    Gruß, Sven

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  • Utoquai
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Es wäre überhaupt kein Thema die SW (in Falle KNX) komplett frei zu geben, da es überhaupt keinen Sinn macht, die SW als Geschäftsmodell zu sehen. Die SW müsste doch der Türöffner sein, um Leute zu KNX zu bringen und nicht der Show-Stopper.
    Hallo Uwe, so interschiedlich können Meinungen sein. Wenn ich mir anschaue welchen Scherbenhaufen einige "Kollegen" gegen Entgeld bei den Kunden hinterlassen und somit dem Sysem und seinem Ruf nicht gutes tun, bin ich dafür, dass man die ETS nur erwerben kann, wenn man die Prüfung zum KNX-Partner erfogreich abgelegt hat.
    Die ETS darf ruhig teurer werden. Ist immerhin eine Software für ein spezielles Anwendungsgebiet.

    Gruß

    Stefan


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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von fabian82 Beitrag anzeigen

    Warum wird die ETS dann überhaupt an Privatpersonen verkauft?
    Ich möchte den Shitstorm hier mal lesen, würden sie es nicht mehr tun.

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