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Planungsfehler? Was kann man noch bei Reedkontakten mit langen Leitungen tun?

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  • merlin1900
    antwortet
    Hallo,

    ich wollte doch kurz noch berichten wie die Information zu meinen Warema Aktoren aussieht. Die Antwort, die ich erhalten haben, ist unten angehängt.

    Nach dem Bericht von hjk werde ich wohl auf die 24 bzw. 36V verzichten und mir eher einen anderen Binäreingang zulegen. Die Strombegrenzung mit einem 1k Widerstand ist zwar nicht notwendig, aber die gespeicherte Leistung bei 36V in der Leitungskapazität und ggf. resultierenden Lichtbögen im Reed ist mir zu groß.

    Oder ist hier jemand anderer Meinung?

    Gruss
    Merlin

    unser Aktor schickt max. 36VDC/2mA über die Reedkontakte (hier ein Auszug der Technische Daten aus der Benutzer- und Installationsanleitung):

    Leitungslängen bis 50m in Verbindung mit einem JY(St)Y 2x2x0,8 und handelsüblichen Tastern (mit potentialfreien Kontakten) sind normalerweise kein Problem.
    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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  • tger977
    antwortet
    ich plane auch gerade eine zentrale Lösung für Fensterkontakte mit dem BMS MCU-09. Anfrage bei BMS bestätigte daß es sich ebenfalls um potentialfreie Kontakte handelt und bis zu 100m Leitungslänge möglich seien.

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  • hjk
    antwortet
    Für die Haltbarkeit der Reedkontakte spielt es keine Rolle, ob die Abfragespannung gepulst ist oder nicht. Die Abfragespannung liegt meist im Bereich von 3,3 - 12V und der Strom liegt im Bereich von 0,5 - 5mA.
    Reedkontakte können meist 100mA oder mehr schalten. Ströme von <5mA haben kaum Einfluß auf die Lebensdauer. Die Lebensdauer von Reedkontakten liegt meist bei >10Millionen Schaltungen. Fensterkontakte in Alarmanlagen haben in der Regel einen Dauerstrom. Und die funktionieren nach 30-40Jahren noch ohne Problem. Binäreingänge gibt es gepulst oder mit Dauerstrom. Gepulst wird in der Regel um Energie zu sparen, bzw. dann, wenn viele Eingänge abgefragt werden und schlichtweg nicht genug Abfragestrom zur Verfügung steht.
    Werden Reedkontakte mit 24V angeschlossen, sollte ein Widerstand 1 oder 2,2kOhm in Reihe geschaltet werden. Dann kann nichts passieren, wenn versehentlich 24V und Ground auf den Kontakt kommt.

    Mit der Verwendung von Binäreingängen für potentialfreie Kontakte geht man immer auf Nummer sicher. Bei REG Geräten hat man zusätzlich noch eine galvanische Trennung und Leitungslängen von bis zu 100m. Tasterinterface haben keine galvanische Trennung und können meist nur 10-30m.

    Gruß
    hjk

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  • division
    antwortet
    Ich hab auch die Potentialfreien Binäreingänge von MDT....

    Einen im EG für alle Fenster und einen auf dem Dachboden für alles Fenster aus dem OG.

    Das klappt einwandfrei....

    Viele Grüße

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Um dich mal etwas zu beruhigen, es wurden auch mal Strecken mit 40 Meter gezogen mit Xx2x0,6 gezogen......funktioniert prima und ohne Probleme....

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  • spenneb
    antwortet
    Hallo,
    ich lese hier gerade mit und frage mich gerade, ob meine Installation dann Müll ist.
    Mein Eli hat bei mir die Reedkontakte auch in den Keller gezogen.
    Dort sitzen 6-fach-REG-Binäreingänge von Gira (1068 00). Die werden mit 24 V betrieben. Angeblich nehmen die 4mA.
    Halten Reedkontakte das aus? Die Leitungslängen liegen bei bis zu 20 m.
    Soll ich umrüsten?

    Laut Gira technischer Doku sind bis zu 100m Leitungslänge erlaubt.

    Gruß,

    Ralf

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  • Boergi
    antwortet
    Bekomme ich denn mit den MCU Eingängen Probleme? Bei mir laufen die Kontakte auch zentral zu den Verteilern und sollen eben an besagte BMS MCU Jalousiesktorennangeschlossen werden.

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  • ctr
    antwortet
    Bei BJ stehts im Datenblatt http://www.voltus.de/out/pictures/do...JE_DE_V2.1.pdf

    Stichwort "Abfragespannung"

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  • merlin1900
    antwortet
    Moin,

    Danke für die Rückmeldungen! Es beruhigt schon, dass es auch positive Erfahrungen mit langen Leitungslängen gibt.

    Ein Widerstand in Reihe zum Kontakt in dessen Nähe (unter einem Meter) mit ein paar hundert Ohm reduziert das Problem der Kontaktbelastung auch erheblich.
    Leider bekomme ich es wohl eher hin ein weiteres KNX Bauteil anzuschaffen als die neuen Wände wieder nach den UP Dosen abzusuchen. Also werde ich erst mal nach dem MDT Eingang schauen.

    Eine ergänzende Frage - wie bekommt man den raus was der Eingang für eine Spannung zur Verfügung stellt? Die Warema Aktoren stellen auch potentialfreie Eingänge mit 24V zur Verfügung - leider finde ich keine Informationen ob diese gepulst sind oder nicht. Bei MDT habe ich auch hierzu nichts in den Datenblätter finden können.

    Oszi wäre zumindest für die Waremas bei mir noch ein Option.

    Grüße
    Merlin

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  • Bodo
    antwortet
    Hoi

    Ich hab' auch den MDT Binäreingang für potentialfreie Kontakte (der benutzt eben diese gepulste Abfragespannung).
    Mit bei mir knapp über 10m kein Problem seit 3 Jahren.

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  • ctr
    antwortet
    Das dachte ich mir doch, gängige Binäreingänge und Tasterschnittstellen benutzen dann auch gepulste Spannungen, insofern sehe ich da kein Problem mit der Leitungslänge und zentraler Abfrage (habe ich selber auch, mein BJ Binäreingang pulst 35V)

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  • StefanW
    antwortet
    Ja, es macht einen gewaltigen Unterschied ob gepulst wird oder die Spannung dauerhaft anliegt.

    Das dahinter liegende Prinzip des Pulsens ist, dass Kontaktänderung (schließen oder öffnen) und Spannung auf der Leitung sehr viel seltener gleichzeitig auftritt.

    Bei ständig anliegender Spannung (je nach deren Höhe und nach Leitungslänge) wird der Kontakt jedesmal belastet. Diese Belastung hält er nur begrenzt aus, entsprechend ist der Kontakt vor Ablauf der erwarteten Lebensdauer defekt.

    Be gepulster Spannung (und nehmen wir mal vereinfacht ein Puls-Pausen-Verhältnis von 1:100 und 250 ms Periodendauer) ist während der Periode von einer viertel Sekunde der Abfragepuls nur 2,5 ms lang, danach ist die Leitung für knapp 250 ms entladen. Im Prinzip wird eine Kontaktänderung zufällig "durchschnittlich" nur in einem hunderstel der Fälle mit einer anliegenden Spannung gleichzeitig stattfinden, womit die Anzahl der den Kontakt belastenden Ereignisse auf diese geringere Wahrscheinlichkeit reduziert wird.

    Ein Widerstand in Reihe zum Kontakt in dessen Nähe (unter einem Meter) mit ein paar hundert Ohm reduziert das Problem der Kontaktbelastung auch erheblich.

    lg

    Stefan

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  • Dragonos2000
    antwortet
    Ich habe vorsichtshalber einen Widerstand (1k oder 10K, weiß nicht mehr genau) in Reihe geschaltet, um den Kontakt zu schonen.

    Gruss
    Jochen.

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  • dgerandi
    antwortet
    Zitat: (Das wird sicherlich in einem schnellen Tot der Kontakte enden.)

    Wieso sollte die Verwendung der 24VDC Spannung nicht funktionieren? Du legst den Plus an, dieser wird dann wieder auf deinen Binäreingang zurückgeschalten...

    Viele Grüße
    dgerandi

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  • ctr
    antwortet
    Macht es evtl einen Unterschied ob die Spannung dauerhaft anliegt oder gepulst wird?

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