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VOC Messung in KWL - Fragen und Erfahrungsaustausch

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  • nipponichi
    antwortet
    Ich hatte es damals hier nicht "geupdated".
    Die VOC-Sensoren sind NICHT temperaturabhängig, aber deutlich (absolut?)-feuchtigkeitsabhängig. Das konnte ich recht einfach feststellen, und der Hersteller AppliedSensors hat mir das bestätigt.
    KWL-Messung der Zuluft halte ich daher nicht für sinnvoll.

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  • MrDuFF
    antwortet
    So ich bin vor 2 Wochen auch endlich mal dazu gekommen meine aus der Einführungsaktion bestellten VOC´s verbauen.

    Anstoss dafür waren die guten Erfahrungen von einem Kumpel der in seiner Pluggit KWL einen zur Anlage passenden VOC Sensor verbaut bekommen hat und die Anlage sich komplett selber "regelt".

    Bevor ich mich an die HS Logik mache brauch ich natürlich ersteinmal ausreichend LOG´s .

    Ich bin auch der Meinung das die Temperatur hier einen deutlichen Einfluss auf die Messergebnisse hat zumindest ist das bei mir so.
    In den letzen Tagen steigen die ppm´s in der Zuluft mit der Außentemperatur an.
    Auch beim duschen schlägt der Sensor in der Abluft aus schön zu erkennen in dem 2ten rrd. Luftfreuchtigkeit im Bad.
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  • nipponichi
    antwortet
    Ich werde mit meinem VOC-Sensor in der KWL-Zuluft nicht glücklich. Zur Zeit habe ich überwiegend 2000ppm, die nachmittags vorübergehend gegen 500ppm gehen. Da im Haus laut 2. Sensor sehr gute Luft herrscht, glaube ich das nicht so ganz ...
    (siehe scharzes Diagramm, rot ist in KWL, blau in mäßig genutztem Büroraum)

    Das weiße Diagramm zeigt über den März VOC-Wert und Zulufttemperatur. Irgendwie sehe ich da einen deutlichen Zusammenhang, obwiohl der Sensor keine Temperaturabhängigkeit zeigen soll.

    Andere Fehlerquellen (zu viel oder zu wenig Luft an den Sensor), KWL-Stufenumschaltung, unbekannte Stinkquellen, ... würde ich auschließen wollen.

    Mir fällt nix mehr ein ...

    Edit: Für die Raumluft sehe ich generell schon einen Zusammenhang der KWL-Stufe. Wenn ich Temperatur (Dachraum), Schaltzeiten der KWL und Anstieg/Abfall des VOC-Werts betrachte, könnte ich mir da auch eine Temperaturabhängigkeit einbilden ...
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  • nipponichi
    antwortet
    Ich betreibe einen Sensor seit zwei Wochen in meiner KWL (Zuluft, warm). Dieser befindet sich in einer Filmdose, die mehrere stecknadeldicke Löcher hat, sowie einseitig leicht geöffnet ist (Kabeldurchführung). Die Dose liegt nicht im direkten Luftstrom, bekommt aber durch Verwirbelung Luft.

    Die Diagramme anbei zeigen zweimal 6 Tage. Rot ist der Sensor in der KWL, blau ein Sensor in einem Raum, der 2-3 Stunden pro Tag als Arbeitsraum genutzt wird (wo Menschen also keinen großen Anteil haben). Zwischen 22:00 und 6:30 ist die KWL auf Stufe 1, sonst meist auf Stufe 2.

    Zwischen den beiden Zeiträumen habe ich die Öffnungsgröße verringert, also den Durchsatz verkleinert. Die Lage kann sich, da lose in der KWL, auch leicht geändert haben. Die Kurven unterscheiden sich wesentlich.

    Dies kann eigentlich nur daran liegen, daß die Weichplastikdose ausdünstet (riecht innen merklich), was bei geringerer Leistung dann die Messung verfälscht. Ich muß die Dose durch eine Hartplastikdose ersetzen.
    Zudem ist es sehr schwer, den tatsächlichen Luftdurchsatz abzuschätzen, im direkten Luftstrom wird man kleinere Öffnungen wählen als daneben. Bei stärkerem Durchzug könnte auch die Abkühlung des Heizelements ein Problem darstellen. Bei zu kleinem Durchsatz werden Spitzen, verursacht durch kokelnde Nachbarn, möglicherweise nicht erkannt. Scheint nicht einfach zu sein, plausible und reproduzierbare Messungen im Luftstrom zu machen ...

    Zum Schluß noch Temperaturmessungen in der KWL, die als Abfallprodukt angefallen sind. Lage der Sensoren könnte natürlich auch gewissen Einfluß haben.
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  • nipponichi
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Die Messung der Außenluft ist von ganz ganz seltenen Ereignissen / Aufgabenstellungen abgesehen eher weniger sinnhaft. Ein positiver Einsatzfall ist die Erkennung von Kohlenmonoxid in Tunneln und Tiefgaragen (mit einem solchen Sensor im Auto).
    Es kommt (bei mir) selten vor, aber neulich hatte ich das Erlebnis, daß es plötzlich in einem Zimmer penetrant stank, als ob etwas durchgeschmort wäre (später war mir klar, das war vom Grillanzünder o.ä.). Und wenig später stank es überall nach verbranntem Holz, die Luft aus den Ventilen auch. Wenn man es riecht, ist es zu spät. Dann läßt man die Lüftung lieber weiterlaufen und hofft, daß nichts mehr nachkommt. Dann lieber eine Automatik programmieren, die sofort stoppt und nach wenigen Minuten neu anläuft. Ob das klappt, bleibt auszutesten.

    Und dann gibt es noch den Fall aus schlechten Krimis, daß böse Buben giftiges Gas in die Lüftung einleiten (das ist ja praktischerweise so schön zentral möglich). Das würde man auch sofort darüber mitbekommen.

    Für CO-Erkennung würde man vermutlich eher einen echten CO-Sensor nehmen denke ich, da ja ein VOC gar nicht unterscheiden kann, was da nun müffelt. Zumindest habe ich euch bisher so verstanden!?

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  • hobel
    antwortet
    Hallo Stefan,

    da hast du sicherlich Recht. Ich schilderte dir aber vor zwei Jahren unsere Situation: paar mal am Tag der wartende/startende Bus vor der Tür und alle paar Tage der Nachbar mit seinem Oldtimertrecker 4 Meter neben dem Ansaugrohr der KWL. Noch dazu kriegt er seinen Zylinderkopf nicht dicht... Manchmal sagt er ja Bescheid, aber manchmal vergisst er es. Ich habe es ein paar mal zu spät mitbekommen, um die Lüftung abzustellen, es ist nicht so schön. Also mir würde es schon helfen.

    Ich stelle nicht den Rest des hier gesagten in Frage, natürlich wie immer: messen da, wo die Ursache ist. Und die ist bei mir leider am Eingang...

    Deswegen müßt ihr für mich jetzt aber keine Nachtschichten einlegen, ich halt es noch ne Weile aus. Schön zu hören, daß er kommt.

    Gruß
    Andreas

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Manuel,

    die Info vom Hersteller ist noch in Klärung. Meine Meinung: Ordentliche Frischluft von draußen enthält praktisch keine VOCs, damit ist für den Sensor das Frischluftereignis besser erkennbar und die Rekalibrierung einfacher.


    Hallo Andreas,

    ein VOC in einem robusten Outdoor-Gehäuse ist zwar auf dem Weg, aber eher für "rauhen Indoor" Betrieb - also große Hallen, Maschinenhallen, LKW-Aufbauten usw. gedacht, weil es dort auch was zu messen gibt. Ich schätze in drei bis sechs Monaten verfügbar (Wir "kämpfen" eigentlich mit mechanischen Problemen in Verbindung mit dem Gehäuse und der Befestigung der Baugruppe).

    Die Messung der Außenluft ist von ganz ganz seltenen Ereignissen / Aufgabenstellungen abgesehen eher weniger sinnhaft. Ein positiver Einsatzfall ist die Erkennung von Kohlenmonoxid in Tunneln und Tiefgaragen (mit einem solchen Sensor im Auto).

    lg

    Stefan

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  • hobel
    antwortet
    Hallo Stefan,

    prinzipiell hätte ich Interesse an dem Kleingehäuse mit Bohrungen. Aber war nicht auch eine Version für den Außeneinsatz am Anfang des Ansaugrohrs geplant? Ich hatte Dir vor 2 Jahren dazu Fotos meiner Einbausituation geschickt.

    Ist da noch was in der Mache?

    Grüße
    Andreas

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  • nipponichi
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Henfri, ich kläre das Thema ohnehin mit dem Hersteller, weil aufgrund des hohen Interesses, der Einsatz in einer Lüftung durchaus interessant ist. Es braucht dafür vermutlich eine abweichende Software (weil es für den Einsatz in Dunstabzugshauben auch eine andere Software gibt).
    Hallo Stefan,

    gibt es denn hier eine neue Info? Wie sieht es denn mit der regelmäßigen Frischluft für den Abluftsensor aus, die ja nicht unbedingt gegeben ist? Ohne Frischluft driften die Werte schon ganz schön weg. Es scheint einen Unterschied zu machen, ob der Sensor nur "recht gute Luft" bekommt (ca 500ppm) oder frische kalte von draußen.

    Grüße,
    Manuel

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  • StefanW
    antwortet
    Auch wenn ich den Einbau der nackten - unbeschichteten - Platine so nicht offiziell gutheißen kann - bedeutet keine Gewährleistung bei Verdrecken / Verstauben usw. übernehme, wir hätten das passende Gehäuse für alle Multi-IO und VOC der B-Serie:

    ABS Kunstoff-Kleingehäuse KKG-02 für Multi-IO der B-Serie, Art-Nr:0166

    Evt. könnte man auf der Rückwand ein oder mehrere Löcher machen.

    ==> Wenn dazu Interesse besteht, könnten wir auch eine Version des Gehäuses mit ein paar Bohrungen und einer feuchteabweisenden Membranfolie an genau der richtigen Stelle vornehmen?

    lg

    Stefan
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  • ChristophM
    antwortet
    Zitat von tnt369 Beitrag anzeigen
    hohe
    Strömungsgeschwindigkeit der Sensor zu stark abgekühlt wird
    Das macht natürlich Sinn. Baue ich dann wohl auch so nach.

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  • tnt369
    antwortet
    Ja, aber das war auch die Absicht. Dadurch wird das Signal hoffentlich
    etwas gedämpft damit die Messwerte nicht so stark schwanken.
    Zudem will ich verhindern dass durch die hohe
    Strömungsgeschwindigkeit der Sensor zu stark abgekühlt wird
    (er arbeitet intern mit 350°C) und es dadurch zu Funktionsstörungen
    kommt.

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  • ChristophM
    antwortet
    Warum hast Du den Sensor in ein Gehäuse (lass mich raten: Bohrerdose) gesteckt.
    Da ist er doch prinzipiell schlechter "luftumspült"??

    Gruß

    C

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  • tnt369
    antwortet
    Demnächst kommt er in das Zentralgerät (bei mir Helios EC500 Pro).
    Da ist zwischen dem Rohrstutzen und dem Filter ca. 5cm Platz. Da kommt
    der Sensor (vermutlich in dem Gehäuse in dem er jetzt auch schon sitzt)
    rein.

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  • kirekey
    antwortet
    Zitat von tnt369 Beitrag anzeigen
    Quick and dirty: Ich habe den Sensor in eine Kunststoffbox gesteckt,
    ein paar Löcher vorn und hinten reingestochen und das ganze tief
    in das Ansaugventil vom Technikraum gesteckt.
    Vielen Dank - wirklich sehr gut dokumentiert.

    Grüße
    Erik

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